12.08.2019

Smartphone-Kredit gleich per Handy verwenden: cashpresso kooperiert mit Bluecode

Wer per cashpresso einen schnellen Kredit beantragt, der kann diesen gleich in der App per Smartphone verwenden. Dabei kommt die Technologie eines anderen FinTech-Startups, Bluecode, zum Einsatz.
/artikel/smartphone-kredit-cashpresso-bluecode
Kredit an der Kassa per Handy bezahlen mit cashpresso
(c) fotolia / Akaberka

Die beiden österreichischen FinTech-Startups cashpresso und Bluecode haben eine Kooperation gestartet: Mit der Technologie von Bluecode können Nutzer von cashpresso nun direkt mit dem Smartphone in tausenden Geschäften an der Kassa bezahlen, nachdem sie über cashpresso einen Kredit in Anspruch genommen haben.

+++Bluecode, Alipay und fünf weitere Anbieter planen Mobile-Payment-Initiative+++

„Die Integration von Bluecode in die cashpresso App bietet allen Nutzern den einfachen und schnellen Zugang zu einem innovativen Mobile Payment Angebot das bei tausenden Akzeptanzpartnern verwendet werden kann“, wird Christian Pirkner, CEO der Blue Code International AG, in einer Presseaussendung zitiert.

+++Mehr FinTech-News im FinTech-Channel des brutkasten+++

In Österreich funktioniert die Lösung den beiden Unternehmen zufolge in 85 Prozent aller Lebensmitteleinzelhandel-Filialen, darunter bei Billa, Bipa, Merkur, Spar, Interspar, Eurospar und ADEG. Außerdem kann auch bei zahlreichen Bäckereien, in Kinos, Tankstellen und Restaurants bezahlt werden. In Deutschland funktioniert die Bezahlung bei zahlreichen Globus Märkten und in allen Standorten von Galeria Kaufhof.

+++Payment-Service: A1 kooperiert mit Krypto-Startup Salamantex+++

Der Bezahlvorgang geschieht direkt an der Kassa mithilfe der cashpresso-App, in welcher ein einmalig gültiger Strichcode generiert und die Zahlung unmittelbar nach dem Scanvorgang durchgeführt wird. Es ist hierfür weder eine Bankomatkarte noch Bargeld erforderlich. „Das Smartphone ist ein Gerät, das mehr und mehr Funktionen für den Nutzer vereint. Die Möglichkeit Bezahlmittel, auch ohne Geldtasche, verfügbar zu haben, ist sicher klar im Interesse des Kunden. Mit unserem Fokus auf Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit erfüllen wir die zwei größten Voraussetzungen für die Akzeptanz von Mobile Payment,“ sagt Georg Freilinger, Head of Product von cashpresso.

Steigender Bedarf an Mobile Payment

Die beiden Unternehmen zitieren den Mobile Payment Report 2019 von PwC, laut dem knapp die Hälfte der Österreicher unter 30 Jahren regelmäßig mit dem Smartphone bezahlt. Quer durch alle Altersgruppen ist es ein Drittel, Tendenz steigend. Am ehesten nutzen österreichische Verbraucher ihr Smartphone dann, wenn sie für Produkte wie Kleidung, Schuhe und Accessoires bezahlen (22 Prozent) oder Geldbeträge an andere Personen überweisen (20 Prozent). Die Einfachheit wird dabei als wichtigstes Argument für Mobile Payment gesehen: 63 Prozent stimmen der Aussage zu, dass Mobile Payment den Kauf erleichtert.

Der PwC-Umfrage sind dabei vor allem die Lösungen der US-amerikanischen IT-Unternehmen gefragt: 44 Prozent finden es gut, dass Tech-Unternehmen „mit neuen Zahlungsmethoden einen unkomplizierten und schnellen Zahlungsverkehr ermöglichen“, heißt es in einer Presseaussendung zur Studie. Dieses Jahr ist zum Beispiel Apple Pay in Österreich gestartet.

+++Wie Apple Pay das Überleben von „Boon“ sichern soll+++

Viele Menschen vertrauen den großen Tech-Anbietern allerdings weniger als ihrer Hausbank: 77 Prozent würden den Banken und Sparkassen personenbezogene Daten anvertrauen, PayPal vertrauen immerhin 54 Prozent. Bei den großen Tech-Firmen liegen diese Vertrauenswerte deutlich niedriger, wie die Umfrageergebnisse bezüglich Amazon (44 Prozent), Google (33 Prozent), Apple (30 Prozent) und Facebook (16 Prozent) zeigen.

Redaktionstipps
Deine ungelesenen Artikel:
18.08.2026

Bitpanda musste 70.000 Euro zahlen: FMA verhängte erstmals Strafe wegen MiCAR-Verstoß

Die Strafe gegen Bitpanda, die nun von der FMA kommuniziert wurde, bezieht sich auf bereits 2025 erfolgte terminliche und formelle Verstöße in Zusammenhang mit der Veröffentlichung eines Whitepapers.
/artikel/bitpanda-musste-70-000-euro-zahlen-fma-verhaengte-erstmals-strafe-wegen-micar-verstoss
18.08.2026

Bitpanda musste 70.000 Euro zahlen: FMA verhängte erstmals Strafe wegen MiCAR-Verstoß

Die Strafe gegen Bitpanda, die nun von der FMA kommuniziert wurde, bezieht sich auf bereits 2025 erfolgte terminliche und formelle Verstöße in Zusammenhang mit der Veröffentlichung eines Whitepapers.
/artikel/bitpanda-musste-70-000-euro-zahlen-fma-verhaengte-erstmals-strafe-wegen-micar-verstoss
Das Bitpanda Headquarter in Wien © Bitpanda

Sie machte Wien zum beliebten Standort für die EU-Niederlassungen internationaler Krypto-Unternehmen: die EU-Kryptoregulierung MiCAR. Denn die heimische Finanzmarktaufsicht FMA genießt den Ruf, bei der Erteilung der für das Krypto-Geschäft in der EU notwendigen MiCAR-Lizenz hart, aber fair zu sein.

FMA: „MiCAR auch im Enforcement angekommen“

Nach einigen Meldungen rund um die Erteilung solcher Lizenzen – und in einem Fall einer vorübergehenden Sanktionierung – in den vergangenen Monaten, erfolgte nun erstmals die Verhängung einer Strafe wegen eines MiCAR-Verstoßes durch die FMA. „Damit wird sichtbar, dass die MiCAR nicht mehr nur ein Konzessions- und Aufsichtsthema ist, sondern auch im Enforcement angekommen ist“, heißt es von der Behörde in einer Aussendung dazu.

Termin-Fehler und fehlende Telefonnummer und Mail-Adresse

Getroffen hat es ausgerechnet Österreichs Krypto-Regulatorik-Musterschüler Bitpanda. Konkret machte das Wiener Unicorn bei der Veröffentlichung eines Whitepapers im Zuge eines Token-Launchs im vergangenen Jahr einige Termin- bzw. Formfehler, wie aus der Bekanntmachung der FMA hervorgeht: Das Whitepaper hätte laut Regelwerk bis spätestens 20 Werktage vor Veröffentlichung an die FMA übermittelt werden müssen, was nicht passierte; eine Marketingmitteilung zum Whitepaper wurde unerlaubterweise bereits vor dessen Veröffentlichung verbreitet; und in einer weiteren Marketingmitteilung fehlten ein Disclaimer, eine Telefonnummer und eine Mail-Adresse.

„Unmittelbar nach dem behördlichen Hinweis in Abstimmung mit der FMA behoben“

70.000 Euro Strafe wurden letztlich verhängt. Seitens Bitpanda stellt man auf brutkasten-Anfrage klar: „Alle von der FMA aufgezeigten Punkte wurden jeweils unmittelbar nach dem behördlichen Hinweis in Abstimmung mit der FMA behoben. Wir haben uns für eine rasche, einvernehmliche Beendigung des Verfahrens entschieden. Die Veröffentlichung erfolgte nach dem österreichischen MiCA-Vollzugsgesetz. Das Verfahren ist damit abgeschlossen.“

Zudem betont man beim Scaleup: „Kundengelder, die Sicherheit unserer Plattform oder die Integrität des Bitpanda-Ökosystems waren zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt. Aus den beanstandeten Punkten ist unseren Kundinnen und Kunden kein finanzieller Schaden entstanden.“

Analyse: Musterschüler als erster Bestrafter als falsches Signal

Das genau Bitpanda die erste Strafe auf MiCAR-Basis ausfasst, ist nachvollziehbar und könnte dennoch ein falsches Signal aussenden. Als größter heimischer Player, der in seinen Prozessen eng mit der FMA zusammenarbeitet, überrascht es nicht, dass gelegentlich Formfehler nicht nur passieren sondern auch unmittelbar bemerkt werden. Indessen sind einige große internationale Player weiterhin ohne MiCAR-Lizenz am heimischen Markt aktiv und entziehen sich erfolgreich der Strafverfolgung. Dass der Formfehler durch die FMA verfolgt wird ist korrekt und konsequent; dass ausgerechnet Bitpanda damit zum Exempel wird, wird den großen regulatorischen Themen am Krypto-Markt aber nicht gerecht.

In der Aussendung der FMA äußert man sich zu dieser Thematik indirekt und gewohnt sachlich: „Der Umstand, dass es sich um den ersten veröffentlichten MiCAR-Fall handelt, begründet für sich genommen keine Sonderstellung des betroffenen Unternehmens oder der festgestellten Verstöße.“

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Smartphone-Kredit gleich per Handy verwenden: cashpresso kooperiert mit Bluecode

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Smartphone-Kredit gleich per Handy verwenden: cashpresso kooperiert mit Bluecode

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Smartphone-Kredit gleich per Handy verwenden: cashpresso kooperiert mit Bluecode

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Smartphone-Kredit gleich per Handy verwenden: cashpresso kooperiert mit Bluecode

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Smartphone-Kredit gleich per Handy verwenden: cashpresso kooperiert mit Bluecode

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Smartphone-Kredit gleich per Handy verwenden: cashpresso kooperiert mit Bluecode

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Smartphone-Kredit gleich per Handy verwenden: cashpresso kooperiert mit Bluecode

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Smartphone-Kredit gleich per Handy verwenden: cashpresso kooperiert mit Bluecode

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Smartphone-Kredit gleich per Handy verwenden: cashpresso kooperiert mit Bluecode