05.11.2020

Slower Power – Projekt Blume für Nachhaltigkeit beim Blumenkauf

Das Projekt Blume von Gloria-Victoria Iordanov und Mateusz Szmalec möchte beim Blumenkauf den Fokus auf mehr Regionalität legen und der ganzen Branche einen digitalen Boost geben.
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Projekt Blume, Slow Flowers, Blumen, Blumenstrauß, Iordanov, Szmalec
(c) Projekt Blume - Das Projekt Blume ruft zu mehr Nachhaltigkeit im Blumenmarkt auf.

Gloria-Victoria Iordanov und Mateusz Szmalec sind Personen, die bewusst konsumieren, auf Regionalität achten und nachhaltig agieren. Die Idee zu ihrem „Projekt Blume“ kam den beiden Gründern während des Lockdowns.

Blumenbereich kaum digitalisiert

„Wir haben ein Bewusstsein für nachhaltig produzierte Lebensmittel, fragen nach und schauen darauf, wo ein Produkt herkommt. Während des Lockdowns haben wir gemerkt, dass wir das beim Blumenkauf nicht machen. Der Bereich ist auch kaum digitalisiert“, erinnert sich Iordanov.

(c) Projekt Blume – Mateusz Szmalec und Gloria-Victoria Iordanov vom Projekt Blume.

Während der Nachhaltigkeitsgedanke heutzutage in mehreren Gebieten Einzug gefunden hat, muss der Begriff „Slow Flowers“ noch in die Köpfe der Gesellschaft hinein. Ähnlich wie bei „Slow Food“ mit Nahrungsmitteln, geht es hierbei um den Kauf und Verkauf saisonaler und regionaler Blumen.

„Blumen aus Südamerika verrückt“

„Viele Blumen werden aus Südamerika mit dem Flugzeug hergeschafft. Das ist doch verrückt“, sagt Szmalec, der deswegen mit Iordanov heimische Blumen direkt vor die Türe ausliefert. Bestellen kann man die Blumen über ihren Onlineshop, die dann im Abo-Modell als „Überraschungspaket“ an die Kunden geliefert werden.

Den beiden Gründern geht es beim Projekt Blume nicht zwangsweise um das Geschäft; sie möchten den Gedanken des nachhaltigen Handelns auch in die Welt der Blumen bringen. Und arbeiten dabei mit Wiener Floristen und Gärtnereien zusammen, deren saisonale Blumen sie als fein zusammengesteckter Blumenbund an Frau und Mann vor die Haustüre liefern.

Projekt Blume: „Floristik digitaler machen“

Auch wenn sich Iordanov und Szmalec jetzt in die Winterpause verabschiedet haben – und dennoch ein Winterspecial plannen – sehen sie in diesem Markt, vor allem in Sachen Digitalisierung, noch viel Potential in Österreich. „In der Industrie tut sich noch sehr wenig“, sagt Iordanov. „Es braucht Personen, die die Floristik digitaler machen.“

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Exit51
© Exit51 - Michael Jiresch, Gründer Exit51.

Mit der Entwicklung der österreichischen Startup-Szene wächst auch die Zahl profitabler Unternehmen, die sich mit einem möglichen Verkauf auseinandersetzen. Klassische M&A-Berater konzentrieren sich häufig auf größere Transaktionen, wodurch kleinere Unternehmen bei der Suche nach geeigneter Beratung vor Herausforderungen stehen, meint Exit51-Gründer Michael Jiresch. Deshalb richtet er sein Angebot gezielt auf dieses Marktsegment aus.

Exit51: Exit-Strategie und diskrete Käufersuche

Das Unternehmen aus Wien begleitet Unternehmer:innen beim Verkauf profitabler Unternehmen, die für klassische M&A-Berater häufig zu klein sind – von der Exit-Strategie über die diskrete Käufersuche bis zu Verhandlung und Closing. Typischerweise liegen die begleiteten Unternehmen bei einem EBIT von etwa 250.000 bis 1 Mio. Euro und einem Jahresumsatz bis rund 10 Mio. Euro, heißt es per Aussendung. Im Fokus stehen unter anderem SaaS, E-Commerce, Ed-Tech, digitale Gesundheitsangebote sowie Agenturen und technologiegetriebene Geschäftsmodelle.

„Für einen Unternehmer kann der Verkauf eines Unternehmens mit 250.000 oder 500.000 Euro EBIT eine der wichtigsten wirtschaftlichen Entscheidungen seines Lebens sein. Für viele klassische M&A-Berater ist eine solche Transaktion dagegen zu klein. Genau diese Lücke wollen wir schließen“, sagt Jiresch.

Sell-Side-Beratung

Der Gründer verfügt über 15 Jahre Buy-Side-M&A-Erfahrung auf Konzernebene. Diese umfasst die Suche nach geeigneten Unternehmen, Due Diligence, Verhandlungen sowie die anschließende operative Führung übernommener Unternehmen. Seit 2024 begleitet er gemeinsam mit seinen Partnern auch Unternehmer:innen bei Unternehmensverkäufen. Mit Exit51 liegt der Fokus nun auf der Sell-Side-Beratung und der Begleitung von Unternehmer:innen beim Unternehmensverkauf.

Ein schlankes Setup und der Einsatz von KI für Recherche, Marktanalyse, Käufer-Matching und Due Diligence sollen eine effiziente und professionelle Begleitung auch bei kleineren Transaktionen ermöglichen. Exit51 setzt dabei auf die Kombination aus Technologie und persönlicher Erfahrung: KI übernimmt dort, wo sie Prozesse schneller und effizienter machen könne – etwa bei Recherche, Marktanalyse oder Käufer-Screening. In den entscheidenden Phasen des Verkaufsprozesses bleibe der persönliche Kontakt zentral, heißt es.

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Slower Power – Projekt Blume für Nachhaltigkeit beim Blumenkauf

  • Gloria-Victoria Iordanov und Mateusz Szmalec sind Personen, die bewusst konsumieren, auf Regionalität achten und nachhaltig agieren.
  • Die Idee zu ihrem „Projekt Blume“ kam den beiden Gründern während des Lockdowns.
  • Während der Nachhaltigkeitsgedanke heutzutage in mehreren Gebieten Einzug gefunden hat, muss der Begriff „Slow Flowers“ noch in die Köpfe der Gesellschaft hinein.
  • Ähnlich wie bei „Slow Food“ mit Nahrungsmitteln geht es hierbei um den Kauf und Verkauf saisonaler und regionaler Blumen.
  • Bestellen kann man die Blumen über ihren Onlineshop, die dann im Abo-Modell als „Überraschungspaket“ an die Kunden geliefert werden.

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