15.11.2023

Single Use Support: Christian Praxmarer wird neuer CEO – Wurm zieht sich zurück

Der bisherige Managing Director und COO Christian Praxmarer wird mit 15. November 2023 neuer CEO von Single Use Support. Zusammen mit Mitgründer Johannes Kirchmair bildet er fortan die Führungsspitze des Tiroler Unternehmens.
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Single Use Support, Praxmarer
(c) Single Use Support - Johannes Kirchmair (l.) und Christian Praxmarer als neues CEO-Duo von Single Use Support.

Das 2016 von Thomas Wurm und Johannes Kirchmair gegründete Kufsteiner Startup Single Use Support entwickelt und produziert Hightech-Anlagen und innovative Lösungen für alle Global Player der biopharmazeutischen Industrie. 2021 fiel es mit einer 20-Mio.-Investition in neue Produkte auf, siehe hier, und ergatterte im Jahr davor einen Großauftrag von einem indischen Pharma-Riesen. Nun vermeldet man eine Änderung in der Geschäftsführung.

Co-Founder nun strategischer Berater

Christian Praxmarer gilt seit fast fünf Jahren als fester Bestandteil des Tiroler Unternehmens und übernimmt nun die Position von Mitgründer Wurm. Dieser zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück und fungiert in Zukunft als strategischer Berater.

Das bisher erfolgreiche Rezept einer Führung mit zwei CEOs wird nun mit Kirchmair und Praxmarer fortgesetzt. „Die Wahl ist sehr leichtgefallen. Christian Praxmarer wird zusammen mit der gesamten Belegschaft die erfolgreiche Weiterentwicklung vorantreiben“, sagt Kirchmair.

Seit 2019 bei Single Use Support

Praxmarer war 20 Jahre lang bei Besi Austria tätig, zuletzt 2009 bis 2019 als „Senior Manager Supply Chain Management“. Danach verschlug es ihn zu Single Use Support, wo er als „Chief Customer Fulfillment Officer“ für den gesamten Kundenauftragsabwicklungsprozess, der Kundenauftragsmanagement, S&OP-Planung, Beschaffung, Produktion, Eingangs- und Ausgangslogistik, Lager, Qualitätskontrolle und Einrichtung beinhaltet, zuständig war. Nun hat er in seiner neuen Führungsrolle Growth im Fokus.

Er sagt: „Mein Ziel ist es, die bisherigen Erfolge als grundlegende Basis für ein weiteres erfolgreiches Unternehmenswachstum zu nutzen.“

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Bundeskanzler Stocker setzt sich für ein UNO-KI-Zentrum in Wien ein. (c) BKA/Florian Schrötter
Bundeskanzler Stocker setzt sich für ein UNO-KI-Zentrum in Wien ein. (c) BKA/Florian Schrötter

Nach der Wahl in den UNO-Sicherheitsrat strebt die Bundesregierung nach dem nächsten Coup. Österreich soll in Fragen der Künstlichen Intelligenz in Zukunft nicht nur zuschauen, sondern aktiv mitgestalten. Das verkündete heute Bundeskanzler Christian Stocker. Der konkrete Vorschlag: Es soll ein internationales KI-Zentrum unter dem Dach der Vereinten Nationen in Wien entstehen. Der Vorschlag wurde von Staatssekretär Alexander Pröll beim virtuellen internationalen Spitzentreffen zur Kontrolle von Frontier-KI-Modellen eingebracht. Das Treffen hat auf Initiative der Regierungschefs Finnlands und Norwegens stattgefunden.

„Fürchten wir uns nicht vor Künstlicher Intelligenz, sondern geben wir ihr einen Rahmen, der den Menschen Ängste nimmt und Sicherheit gibt. Ein KI-Zentrum unter dem Dach der Vereinten Nationen kann dabei eine zentrale Rolle einnehmen. Wir wollen einen Ort schaffen, an dem Menschen aus der ganzen Welt gemeinsam daran arbeiten, das Potenzial von KI auszuloten, ihre Risiken zu verstehen und ihre Zukunft mitzugestalten“, sagt Stocker

Wien als „der richtige Standort“

Die Bundesregierung sieht Wien als idealen Standort an. Mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und der CTBTO-Vorbereitungskommission sei die Stadt bereits Sitz von Institutionen, die den verantwortungsvollen Umgang mit komplexen Technologien behandeln und langjährige Erfahrung mit multilateralen Verfahren und Standards haben.

„Kein Staat kann diese Herausforderungen allein bewältigen. Die Weichen für die globale KI-Governance werden jetzt gestellt, und Österreich will diesen Prozess aktiv mitgestalten“, betont Staatssekretär Alexander Pröll.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ergänzt: „Österreich setzt sich konsequent für klare Grenzen und international verbindliche Regeln für KI-Waffen ein. Als einer der vier UNO-Amtssitze wäre Wien bestens als Standort für ein internationales KI-Zentrum geeignet.“

Treffen mit Hinton und Steinberger

Heute Abend trifft Stocker gemeinsam mit Staatssekretär Alexander Pröll den Physik-Nobelpreisträger Geoffrey Hinton und Peter Steinberger, der mit OpenClaw weltweite Bekanntheit erlangte. „Wir sprechen über unsere Initiative, über internationale Regeln für KI und darüber, wie Österreich bei dieser Zukunftstechnologie vorne mit dabei ist“, schreibt Stocker auf X. Hinton und Steinberger sind Gäste von TEDAI in der Wiener Hofburg.

Österreich im KI-Zeitalter

KI scheint im Bundeskanzleramt präsenter denn je zu sein, denn Pröll möchte zum Thema „Österreich im Zeitalter von KI“ am 19. November Stellung nehmen. Der Staatssekretär lädt zu einer Grundsatzrede in die Österreichische Nationalbibliothek ein, bei der er über eine der „größten Gestaltungsaufgaben unserer Zeit“ sprechen wird.

„Künstliche Intelligenz verändert, wie wir arbeiten, entscheiden, schaffen und denken. Was bedeutet das für uns Menschen und was bedeutet es für Österreich?“, heißt es in der Aussendung.

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