20.05.2015

Sind unsere Führungskräfte überlastet? Ein Drittel könnte Burnout gefährdet sein

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Burnout - eine schleichende Erkrankung.

Es beginnt schleichend. Plötzlich beginnt man sich von seinem sozialen Umfeld zurück zu ziehen. Man verspürt weder Lust sich mit Freunden zu treffen, noch mit ihnen zu telefonieren – ein einfaches SMS wird zu Qual. Es ist Wochenende? Abschalten ist trotzdem unmöglich. Dann treten auch noch lange anhaltende Kopfschmerzen, Rückenschmerzen un andere Erschöpfungsanzeichen auf. Und macht das, was man tut, denn überhaupt Sinn? Wer diese körperlichen und psychischen Anzeichen an sich entdeckt, könnte bereits am Burnout leiden. Auslöser kann Stress am Arbeitsplatz oder im Privatleben sein – dabei muss der Druck nicht unbedingt real sein, sondern kann durchaus auch an einem selbst liegen. Denn heutzutage muss man immer funktionieren. Und es kann jeden treffen.

Aus dem aktuellen Hernstein Management Report geht hervor, dass ein Drittel der Führungskräfte in Österreich und Deutschland sich tendenziell Burn-out-gefährdet sieht. Für die Studie wurden 1.079 Führungskräfte zum Thema Burn-out und Gesundheit befragt. Acht von zehn waren indirekt von Burnout-Fällen in ihrem Unternehmen durch Kollegen und Mitarbeiter konfrontiert. Jeder zehnte Manager war (oder ist) selbst davon betroffen.

„Zeitdruck und zeitlicher Stress sind der Hauptbelastungsfaktor für Führungskräfte. Fast 50 Prozent bezeichnen sich als „häufig gestresst“. Berufliche Themen beschäftigen Führunskräfte auch oft nach Feierabend oder am Wochenende“, geht aus dem Report hervor. „Rund ein Drittel der Befragten schätzt sich selbst als zumindest teilweise Burnout-gefährdet ein. Rund fünf Prozent der Befragten sehen sich als stark Burnout-gefährdet“ Die Selbsteinschätzung ist übrigens unabhängig von Geschlecht oder Hierarchie. Allerdings geht hervor: Je jünger der Manager ist und je kürzer er seine Fürhungsposition inne hat, desto stärker schätzt er seine Burnout-Gefahr ein.

Hernstein Management Report

Quelle: Hernstein Management Report 

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KI-Pionier Sepp Hochreiter ist Co-Founder und Chief Scientist von NXAI | (c) NXAI
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Das Linzer KI-Startup NXAI hat sein neuestes Modell TiRex-2 veröffentlicht. Die Entwicklung des sogenannten „Time Series Foundation Models“ (Zeitreihen-Basismodell) stand unter der wissenschaftlichen Leitung von KI-Pionier Sepp Hochreiter, der Mitgründer ist und als Chief Scientist des Startups fungiert.

Das Modell wurde auch als Open-Source-Software frei zugänglich gemacht. Es ist darauf spezialisiert, historische Datenreihen aus der Industrie zu analysieren, um zukünftige Entwicklungen vorherzusagen. In der Presseaussendung zum Release zeigt sich das Startup selbstbewusst: „Europa kann doch SOTA-Modelle“ (Anm. State of the Art). Laut Hochreiter teilt sich das neue Modell in den offiziellen Bestenlisten „die Spitzenplätze mit AWS“.

Mehrere Signale gleichzeitig im Blick

Die wesentliche technische Neuerung des Modells liegt in der Verarbeitung multivariater Zeitreihen. Während herkömmliche Vorhersagesysteme oft nur eine einzelne Datenreihe anhand ihrer eigenen Vergangenheit analysieren, bezieht TiRex-2 zusätzliche Einflussfaktoren – in der Fachsprache Kovariaten genannt – mit ein. Für Industrieunternehmen soll das zum entscheidenden Vorteil werden, da Maschinen und Prozesse selten nur ein isoliertes Signal erzeugen. In der Praxis bedeutet dies: Will ein Logistik- oder Energiebetrieb den künftigen Verbrauch prognostizieren, kann das Modell neben den historischen Verbrauchsdaten auch begleitende Faktoren wie das Wetter, Kalenderdaten oder Produktionspläne auswerten. Das macht die Vorhersagen präziser und aussagekräftiger.

xLSTM soll Effizienz-Boost bringen

Im Gegensatz zu bekannten KI-Systemen wie ChatGPT, die auf der speicherintensiven Transformer-Architektur basieren, nutzt TiRex-2 das von Hochreiter mitentwickelte xLSTM-Verfahren. Das soll ein zentrales Problem industrieller Live-Anwendungen lösen: Bei kontinuierlich einlaufenden Datenströmen (Streaming) explodiere bei herkömmlichen Systemen nämlich der Rechen- und Speicheraufwand, argumentiert man beim Startup. TiRex-2 hingegen verarbeitet Daten sequenziell und aktualisiert fortlaufend einen internen Zustand. Dadurch würden der Speicherbedarf und die Rechenkosten auch bei unbegrenzten Datenströmen konstant niedrig bleiben. Lukas Fischer, Head of Applied Research bei NXAI, erklärt dazu: „Mit TiRex-2 können wir kontinuierliche Datenströme in Echtzeit analysieren, ohne Einbußen bei der Modellperformance.“ Dies prädestiniert das Modell für den direkten Einsatz an Maschinen vor Ort (Edge-Anwendungen).

„Kunden müssen für unterschiedliche Maschinen nicht immer ein neues KI-Modell trainieren“

Die Leistungsfähigkeit des Modells wird durch das begleitende wissenschaftliche Paper des Forscherteams untermauert. Darin zeigen die Wissenschaftler, dass sich TiRex-2 besonders gut für das sogenannte Zero-Shot-Forecasting eignet. Das bedeutet, dass das Modell ohne vorheriges, spezielles Training präzise Vorhersagen für völlig neue Maschinentypen oder Datensätze treffen kann.

Laut dem CEO von NXAI, Albert Ortig, bringt diese Generalisierungsfähigkeit handfeste wirtschaftliche Vorteile im Betrieb: „Die Kunden müssen für unterschiedliche Maschinen nicht immer ein neues KI-Modell trainieren.“ Ein weiterer Vorzug des vergleichsweise kompakten Modells mit 82 Millionen Parametern ist, dass es auf Wunsch direkt auf den eigenen Servern der Kunden (On-Prem) betrieben werden kann, was die Datensicherheit für sensible Industrie-Prozesse erhöht.

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