04.03.2025
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Silicon Austria Labs bekommt neue kaufmännische Geschäftsführerin

Isabel Tausendschön soll als neue kaufmännische Geschäftsführerin neben Geschäftsführerin Christina Hirschl das Forschungszentrum Silicon Austria Labs weiter ausbauen und stärken.
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(c) Stefanie J Steindl

Mit Standorten in Graz, Villach und Linz ist Silicon Austria Labs (SAL) seit 2018 als außeruniversitäres Spitzenforschungszentrum im Bereich elektronikbasierte Systeme aktiv. Rund 350 Mitarbeiter:innen aus mehr als 40 Nationen arbeiten laut SAL an den Standorten aktuell an elektronik- und softwarebasierten Systemen in Bereichen wie Mobilität, Energie, Gesundheit und Sicherheit. Nun verstärkt das Zentrum seine Geschäftsführung. Isabel Tausendschön wird kaufmännische Geschäftsführerin neben Geschäftsführerin Christina Hirschl.

Zuvor bereits CFO-Positionen

Tausendschön bringt langjährige Erfahrung im Finanzbereich und in C-Level-Positionen mit. Unter anderem war sie CFO von Adverserve und von der Deutschland-Niederlassung der österreichischen Post. In der SAL-Geschäftsführung soll sie nun „das Forschungszentrum weiter ausbauen und stärken“.

Tausendschön: „Bin überzeugt, dass wir bedeutende Fortschritte erzielen werden“

„Gemeinsam werden wir innovative Strategien entwickeln, um unsere finanziellen Ziele zu erreichen und gleichzeitig die Effizienz unserer Prozesse zu verbessern. Ich bin überzeugt, dass wir durch eine enge Zusammenarbeit und einen klaren Fokus auf unsere Kernziele bedeutende Fortschritte erzielen werden“, kommentiert Tausendschön in einer Aussendung.

Hirschl: „Möchten bis 2030 zu den führenden Forschungszentren in Europa zählen“

Und SAL-Geschäftsführerin Christina Hirschl meint: „Mit Isabel Tausendschön gewinnen wir eine äußerst kompetente und erfahrene Führungskraft, die unser Team perfekt ergänzt und uns dabei helfen wird, unsere ambitionierten Ziele zu erreichen. Wir möchten bis 2030 zu den führenden Forschungszentren in Europa zählen – dies ist nur möglich, wenn wir engagierte Menschen zusammenbringen und gemeinsam innovative Ideen umsetzen.“

SAL befindet sich zur Hälfte in Bundesbesitz und zu einem weiteren Viertel im Besitz der Länder Steiermark, Kärnten und Oberösterreich. Das verbleibende Viertel gehört dem Fachverband für Elektro- und Elektronikindustrie.

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CEO und Founder von Easelink (vierter v.l.) und Gunter Meyer, Chief Market Officer von SEG Automotive (dritter v.l.) verkünden die Zusammenarbeit. (c) Easelink

E-Fahrzeuge laden, ganz ohne ein Kabel manuell anzuschließen. Das steckt hinter der Matrix-Charging-Technologie vom Grazer Startup Easelink. Erst letztes Jahr gründete das Unternehmen seine Matrix Charging Interest Group (MCIG), eine Branchenkooperation gemeinsam mit Audi, Nissan und dem chinesischen Anbieter Voyah, wie brutkasten berichtete.

Jetzt konnte auch SEG Automotive als Partner gewonnen werden, einer der weltweit führenden Zulieferer von Antriebskomponenten für die Automobilindustrie.

Kabelloses Laden

Eine der größten Änderungen, wenn man von einem Verbrenner auf ein E-Auto umsteigt, ist das Laden. Matrix-Charging setzt hier an, denn es funktioniert ohne Kabel: Ein Connector, der sich unter dem Fahrzeug im Bereich der Vorderachse befindet, senkt sich automatisch ab und verbindet sich mit dem Lade-Pad auf dem Parkplatz. Vor allem bei Taxis ist das von Vorteil. Hier hat Easelink bereits 2023 das Pilotprojekt „eTaxi Austria“ gestartet.

Steigende Bedeutung

Laut Easelink seien vor allem steigende Anforderungen an Nutzerkomfort, neue autonome Fahrzeugfunktionen und der Wunsch nach einer Integration von E-Fahrzeugen in intelligente Energiesysteme die Gründe, die die Bedeutung von automatisierten Ladelösungen steigen lassen.

„Wir sehen großes Potenzial für automatisierte Ladelösungen und möchten unseren Kunden künftig entsprechende Produkte und Integrationslösungen anbieten. Gleichzeitig unterstützen wir die Standardisierung innerhalb der MCIG, als wichtigen Schritt für Marktakzeptanz, langfristige Interoperabilität und somit auch Investitionssicherheit“, sagt Gunter Meyer, Chief Market Officer New Business bei SEG Automotive.

Aufnahme in Produktportfolio

Beide Partner verfolgen das Ziel, die Industrialisierung und Markteinführung von Matrix-Charging voranzutreiben. SEG Automotive wird daher die Ladetechnologie künftig direkt den großen Autoherstellern (OEMs) anbieten, damit diese die Technik in ihre neuen Autos einbauen können. SEG Automotive bereitet die Aufnahme der Matrix Charging Technologie in das eigene Produktportfolio bereits vor.

Außerdem wird SEG Automotive wie die anderen zuvor genannten Autohersteller, der Matrix Charging Interest Group (MCIG) beitreten. Die MCIG vereint Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des automatisierten Ladens.

„Wichtiger Baustein unserer Mission“

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit SEG Automotive. Die Partnerschaft ist ein wichtiger Baustein unserer Mission, Innovation voranzutreiben und gemeinsam mit starken Industriepartnern den globalen Standard für automatisiertes Laden zu etablieren. Durch die Lizenzierung der Matrix-Charging-Technologie schaffen wir die Voraussetzungen für eine schnelle Skalierung und können die Technologie optimal in bestehende Wertschöpfungsketten der Automobilindustrie integrieren“, äußert sich Hermann Stockinger, CEO und Gründer von Easelink, über die Partnerschaft.

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