18.07.2023

SexTech: KI generiert für User:innen erotische Geschichten – und steuert dabei „Toys“

Und wieder ein weiteres Betätigungsfeld von ChatGPT: Das Unternehmen Lovense stellt einen KI-Companion vor.
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(c) Lovense/Screenshot - KI dringt in die SexTech-Branche ein.

Es war zu erwarten. Eine generative KI, die einem erotische Worte zuflüstern kann, musste irgendwann einmal entwickelt werden. Das Unternehmen Lovense, das für seine fernsteuerbaren Sexspielzeuge bekannt ist, hat vor kurzem seinen „ChatGPT Pleasure Companion“ „angekündigt.

Lovense mit dem „Advanced Lovense ChatGPT Pleasure Companion“

Konkret heißt er „Advanced Lovense ChatGPT Pleasure Companion“, ist als Beta-Version in der Fernbedienungs-App des Unternehmens eingeführt worden und ermöglicht es, in erotischen Geschichten zu schwelgen, die der „Companion“ auf Basis eines von Nutzer:innen gewählten Themas erstellt.

So geht’s: Sobald man ein Thema erwählt und Parameter definiert hat, spricht der Companion die Geschichte ein und steuert auf Wunsch ein Lovense-Sexspielzeug. User:innen können dabei entscheiden, welche Art von Geschichte sie hören wollen. Von Romantik bis Sinnlichkeit und Pikanterie sei alles möglich.

Lovense-Features

Auch das Setting, in dem die Hauptfiguren agieren sollen, ist frei wählbar: erotische Abenteuer auf einem Frachtschiff im Orionnebel, im Mittelalter oder als Fan-Fiction mit den Lieblingsprotagonisten eines Buches oder Films.

Intensität = stärkere Reaktion

„Je intensiver die Geschichte, desto stärker und schneller die Reaktion des Spielzeugs. Unser fortschrittlicher ‚Lovense ChatGPT Pleasure Companion‘ ermöglicht es ihnen jetzt, eine Geschichte zu entwerfen, jede ihrer Fantasien oder Träume zu verkörpern und vollständig in sie einzutauchen“, wird Dan Liu, CEO von Lovense, auf Techcrunch zitiert. „Mit der Hilfe unseres Companions können sie nun beliebige Geschichten erschaffen und Ihre Sexualität und Grenzen völlig unabhängig erkunden.“

Das Unternehmen beschreibt die Technologie als „in der Beta-Phase“ und sagt, dass sie exklusiv auf der Lovense Remote-App verfügbar sein wird. Kostenlos für alle App-Nutzer:innen.

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© refurbed

Der Marktplatz für generalüberholte Produkte refurbed erweitert sein Sortiment um eine neue Sparte: Vor Kurzem startete auf der Plattform die Kategorie für Musikinstrumente mit knapp 1.000 Akustik- und E-Gitarren von Marken wie Fender Japan, Tokai oder Greco.

Damit dehnt das Wiener Unternehmen sein Geschäftsmodell nach Smartphones, Laptops, E-Bikes und Kinder-Equipment auf ein weiteres Produktsegment aus. Nach Angaben des Wiener Scaleups entwickelte sich das Segment bereits in einer Testphase zur am schnellsten wachsenden Kategorie der Firmengeschichte.

Aufbereitung durch Spezialpartner

Die angebotenen Instrumente stammen von spezialisierten Partnerunternehmen, die gebrauchte Gitarren „in der Regel“ von Privatpersonen beziehen, technisch prüfen, reinigen und instand setzen, teilt das Unternehmen per Aussendung mit. Verschleißteile wie Schalter, Buchsen oder Potentiometer würden bei Bedarf ausgetauscht werden und neue Saiten aufgezogen.

Für Käufer:innen gelten dabei wie bei den elektronischen Produkten auch mindestens zwölf Monate Garantie sowie ein 30-tägiges Rückgaberecht. Die durchschnittliche Preisersparnis gegenüber Neuware liegt laut Unternehmen bei 15 Prozent.

„Musikinstrumente sind dafür gebaut, Generationen zu begleiten. Trotzdem landen unzählige hochwertige Instrumente ungenutzt in Kellern oder auf Dachböden“, erklärt Peter Windischhofer, Co-Gründer und CEO von refurbed. Mit dem Einstieg in das neue Segment wolle man zeigen, „dass Refurbishment heute weit mehr leisten kann als bei klassischer Unterhaltungselektronik“.

Jedes Instrument erhält vor dem Verkauf ein professionelles Refurbishment. © refurbed

Schrittweiser Ausbau der Kategorie

In den kommenden Wochen soll das Angebot zunächst um Effektpedale und Verstärker erweitert werden. Im Anschluss ist die Aufnahme von Synthesizern sowie klassischen Instrumenten wie Geigen und Trompeten vorgesehen. Langfristig verfolgt refurbed das Ziel, sämtliche Musikinstrumente und musikbezogene Produkte auf seinem Marktplatz anzubieten.

„Unser Ziel ist es, immer mehr Produktkategorien für die Kreislaufwirtschaft zu erschließen und nachhaltigen Konsum dort möglich zu machen, wo ihn viele bislang noch nicht erwartet hätten“, so Peter Windischhofer zur Sortimentsstrategie von refurbed.

Laut Unternehmensangaben entwickelte sich die neue Kategorie bereits in der Testphase zum bislang erfolgreichsten Launch der Firmengeschichte und wachse aktuell doppelt so schnell wie das restliche Sortiment.

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