15.12.2025
PORTRÄT

Serwas: Tiroler Startup macht Rechenleistung zur Heizquelle

Weltweit laufen Millionen Server rund um die Uhr. Sie berechnen Daten, trainieren Algorithmen, betreiben Clouds. Und sie produzieren immense Mengen Wärme. Der Großteil der Serverabwärme bleibt ungenutzt. Bisher.
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vlnr: Manuel Untergasser, Timo Berkmann, Lucas Bolte (C)Serwas

Genau hier möchte das Tiroler Startup Serwas ansetzen. Das Unternehmen nutzt die entstehende Abwärme direkt zum Heizen von Wohn- und Bürogebäuden. Erste Pilotanlagen laufen bereits in Vorarlberg.

Backe, backe Kuchen, der Server hat gerufen!

Die Nutzung von Serverabwärme ist kein völlig neuer Ansatz. In Wien wird etwa die Klinik Floridsdorf über die Wärme von Serveranlagen versorgt. Bisher waren solche Anwendungen jedoch vor allem groß angelegte Infrastrukturprojekte, die für kleinere Gebäude kaum praktikabel waren. Serwas möchte diese Technologie nun so vereinfachen, dass auch Wohnhäuser und kleine Betriebe davon profitieren können.

Im Gespräch mit brutkasten erzählt Gründer Timo Berkmann, dass die Idee in der Backstube seines Vaters entstand. Als feststand, dass Berkmann den Familienbetrieb nicht übernehmen würde, wurde die Produktion reduziert und die Bäckerei war nur noch einmal pro Woche in Betrieb. Für die Vorbereitung des Teigs, der eine konstante Grundwärme braucht, musste dennoch eine gewisse Temperatur gehalten werden, gleichzeitig wurde an den übrigen Tagen kaum geheizt. Eine Lösung musste her.

Kurz darauf stand in einer Vorarlberger Backstube ein Server, der gleichzeitig Rechenleistung für Cryptofarming erbrachte und Wärme erzeugte. Als im Frühling der Heizbedarf zurückging, wurde das System auf Wasserkühlung umgestellt und lieferte fortan auch warmes Wasser. So entstand der erste Prototyp.

Vereinte Kräfte

Timo Berkmann bringt das nötige Fachwissen mit, er ist ausgebildeter Bauingenieur und Bauphysiker. Für die Entwicklung eines marktfähigen Produkts war jedoch früh klar, dass er Unterstützung brauchen würde. Mit dem Wirtschaftswissenschaftler Manuel Untergasser und dem Informatiker Lucas Bolte holte er zwei Co-Gründer an Bord, die das Projekt entscheidend erweiterten. Gemeinsam arbeiteten sie von Beginn an mit dem Forschungszentrum für Energie der FH Vorarlberg zusammen. Dort wurde das System wissenschaftlich begleitet und weiterentwickelt.

Aus dieser Zusammenarbeit entstand auch eine intelligente Steuerungssoftware, die Strompreise und die Verfügbarkeit erneuerbarer Energie prognostizieren und den Betrieb automatisch optimieren soll, um so die Effizienz zu erhöhen und die Kosten zu senken.

Ein „Serwas“-Server neben einem Warmwasserkessel (C) Serwer

Wie wird Serverwärme alltagstauglich?

„Mit Serwas wird Rechenleistung zur Heizquelle. Damit werden Gebäude unabhängiger von steigenden Energiekosten“, sagt Berkmann. Die eigens entwickelte Server-Hardware wird dabei direkt in bestehende Heizsysteme integriert. Laut den Gründern soll die entstehende Wärme vor Ort genutzt werden, ohne lange Leitungswege und ohne aufwendige Umrüstung.

Auch technisch will Serwas die Einstiegshürde niedrig halten. „Unsere Technologie kann ohne technisches Vorwissen betrieben werden. Die Systemeinbindung ist einfach und die Wärme kann direkt im Gebäude genutzt werden“, ergänzt Co-Founder Untergasser.

Serwas verweist darauf, dass sich der Ansatz von klassischen Rechenzentren unterscheide, da dort überschüssige Wärme in der Regel abgeführt und heruntergekühlt werde. Im eigenen System werde die entstehende Wärme stattdessen für die Gebäudenutzung bereitgestellt. Nach Angaben des Unternehmens könne dies für Eigentümerinnen und Eigentümer zwei Effekte haben. Einerseits könnten die Heizkosten sinken, da die Wärme während des Serverbetriebs ohnehin entstehe. Andererseits könne die Rechenleistung zusätzliche Einnahmen ermöglichen. Serwas beschreibt die Systeme als kontinuierlich arbeitend und damit geeignet, eine gleichmäßige Wärmeversorgung zu unterstützen. Aus ökologischer Sicht wird darauf hingewiesen, dass jede genutzte Kilowattstunde Serverabwärme fossile Energiequellen ersetzen könne.

Erste Anlagen bereits in Betrieb

Die ersten Systeme von Serwas sind bereits in privaten und gewerblichen Gebäuden im Einsatz. Nun startet die erste Produktgeneration offiziell in Österreich und Deutschland. Für 2026 ist bereits die nächste Entwicklungsstufe angekündigt. Mit KI-Server soll eine neue Serie mit höherer Rechenleistung und einer deutlich verbesserten Wirtschaftlichkeit auf den Markt kommen.

Ein Gerät der aktuellen Generation, das sowohl für die Heizungsunterstützung als auch für die Warmwasserbereitung eingesetzt wird, liefert rund zehn Kilowatt Wärmeleistung. Das System misst etwa 70 x 40 x 10 Zentimeter und kostet rund 12.000 Euro, hinzu kommen Installationskosten von etwa 1.500 Euro. Die Einnahmen aus der Rechenleistung liegen bei dieser ersten Generation bei rund 12 Cent pro Kilowattstunde.

Die nächste Generation wird den Schwerpunkt stärker auf die Warmwasseraufbereitung legen. Mit einem Preis von rund 25.000 Euro pro Einheit liegt sie höher, erzielt jedoch durch höhere Rechenleistung und verbesserte Optimierungssoftware deutlich größere Erträge von rund 80 Cent pro Kilowattstunde. Der Return on Investment soll bei etwa eineinhalb Jahren liegen.

Doppelter Nutzen

Das Unternehmen beschreibt sein Geschäftsmodell als eine Kombination aus Hardwareverkauf und Beteiligung an der Vermarktung der erzeugten Rechenleistung. Serwas gibt an, für diese Vermarktung einen Anteil von fünf bis zehn Prozent pro Kilowattstunde zu erhalten. Nach Unternehmensangaben könne für Gebäudeeigentümerinnen und Gebäudeeigentümer ein doppelter Nutzen entstehen, da sowohl Wärme bereitgestellt als auch Einnahmen über die Rechenleistung erzielt würden, während Serwas selbst über laufende Beteiligungen am Betrieb eingebunden sei.

Nach Einschätzung des Unternehmens könnte die Entwicklung dazu führen, dass die Systeme nicht nur für Ein- und Mehrfamilienhäuser, sondern auch für gewerbliche Objekte und energieintensive Gebäude wie Hotels, Produktionsbetriebe oder größere Immobilienanlagen relevant werden.

Von der Idee zum Startup

Serwas beschreibt den eigenen Ansatz als klaren Gegenentwurf zu bestehenden Lösungen, die häufig auf große Rechenzentren oder umfangreiche Anlagen setzen, deren Abwärme erst im Nachhinein nutzbar gemacht wird.

Das Unternehmen verfolgt nach eigenen Angaben ein All-in-One-Konzept, bei dem die Server von Beginn an so ausgelegt sind, dass sie Wärme direkt bereitstellen und gleichzeitig Rechenleistung erzeugen. Dadurch soll die Technologie auch für einzelne Häuser, kleinere Betriebe und mittelständische Unternehmen zugänglich werden. Aus Sicht des Teams entsteht damit ein Angebot in einem Bereich, der bislang weder von klassischer Gebäudetechnik noch von IT-Anbietern abgedeckt wurde.

Für die Weiterentwicklung konnte Serwas mehrere Förderungen holen, darunter zwei FFG-Innovationsschecks und einen FFG-Patentscheck mit jeweils 12.500 Euro, 20.000 Euro aus dem Boost.Up-Programm sowie 40.000 Euro aus dem aws First Incubator.

Auch bei Auszeichnungen zeigte sich Resonanz. Das Startup wurde für den Tiroler Innovationspreis nominiert, erhielt den Senator h.c. Dr. Martin Steinmeyer Preis in Höhe von 6.500 Euro und wurde beim H-Farm Mozart Bootcamp für den besten Pitch ausgezeichnet.

Für 2026 kündigt Serwas die Umwandlung von einem e.U. in eine FlexCo an. Zudem soll bereits im Mai 2025 ein PCT-Patent beantrag worden sein. Eine Investmentrunde ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen. Bislang haben alle Testkunden ihre Anlagen selbst finanziert, die Produktion erfolgt derzeit als Durchlaufmodell von der Komponentenbestellung bis zum Einbau dauert es etwa drei Wochen. Seit November 2025 läuft der offizielle Verkauf.

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Die „Innovator of the Year“-Kategorie Startups wird durch die Österreichische Notariatskammer unterstützt.


Publikumsvoting zum Innovator of the Year | Kategorie „Startups“

Nun ist, wie jedes Jahr, deine Stimme gefragt. Bis zum 1. November (23:59 Uhr) kannst du für deine:n Favorit:in abstimmen! Jede:r User:in hat pro Tag und Kategorie genau eine Stimme – es lohnt sich also, die eigene Community zu aktivieren.

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Ablatic AI

Die Ablatic-AI-Gründer vl. Florian Zimmermann (CEO) und Julian Mauerkirchner (CTO) | (c) Ablatic AI
Die Ablatic-AI-Gründer vl. Florian Zimmermann (CEO) und Julian Mauerkirchner (CTO) | © Ablatic AI

Aktuell schießen sehr viele KI-Startups aus dem Boden. Doch nur ein winziger Bruchteil davon baut ein eigenes KI-Modell. Ablatic AI aus Linz ist eines davon. Im September ging es mit seinem Large Language Model Talos an den Start, das in mehreren Benchmark-Tests mit der Weltklasse mitspielt. In einer Kategorie übertraf man sogar OpenAIs Flagship-Modell GPT-5.6 Sol. Das gelang mit einem kleinen Team und bislang ohne VC-Kapital. Trainiert wird das Modell in der AI Factory Austria AI:AT im Rahmen des EuroHPC-Programms.

Aitiologic

Die Aitiologic-Gründer (vlnr.): Andreas Posch, Stephan Beisken und Achim Plum | (c) Aitiologic
Die Aitiologic-Gründer (v.l.n.r.): Andreas Posch, Stephan Beisken und Achim Plum | © Aitiologic

Andreas Posch, Stephan Beisken und Achim Plum, die Gründer von Aitiologic, holten heuer 6,4 Mio. Euro in einer Seed-Runde, angeführt von den Healthcare-Investoren Heal Capital und Ananda Impact Ventures. Aitiologic entwickelt die Plattform „Aitios“, die zellfreie DNA im Blut untersucht und die Daten mit KI auswertet. Die Technologie geht auf die Forschung von Gründer und CEO Andreas Posch bei Siemens Healthineers zurück und wurde vom Startup exklusiv lizenziert. Zudem holte man Gordon Sanghera, den Mitgründer des britischen DNA-Sequenzierungs-Spinoffs Oxford Nanopore Technologies, an Bord. Er führte es 21 Jahre lang als CEO, bis zum Börsengang in London.

Diamens

Diamens
Das Team von Diamens (v.l.n.r.): Clara Ganhör, Marlene Rezk-Füreder, Angelika Lackner, Peter Oppelt und Eva Scharnagl | © Diamens

Das HealthTech-Unternehmen aus Linz entwickelt einen nicht-invasiven Selbsttest zur Diagnose von Endometriose, der auf Menstruationsblut basiert und Frauen operative Eingriffe ersparen soll. Im März 2026 sicherte sich das Team rund um Clara Ganhör ein sechsstelliges Investment, um die Produktentwicklung und wichtige klinische Tests weiter voranzutreiben. Das Jahr 2026 war zudem für Diamens besonders erfolgreich, da das Spinoff den S&B Award sowie den Edison-Preis in Oberösterreich gewann. Hinzu kam eine Nominierung für den EY-Scaleup Award in der Kategorie BioTech und Spin-off.

Iono Robotics

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Das Linzer Deep-Tech-Startup Iono Robotics von Gründer und CEO Ümit Bas hat heuer in der Tabakfabrik Linz seinen humanoiden Roboter „Workmate“ erstmals öffentlich präsentiert. Das System soll in knapp zwei Jahren in Serienproduktion gehen und ist speziell für den industriellen Einsatz konzipiert. Erste Pilotkund:innen sind bereits an Bord. Gedacht ist „Workmate“, wie der Name nahelegt, als Unterstützung in Arbeitsumgebungen, konkret in Branchen wie Industrie, Logistik, Handel und Service. Punkten soll er dabei unter anderem mit einer im Kopf integrierten Drohne, die aus der Luft die Umgebung noch besser erfassen kann.

REPS

Das REPS-Team mit CEO Alfons Huber (r.), COO Laura Wiedmann (5. v.l) und CTO Sai Kumar Konduru (4. v.l.) | © Patrick Lux

Das Tiroler Startup REPS von Gründer Alfons Huber macht Straßen zu Kraftwerken: Sein Road Energy Production System wandelt die Bremsenergie von Lkw über Platten in der Fahrbahn in Strom um. Seit November 2025 läuft die erste kommerzielle Anlage im Hamburger Hafen, über 115.000 Lkw haben dort in sechs Monaten rund 6.700 Kilowattstunden erzeugt. Im Mai holte sich REPS 23,6 Millionen US-Dollar mit einem britischen VC-Fonds im Lead, nur acht Monate nach dem 1,3-Millionen-Seed. Mit dem Kapital will das Unternehmen aus Mils, an dem auch Elisabeth Köstinger beteiligt ist, international ausrollen. Über 90 Interessenten aus der Hafen- und Logistikbranche stehen laut eigenen Angaben in Gesprächen.

R-Space Technologies

Das R-Space Team mit den Gründern (1. Reihe v.l. Christof Obertscheider, Carsten Scharlemann und Wolfgang Treberspurg) | © R-Space

Viele Raumfahrt-Startups scheitern daran, dass sie ihre Technologien vor dem Markteintritt nie im All testen können. R-Space, mit Sitz am Flughafen Wien-Schwechat, will diese Hürde abbauen und bietet mit ihrem eigens entwickelten Satelliten In-Orbit-Tests als Rundum-Service an. Das Ziel: Firmen innerhalb von nur sechs Monaten ins All zu bringen. Ende 2026 soll die erste Mission an Bord einer Rakete des deutschen Herstellers Isar Aerospace mit Technologien von drei Partnerunternehmen starten. Das 2021 gegründete Unternehmen will damit die Weichen für die nächste Generation europäischer Raumfahrt stellen; die nächsten drei Satelliten sind laut eigenen Angaben bereits in Vorbereitung.

Straion

Straion
(v.l.) Fabian Friedl, Lukas Holzer, und Katrin Freihofner von Straion | © Straion

Der KI-Boom bringt eine neue Geschwindigkeit mit sich. Auch für etablierte Unternehmen führt daher kein Weg an KI-generiertem Code vorbei. Dieser birgt aber bekanntlich (noch) erhebliche Risiken. Das Linzer Startup Straion nimmt sich des Problems an und sorgt mit seiner Anwendung dafür, dass der KI-generierte Code interne Standards, Sicherheitsanforderungen und Architekturvorgaben von Unternehmen erfüllt. Damit konnte sich das Startup dieses Jahr auch ein 1,1-Mio.-Euro-Investment sichern.

Tumbleweed

Das Tumbleweed-Team | © Tumbleweed

Das Wiener Space-Tech-Startup Tumbleweed hat dieses Jahr bewiesen, dass der Zugang zum Weltall in Rekordgeschwindigkeit möglich ist: Die Hardware für die erste Orbit-Mission „Oasis Alpha“ wurde in unter neun Monaten fertiggestellt und war laut eigenen Angaben bereits frühzeitig ausgebucht. Am 7. Juli 2026 feierte das Unternehmen einen weiteren Meilenstein, als der Satellit im Rahmen einer SpaceX Transporter-17-Mission erfolgreich in eine erdnahe Umlaufbahn gebracht wurde.

Turn-Motion

Die Turn-Motion-Gründer v.l. Chien-hua Huang, Georg Popp und Manuel Lachmayr | (c) Stefan Fuertbauer
Die Turn-Motion-Gründer v.l. Chien-hua Huang, Georg Popp und Manuel Lachmayr | © Stefan Fuertbauer

Das Wiener Startup Turn-Motion von Georg Popp, Chien-hua Huang und Manuel Lachmayr fertigt maßgeschneiderte Orthesen mit KI und 3D-Druck, bis zu 15 Stück in der Zeit, die bisher für eine einzige gebraucht wurde. Die Gründungsgeschichte ist persönlich: Popp erkrankte als Kind an Polio und sollte laut Prognose den Rollstuhl kaum verlassen können. Heuer holte sich das Startup sein erstes privates Kapital, und das mit Signalwirkung: Noctua Science Ventures, der Spinoff-Fonds von Speedinvest und TU Wien, führte die Pre-Seed-Runde an, sein erstes bekanntes Investment überhaupt. Mit dabei sind das Wiener Tech-Scaleup Squer und drei Business Angels.

zone14

Tobias Gahleitner, Lukas Grömer und Simon Schmiderer (v.l.n.r.) von zone14 | © zone14

Das Wiener Startup zone14 von Simon Schmiderer, Tobias Gahleitner und Lukas Grömer baute sein Engagement im heimischen Fußball aus und schloss heuer eine Partnerschaft mit dem Wiener Sport-Club. Das Team will mit seiner Technologie Video- und Performance-Analysen im Fußball breiter zugänglich machen und konnte neben dem Hernalser Kultklub auch Ex-ÖFB-Kapitän Marc Janko als strategischen Investor für sich gewinnen. Die Technologie des Startups ist in über zehn Ländern verfügbar: Mehr als 200 Systeme sind global im Einsatz – von flächendeckenden Ausstattungen ganzer Ligen wie der ersten Profiliga Zyperns bis hin zu Traditionsvereinen wie dem SK Rapid, dem FK Austria Wien und dem SV Darmstadt 98.

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