11.10.2021

Biogena stieg bei Weinviertler Snack-Startup Selectum ein

Biogena investiert mit Selectum, dem Startup hinter dem Snack Paddies, in ein weiteres Food-Unternehmen.
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Paddies von Selectum
Selectum produziert mehr als 100.000 Packungen pro Monat | (c) Robert Gartner

Investments des Salzburger Nahrungsergänzungsmittel-Spezialisten Biogena in heimische Food-Startups haben bereits seit einiger Zeit eine gewisse Regelmäßigkeit. Beteiligt ist das Unternehmen rund um Gründer Albert Schmidbauer, der auch als Privatperson als Business Angel aktiv ist, etwa an Neoh (Alpha Republic), Zirp oder Revo Foods. Nun kam mit dem 2019 gegründeten niederösterreichischen Snack-Produzenten Selectum, der das gefüllte Knabbergebäck Paddies herstellt, ein weiteres Investment dazu.

„Operative Absicherung eines bereits gestarteten Kooperationsprojekts mit Biogena“

Selectum kooperiert bereits seit einiger Zeit mit der Biogena-Beteiligung Neoh – der brutkasten berichtete. Schon im September verkündete das Salzburger Unternehmen, via Conda-Crowdfunding-Kampagne in Selsctum investiert zu haben. Nun heißt es: „Die Biogena Gruppe hat sich als strategischer Investor am Snack-Hersteller Selectum beteiligt. Für Selectum bedeutet dieses Investment nicht nur die Umsetzung weiterer Wachstumsschritte, sondern die operative Absicherung eines bereits gestarteten und weitreichenden Kooperationsprojekts mit Biogena“.

Albert Schmidbauer sagt dazu: „Das Potential von Paddies sehe ich als grenzenlos, ebenso unser Kooperationspotential. Die Verbindung der zwei Innovationsmarken Biogena und Paddies ist für mich äußerst spannend und voller Möglichkeiten. Ich sehe in diesem Zusammenhang spannende Entwicklungen und die Basis für fantastische Co-Creation-Erfolge“. Selsctum-Gründer Camilo Wolff kommentiert knapp: „Wir hätten uns keinen passenderen Partner auf Gesellschafter-Ebene vorstellen können als Albert und sein Biogena Team“.

Selectum: Paddies schon bei drei deutschen Ketten gelistet

Das niederösterreichische Startup konnte in den zwei Jahren seit der Gründung bereits einige Erfolge einfahren. Gelistet sind die Paddies-Snacks nicht nur bei Billa, Billa Plus, Adeg, Eurospar, Interspar, Gurkerl und Metro sondern auch bei den deutschen Ketten Rewe, Edeka und Kaufland. Bei der erwähnten Conda-Kampagne, die noch einge Tage läuft, kamen bereits mehr als 400.000 Euro herein.

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Der Hitzestress in Wien wird hier visualisiert. (c) Live.infrared.city

Man konnte ihr in den letzten Tagen österreichweit so gut wie gar nicht entfliehen: Die Rekordhitzewelle hat im ganzen Land Einzug gehalten. In der Hauptstadt wurde in der Nacht auf Montag mit 27,3 Grad die wärmste Nacht seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen. Die anhaltenden Temperaturen sind nicht nur unangenehm, sondern körperlich gefährlich. So hat sich die Hitze mittlerweile als tödlichste Klimagefahr in Europa etabliert.

In den meisten Städten werden Daten zur Hitze an nur wenigen Punkten im gesamten Stadtgebiet gesammelt. Live.infrared.city tritt diesem Problem entgegen.

Echtzeit-Mikroklimadatenschicht

Live.infrared.city ist eine metergenaue Echtzeit-Mikroklimadatenschicht, bei der die Interaktion von Gebäuden, Bäumen, Wind, Sonnenwinkel und Luftfeuchtigkeit in einer Karte zur Verfügung gestellt wird. Auf Basis der Daten, so die Intention des Programms, kann gehandelt werden, um die kühlste Route, die schattigste Straße oder den heißesten Block zu finden. So kann eine gefährdete Person beispielsweise den Spaziergang sicher planen.

„Hitze ist die neue Normalität“

„Hitze ist keine Anomalie mehr; sie ist die neue Normalität, die wir kartieren müssen. Indem wir die gefühlte Temperatur auf Straßenebene erfassen, schaffen wir eine Live-Schicht, die zwei Dinge leistet: Sie hilft sofort, eine kühlere Route zu finden, und sie macht sichtbar, wie jeder Baum und jede Fassade das Klima unserer Städte verändert. Wien ist heute live; wir sind bereit, zu einer globalen Echtzeit-Mikroklimadatenschicht zu skalieren“, sagt Serjoscha Düring, CTO und Mitgründer von infrared.city.

Schattenplätze am Wiener Rathausplatz. (c) Live.infrared.city

Wien als erster Einsatzort

Wien ist der erste Einsatzort; infrared.city plant, diese Datenschicht auf Städte in ganz Europa und darüber hinaus auszuweiten. Die Wiener Mikroklima-Schicht kann bereits erkundet werden. Stadtverwaltungen, Gesundheitsbehörden und Stadtplaner, die daran interessiert sind, diese Schicht für ihre Stadt einzusetzen, sind eingeladen, sich direkt an das Startup zu wenden.

Infrared.city wirbt auch dafür, die Sicherheit bei großen Outdoor-Events über die Plattform zu planen. So könnten beispielsweise für das Donauinselfest dieses Wochenende Daten abgerufen werden. Die Daten werden stündlich aktualisiert und liefern eine 72-Stunden-Vorhersage.

Klimazwilling für die bebaute Umwelt

Infrared.city ist ein in Wien ansässiges Klimatechnologie-Unternehmen, das einen digitalen Echtzeit-Klimazwilling für die bebaute Umwelt entwickelt. Für die Datensammlung werden hybride KI- und Physik-Modelle verwendet. Das Startup entstand durch eine Forschungsgruppe am Austrian Institute of Technology (AIT), die sich mit KI, Stadtentwicklung und Klimaresilienz beschäftigte. Dazu sprach Angelos Chroni, CEO und Co-Founder von infrared.city zuletzt im brutkasten-Interview.

Im Laufe des Jahres soll das Programm auf weitere Städte ausgeweitet werden. Auf der Karte kann man bislang Daten für Wien und Stuttgart sehen, Riad und London sind als nächste Städte geplant.

So funktioniert die Klima-Karte. (c) Infrared.city
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