05.01.2016

Coworking Space Sektor5 startet Inkubator „5starts“

Mehr als nur Coworking Space: Mit dem Jahreswechsel wird Sektor5 mit "5starts" jetzt auch zum Inkubator. Wir haben mit Floor Drees von Sektor5 gesprochen.
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Der Coworking Space Sektor5 ist einer von 5 Siegern des aws Förderprgramms „Jump Start„. Sektor5 war Umfeld von Codeship, Blossom und MySugr, die längst aus dem Startup-Dasein gewachsen und international bekannt sind. Mit dem Schritt zum Inkubator bietet der Coworking Space nun noch mehr für Startups.

Ein Batch dauert fünf Monate, diese 3 Startups sind offiziell in 5starts:

  • Extra Sauber (extrasauber.at): Reinigungsportal im Internet
  • Chillbill (chillbill.co): erleichtert Firmen die Buchhaltung
  • Vienna Skill Smiths (viennaskillsmiths.at): Lern-Community

Wie beginnt 5starts und was erwartet die Startups?

„Es geht mit einer Screening Session am 8. Jänner los. Dabei vereinbaren wir gemeinsam mit den Startups erste Ziele. Dann folgt ein Meet & Greet mit der Wiener Startup Community. Am Ende des Programms gib es den Demo Day,“ so Floor Drees von Sektor5.

Wie viel Geld bekommt Sektor5 von JumpStart?

150.000 bekommt sektor5 für die Umsetzung. Jedes Startup 22.500 Euro. Die Aufnahme weiterer Startups ist geplant.

Neben sektor5 haben Speed Start Studio, Impact Hub Vienna, TU Wien und UptoEleven bei JumpStart gewonnen.

+++ Mehr zum Thema: JumpStart-Sieger: 150.000 Euro für diese 5 Acceleratoren +++

Quelle: Interview mit Floor Drees, Presseaussendung 5starts

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Enact, Roboter die fühlen, Roboter, Robotik
© Enact

Roboter können viel. Sie sehen fast alles, sie schweißen, heben, sortieren. Eines fehlt ihnen jedoch: Fingerspitzengefühl. Deshalb bleiben die letzten Handgriffe der Montage Handarbeit: ein Kabel, das einrasten muss, eine Dichtung, die sitzen muss, eine Schraube, die klemmt. Diesem Mangel an Feinfühligkeit stellt sich das Schweizer Startup Enact entgegen und baut Roboter, die Kraft spüren. Sie messen Druck und Widerstand über ihre eigenen Antriebe, wie der Mensch über Muskeln und Sehnen, und ein Modell lernt daraus, heißt es. Der Roboter merkt ohne Zusatzsensoren und ohne künstliche Haut, ob das Teil sitzt.

Enact von Caltech-Forscher gegründet

Dass das mehr als eine Nische ist, zeigen die Zahlen. China etwa hat 2025 354.000 Industrieroboter installiert, fast drei von fünf weltweit (IFR). Europa gewinne dagegen nicht über Masse sondern über Varianz, und genau dort rechnen sich Roboter bisher selten, weil jemand jede Aufgabe einzeln programmieren müsse. Roboter, die durch Vormachen lernen und spüren, ob ein Teil sitzt, sollen diese Einzelprogrammierung ersparen und auch kleine Serien automatisierbar machen. Genau hier setzt Enact an: bei den letzten Handgriffen der Montage.

Gegründet wurde das Zürcher Startup im März 2026 von Manuel Yves Galliker. Der Maschinenbauer der ETH Zürich war Gastforscher am Caltech, leitete bei 1X das Team, das dem Humanoiden NEO das Gehen beibrachte, und arbeitete danach bei Physical Intelligence.

Dort sah er, dass Kamera und Teleoperation für die Fabrik nicht ausreichen, und ging zurück nach Zürich. „Das Silicon Valley hat historisch betrachtet enorme Stärken in Software und KI, aber es fehlt an Spezialisten für Robotik und Hardware-Engineering“, sagt Galliker.

Investment von Mensch

Nun sammelte er mit Enact 30 Millionen US-Dollar in einer Pre-Seed-Runde ein, und das noch bevor es ein Produkt gibt. Das hat einen Grund, wie man in der Aussendung liest: „Das Startup baut alles selbst. Antriebe, Regelung und Modell entstehen unter einem Dach, was am Anfang mehr kostet als ein Modell auf einen fremden Arm zu setzen.“ Die ersten Antriebe laufen, der Ansatz sei laut Enact validiert.

Angeführt wird die Millionen-Runde von redalpine, Notion Capital und firstminute capital. Als Business Angels investieren Yann LeCun (von 2013 bis Ende 2025 Chief AI-Scientist bei Meta), Arthur Mensch (Co-Founder Mistral AI), Andrew Lonsberry (Path Robotics) und David Wallerstein (früher Tencent). Aktuell arbeiten zehn Personen in Zürich, bis Ende 2027 sollen es viermal so viele werden.

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