10.11.2025
SECURITY

SecTrack aus Wien möchte Excel und WhatsApp im Sicherheitsbereich ersetzen

Die Wiener Plattform SecTrack möchte veraltete Planungsmethoden in Sicherheitsunternehmen durch eine Software ersetzen und so für mehr Effizienz im Tagesgeschäft sorgen.
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SecTrack
© SecTrack - Co Founder & CEO von SecTrack Ole Tietz

Excel-Tabelle, WhatsApp und manchmal sogar Stift und Papier. Das sind bisher hierzulande die Grundsäulen der Einsatzplanung bei vielen Sicherheitsdienstleistern – das zumindest behauptet SecTrack-Founder Ole Tietz. Und entwickelte eine cloudbasierte Lösung, die speziell auf Sicherheits- bzw. Personaldienstleister ausgelegt ist.

SecTrack: mehrere Funktionen

Tietz weiß, dass es in diesem Bereich bereits spezialisierte Software gibt, doch: „Die ist aber oft zu kompliziert und intransparent. Bei uns ist man in fünf Minuten angemeldet und kann direkt loslegen“, sagt er.

Der Gründer und sein Co-Founder Nikoll Gjokaj verbrachten viel Zeit in der Einsatzzentrale eines Wiener Sicherheitsunternehmens, das ihre Software von Anfang an parallel zu bestehenden Prozessen einsetzte. „Dadurch konnten wir uns bei jeder Änderung oder neuen Funktion in Echtzeit Feedback von unseren Nutzern holen, das war extrem wertvoll“, erklärt Tietz.

Derzeit hat SecTrack, hinter dem die Wiener Firma Atlas Cyber Intelligence steht, die wichtigsten Aspekte der klassischen HR-Verwaltung und Einsatzplanung implementiert und bietet zusätzlich Funktionen wie ein Fuhrparkmanagement inklusive GPS-Tracking, liest es sich in einer Aussendung.

Dienste in Echtzeit empfangen

Über die „SecTrack-Mobile App“ empfangen Mitarbeiter ihre Dienste in Echtzeit und können ihre Zeiterfassung dort erledigen, was „alte Papier-Stundenlisten“ ablöse. Ein besonderes Feature sei zudem der integrierte Chat, über den Mitarbeiter:innen mit der Einsatzleitung kommunizieren können.

„Dadurch muss sich keiner mehr durch eine endlose Liste an WhatsApp-Chats wühlen und die gesamte Einsatzzentrale hat einen gleichmäßigen Überblick“, sagt Tietz.

SecTrack-Founder: „Branche nachhaltig verändern“

Aktuell arbeitet SecTrack mit einigen kleineren Unternehmen zusammen: „Uns ist Einfachheit und Transparenz sehr wichtig“, betont der Gründer. Daher gibt es keine Bindung und Kunden zahlen monatlich für genau die Anzahl an Mitarbeiter:innen, die im Einsatz sind.“

Alle Funktionen der Software sind in einem Paket enthalten – ohne undurchsichtige Module, die man dazukaufen müsse oder die später in Rechnung gestellt werden.

„Es gibt noch einiges zu tun, bis wir mit den alteingesessenen Anbietern aus Deutschland feature-mäßig mithalten können“, gibt Tietz zu. Aber es vergehe kaum eine Woche, in der nicht eine neue Funktion an den Start gehe. Derzeit arbeitet das Team konkret an der Anbindung an ELDA (elektronischer Datenaustausch mit den österreichischen Sozialversicherungsträgern), um mit einem Klick alle Mitarbeiter:innendaten ohne Umwege an die zuständigen Stellen übermitteln zu können und sich den Umweg über die Lohnverrechnung zu ersparen.

Die langfristige Vision gehe jedoch weit über eine reine Planungssoftware hinaus: „Wenn erstmal genug Unternehmen mit ihren Mitarbeitern angebunden sind, könnte das die Branche tatsächlich nachhaltig verändern“, erklärt Tietz. „SecTrack könnte dann zu einer Plattform für den Austausch von Aufträgen und Personal werden; ein Netzwerk, das die gesamte Sicherheitsbranche effizienter macht. Eine Branche, die ihre veralteten Planungsmethoden endgültig hinter sich lässt und mit SecTrack in die digitale Zukunft startet.“

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Carina Roth ist ab sofort Partnerin bei Fund F. (c) brutkasten

Vor rund zwei Jahren ist Carina Roth als Investment Managerin bei Fund F eingestiegen (brutkasten berichtete). Nun folgt der nächste Schritt. Die ehemalige „Forbes 30 Under 30“-Unternehmerin ist ab sofort Partnerin beim Fonds. Bekannt als Co-Founderin des Startups WisR, bringt Roth auch Erfahrungen als Gründerin mit.

„Als Gründerin habe ich selbst erlebt, welchen Unterschied die richtigen Investor:innen in den ersten Jahren machen können. Dieser Perspektivwechsel – von der Gründerin zur Investorin – hat meinen Glauben daran nur noch verstärkt, wie wichtig es ist, ambitionierte Gründerinnen früh zu unterstützen. Ich freue mich sehr darauf, Fund F als Partnerin in der nächsten Wachstumsphase mitzugestalten und gemeinsam mit unserem Team die nächste Generation europäischer Technologieunternehmen aufzubauen“, sagt Carina Roth, Partnerin bei Fund F.

Erweiterung des Partner:innenkreises

Roth wird niemanden ersetzen, sondern Fund F erweitert laut eigenen Angaben den Partner:innenkreis. Das sechsköpfige Team verwaltet einen Fonds mit einem 28-Mio.-Euro-Volumen. Seit ihrem Einstieg bei Fund F verantwortet Carina Roth mehrere Investments, darunter The Blue Box, Uplift360, Heim Health und AI-BOB, und begleitet Gründer:innen bis über das Investment hinaus.

„Carina hat in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen, dass sie außergewöhnliche Gründer:innen erkennt, starke Investmententscheidungen trifft und Unternehmen mit großer Überzeugung begleitet. Gleichzeitig bringt sie durch ihre eigene Gründungserfahrung ein tiefes Verständnis für die Herausforderungen von Unternehmer:innen mit. Ihre Ernennung zur Partnerin ist deshalb ein logischer und wichtiger Schritt – sowohl für Carina als auch für die Weiterentwicklung von Fund F“, sagen Lisa-Marie Fassl und Nina Wöss, General Partners bei Fund F.

Gründerin von WisR

Roth ist in der Szene vor allem durch die Gründung ihres Startups WisR 2017 bekannt geworden. Die Jobplattform für Senior-Talente wurde vier Jahre später liquidiert. Über den Zusammenbruch von WisR sprach die Co-Founderin im brutkasten-Interview.

Nach ihrer Zeit als Startup-Founderin sammelte Roth Investment-Erfahrung bei Calm/Storm Ventures, wo sie in Frühphasenunternehmen in Europa und den USA investierte, bevor sie zu Fund F wechselte.

Female-led-Ansatz

Mit einem Volumen von 28 Millionen Euro investiert Fund F gezielt in europäische Pre-Seed- und Seed-Unternehmen, die mindestens eine Gründerin im Team aufweisen. Dabei unterstützt der Fonds derzeit 26 Startups finanziell und begleitet sie auch operativ und mit einem weitreichenden Netzwerk auf ihrem Wachstumskurs. Mit der Erweiterung des Partner:innenkreises unterstreicht Fund F nach eigenen Angaben seinen Anspruch, langfristig einen der führenden europäischen Frühphasenfonds für technologiegetriebene Startups mit diversen Gründungsteams aufzubauen.

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