05.03.2018

Schramböck zu Startups: „Achse Wien-Berlin stärken“

Bei einem Berlin-Besuch traf sich Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck mit mehreren österreichischen Startup-Foundern. Dabei gab es eine Ansage mit auffälliger Wortwahl.
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Schramböck Achse Wien-Berlin
(c) BMDW: Ministerin Schramböck traf in Berlin österreichische Gründer.

Die Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Margarete Schramböck, traf am Wochenende im Rahmen eines Berlin-Besuchs einige österreichische Startup-Gründer bzw. Player der heimischen Szene. Dabei waren etwa Sophie Chung (Qunomedical), Claudia Winkler (Goood), Ewald Hesse (Grid Singularity), Maximilian Tayenthal (N26), Ferdinand Dietrich (StoreMe), Jenny Bolt (Bitkom) und Shermin Voshmgir (BlockchainHub). Dabei fand Schramböck eine auffällige Wortwahl: Sie warb dafür, die „Achse Wien-Berlin“ zu stärken.

+++ Wirtschaftsministerin Schramböck zu Startups, Blockchain und AI +++

Schramböck: „Österreich muss sich hier nicht verstecken“

„Startups sind wichtig, um den Wirtschaftsstandort Österreich durch Innovation weiterzubringen. Daher müssen wir entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, um Unternehmertum in allen Betriebsgrößen zu erleichtern. Dazu gehört auch wieder mehr Respekt für die Leistungen der Wirtschaft, ein offener und internationaler Zugang und Mut, sich frühzeitig mit neuen Technologien wie Blockchain und Artificial Intelligence zu beschäftigen“, sagte Schramböck bei dem Treffen. Berlin sei in der Startup-Szene unter anderem so beliebt, weil es klare Standort-Vorteile, wie eine hervorragende Infrastruktur, ein günstiges Preisniveau, die Nähe zu  hochqualifizierten Arbeitskräften und nicht zuletzt eine ausgezeichnete Lebensqualität gebe. Doch: „Wien bzw. Österreich muss sich hier nicht verstecken. Wien ist vor allem für bestimmte Nischen Innovationshauptstadt“, sagt Schramböck.

Voshmgir: „Regierungen müssen zusammenarbeiten“

Ein großes Problem, das junge Gründerinnen und Gründer vor Herausforderungen stelle, seien die überwiegend nationalstaatlichen Regulierungen, obwohl die Welt global funktioniere, sagt Shermin Voshmgir, Gründerin des BlockchainHub Berlin und nun Direktorin des neuen Forschungsinstituts für Kryptoökonomie an der WU Wien. „Die Regierungen müssen zusammenarbeiten, um Lösungen für dieses strukturelle Problem zu finden und gleichzeitig mit kreativen Lösungen im Jurisdiktionsbereich aufwarten, um die Unternehmerinnen und Unternehmer in ihrem Alltag abzuholen“, sagt sie.

Schramböck wirbt dafür, die „Achse Wien-Berlin“ zu stärken:

Schramböck Achse Wien-Berlin
(c) BMDW: Ministerin Schramböck im Gespräch mit Shermin Voshmgir (l.)

Ecosystem zwischen großen und kleinen Unternehmen

Weitere zentrale Punkte seien eine Flexibilisierung der Arbeitszeitmodelle, der Zugang zu Fachkräften und zu Bildung und gute Netzwerke. Nach einer Diskussion sicherte Schramböck Unterstützung zu: „Anbieter von digitalen Services und Produkten können nicht und sollen nicht an der Grenze des eigenen Landes halt machen. Wir müssen ein Ecosystem zwischen den großen Unternehmen und den kleinen Unternehmen schaffen. Denn ein gutes Netzwerk ist vor allem im Startup-Bereich von enormer Bedeutung“.

+++ Schramböck: “Once Only”-Prinzip soll Unternehmen helfen +++


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Barbara Edelmann ist neue CFO bei Bitpanda. (c) Bitpanda

Wie das Wiener Unicorn Bitpanda bekanntgab, ist Barbara Edelmann seit Mitte Juni als Chief Financial Officer im Unternehmen tätig. Edelmann startete ihre Karriere bei Bitpanda zunächst als Vice President Tax und später VP Finance & Tax. 2026 wurde sie zur Managing Director der Bitpanda Payments GmbH befördert. Seit 10 Tagen ist sie nun im C-Level. Bevor sie 2022 zu Bitpanda wechselte, war sie 16 Jahre lang bei Deloitte Österreich tätig, zuletzt als Tax Partner.

„Ich freue mich sehr, dass Barbara die Rolle des CFO übernimmt. Sie war maßgeblich an der internen Transformation unserer Finanzabläufe beteiligt. Ihr tiefes internes Wissen über unser Geschäft und ihre umfangreiche Erfahrung machen sie zur idealen Führungspersönlichkeit für unsere Finanzorganisation, während wir den Schritt in unsere nächste Wachstumsphase beschleunigen“, so Lukas Enzersdorfer-Konrad, CEO von Bitpanda, über die neue CFO.

„Größte Talente aus eigenen Reihen“

Eric Demuth, Mitbegründer und Executive Chairman von Bitpanda, fügte hinzu: „Ich war schon immer der Meinung, dass unsere größten Talente aus den eigenen Reihen kommen sollten. Wenn eine Führungskraft mit einem Unternehmen wächst, seine Grundlagen prägt und beständig Leistung erbringt, sagt das unendlich viel mehr aus, als es jeder externe Interviewprozess jemals könnte. Barbara kennt unser Geschäft von Grund auf und hat sich das tiefe Vertrauen der Teams im gesamten Unternehmen erarbeitet. Ich freue mich sehr, sie im Führungsteam willkommen zu heißen; genau so entwickeln sich großartige Unternehmen weiter.“

Vorgänger Jonas Larsen verlässt Bitpanda

Jonas Larsen war seit 2023 CFO bei Bitpanda. Er kam von Lunar, wo er ebenfalls als CFO tätig war. Das Unternehmen gibt bekannt, dass Larsen aus persönlichen Gründen und im gegenseitigen Einvernehmen geht. „Ich bin Jonas unglaublich dankbar für seine Partnerschaft in den letzten Jahren. Er kam in einer entscheidenden Zeit zu uns und brachte die ruhige Hand, die finanzielle Disziplin und die besonnene Führung mit, die wir brauchten, um durch einen unglaublich dynamischen Markt zu navigieren“, so CEO Lukas Enzersdorfer-Konrad.

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