18.06.2021

Schlumberger Vertriebstochter Top Spirit mit neuem LEH-Geschäftsführer

Personalwechsel bei Top Spirit. Walter Wallner verabschiedet sich Ende Juni 2021 nach 8 Jahren als Geschäftsführer in den Ruhestand.
/artikel/schlumberger-vertriebstochter-top-spirit-mit-neuem-leh-geschaeftsfuehrer
Top Spirit
Der Langzeit-Geschäftsführer der Schlumberger Vertriebstochter Top Spirit, Walter Wallner, übergibt sein Amt - symbolisch in Form einer Magnum-Flasche Schlumberger Sparkling Brut - an seinen Nachfolger Eugen Lamprecht.
© Leadersnet

In der Lebensmittelbranche nimmt mit Walter Wallner ein erfahrener Manager mit 40 Jahren Expertise Abschied und tritt seinen wohlverdienten Ruhestand an. An seine Stelle als Geschäftsführer für das österreichweite LEH-Business tritt mit 1. Juli 2021 Eugen Lamprecht, der Top Spirit gemeinsam mit seinem Co-Geschäftsführer Florian Czink, zuständig für das Gastronomie-Segment, in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft führen will.

Lamprecht ist ausgebildeter Wirtschaftsanwalt und seit 2017 für die Schlumberger Wein- und Sektkellerei tätig. Dort startete er seine Karriere als Key Account Manager für Wein ehe er Anfang 2019 die Geschäftsführung der Wein-Vertriebstochter P.M. Mounier übernahm. Zuvor war Lamprecht einige Jahre in der Forschung und Privatwirtschaft sowie in der Top-Gastronomie aktiv. Für die Zukunft hat er sich unter anderem eine optimale Potenzialausschöpfung bestehender Kundenbeziehungen durch den Ausbau des Vertriebsteams sowie die Ausarbeitung eines tragfähigen Geschäftsmodells, um auf zukünftige Herausforderungen in der Branche bestens vorbereitet zu sein, vorgenommen.

Walter Wallner: Immer mit Herzblut bei der Sache

Seinem Vorgänger Walter Wallner, mit dem er für eine reibungslose Übergabe bereits seit Ende 2020 eng zusammenarbeitet, streut Lamprecht Rosen: „Als Mitarbeiter war ich stets beeindruckt davon, wie Walter Wallner auch in unsteten Zeiten und unter enormem Druck die gesetzten Ziele verfolgte. Er schafft es, mit ruhigem Gemüt und Humor, die Leute dazu zu bewegen, das Beste aus sich herauszuholen. Sein Wissen um die Märkte und das Gespür für unsere Kunden, von dem ich die letzten knapp viereinhalb Jahr profitieren durfte, sind unschätzbar. Walter Wallner hinterlässt mir eine top aufgestellte Abteilung, ein Netzwerk aus loyalen Kunden und Partnern sowie ein erstklassiges Vertriebsteam. Es sind große Schuhe, in die ich schlüpfen darf. Ich danke ihm für das Vertrauen in mich und für die lehrreiche Zeit gemeinsam bei Schlumberger/Top Spirit“, so der designierte Geschäftsführer.

Wallner startete Anfang 2014 als alleiniger Geschäftsführer der Schlumberger Vertriebstochter Top Spirit. Seit 2017 zeichnete er im Zuge der Aufteilung der Geschäftsleitung in die Bereiche Gastronomie und Handel für das österreichweite LEH-Geschäft des österreichischen Marktführers für Spirituosen und Premium-Schaumwein verantwortlich und leistete aufgrund seines umfangreichen fachlichen Know-hows einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens und seiner Marken. „Besonders stolz bin ich auf unsere erfolgreichen Bemühungen zur Abschaffung der Schaumweinsteuer und die signifikante Wiederbelebung des Sektgeschäfts im Anschluss daran,“ so Wallner. Per Ende Mai 2021 konnte der Umsatz im LEH ein Plus von 37 Prozent einfahren; der Absatz der Marke Schlumberger konnte sogar verdoppelt werden.

Herausforderungen im LEH bravourös gemeistert

„Aber auch die zahlreichen, oft harten, aber immer konstruktiven Verhandlungen mit dem extrem konzentrierten Einzelhandel, Verlängerungen von Verträgen oder zuletzt die Herausforderungen rund um die aktuelle Pandemie waren spannende Themen in meiner beruflichen Laufbahn bei Top Spirit. Es war eine wunderbare Zeit mit einem großartigen Team“, freut sich Wallner abschließend.

Auch Schlumberger CEO Benedikt Zacherl bedankt sich zum Abschied: „Walter Wallner ist ein überaus erfahrener, bestens vernetzter Profi mit Herz und Leidenschaft für die Branche, für unser Haus und unsere Produkte. Ich bedanke mich ganz herzlich bei ihm für seinen Einsatz, seinen Beitrag zum Geschäftserfolg über viele Jahre und für die gewissenhafte Übergabe des Geschäfts an seinen Nachfolger und wünsche ihm alles Gute für den verdienten Ruhestand.“

Deine ungelesenen Artikel:
vor 5 Stunden

40-Millionen-Euro-Exit: Damian Izdebskis techbold wird Teil der deutschen accompio Gruppe

Die deutsche accompio Gruppe übernimmt 100 Prozent der Anteile an der Wiener techbold technology group AG zu einer Bewertung von knapp 40 Millionen Euro. Die Transaktion steht unter Vorbehalt der Wettbewerbsbehörde.
/artikel/40-millionen-euro-exit-damian-izdebskis-techbold-wird-teil-der-deutschen-accompio-gruppe
vor 5 Stunden

40-Millionen-Euro-Exit: Damian Izdebskis techbold wird Teil der deutschen accompio Gruppe

Die deutsche accompio Gruppe übernimmt 100 Prozent der Anteile an der Wiener techbold technology group AG zu einer Bewertung von knapp 40 Millionen Euro. Die Transaktion steht unter Vorbehalt der Wettbewerbsbehörde.
/artikel/40-millionen-euro-exit-damian-izdebskis-techbold-wird-teil-der-deutschen-accompio-gruppe
V.l.n.r.: Damian Izdebski, techbold Gründer und Hauptaktionär; Matthias Stieber und Gerald Reitmayr, Vorstände der techbold technology group AG © techbold

Eine Geschichte, die das Leben schreibt: „Zwölf Jahre lang war ich ‚der mit der Pleite‘. Ab heute bin ich ‚der mit dem Comeback'“, sagt Damian Izdebski Freitagmorgen gegenüber brutkasten. Sein 2015 gegründetes Unternehmen techbold technology group AG wird von der deutschen accompio Gruppe übernommen – zu einer Bewertung von knapp 40 Millionen Euro, wie brutkasten in Erfahrung brachte. 2014 hatte Izdebski mit seinem damaligen Unternehmen DiTech Insolvenz anmelden müssen, was damals landesweit für Schlagzeilen sorgte.

28 Millionen Euro Umsatz im Mittelstand

Techbold ist auf IT-Outsourcing, Cloud-Lösungen sowie Cybersecurity für kleine und mittlere Unternehmen spezialisiert. Über das letzte Jahrzehnt akquirierte das IT-Unternehmen ganze 18 Unternehmen, um seine Expansion voranzutreiben wie brutkasten engmaschig verfolgte. Nun wird techbold selbst zum Gekauften. Die entsprechenden Verträge wurden bereits unterzeichnet, der Vollzug steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständige Wettbewerbsbehörde, wie das Unternehmen heute morgen per Aussendung mitteilte.

Techbold beschäftigt mittlerweile mehr als 170 IT-Spezialist:innen an Standorten in Wien, Oberösterreich und dem Burgenland und betreut rund 1.400 Kund:innen. Zuletzt erwirtschaftete die IT-Firma einen Jahresumsatz von rund 28 Millionen Euro. Für Kund:innen sowie laufende Verträge des Wiener Unternehmens soll sich im Tagesgeschäft laut Unternehmensangaben nichts ändern.

Spektakuläres Comeback

Gründer Damian Izdebski, der 2025 die CEO Rolle zurücklegte und danach im Aufsichtsrat tätig war, meint gegenüber brutkasten: „Zum ersten Mal seit 25 Jahren weiß ich nicht, was als Nächstes kommt. Alle, die mich kennen, wissen: Das dauert nicht lange.“

Dem heutigen Erfolg geht eine weniger erfreuliche Geschichte voran. 2014 musste Izdebski mit seinem ehemaligen Unternehmen DiTech Insolvenz anmelden. Ein Schritt mit dem der Gründer sehr offen umgeht: „Beide Schlagzeilen habe ich mir selbst geschrieben – an der zweiten habe ich nur deutlich länger gearbeitet.“ Er fügt hinzu: „In Amerika ist eine Pleite ein Kapitel im Lebenslauf. In Österreich ein Urteil fürs Leben. Ich habe beschlossen, das Urteil nicht anzunehmen.“

Auch Investor und Aufsichtsratmitglied Hermann Futter freut sich vor allem für Izdebski: „Ich habe immer an Damian geglaubt und bin seit fast 20 Jahren mit ihm befreundet. Er hat allen bewiesen, dass man auch in Österreich scheitern und wieder aufstehen kann! Chapeau.“ Und auch für ihn als Investor habe sich der Exit ausgezahlt, so Futter gegenüber brutkasten.

Reaktionen aus dem Umfeld

An techbold beteiligt waren neben Hermann Futter unter anderem auch Niki Futter, Stefan Kalteis und Hansi Hansmann. Letzterer meint zur Übernahme: „Es war ein sehr erfolgreicher Exit, der sich für mich wirklich ausgezahlt hat. Techbold ist ein wachstumstarkes Unternehmen in einem großen Markt, welches auch ordentlich profitabel ist. Das macht die Firma natürlich zu einem attraktiven Übernahmeziel“

Auch Aufsichtsratmitglied Niki Futter, der die Position von 2017 bis 2025 besetzte, meldete sich auf Anfrage zurück: „Das ist ein ganz tolles Ergebnis und ich gratuliere dem Team rund um Damian ganz herzlich und wünsche alles Beste für die weitere Zukunft. Ich freu mich, dass ich dieses Unternehmen über acht Jahre im Aufsichtsrat begleiten durfte.“

Für die Verhandlungen holte sich Izdebski Unterstützung von Thomas Hillebrand und Nico Zaiser vom Wiener M&A-Spezialisten i5invest. „Ich würde mit Thomas und Nico von „i5invest“ jederzeit wieder ein Unternehmen verkaufen. Die Jungs sind so professionell und erfahren – ich durfte in den letzten Wochen so viel von ihnen lernen. Danke dafür!“, sagt er.

Buy-and-Build-Strategie der Käufer

Auf Käuferseite fügt sich die Übernahme in die Expansionsstrategie ein. Accompio agiert als Managed Security Service Provider und beschäftigt an 22 Standorten in Deutschland, Österreich, Ungarn und Bulgarien insgesamt rund 900 IT-Expert:innen. Von der Head of M&A bei accompio Katrin Wollinger-Zepf heißt es gegenüber brutkasten „Es war ein sehr effizienter und konstruktiver Prozess auf absoluter Augenhöhe.“

„Die Übernahme von techbold ist ein weiterer konsequenter Schritt in unserer Buy-and-Build-Strategie: Wir bauen systematisch die führende IT-Services-Plattform im DACH-Raum auf“, führt Georg Willig, CFO der accompio Gruppe, aus. Man suche für den Ausbau gezielt nach unternehmergeführten IT-Dienstleistern mit starker Marktposition und durch den Zukauf aus Wien baut die Gruppe ihre Präsenz in Österreich nun weiter aus.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Schlumberger Vertriebstochter Top Spirit mit neuem LEH-Geschäftsführer

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Schlumberger Vertriebstochter Top Spirit mit neuem LEH-Geschäftsführer

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Schlumberger Vertriebstochter Top Spirit mit neuem LEH-Geschäftsführer

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Schlumberger Vertriebstochter Top Spirit mit neuem LEH-Geschäftsführer

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Schlumberger Vertriebstochter Top Spirit mit neuem LEH-Geschäftsführer

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Schlumberger Vertriebstochter Top Spirit mit neuem LEH-Geschäftsführer

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Schlumberger Vertriebstochter Top Spirit mit neuem LEH-Geschäftsführer

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Schlumberger Vertriebstochter Top Spirit mit neuem LEH-Geschäftsführer

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Schlumberger Vertriebstochter Top Spirit mit neuem LEH-Geschäftsführer