24.11.2016

Schlafsäcke für den Winter: Store.me startet Charity-Aktion

Am 24. November startet das Startup Store.me seine Weihnachtsaktion: Für jeden gemieteten Lagerplatz wird in Kooperation mit der Caritas ein Schlafsack an Obdachlose gespendet.
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(c) Klaus Pichler: Schlafsäcke sind für Obdachlose im Winter überlebenswichtig.

Beim Mittagessen unterhielt sich das Team von Store.me Anfang Oktober darüber, wie Obdachlose eigentlich durch den Winter kämen. Bei den eisigen Temperaturen draußen zu schlafen, muss extrem hart sein, „darum wollten wir unbedingt helfen“, sagt Co-Founder Ferdinand Dietrich. Und das Team fand einen Weg.

 

Das Team von Store.me
Das Team von Store.me

Das Startup, das eine digitale Lagerplatzbörse betreibt, startete die Aktion „Platz im Herzen“: Pro gebuchtem Lagerplatz wird ab 24. November jeweils ein Schlafsack an Wiener Obdachlose gespendet. Für wie Lange der Stauraum gemietet wird, spielt dabei keine Rolle. Auch die Qualität der Schlafsäcke ist gesichert, denn die Aktion verläuft in Zusammenarbeit mit der Caritas, an die auch ohne das Mieten eines Lagerplatzes direkt gespendet werden kann. (Kennwort: Platz im Herzen).

Redaktionstipps

Prominente Videobotschaften

Um die Aktion möglichst breitenwirksam zu machen, hat sich Store.me prominente Unterstützung dazu geholt: In zehn Kurzvideos kommen Bekanntheiten aus den unterschiedlichsten Bereichen zu Wort. Im ersten Video erklärt etwa ORF-Moderator Roman Rafraider wurm es bei der Aktion geht, und wozu er viel Stauraum braucht. Im Zweitages-Rhythmus folgen Persönlichkeiten wie Richard Lugner, Angelika Niedetzky und anderen Überraschungsgäste. „Es war gar nicht so schwer, die Promis davon zu überzeugen, da mitzumachen. Wir haben die meisten einfach angeschrieben“, sagt Dietrich.

Weihnachtsgeschenke für Bedürftige

Ende Dezember soll es auch eine direkte Übergabe der Schlafsäcke an die bedürftigen Personen geben. „So bekommen sie auch eine Art Weihnachtsgeschenk“, heißt es bei Store.me.

Wer mithelfen möchte, kann das hier, oder direkt über die Caritas.

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FFG-Geschäftsführerinnen Henrietta Egerth und Karin Tausz (v.l.) | (c) Philipp Stambera/FFG

Sie haben einen klar definierten Zweck: konkrete Forschungsergebnisse für die wirtschaftliche Nutzung zu liefern. 24 „Comet-Zentren“ (Competence Centers for Excellent Technologies) gibt es mittlerweile in Österreich; das Programm-Management liegt bei der FFG. „Die Zentren bringen exzellente Forschungseinrichtungen und engagierte Unternehmen zusammen und schaffen damit ein Umfeld, in dem neue Erkenntnisse rasch in Technologien, Produkte und Anwendungen überführt werden können“, heißt es von den beiden FFG-Geschäftsführerinnen Henrietta Egerth und Karin Tausz.

Nun wurde eine neue Förderrunde für drei bestehende und ein neues Zentrum beschlossen. 31,6 Millionen Euro kommen dabei von Infrastruktur- und das Wirtschaftsministerium, 15,8 Millionen Euro von den beteiligten Bundesländern. Unternehmenspartner bringen zusätzlich rund 45,2 Millionen Euro, wissenschaftliche Partner weitere 4,9 Millionen Euro ein. Insgesamt ergeben sich daraus etwa 97,5 Millionen Euro Finanzierung.

Neues Comet-Zentrum erforscht „selbstheilende Systeme“

Neu hinzu kommt dabei das Kompetenzzentrum ARC (Autonomic Resilience in Dynamic Networked Systems). Dort sollen Methoden erforscht werden, um die Widerstandsfähigkeit technischer Systeme, kritischer Infrastrukturen und Unternehmen gegenüber Krisen und externen Schocks zu erhöhen. Im Mittelpunkt stünden dabei „autonom agierende und selbstheilende Systeme, die auf Künstlicher Intelligenz sowie Schwarmintelligenz basieren“, heißt es in einer Aussendung. Das Zentrum wird von der Lakeside Labs GmbH in Klagenfurt koordiniert. Neben dem Land Kärnten sind auch Burgenland und Tirol beteiligt. Zudem fließen in der aktuellen Runde Mittel an die Comet-Zentren Linz Center of Mechatronics GmbH (LCM), Materials Center Leoben Forschung GmbH (IMI) und Virtual Vehicle GmbH (COMET SDM).

Zentren sollen Beitrag zu Schlüsseltechnologien der Industriestrategie bringen

Auf politischer Seite betont man den Beitrag der Zentren zur Industristrategie 2035 (brutkasten berichtete). Dabei erhofft man sich einen Beitrag zu den dort definierten Schlüsseltechnologien, im konkreten Fall „Künstliche Intelligenz und Dateninnovation“, „Mobilitätstechnologien“, „Fortgeschrittene Produktionstechnologien und Robotik“ und „Anspruchsvolle Materialien“.

„Mit den Comet-Zentren investieren wir gezielt in jene Schlüsseltechnologien, die über die Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandorts in den kommenden Jahrzehnten entscheiden“, meint Innovationsminister Peter Hanke. Und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer erklärt, die Finanzierung der Zentren sei „der nächste Schritt in der Umsetzung der Industriestrategie und ein entscheidender Hebel zur erfolgreichen Überführung exzellenter Forschungsergebnisse in markttaugliche Produkte.“

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