31.03.2025
TRUNK TOOLS

Sarah Buchner: „Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, in der es negativ gesehen wird, Risiko zu nehmen“

Sarah Buchner gab ihre Konzernkarriere in Österreich auf, um in den USA zu gründen. Für ihr KI-Startup holte sie 30 Mio. Dollar Kapital – und will jetzt die Baubranche aufmischen.
/artikel/sarah-buchner-trunk-tools
Sarah Buchner, Gründerin und CEO von Trunk Tools
Trunk-Tools-Gründerin Sarah Buchner | Foto: Trunk Tools

Dieser Text über Sarah Buchner und Trunk Tools ist zuerst im brutkasten-Printmagazin von März 2025 “Hoch hinaus” erschienen. Eine Download-Möglichkeit des gesamten Magazins findet sich am Ende dieses Artikels.


Mit 19 war sie als Bauleiterin bereits für 50 Personen verantwortlich, mit Mitte 20 war sie Führungskraft bei der Strabag und auf dem besten Weg, eine steile Konzernkarriere zu machen – doch Sarah Buchner entschied sich dagegen und ging in die USA. Nach einem MBA in Stanford gründete sie 2021 das Startup Trunk Tools, das mit künstlicher Intelligenz die Baubranche verändern will. Investoren steckten in zwei Finanzierungsrunden insgesamt 30 Millionen Dollar in das Unternehmen mit Sitz in New York. Mit dem Kapital will die heute 33-jährige Buchner nun in den „Hypergrowth-Modus“ schalten und ihr Team bis Jahresende auf 100 Personen verdoppeln.


Das Team des Startups Trunk Tools rund um Gründerin Sarah Buchner am Times Square
das Trunk-Tools-Team rund um Gründerin Sarah Buchner (dritte von rechts)

„Nasdaq congratulates Trunk Tools on its 20 $ M Series A“. Das prangte am 24. August 2024 in großen Lettern auf dem Billboard, das die US-Aktienbörse am New Yorker Times Square angebracht hat. Davor stand das Team von Trunk Tools. Mittendrin: Sarah Buchner, die das US-Startup gegründet hat und es als CEO führt. Trunk Tools hat sich zum Ziel gesetzt, mit künstlicher Intelligenz die Baubranche zu verändern.

Die Geschichte des Startups beginnt aber 6.600 Kilometer weiter östlich: in der 900-Einwohner-Gemeinde Eitzing im oberösterreichischen Innviertel. Hier ist Buchner aufgewachsen. Schon in der Schule zeigte sich ihr spezielles Talent für Mathematik; sie nahm an mehreren Mathematik-Olympiaden teil und gab Fußballern des geografisch nahe gelegenen Bundesligavereins SV Ried Nachhilfe – als sie selbst noch Schülerin war.

Doch ebenso früh kam Buchner mit Handwerk in Berührung: Ihr Vater war als Tischler selbstständig. Schon im Alter von zwölf Jahren arbeitete sie selbst mit und wurde von ihrem Vater auf Baustellen mitgenommen.

Sarah Buchner
Sarah Buchner | Foto: Trunk Tools

„Harte Arbeit und Bildung“

„Für mich waren es vor allem zwei Dinge, die mir meine Eltern mitgegeben haben: harte Arbeit und Bildung“, sagt Buchner im Gespräch mit brutkasten. „Wenn ich ein besseres Leben haben will, braucht es das. Das habe ich wirklich verinnerlicht.“ Um Geld zu verdienen, arbeitete Buchner auch als Kellnerin, unter anderem am Oktoberfest in München. „Geld war Freiheit, Geld war Sicherheit“, sagt sie heute. Buchner maturierte mit einem Notenschnitt von 1,0 und ging dann nach Wien, um zu studieren.

Parallel zum Studium arbeitete sie schon Vollzeit und war als Bau- und Projektleiterin tätig. Dass sie einmal selbst gründen würde, stand damals noch nicht auf ihrer Agenda. Beruflich kam sie schnell voran: Ab 2016 arbeitete sie beim Strabag-Tochterunternehmen Züblin, später bei der Strabag selbst. „Ganz viel von meiner Geschichte ist sicherheitsgetrieben“, blickt Buchner zurück. „Dann gab es plötzlich diese Konzernjobs, die relativ viel Geld zahlen und komplett abgesichert sind. Das hat mir viel Spaß gemacht.“

Allerdings hätten ihr diese Konzernjobs auch „ein falsches Gefühl von Sicherheit“ gegeben, sagt Buchner. „Ich kannte halt auch keine wirklich andere Variante.“ Das begann sich aber allmählich zu ändern: „Ich lernte immer mehr Menschen mit anderen Lebenswegen kennen, die etwas auf die Beine gestellt hatten“, erinnert sich die Gründerin.

„Wenn ich weiß, dass ich es eh schaffe, ist es keine Herausforderung mehr“

Während sie beruflich aufstieg, studierte Buchner parallel. Sie schloss sogar zwei Studiengänge jeweils als Diplom-Ingenieurin ab. In der Strabag übernahm sie dann die Leitung einer Gruppe, die auf die Digitalisierung der Baubranche spezialisiert war. Sie war gerade Ende 20 und hatte eine realistische Perspektive, langfristig in den Vorstand aufzusteigen.

Auf Anraten eines Mentors in der Strabag entschied sie sich, eine Dissertation im Bereich Civil Engineering & Data Science zu schreiben. Die an der Technischen Universität Wien verfasste Doktorarbeit trägt den Titel „Disruptive Innovations in the Field of Construction“; sie legte später auch den Grundstein für die Arbeit mit Trunk Tools. Doch bis dahin sollten noch ein paar Jahre vergehen.

Indes reifte in Buchner immer stärker der Gedanke, eine neue Herausforderung zu suchen. „Mir war klar, wenn ich Vorstand werden will, dann kann ich das. Das wird vielleicht zehn Jahre dauern, vielleicht 20 Jahre, und vielleicht nicht bei der Strabag sein, sondern bei einem anderen Unternehmen; aber ich wusste, dass ich es schaffen kann“, erinnert sie sich heute. „Und dann war es für mich schon wieder uninteressant. Wenn ich weiß, dass ich es eh schaffe, ist es keine Herausforderung mehr.“

„Um mit den ganz Großen mitzuspielen, muss ich ins Silicon Valley“

Sarah Buchner
Sarah Buchner | Foto: Trunk Tools

Für Buchner kristallisierte sich immer mehr heraus: Sie wollte selbst gründen. Auf eine Konzernkarriere zu verzichten, um ein Startup zu gründen, ist schon per se ein großer Schritt. Buchner dachte aber noch größer: Sie wollte in die USA – und dort gründen: „Wenn ich mir selbst beweisen will, dass ich mit den ganz Großen mitspielen kann, muss ich ins Silicon Valley.“

Auch bezüglich des unternehmerischen Spirits fühlte sich Buchner in den USA besser aufgehoben: „Jedes Mal, wenn ich in Europa gründen wollte, hat man mir eingeredet, dass damit meine Karriere vorbei sei“, sagt Buchner. Und auch unabhängig vom Startup-Thema sah die spätere Gründerin einige Dinge kritisch: „In Europa herrscht häufig die Einstellung, dass Normalität das Ziel ist. Das habe ich nicht ausgehalten.“ So sei ihr etwa ständig gesagt worden, sie solle doch nicht am Samstag oder Sonntag arbeiten: „Mein Drive ist als negativer Einfluss auf andere dargestellt worden – das ist absurd.“

Dabei bräuchte es ihrer Meinung nach genau das Gegenteil: „Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, in der es negativ gesehen wird, Risiko zu nehmen. So werden wir niemals nach vorne kommen.“

„Ohne Stanford hätte ich das nie so geschafft“

Ein Risiko ist es sicherlich, in den USA zu gründen. Zu Beginn stellt sich schon einmal die Frage: Wenn man in ein anderes Land geht, noch einmal von vorne anfängt – wie bekommt man die Glaubwürdigkeit bei den Investor:innen, wie die notwendigen Kontakte? Buchner entschied sich, ein MBA-Programm in Stanford zu absolvieren. Es ging ihr dabei zum einen um das Business-Know-how – denn auch, wenn sie mehrere Studienabschlüsse und einen starken akademischen Track Record hatte, war dieser eher im technischen Bereich angesiedelt.

Noch wichtiger war ihr aber ein anderer Aspekt: „Die meisten fachlichen Inhalte hätte ich auch online lernen können, über YouTube oder Google. Der Grund, warum ich einen richtigen MBA gemacht habe, war, dass ich in Amerika nicht von null beginnen wollte“, erläutert Buchner. Mit dem MBA gibt es einerseits ein Visum; und andererseits kann man sich ein Netzwerk aufbauen: „Ich habe das in Europa in der Baubranche schon gesehen, dass das Netzwerken einer der wichtigsten Aspekte für meinen Karriereerfolg war. Und das wollte ich in Amerika wiederholen.“

Dieses Netzwerk aufzubauen ermöglichte das Studium in Stanford, wie Buchner sagt: „Ohne Stanford hätte ich das nie so geschafft. Auch meine Firma gäbe es so nicht. Man muss das schon klar sagen: Man kauft sich ein Network.“

Das sei eine Investition wie alles andere. Ein MBA in Stanford kostet inklusive aller Neben- und Lebenskosten wahrscheinlich 200.000 bis 250.000 Dollar. „Das habe ich in meine berufliche Zukunft investiert.“ Der Return on Investment (ROI) eines Stanford-Studiums liege bei rund sechs Millionen Dollar, so Buchner. Beim Abschluss schwöre man, dass man auf jede Kontaktaufnahme eines anderen Stanford-Alumnus reagiere. „Das zeigt, wie das Mindset dort funktioniert. Ich muss auf jede Mail antworten, die mir jemand schickt, der in Stanford war“, so die Gründerin.

„Create genuine relationships“

Ein Selbstläufer ist es aber dennoch nicht. Das Geheimnis, ein gutes Netzwerk aufzubauen, ist laut Buchner auf eine einfache Formel zu bringen: Create genuine relationships. „Wenn mich einer meiner Kunden oder Mitarbeiter oder auch Ex-Mitarbeiter nach Hilfe fragt, würde ich das immer machen, weil ich mich für diese Menschen und deren Leben wirklich interessiere.“

Das sei der Unterschied zu manchen Sales-Personen, die auf den schnellen Deal aus seien und dann nie wieder von sich hören ließen: „Ich bin immer noch in Kontakt mit meinen Mentoren bei der Strabag oder mit meinem Bauleiter, der mir mit 15 Jahren beigebracht hat, wie man einen Bauplan liest“, so Buchner. Wenn echtes Interesse dahinter stehe, können Beziehungen fürs Leben entstehen.

Im Silicon Valley angekommen versuchte Buchner direkt, eine erste Idee umzusetzen. „Ich habe das nach einem halben Jahr wieder aufgegeben“, erzählt sie heute; sie habe nicht ausreichend Daten von Bauunternehmen erhalten, um ihre Idee umzusetzen. Doch Buchner gab nicht auf. „Ich habe mir gesagt: ‚Jetzt schaue ich mir mal ein, zwei Jahre an, wie das System hier funktioniert, und verstehe, wie man das Spiel spielt. Dann komme ich zurück und spiele!‘“, blickt sie auf ihre Anfangszeit in Kalifornien zurück. So kam es dann auch.

„Wer sollte mir nicht glauben, dass ich weiß, was ich tue?“

Sarah Buchner
Sarah Buchner | Foto: Trunk Tools

2021 schloss Buchner den MBA ab. Sie war nun bereit für den nächsten Schritt: ihr Startup Trunk Tools. Dabei traf sie eine weitere nicht alltägliche Entscheidung: Sie gründete Trunk Tools alleine, ohne Co-Founder:in.

„Ich bin ein Zahlenmensch und habe mir Daten angeschaut, warum Startups scheitern. Einer der Top-3-Gründe, egal welche Studie du dir anschaust, sind immer Probleme zwischen Co-Foundern“, erläutert die Gründerin. „Wenn ich einen der Top-3-Gründe, warum Startups scheitern, vermeiden kann, erhöht das meine Erfolgswahrscheinlichkeit schon einmal.“

Die Solo-Gründung brachte auch Herausforderungen mit sich: „Als weiblicher Solo-Founder aus dem Ausland gab es schon einige Themen, die einfacher gewesen wären, wenn ich ein größeres oder ein männliches Gründerteam gehabt hätte.“ Aber dennoch: „Ich war 20 Jahre in der Baubranche, ich habe ein Doktorat in dem Bereich, ich habe einen MBA von Stanford. Wer sollte mir nicht glauben, dass ich weiß, was ich tue?“

Sobald man bewiesen habe, dass es funktioniere, werde es auch nicht mehr hinterfragt, sagt Buchner. „Schwierigkeiten aus dem ersten Jahr verschwinden – und neue kommen“, blickt sie zurück. Die Gründerin startete mit drei Angestellten und setzte die ersten Monate noch auf Bootstrapping, finanzierte also Trunk Tools mit ihrem eigenen Geld. „Wir hatten ein Produkt und Umsatz, bevor ich wichtige Positionen besetzt und Geld aufgenommen habe“, erzählt die Gründerin.

Zehn Millionen Dollar Investment für erstes Produkt

Was aber war dieses Produkt? Trunk Tools begann ursprünglich mit einem digitalen Incentive-Programm, das vor allem auf die Baustellenpraxis zugeschnitten war: Es erfasste die geleisteten Stunden der Arbeiter:innen und setzte gezielte Anreize, um ihre Leistungen zu steigern und ihre Motivation zu erhöhen. „Das hat wahnsinnig gut funktioniert“, erzählt Buchner – so gut, dass es zunächst zu einem Deal über 500.000 Dollar und schließlich zu einer Finanzierungsrunde über zehn Millionen Dollar geführt hat, die im Sommer 2023 abgeschlossen wurde.

ChatGPT war damals gerade einmal ein paar Monate auf dem Markt. Der Hype rund um generative künstliche Intelligenz und Large Language Models (LLMs) war neu. Auch in den Gesprächen mit Investor:innen kam das Thema immer wieder auf. Nach dem Abschluss der Finanzierungsrunde ließ Buchner ihr Team daher untersuchen, wie man LLMs zur Skalierung des Produkts einsetzen könnte.

Das Ergebnis: Es gäbe potenziell noch viel mehr Möglichkeiten, LLMs in der Baubranche einzusetzen. Das Team ging direkt in den Austausch mit Bauarbeiter:innen – und kam mit mehreren möglichen MVPs zurück. Das beste Feedback von den Arbeiter:innen gab es für eine Lösung, die die Dokumente schnell und strukturiert durchsuchbar macht.

„Man braucht weniger Menschen, die Dokument A mit Dokument B vergleichen“

So entstand „Trunktext“, eine KI-basierte Anwendung, die große Mengen von Baudokumenten – mittlerweile fast ausschließlich in digitaler Form vorhanden – per Schnittstelle anbindet, vorab aufbereitet und mithilfe von Retrieval Augmented Generation (RAG) gezielt abfragt. „Wir nehmen all diese Daten aus den Datensilos und verwenden verschiedene deterministische und probabilistische Modelle, um diese unstrukturierten Daten in strukturierte Daten zu übersetzen“, erläutert Buchner. Darauf basierend könnten KI-Agenten dann Workflows übernehmen. Das Ergebnis: „Man braucht weniger Menschen, die Dokument A mit Dokument B vergleichen oder andere bürokratische Workflows bewältigen.“

Buchner präsentierte die Lösung ihrem Board und schlug vor, von den zehn aufgenommenen Millionen neun für das eigentliche Produkt zu verwenden und eine für den neuen Ansatz. Es sollte anders kommen: Denn tatsächlich stellte sich bald heraus, dass das neue Produkt mehr Potenzial hatte. Mittlerweile fokussiert sich Trunk Tools hauptsächlich darauf, führt aber auch das ursprüngliche Produkt weiter. Buchner hat das Startup mittlerweile vom Silicon Valley nach New York übersiedelt. Außerdem hat das Unternehmen noch einen weiteren Standort in Austin in Texas.

„Wir nehmen die Modelle, die es auf dem Markt gibt, und finetunen sie für die Baubranche“

Sarah Buchner
Sarah Buchner | Foto: Trunk Tools

Trunk Tools ist auf der Anwendungsebene von künstlicher Intelligenz positioniert. In diesem Bereich sieht Buchner auch das größte Potenzial für Startups. Demgegenüber steht erstens die Ebene der Foundational Models, das sind beispielsweise die großen Sprachmodelle, wie sie von OpenAI, Google oder Deep Seek herausgegeben werden. „Das ist unglaublich teuer und ein Race to the Bottom. Das ist etwas, das ich nicht machen wollen würde“, sagt die Gründerin. Zweitens gibt es auch noch die Infrastruktur-Ebene; dort sei der Wettbewerb „sehr hoch“.

Im Gegensatz dazu steht eben die Anwendungsebene: Startups setzen Lösungen auf bestehenden KI-Modellen auf und optimieren sie für Use Cases in bestimmten Branchen. „Wir nehmen die Modelle, die es am Markt gibt, und finetunen sie für die Baubranche“, erläutert Buchner. Doch auch in anderen Branchen gebe es für Startups hier viele Möglichkeiten, da nach wie vor viele Ineffizienzen zu beseitigen wären.

20 Millionen Dollar in zwei Wochen

Für Trunk Tools folgte im Sommer 2024 die nächste Finanzierungsrunde. Buchner und ihr Team nahmen weitere 20 Millionen Dollar auf – und zwar schneller als gedacht: Eigentlich hatte sie den Abschluss der Runde erst ein oder zwei Quartale später geplant, der Lead-Investor Redpoint Ventures sagte die von der Gründerin angepeilte Bewertung allerdings bereits direkt zu. Buchner schlug ein, zwei Wochen später war das Geld am Bankkonto.

Wichtig dabei: Die Trunk-Tools-Gründerin ist konstant im Gespräch mit Wunsch-Investoren – auch, wenn gerade keine Finanzierungsrunde unmittelbar ansteht. Sie hat dabei eine Liste mit den zehn bis 20 Investoren, die sie gern an Bord hätte, und versucht, mit diesen einmal pro Quartal im Austausch zu sein.

Rund ein halbes Jahr später sieht Buchner Trunk Tools „in einer Hypergrowth-Phase“. Das Startup ist seit dem Vorjahr von zwölf auf 50 Leute angewachsen; noch in diesem Jahr soll sich die Belegschaft auf 100 Personen verdoppeln. Aufgestockt werden soll vor allem in zwei Bereichen: im Go-to-Market- sowie im Produkt- und Engineering-Bereich.

IPO, Übernahme – und „eine Million andere Möglichkeiten“

Und langfristig? Könnte Trunk Tools an die Börse gehen oder verkauft werden? Buchner will sich hier noch nicht festlegen. Für einen Börsengang hätte Trunk Tools „definitiv das Potenzial“; allerdings sei Construction Tech „traditionell ein M&A-Bereich“. Trunk Tools habe auch bereits Übernahmeangebote erhalten, aber diese abgelehnt. Mögliche künftige Angebote werden dem Board vorgelegt, gemeinsam wird eine Entscheidung getroffen. Aber Buchner hält auch fest: „Daneben gibt es noch eine Million andere Möglichkeiten.“ Es gebe auch Startups, die die Profitabilität erreicht haben und dann ihre Investoren ausgezahlt hätten. Selbst ein Scheitern der Firma sei nicht ausgeschlossen.

Und auch, wenn aktuell nichts darauf hindeutet, hat Sarah Buchner keine Angst, zu scheitern. Das ist auch ihr wichtigster Tipp, den sie an angehende Gründer:innen hat: „Ich bin oft gescheitert in meinem Leben. Ich habe mich zwei- oder dreimal bei McKinsey beworben und nicht einmal ein Interview bekommen – und letztes Jahr haben sie mich dann eingeladen, bei deren Konferenz in Dubai zu sprechen. Ich bin in Harvard nicht reingekommen und habe später dann den Stanford-MBA gemacht, in den es noch schwieriger war, reinzukommen. Wenn man sich mein Leben anschaut, glaubt man, es hat alles perfekt geklappt – aber das ist überhaupt nicht wahr.“


Aus dem Archiv: Sarah Buchner im brutkasten-Videotalk (September 2024)

Deine ungelesenen Artikel:
24.07.2026

Boris Nemšić:“Demokratie ist keine Ausrede dafür, dass alles so lange dauert“

„We are not fucked yet": Mit dieser Ansage sorgte Ex-Telekom-Austria-CEO Boris Nemšić beim Business Angel Summit in Kitzbühel für Aufsehen. Im brutkasten-Interview spricht er über den Standort Europa, überbordende Regulierung, das KI-Rennen und eine Idee, die er der Republik schon 2011 vorgeschlagen hat.
/artikel/boris-nemsic-interview
24.07.2026

Boris Nemšić:“Demokratie ist keine Ausrede dafür, dass alles so lange dauert“

„We are not fucked yet": Mit dieser Ansage sorgte Ex-Telekom-Austria-CEO Boris Nemšić beim Business Angel Summit in Kitzbühel für Aufsehen. Im brutkasten-Interview spricht er über den Standort Europa, überbordende Regulierung, das KI-Rennen und eine Idee, die er der Republik schon 2011 vorgeschlagen hat.
/artikel/boris-nemsic-interview
Ex-Telekom-Austria-CEO Boris Nemšić beim Business Angel Summit in Kitzbühel | Foto: Martin Pacher | brutkasten

Boris Nemšić zählt zu den prägenden Figuren der österreichischen Telekom-Geschichte. 1957 in Sarajevo geboren, kam er 1984 nach Wien, promovierte an der TU Wien und stieg 1997 bei der mobilkom austria ein, die er später als CEO zu einer der führenden Mobilfunkgruppen Zentral- und Osteuropas ausbaute. Bis Anfang 2009 stand er an der Spitze der Telekom Austria Group, danach wagte er den Sprung nach Russland und führte bis 2010 den Telekom-Konzern VimpelCom.

Heute lebt Nemšić in Dubai und ist längst fixer Bestandteil des Startup- und Investoren-Ökosystems: Er ist Industry Advisor bei KKR im Technologie-Bereich, Gründungsmitglied der Austrian Angel Investors Association (aaia) und Aufsichtsrat in mehreren Hightech-Unternehmen, darunter die börsennotierte Frequentis AG. Als Beiratsvorsitzender begleitete er den kroatischen Kommunikationsanbieter Infobip auf dem Weg zum ersten Unicorn des Landes. In Österreich ist er unter anderem am Drohnen-Software-Startup Dimetor, am Fintech Seasonax und am Grazer Video-Tech-Unternehmen eyeson beteiligt.

Beim Business Angel Summit in Kitzbühel saß Nemšić am Panel „Quo vadis Europa und Austria“, das mit der provokanten Frage „Are we fucked?“ eröffnet wurde. Seine Antwort dort machte die Runde, im Gespräch mit brutkasten führt er aus, was er damit meint, warum er das Rennen um generative KI noch nicht verloren gibt und woran seine eigene Initiative gegen SMS-Spam gescheitert ist.


brutkasten: Du bist heuer beim Business Angel Summit und bist in mehrere österreichische Startups investiert. Wie würdest du deine Rolle als Investor selbst beschreiben?

Boris Nemšić: Business-Angel-Investor wäre zu breit als Beschreibung. Was ich für mich selbst gemacht habe, waren frühe Investments, schon in den Zehner-Jahren, in Startups, die in meinem Gebiet tätig sind: Technologie, Telekommunikation, ICT. Dort bilde ich mir ein, dass ich mich ein bisschen auskenne, was nicht immer stimmt. Aber das mache ich mit vollem Herzen. Es geht nicht um ein Finanzinvestment als solches, sondern darum, ob ein Produkt einen Nutzen für die Kunden bringen kann und die Technologie weiterbringt. Und vielleicht ergibt sich auch eine Wertsteigerung.

Gab es in deiner Investorenlaufbahn schon erfolgreiche Exits?

Ich habe bis jetzt größte Misserfolge dokumentiert. (lacht) Die Erfolge kommen noch. Obwohl, ich hatte auch einige, allerdings hauptsächlich in Verbindung mit meiner Tätigkeit für KKR, wo ich Industry Advisor bin und mitinvestieren darf. Das waren durch die Bank hervorragende Investments.

Hast du einen spezifischen Branchenfokus? In welcher Phase steigst du ein?

Natürlich schaue ich, dass ich in einer frühen Phase einsteige, weil da die Tickets so sind, dass ich sie persönlich stemmen und die Chancen ergreifen kann. Es ist hauptsächlich ICT, alles, was sich um die Telekom- oder IT-Industrie dreht. Ich hatte auch positive Exits im Education-Bereich, aber wieder IT-getrieben. Das Gebiet, das mich derzeit sehr interessiert, sind Drohnen. Allerdings Drohnen im Sinne der Kommunikation mit Drohnen, nicht die Drohne selbst. Ein fliegendes Objekt kann fast jeder bauen. Die Frage ist, wie man Drohnen beyond line of sight, also auf lange Distanzen, reguliert und verkehrstechnisch richtig steuert. Man braucht Command and Control. Dass Drohnen inzwischen eher eine Dual-Use- und Defense-Geschichte geworden sind, hat die Geschichte ergeben.

Bei welchem Unternehmen bist du da engagiert?

Bei Dimetor in Österreich, dort bin ich Mitinvestor. Zwei meiner guten Freunde kommen von der gleichen Schule, der TU Wien, junge Doktoranden damals, als ich noch auf der Uni tätig war. Das ist eigentlich ein Brainpool, der fantastisch ist. Wir haben Produkte, die sowohl zivil als auch für Defense möglich sind. Zum Beispiel können wir fliegende SIM-Karten entdecken. Und wenn diese fliegende SIM-Karte in einer Drohne ist, dann kann es unangenehm werden. Wir können das detektieren, und dann kann man entscheiden: Ist das eine freundliche oder eine feindliche? Und dann tut man was damit.

Du lebst aktuell in Dubai. Schaust du dir von dort aus weltweit Startups an oder hast du dennoch einen Österreich-Fokus?

Ich habe vor allem einen Europa-Fokus. Ich habe in Kroatien sehr viel gearbeitet und das erste Unicorn Kroatiens mitbetreut, als wir diese Bewertung bekommen haben. Dubai ist natürlich ein unglaublicher Umschlagplatz. Dort gibt es sehr interessante Firmen, die aus irgendeinem Grund dort ansässig geworden sind. Ich glaube kaum, dass Leute hinkommen und sagen: Ich mache jetzt in Dubai ein Startup, weil Dubai. Das ist nicht der Fall. Dubai hat den Vorteil, sehr nahe an Indien, Bangladesch und Pakistan zu sein, mit einem großen Ingenieurs- und Wissenspool.

Beim Panel „Quo vadis Europa und Austria“ wurdest du gefragt: „Are we fucked?“ Deine Antwort?

Ich habe es ein bisschen frech ausgedrückt: We are not fucked yet. Wir sind im Vorspiel. Das heißt, es kann alles rauskommen. Was ich gemeint habe: Wir nehmen diese Dinge noch nicht ernst. Das ist ein Kritikpunkt, den ich mich traue, sehr laut zu sagen. Was ist Europa? Es ist ein Friedensprojekt. Wir sind reich, wir sind frei, wir sind eigentlich die beste Gegend der Welt. Jeder will zu uns kommen. Und was jetzt passiert, ist: Wir schlafen fast ein und reagieren nicht auf die Entwicklungen, die rund um uns sind. Sind das Kriege? Leider. Sind das Entwicklungen wie AI? Sind das Businessentwicklungen? Am Ende brauchen wir Wachstum, wir brauchen eine funktionierende Wirtschaft. Was wir als Europa machen, ist hauptsächlich Fokussierung auf Regulierung und Verlangsamung von allem Möglichen. Mich wundert nur, dass sie noch nicht sagen: Ein Fußball darf nicht schneller als sechzig Kilometer pro Stunde fliegen, weil sonst ist es nicht fair. Ich sage das bewusst überspitzt. Es ist traurig, dass wir unsere hervorragenden Ressourcen, unser Wissen, unsere Leute, unser Entrepreneurship verwalten, statt sie freizulassen. Das ist keine Kritik an Österreich. Österreich hat manchmal vernünftige, manchmal supergute Ansätze. Wir können nur als ganzes Europa erfolgreich sein in diesem Rennen.

Kannst du das konkretisieren?

Ich sage es in einer Metapher: In Wien habe ich in der Wohnung meines Sohnes leider fünfzehn Megabit pro Sekunde Internetverbindung. Und er ist weltweit in Competition mit Südkoreanern, die ein Gigabit haben. Wer wird gewinnen? Oder: Wir haben sechzehn Jahre gebraucht, um den Hochspannungsring in Österreich zu schließen. Gott sei Dank ist es, dank dem Verbund und den anderen, zu keinem Blackout gekommen. Wir waren ein paar Mal sehr nahe dran. Warum haben wir das nicht schneller gemacht? Weil wir alles schützen außer den Menschen. Wir schützen jede Pflanze, Hochachtung. Jede Schnecke, Hochachtung. Nur der Mensch, habe ich den Eindruck, ist nicht so wichtig. Ich überspitze ganz bewusst. Da soll man sehr viel pragmatischer sein. Wenn wir schauen, wer heute erfolgreich ist: Es sind die pragmatischen Zugänge, ob in Dubai, in den Emiraten, in China oder in den USA. Ein Problem wird erkannt und die Lösung wird gesucht. Und nicht der Prozess zur Lösung.

Fairerweise muss man sagen: Das sind unterschiedliche politische Systeme. Europa ist eine Demokratie mit 27 Mitgliedstaaten.

Du hast recht. Nur das politische System soll den Menschen dienen und nicht die Menschen behindern. Das ist der große Unterschied. Wir können uns nicht damit rühmen, dass wir ein besseres System haben. Ja, wir haben es. Nur wenn das System uns behindert, dann soll man das System so anpassen, dass es für uns gut ist. Das ist so banal. Aber wir verlieren uns in Parteien, in Strukturen, in Diskussionen. Und im Endeffekt: Ich will Strom haben. Ich will Internet haben. Ich muss Gesundheit haben, Education haben. Es ist keine Ausrede, dass es so lange dauert, weil wir eine Demokratie sind. Das ist eine faule Ausrede, die ich persönlich nicht akzeptieren kann. Noch einmal: Ich lobe keine Diktaturen und Königreiche, bei Gott nicht. Aber wenn man sich anschaut, was in den Emiraten passiert: Es wird ein Ziel gesetzt, das der Wirtschaft, den Menschen, der Entwicklung dient. Und dann wird das durchgezogen.

Wo siehst du das Problem, wenn nicht in einer Fehlkommunikation zwischen Industrie und Politik?

Du bist ja sehr nett. Wenn man Dinge falsch macht, dann sagt man, es ist falsche Kommunikation. Das lasse ich nicht gelten. Die Politik hat alle Möglichkeiten, sich beraten zu lassen, und muss das gesamtheitlicher sehen. Die Politik ist nicht blöd. Sie hat leider oft Partikularinteressen. Und es ist eine nachvollziehbare, aber schwierige Situation, dass immer irgendwo Wahlen sind. Wenn das Interesse an einer Partikularwahl das große ganze Ziel überwiegt, dann haben wir ein Problem. Wenn wir nicht in der Lage sind, das zu lösen, dann werden Systeme, die dieses Problem nicht haben, die Oberhand gewinnen. Schau, was China ist: eine Planwirtschaft, ein Einparteiensystem, alles, was wir eigentlich nicht wollen. Aber die wesentlichen Dinge machen sie richtig. Die haben uns innerhalb von dreißig Jahren in unheimliche Abhängigkeiten gebracht. Unglaublich. Und ich bin sicher, dass das viele Menschen in Europa erkannt haben, nicht heute, sondern vor zwanzig Jahren. Warum reagieren wir nicht? Weil wir kurzfristige Ziele setzen. Das Ziel ist das nächste Quartal, das Ziel ist die nächste Wahl. Statt das große Ganze zu sehen. Wir haben die Wissenschaft, wir haben Hirn, wir haben Geld, wir haben Ressourcen, um breiter und größer zu denken. Nur irgendwo am Weg verlieren wir uns.

Hast du ein Beispiel, wo du selbst an dieser Regulierung gescheitert bist?

Ich habe mich die letzten zwei, drei Jahre mit SMS-Spam beschäftigt. Jeder von uns bekommt irgendwelche blöden SMS, wo oben eine Bank steht, Unicredit oder Bitpanda oder was auch immer, und drinnen steht irgendein Scam. Ich habe mir zur Aufgabe gemacht: Wie kann man das verhindern? Weißt du, woran ich gescheitert bin? Am deutschen Briefgeheimnis. Das deutsche Briefgeheimnis wird auf SMS angewendet. Wie rückständig und ignorant muss man sein, um das anzuwenden? Es geht darum: Darf ich in den Header der SMS hineinschauen? Wenn dort Unicredit steht und ich erkenne, das ist die falsche Nummer, dann ist es Scam, und dann filtere ich es aus. Es ist so einfach. Die Erklärung ist: Das ist ein Verfassungsgesetz in Deutschland, es geht nicht. Und die Bevölkerung hat Millionen an Schaden. Wen schützen wir jetzt? Die armen Menschen, die auf das reinfallen und Millionen verlieren? Oder wen schützen wir da? Wenn ich krank bin, soll historisch gesehen auch ein Arzt kommen und mir Blut rauslassen statt eine CT zu machen. Ich meine, das ist absurd. Man muss mit der Zeit gehen.

Die Bundesregierung hat einige Maßnahmen für das Innovationsökosystem gesetzt, Stichwort Dachfonds. Wie bewertest du das?

Ich bewerte es positiv, eindeutig positiv. Ich habe mich 2011 als Chef der ÖIAG beworben. Bin es nicht geworden, Gott sei Dank. Eine meiner Thesen damals in meinen Bewerbungsunterlagen war, dass die ÖIAG-Companies, heute ÖBAG, einen Teil ihrer Dividende in einen Forschungsförderungsfonds oder Startup-Fonds einzahlen sollen, damit wir einen Geldpool haben, mit dem wir dieses Ökosystem stärken.

Das war vor fünfzehn Jahren. Jetzt wird genau das diskutiert.

Eben. Wenn eine Idee kommt und man sie fünfzehn Jahre später diskutiert, darf ich ein paar Fragezeichen stellen. Es gibt einen Punkt: Die Zeit kannst du nicht kaufen. Die Zeit kann man fast nie mit Geld erschlagen. Und ich glaube, wir gehen sehr sorglos mit der Zeit um. In der Wirtschaft ist das noch schlimmer.

Gibt es Tipping Points, die schon erreicht sind? In generativer KI etwa haben wir das Rennen doch verloren.

Nein, glaube ich nicht. Da bin ich anderer Meinung als einige Teilnehmer im Panel. Ich bin sicher, dass man das in drei Jahren aufholen kann. Weil das ist pure Force: Du nimmst so viel Geld, baust so viele Data Center. Wir haben die Wissenschaft, wir haben die Leute, die das können. In drei Jahren, so wie DeepSeek das gemacht hat, können wir es schaffen. Das Rennen ist nicht verloren. Es ist nur die Entscheidung, ob man es macht oder nicht. Mir wäre am liebsten, dass wir überhaupt nicht auf die Idee kommen müssen. Nur die Situation ist so, dass irgendjemand in den USA, China oder wo immer sagen kann: Mir gefällt überhaupt nicht, dass Österreich LLMs oder KI hat, ich drehe es ab. Das darf nicht passieren. Das heißt, wir brauchen einen gewissen Grad an Autonomie. Das heißt nicht, dass wir alles nachbilden und doppelt haben müssen. Aber man muss einen gewissen Grad an Selbstständigkeit haben oder mindestens Hebel, um diese Selbstständigkeit erhalten zu können.

In Europa ist nur ASML ein wichtiger globaler Player. Und nachdem er der Einzige ist, ist man erpressbar. Gott sei Dank haben wir das. Aber da sind wir nicht unbedingt die großen Meister. Ich habe noch die Hoffnung, dass sich die KI in eine Richtung entwickelt, dass die Industrievertikalen, die KI anwenden, so stark werden, dass sie sich selbstständig entwickeln. Eine wird in Europa sein, eine in Amerika, eine in Österreich, egal wo. Das wird sich ausgleichen. Aber die Infrastruktur muss man haben. Und auch damit gehen wir nicht besonders proaktiv um. Es ist blöd, dass ein Glasfaseranschluss in Österreich und Deutschland Pi mal Daumen dreitausend Euro kostet und gleichzeitig in Spanien zweihundertsechzig Euro. Es gibt ein paar Gründe dafür, ein paar sind legitim. Aber die Mehrzahl der Gründe ist einfach erfunden. Da sieht man, wie inkonsistent wir agieren.

Du hast sehr viel erreicht in deiner Karriere. Welche Ziele hast du dir noch gesteckt?

Ich habe mir in meiner Karriere, Karriere unter Anführungszeichen, nie persönliche Ziele gesetzt. Ich habe Business-Ziele gesetzt: Wenn ich Vorstand einer Firma bin, will ich diese und jene Ziele erreichen. Aber keine persönlichen Ziele, weil man so offen und so breit sein muss, dass man entscheiden kann, ob man eine Chance wahrnimmt oder nicht. Ich bin nach Russland gegangen, obwohl ich überzeugt bin, dass ich den besten Job in Österreich hatte, zehn Jahre lang.

Beim Summit haben zwölf Startups gepitcht, die noch am Anfang stehen. Was gibst du jungen Unternehmer:innen mit auf den Weg?

Es war interessant, dass die zwölf aus sehr verschiedenen Ecken kommen, was gut ist. Ich persönlich glaube an Startups, die entweder etwas sehr tangibles machen oder ein Businessmodell haben, das global anwendbar ist. Das kann eine kleine Sache sein, aber global anwendbar. Ich hoffe, sie denken in die Richtung, dass sie nicht nur ein kleines Problem lokal lösen, sondern dass ihre Plattform oder ihr Produkt eine globale Anwendung haben kann. Da gibt es viele Chancen, und auch viele Dinge, die man gut überlegen muss.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Sarah Buchner: „Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, in der es negativ gesehen wird, Risiko zu nehmen“

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Sarah Buchner: „Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, in der es negativ gesehen wird, Risiko zu nehmen“

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Sarah Buchner: „Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, in der es negativ gesehen wird, Risiko zu nehmen“

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Sarah Buchner: „Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, in der es negativ gesehen wird, Risiko zu nehmen“

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Sarah Buchner: „Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, in der es negativ gesehen wird, Risiko zu nehmen“

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Sarah Buchner: „Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, in der es negativ gesehen wird, Risiko zu nehmen“

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Sarah Buchner: „Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, in der es negativ gesehen wird, Risiko zu nehmen“

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Sarah Buchner: „Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, in der es negativ gesehen wird, Risiko zu nehmen“

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Sarah Buchner: „Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, in der es negativ gesehen wird, Risiko zu nehmen“