06.05.2025
FINANZIERUNG

Salzburger Startup Sproof sichert sich Förderkredit

Sproof digitalisiert Unterschriften DSGVO-konform. Jetzt erhält das Startup frisches Kapital über einen Förderkredit der aws.
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Clemens Brunner (CEO, Co-Founder) und Fabian Knirsch (CEO, Co-Founder) von Sproof
Clemens Brunner (CEO, Co-Founder) und Fabian Knirsch (CEO, Co-Founder) von Sproof | Foto: wildbild

Sproof bringt die Unterschrift ins digitale Zeitalter. Das Salzburger Startup bietet eine Plattform, mit der Unternehmen und auch Behörden Dokumente rechtsgültig online signieren können – datenschutzkonform und grenzüberschreitend. Möglich macht das eine Schnittstelle zu verschiedenen europäischen eID-Diensten. Kund:innen wie Kyocera, die Energie AG sowie die Stadtgemeinde Mannersdorf setzen die Lösung bereits ein. Nach einer Finanzspritze von mehr als drei Millionen Euro im Jahr 2023 konnte das Startup nun erneut Kapital beschaffen.

Kredit verdoppelt Eigenkapital

Sproof sichert sich einen Förderkredit der aws, der das Eigenkapital verdoppelt – mit Rückendeckung der Raiffeisen Salzburg. Bis zu 80 Prozent der Summe sind staatlich garantiert. Das Geld fließt direkt in die Expansion – und soll Sproofs Signatur-Plattform weiter über Österreichs Grenzen hinaustragen.

Das Unternehmen entstand 2019 als Spin-off der Fachhochschule Salzburg und wurde von Clemens Brunner, Fabian Knirsch sowie Erich Höpoldseder gegründet. „Ziel ist es, Marktführer für digitale Signaturen in Europa zu werden. Mit Fokus auf europäische Datenschutzstandards und einer benutzerfreundlichen Plattform positionieren wir das Unternehmen als europäische Alternative im Bereich der digitalen Signaturprozesse,“ erklärt Geschäftsführer Clemens Brunner.

Sproof will Geld für Wachstum nutzen

„Damit ist es uns gelungen, unseren Kunden bis zum geplanten Turnaround mit Liquidität auszustatten“, erklärt der zuständige Finanzberater Stefan Hörl vom Raiffeisenverband Salzburg. Grund sei aber kein Engpass, sondern das Ziel, schnell zu wachsen. „Mit dem Förderkredit wollen wir noch schneller größer werden“, sagt Fabian Knirsch im Gespräch mit brutkasten. Das Geld möchten er und sein Team gezielt für Vertrieb und Marketing einsetzen. Aktuell konzentrieren sie sich auf den Ausbau ihrer Position in den Märkten im DACH-Raum. Für die aktuelle Wachstumsphase reiche das Kapital aus – weiteres Geld werde laut Knirsch vorerst nicht benötigt.

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contextflow, Corona, Radiologie
(c) contextflow - Das contextflow-Team.

In den vergangenen Jahren war es um das auf KI-basierte Radiologie spezialisierte Wiener Startup Contextflow medial etwas stiller. Davor, im September 2021, hatte man eine bereits kommunizierte Investmentrunde um zwei Millionen Euro auf 6,7 Millionen Euro erweitert – brutkasten berichtete.

Contextflow-Deal: Millionen und Aktien

Nun gibt es wieder Neuigkeiten. 4DMedical, ein australisches Medizintechnikunternehmen für Atemwegsmedizin mit KI-basierter Bildgebung, hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von Contextflow unterzeichnet. Der Deal umfasst laut einer am Montag bei der australischen Börse eingereichten Mitteilung eine Cash-Vorauszahlung in Höhe von rund 18,6 Millionen australischen Dollar (aktuell ca. 11,5 Millionen Euro), 56.235 Aktien sowie einen Earn-out von bis zu 2,6 Millionen Optionen über einen Zeitraum von zwei Jahren. Vorbehaltlich der Erreichung bestimmter Leistungsziele.

Die Übernahme soll 4DMedical eine umfassende kommerzielle Plattform direkt vor Ort in Europa ermöglichen und die globale Wachstumsstrategie beschleunigen.

Schnelle Expansion und eine Ersparnis

Während sich die Transaktion strategisch auf die geografische Expansion konzentriert, stärke sie zugleich die Technologieplattform von 4DMedical, heißt es in der Aussendung. Die KI-basierten Erkennungs- und Workflow-Tools von Contextflow, insbesondere im Bereich des Lungenkrebs-Screenings, sollen dabei die funktionellen Bildgebungsfähigkeiten von 4DMedical ergänzen, die eine quantitative Bewertung von Ventilation, Perfusion und Lungenmechanik ermöglichen.

Durch die Übernahme von Contextflow gewinnt 4DMedical ein in Europa ansässiges Team mit kommerzieller und technischer Expertise, einen etablierten Kundenstamm sowie eine klinische Präsenz in ganz Europa. Darüber hinaus erhält das Unternehmen eine CE-gekennzeichnete Produktsuite, die bereits in routinemäßigen klinischen Workflows eingesetzt wird, sowie eine regulatorisch konforme Plattform, die den Anforderungen der europäischen Medical Device Regulation (MDR) entspricht. Diese Grundlage diene 4DMedical dazu, den Zeit- und Komplexitätsaufwand für den Aufbau einer neuen regionalen Präsenz zu umgehen.

Contextflow-CEO wird General Manager

Durch diese Kombination komplementärer Produktsuiten sei das australische Unternehmen nun konkret in der Lage, funktionelle Lungenbildgebungslösungen in etablierte europäische radiologische Workflows einzuführen, Cross-Selling innerhalb der bestehenden installierten Kundenbasis zu betreiben, in Märkte mit etablierten Erstattungspfaden – einschließlich Deutschland – zu expandieren sowie die Markteinführungszeit für neue KI-gestützte Lösungen zu verkürzen. Die Ergänzung um eine kommerziell aktive, MDR-konforme Plattform reduziere dabei zusätzliche regulatorische Reibungsverluste und ermögliche skalierbares Wachstum in mehreren europäischen Märkten.

Markus Holzer, CEO von Contextflow, übernimmt künftig die Rolle des General Managers von 4DMedical Europe, verantwortet das Wachstum des Unternehmens in der Region und berichtet direkt an Gründer und CEO Andreas Fouras.

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