08.09.2025
AUSTRIA MANUFAKTUR

Sachertorte aus dem Automaten: Wiener Firma holt sich Investment

Die Wiener Firma Aumat verkauft österreichische Traditionsprodukte via Automat und im Online-Shop "Austria Manufaktur".
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vlnr. Alexander Mantz, Hans Langenbach und David Broscheit mit Aumat | © Robin Consult / Monika Fellner
vlnr. Alexander Mantz, Hans Langenbach und David Broscheit mit Aumat | © Robin Consult / Monika Fellner

Um 2 Uhr Früh plötzlich Lust auf eine Sachertorte vom k. u. k. Hofzuckerbäcker? Kein Problem: Die Wiener Firma Aumat Warenvertrieb GmbH hat dafür eine Lösung: den Aumat. Der Automat mit interaktivem Display und weiteren Features steht 24 Stunden am Tag mit österreichischen Traditionsprodukten aus dem Premium-Segment bereit. Je nach Bestückung findet man darin nicht nur weitere kulinarische Produkte wie Zaunerstollen oder Mozartkugeln, sondern sogar Gmundner Keramik, Wiener Schneekugeln oder eine Ausgabe des Brettspiels DKT der Firma Piatnik.

Neben Aumaten in Hofburg und Co. auch Online-Shop „Austria Manufaktur“

Zielgruppe sind klarerweise weniger Einheimische mit nächtlichem Heißhunger auf eine 27-Euro-Mini-Sachertorte, als Tourist:innen. Zu finden sind die Aumaten bislang in der Wiener Hofburg, dem Wiener Rathaus, im Austria Center und im VIP-Terminal am Wiener Flughafen. Und es sollen noch deutlich mehr werden. Zudem betreibt das 2021 gestartete Unternehmen (GmbH 2024 gegründet) mittlerweile auch einen Online-Shop unter dem Namen „Austria Manufaktur“.

„Entwicklungen machen zusätzliche Finanzierungsschritte notwendig“

Man wolle österreichische Traditionsprodukte damit „neu inszenieren“, heißt es vom Unternehmen. Und der digitale Auftritt mit dem Online-Shop zieht laut Gründer Alexander Mantz viele Kund:innen an: „Innerhalb weniger Monate wurden mehr als tausend Pakete durch unsere hauseigene Logistik in ganz Europa ausgeliefert.“ Entsprechend stehen die Zeichen auf Expansion. „Diese Entwicklungen machen zusätzliche Finanzierungsschritte notwendig“, so der Gründer.

Zwei Investoren für Aumat

Nun hat Aumat zwei Kapitalgeber gefunden: Der Unternehmer Hans Langenbach und der Immobilienexperte David Broscheit steigen mit einer nicht bezifferten Summe beim Unternehmen ein. Die beiden sollen „nicht nur mit Kapital, sondern auch mit ihrem Know-how die Expansion unterstützen“, sagt Mantz. „Als Inhaber eines Großhandelsunternehmens und nach Jahren im Finanz- und Telekom-Sektor war es Zeit für ein Projekt mit Herzblut. Mit dieser Beteiligung bringe ich auch meine Erfahrung ein“, kommentiert Langenbach, seines Zeichens Nachfahre des Erfinders des Würfelzuckers, wie in einer Aussendung zur Finanzierung angemerkt wird.

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FFG-Geschäftsführerinnen Henrietta Egerth und Karin Tausz (v.l.) | (c) Philipp Stambera/FFG

Sie haben einen klar definierten Zweck: konkrete Forschungsergebnisse für die wirtschaftliche Nutzung zu liefern. 24 „Comet-Zentren“ (Competence Centers for Excellent Technologies) gibt es mittlerweile in Österreich; das Programm-Management liegt bei der FFG. „Die Zentren bringen exzellente Forschungseinrichtungen und engagierte Unternehmen zusammen und schaffen damit ein Umfeld, in dem neue Erkenntnisse rasch in Technologien, Produkte und Anwendungen überführt werden können“, heißt es von den beiden FFG-Geschäftsführerinnen Henrietta Egerth und Karin Tausz.

Nun wurde eine neue Förderrunde für drei bestehende und ein neues Zentrum beschlossen. 31,6 Millionen Euro kommen dabei von Infrastruktur- und das Wirtschaftsministerium, 15,8 Millionen Euro von den beteiligten Bundesländern. Unternehmenspartner bringen zusätzlich rund 45,2 Millionen Euro, wissenschaftliche Partner weitere 4,9 Millionen Euro ein. Insgesamt ergeben sich daraus etwa 97,5 Millionen Euro Finanzierung.

Neues Comet-Zentrum erforscht „selbstheilende Systeme“

Neu hinzu kommt dabei das Kompetenzzentrum ARC (Autonomic Resilience in Dynamic Networked Systems). Dort sollen Methoden erforscht werden, um die Widerstandsfähigkeit technischer Systeme, kritischer Infrastrukturen und Unternehmen gegenüber Krisen und externen Schocks zu erhöhen. Im Mittelpunkt stünden dabei „autonom agierende und selbstheilende Systeme, die auf Künstlicher Intelligenz sowie Schwarmintelligenz basieren“, heißt es in einer Aussendung. Das Zentrum wird von der Lakeside Labs GmbH in Klagenfurt koordiniert. Neben dem Land Kärnten sind auch Burgenland und Tirol beteiligt. Zudem fließen in der aktuellen Runde Mittel an die Comet-Zentren Linz Center of Mechatronics GmbH (LCM), Materials Center Leoben Forschung GmbH (IMI) und Virtual Vehicle GmbH (COMET SDM).

Zentren sollen Beitrag zu Schlüsseltechnologien der Industriestrategie bringen

Auf politischer Seite betont man den Beitrag der Zentren zur Industristrategie 2035 (brutkasten berichtete). Dabei erhofft man sich einen Beitrag zu den dort definierten Schlüsseltechnologien, im konkreten Fall „Künstliche Intelligenz und Dateninnovation“, „Mobilitätstechnologien“, „Fortgeschrittene Produktionstechnologien und Robotik“ und „Anspruchsvolle Materialien“.

„Mit den Comet-Zentren investieren wir gezielt in jene Schlüsseltechnologien, die über die Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandorts in den kommenden Jahrzehnten entscheiden“, meint Innovationsminister Peter Hanke. Und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer erklärt, die Finanzierung der Zentren sei „der nächste Schritt in der Umsetzung der Industriestrategie und ein entscheidender Hebel zur erfolgreichen Überführung exzellenter Forschungsergebnisse in markttaugliche Produkte.“

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