27.08.2018

Russmedia übernimmt Mehrheit an Berliner Little Bird

Die Russmedia International AG baut ihre Präsenz in Deutschland weiter aus. Nach Beteiligungen bzw. Finanzierungen in PaulCamper und Crowdfox übernimmt Russmedia nun das Berliner Unternehmen Little Bird, das die Vergabe und Verwaltung von Kinderbetreuungsplätzen digitalisiert.
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Russmedia-CEO Michael Tillian zur Übernahme von Little Bird.
(c) Valerie Voithofer. Russmedia-CEO Michael Tillian.

Die Russmedia International AG übernimmt die Mehrheit an der Little Bird GmbH mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen digitalisiert deutschlandweit die Anmeldung, Vergabe und Verwaltung von Kinderbetreuungsplätzen und wurde für die Verwaltungssoftware Little Bird mehrfach ausgezeichnet. Die Geschäftsführerin Anke Odrig bleibt auch nach dem Einstieg von Russmedia weiterhin Gesellschafterin und Geschäftsführerin des Unternehmens. „Wir freuen uns, gemeinsam mit Anke Odrig und ihrem Team sowie unseren Mitgesellschaftern Little Bird weiter zu entwickeln und die Expansion des Unternehmens voran zu treiben. Diese Mehrheitsübernahme stärkt auch unsere Präsenz in Berlin und wir freuen uns auf weitere Investitionsmöglichkeiten in Europa, sagt Dr. Michael Tillian, CEO der Russmedia International AG.

+++ PaulCamper: 3,7 Mio vom österreichischen Leadinvestor Russmedia +++

Russmedia International AG: weitere Strategische Investments

Die Russmedia International AG hat seit ihrer Gründung im Herbst 2017 bereits mehrere Beteiligungen und Finanzierungen umgesetzt. Diese umfassen unter anderem: PaulCamper, Europas größtes Peer-to-Peer Mietportal für Wohnmobile und Camper, Eversports, die international führende Buchungsplattform für Freizeitsportaktivitäten sowie Crowdfox, ein Onlinemarktplatz, der Zugriff auf über 54 Millionen Produkte von über 90.000 geprüften Händlern zur Einkaufsoptimierung ermöglicht.

Weiters ist die Russmedia International AG Leadinvestor bei Speedinvest X, einem VC-Fonds, der sich europaweit auf Frühphaseninvestitionen konzentriert. Im Fokus stehen hierbei digitale Marktplätze von morgen mit Netzwerkeffekten und zukunftsträchtigen Technologien. Weitere Investitionen in VC-Fonds wurden getätigt in Cavalry Ventures in Berlin und Startup300 in Linz.

Über die Russmedia International AG

Das Unternehmen investiert in digitale Marktplätze und Aggregatoren sowie SaaS-Lösungen in Europa und führt das bestehende, profitable digitale Portfolio der Russmedia Group, bestehend aus 19 Beteiligungen mit mehr als 450 Mitarbeitern. Grundsätzlich werden zwei Beteiligungsmodelle verfolgt: einerseits Investitionen in Finanzierungsrunden junger, stark wachsender Unternehmen und andererseits Investitionen als strategischer Investor in Unternehmen mit einer Mehrheitsbeteiligung, um diese bei ihrem Wachstum durch das Russmedia Netzwerk und Know-how zu unterstützen.

Michael Tillian, der CEO von Russmedia International, im Gespräch mit der brutkasten

Disclaimer: Russmedia ist mit 15 Prozent am Brutkasten beteiligt.

(PA/red)

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Die Talentir Gründer Lukas Steiner (r.) und Johannes Kares (l.) © Talentir

Das schweizerisch-österreichische Fintech Talentir gibt den Abschluss einer Seed-Finanzierungsrunde über vier Millionen Euro bekannt. Angeführt wird die Runde von Redstone VC. Weitere Investor:innen sind Inovia Capital (vertreten durch Patrick Pichette, ehemaliger CFO bei Google), Shapers, Tenity, NewSchool, Noia Capital, BFC, Cambrena Capital sowie Mark Ransford.

Überzeichnet und selektiv

Ursprünglich wollte Talentir lediglich drei Millionen Euro einsammeln, erzählt Co-Founder und CEO Lukas Steiner im Interview mit brutkasten-Herausgeber Dejan Jovicevic. Das Interesse übertraf diese Erwartung laut dem Gründer deutlich: Letztlich lagen Zusagen über rund 5,5 Millionen Schweizer Franken (fast 6 Millionen Euro) vor, woraufhin das Team Angebote bewusst ablehnte.

Pivot mit Anlauf

Die Runde folgt auf eine längere strategische Entwicklung: Talentir pivotierte zunächst vom Creator-Marktplatz zu Echtzeit-Auszahlungen für YouTuber, bevor das Unternehmen seine Technologie auf eine breitere B2B-Infrastruktur ausweitete.

Im Interview benennt Steiner die Marktlücke direkt: „Stripe hat das Pay-in gelöst, aber das Pay-out-Thema mit unterschiedlicher Regulatorik – das ist nach wie vor extrem komplex.“

Die Payout-Infrastruktur

Talentir übernimmt diesen komplexen Payout-Prozess, von der Datenverarbeitung über Compliance- und Steueranforderungen bis zur eigentlichen Auszahlung. Dabei kombiniert das Team KI-gestützte Automatisierung mit einer eigenen Stablecoin-basierten Settlement-Infrastruktur.

Bereits heute wickle man täglich Auszahlungen im siebenstelligen Bereich ab, so das Unternehmen. Eine Besonderheit ist laut Unternehmen die Rolle als „Merchant of Record“ auf der Auszahlungsseite: Talentir übernimmt dabei regulatorische Verpflichtungen wie Steuerbehandlung und Empfänger-Onboarding. Das Geschäftsmodell basiert dabei auf einer prozentuellen Beteiligung des abgewickelten Transaktionsvolumens, wie Steiner im Interview erklärt.

Europäischer Anspruch

Mit dem frischen Kapital will sich Talentir als europäische Alternative zu bestehenden, meist US-amerikanischen Lösungen positionieren. „In der Vergangenheit gab es derartige Lösungen höchstens im Silicon Valley“, heißt es in der Aussendung.

Dabei sollen unter anderem zwei neue Hires helfen. Moritz Putzhammer vom Krypto-Trading-Bot-Startup Trality und Nik Redl, der am Exit von Mokker.ai beteiligt war und bei Talentir künftig als Founding Engineer und Head of AI mitwirken wird, konnte das Startup für sich gewinnen.

Das nächste messbare Ziel ist laut Unternehmen ein jährliches Transaktionsvolumen von 100 Millionen Euro. Langfristig peile man die Milliardenmarke an. Das frische Kapital fließe laut Steiner primär in Sales, Compliance und Licensing: „Das ist jetzt das Allerwichtigste.“

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