24.08.2017

Rückenwind für Tech-Startups – Das Cloud-Programm von Windcloud

Von Startups für Startups: Die junge Windcloud GmbH möchte neben einer passenden Infrastruktur jetzt auch ihr Know-how an junge Unternehmen weitergeben und hat daher das Programm „Rückenwind“ ins Leben gerufen. Erst 2016 gegründet, kann Windcloud mit seinem Rechenzentrum und der Cloudplattform mittlerweile jeden IT-Bedarf im XaaS Geschäftsmodell bedienen und die richtige Infrastruktur für HPC, BigData, Blockchain oder E-Commerce zur Verfügung stellen.
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(c) Windcloud, Karl Rabe

Windcloud betreibt am Windpark-Standort Braderup ein Rechenzentrum, das ausschließlich mit regenerativer Energie betrieben wird. Gefragt sind Partner, die zukunftsweisende, nachhaltige Projekte vorantreiben wollen.

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass junge Unternehmer erst zu uns kommen, sobald ihr Guthaben bei anderen Cloud-Providern aufgebraucht ist. Das hat uns auf den Gedanken gebracht, sie gleich von Anfang an zu unterstützen. Zudem haben wir selbst reichlich Kompetenzen aufgebaut, um ein Start-up auf dem Weg zur schnellstmöglichen Marktreife zu unterstützen – denn nur so wird es voll geschäftsfähig“, erklärt Karl Rabe, CEO und Gründer der Windcloud GmbH. „Als nachhaltiger Cloudprovider sind wir einmalig in Deutschland und bieten damit Rechtssicherheit als verlässlicher Partner, gerade auch für junge Startups.“

Unterstützung in diversen Bereichen

Die Unterstützung umfasst auch Beratungen in Marketing, Vertrieb, Strategie, Einkauf und Finanzierung. Im Einzelnen beinhaltet das Cloud-Programm „Rückenwind“ von Windcloud folgende Leistungen:

  • Unlimitierte Ressourcen in der Cloud Umgebung
  • Limitierte Rechenzentrums-Ressourcen (bis zu 3000 € monatlich)
  • Infrastruktur-Unterstützung bis zur Marktreife
  • Cloud & Container Tech-Schulung
  • Beratung zur Klimaneutralität / Nachhaltigkeit (2 Grad Kompatibilität)
  • Vertriebs- und Strategieschulung
  • Geschäfts- und Organisationsberatung
  • SaaS Marketing & Growthhacking
  • Coaching & Mentoring
  • Finanzierungs Beratung
  • Vertriebskooperation
  • Günstiger Officespace

Über die Windcloud GmbH

Windcloud ist ein regenerativer Cloudhost mit eigenem Rechenzentrum. Das Unternehmen betreibt am Windpark-Standort Braderup ein Rechenzentrum, das ausschließlich mit regenerativer Energie betrieben wird. Durch die Verwendung eines bereits bestehenden Hybridspeichers können große Mengen Windenergie gespeichert und bei Windstille für den Betrieb des Rechenzentrums eingesetzt werden. Darüber hinaus können Solar- und Biogasstrom zur Versorgung und Absicherung eingesetzt werden. Das Unternehmen nutzt die kostengünstige und nachhaltige Infrastruktur, um seinen Kunden virtualisierte Cloud-Produkte und Services zur Verfügung zu stellen. Weitere Informationen unter www.windcloud.org

 

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Feragen
© RVS - (v.l.n.r.) Bernhard Wimmer (Raiffeisen Salzburg), Thomas Heinzmann, Michael und Anja Geretschläger (alle Feragen), Bernhard Tomasi (Raiffeisen Salzburg).

Das Salzburger Genetik-Startup Feragen sorgte Anfang 2025 für Aufsehen, als es eine Kooperation mit Nestlé Purina verkündete – siehe hier. Nun beteiligt sich die Raiffeisen Salzburg Start-Up eGen am Unternehmen. Die Genossenschaft zur finanziellen und strukturellen Förderung junger und innovativer Unternehmen in Salzburg steigt mit einem sechsstelligen Betrag ein.

Feragen: Ursprung bereits 2012

Feragen geht auf die Forschung der Molekularbiologin Anja Geretschläger an der Universität Salzburg zurück, die damit bereits 2012 begann. 2017 wurde daraus ein Unternehmen. Heute führen Anja und Michael Geretschläger gemeinsam die Geschäfte. Während die Founderin die Bereiche Forschung und Entwicklung verantwortet, liegt der Fokus von Michael Geretschläger auf Vertrieb und Marketing. Aus dem universitären Spinoff ist ein international tätiges Diagnostiklabor mit Kundinnen und Kunden in zahlreichen europäischen Ländern geworden, heißt es per Aussendung.

Die Raiffeisen Salzburg Start-Up-Experten Bernhard Wimmer, Bernhard Tomasi und Herbert Stelzinger kommentieren die Beteiligung wie folgt: „Feragen zeigt, wie aus universitärer Forschung ein international erfolgreiches Unternehmen entstehen kann. Besonders beeindruckt haben uns die wissenschaftliche Tiefe, die klare Wachstumsstrategie und die konsequente Verbindung von Diagnostik und Digitalisierung. Das Unternehmen adressiert einen wachsenden Markt mit hoher gesellschaftlicher Relevanz und passt damit hervorragend zu unserer Beteiligungsstrategie. Wir freuen uns darauf, das Team auf dem weiteren Wachstumskurs zu begleiten.“

Über 10.000 User:innen

Ein zentraler Baustein der Wachstumsstrategie der Salzburger ist die digitale Plattform „myFERAGEN“. Durch sie verwalten Züchter, Zuchtverbände und Tierärzte genetische Daten und Analyseergebnisse. Aktuell nutzen eigenen Angaben zufolge rund 10.500 Anwender:innen die Plattform, auf der 38.000 Hunde erfasst sind. Mit dem integrierten Werkzeug DogMatching lasse sich bereits vor einer geplanten Paarung prüfen, wie gut zwei Tiere genetisch zusammenpassen. Dadurch können Risiken minimiert und die langfristige genetische Gesundheit von Populationen verbessert werden, so der Claim.

Mit der Beteiligung der Raiffeisen Salzburg Start-Up eGen sollen digitale Angebote weiter ausgebaut und zusätzliche internationale Märkte erschlossen werden. „Ein Investor, der versteht, dass hinter unseren Analysen Forschung steht und kein schnelles Produkt, ist selten. Mit Raiffeisen haben wir genau diesen Partner gefunden – und das direkt vor unserer eigenen Haustür. Das Vertrauen, das uns hier entgegengebracht wird, ist Rückenwind und Verpflichtung zugleich. Wir gehen diesen Weg mit derselben wissenschaftlichen Konsequenz weiter, mit der wir ihn begonnen haben“, sagt Anja Geretschläger.

„Uns hat nicht nur das Kapital überzeugt“

Auch Michael Geretschläger schlägt in eine ähnliche Kerbe, wenn er sagt: „Uns hat nicht nur das Kapital überzeugt, sondern die Haltung dahinter: Die Raiffeisen Salzburg Start-Up eGen denkt regional und investiert langfristig – das passt exakt zu uns. Mit diesem Rückhalt können wir die nächsten Schritte deutlich schneller gehen: internationale Expansion und eine Plattform, die mitwächst. Dass aus Österreich ein Weltmarktführer im Pet-Bereich kommen kann, ist bewiesen. Wir haben vor zu zeigen, dass das auch aus Salzburg geht.“

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