14.07.2015

Rotterdam plant grüne Straße aus recycelten Plastikflaschen

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© VolkerWessel: Pläne für Straße aus Plastik enthüllt.

Die Niederlanden könnten die ersten sein, die sich trauen. Und zwar soll in einem Pilotprojekt eine Straße gebaut werden, die eine grüne Alternative zum herkömmlichen Asphalt darstellen soll.

Die Hersteller-Firme VolkerWessels enthüllte demnach die Pläne für eine vollständig aus recycelten Plastikflaschen hergestellte Oberfläche, die weniger pflegebedürftig als Asphalt sei und größere Temperaturextreme aushalten dürfte. Die Straße könnte den Entwicklern nach Temperaturen zwischen minus 40 und plus 80 Grad Celsius aushalten.

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Überdies dauert die Installation im Vergleich zum Asphalt bedeutend weniger lange. Die Plastikstraße könnte innerhalb von Wochen aufgebaut werden, während herkömmliche Asphaltierungen von Straßen Monate in Anspruch nehmen. Außerdem können Straßenabschnitte in Fabriken hergestellt und dann an gewünschte Stelle transportiert werden.

Doch auch der Umwelt könnte mit der neuen Straße geholfen werden, denn immerhin sei Asphalt verantwortlich für 1,6 Millionen Tonnen CO2 Emission pro Jahr und weltweit.

Rolf Mars von VolkerWessel: „Plastik bietet viele Vorteile zu herkömmlichen Konstruktionen, nämlich im Straßenlegen und in der Wartung.“ Zum Projektstatus meinte Mars, dass man zwar noch im konzeptuellen Stadium sei, aber die Firma möchte bereits in den nächsten drei Jahren einen Prototypen hergestellt haben. Rotterdamm sei die erste Stadt, die bereits Interesse an dem Projekt signalisiert hat.

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Quelle, Bilder: VolkerWessels

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Easelink
© Luxshare - (v.l.) Hermann Stockinger, Gründer & CEO Easelink und Harvey Yuan, General Manager Luxshare.

2022 schloss das Grazer Startup Easelink eine 8,3 Millionen Euro schwere Series-A-Finanzierungsrunde ab, der im Oktober 2024 ein 1,5 Mio. Euro-Investment von Verbund X Ventures folgte. Im November 2025 gründete man die Matrix Charging Interest Group (MCIG), eine Branchenkooperation zur Standardisierung der „Matrix Charging Technologie“, die vom österreichischen High-Tech-Unternehmen entwickelt wurde. Dem folgte heuer eine Kooperation mit SEG Automotive – brutkasten berichtete. Nun hat man in China den ersten Technologie-Lizenzpartner gewinnen können.

China gilt als der weltweit größte Markt für Elektromobilität und war für Easelink schon immer von zentraler strategischer Bedeutung – siehe 2018. Für die Industrialisierung und Bereitstellung von Matrix Charging verlangen die spezifischen Anforderungen des chinesischen Automobilmarkts einen Local-for-Local-Ansatz. „Mit Luxshare gewinnt Easelink einen dedizierten Lizenznehmer für China – ein weiterer Schritt in der Strategie, in allen wichtigen Automobilmärkten Lizenz- und Industrialisierungspartner für Matrix Charging aufzubauen“, liest man in der Aussendung. Die Partnerschaft hat bereits zu konkreten Marktaktivitäten geführt: Beide Unternehmen arbeiten an ersten OEM-Projekten (Original Equipment Manufacturer), um die Technologie in künftige Fahrzeugplattformen zu integrieren.

„Wir sehen großes Potenzial in unserer Zusammenarbeit mit Easelink, die es uns ermöglicht, neue Kundensegmente im Bereich der automatisierten Abrechnung zu erschließen. Darüber hinaus sind wir uns der entscheidenden Rolle bewusst, die die Standardisierung neuer Schnittstellen spielt, und setzen uns daher in der ‚Matrix Charging Interest Group‘ für die entsprechenden Standardisierungsbemühungen ein, um Interoperabilität und eine breite Marktakzeptanz sicherzustellen“, sagt Harvey Yuan, General Manager von Luxshare.

„Wachsende Präsenz in China“

Die Zusammenarbeit baut auf Luxshares Erfahrung auf, gemeinsam mit führenden internationalen Technologieunternehmen Produkte zu industrialisieren und „in großem Maßstab“ zu fertigen. Gleichzeitig wird Easelink sein lokales Team in China weiter ausbauen, um die technische und projektbezogene Zusammenarbeit mit Luxshare und chinesischen OEMs eng zu begleiten.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit einem global so bedeutenden Unternehmen wie Luxshare – einem komplementären Partner mit starkem Engineering-Know-how“, sagt Hermann Stockinger, Gründer & CEO Easelink. „Gemeinsam konzentrieren wir uns darauf, Kunden in China vor Ort zu betreuen und Matrix Charging in bestehende Wertschöpfungsketten der Automobilindustrie zu integrieren. Diese Partnerschaft ist ein wichtiger Meilenstein für unsere wachsende Präsenz in China und ein zentraler Baustein unserer Mission, den globalen Industriestandard für automatisiertes Laden zu setzen.“

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