10.03.2020

Rootify: Das Tinder der Sprachlern-Apps

Der erst 23-Jährige Gründer Ehsan Allahyar Parsa hat mit seinem Startup Rootify eine App entwickelt, mit der Nutzer leichter Sprachen lernen können. Das besondere daran: Das Erlernen der Sprache erfolgt auf Grundlage der gemeinsamen Wurzeln von Sprachen.
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Rootify
Der Gründer von Rootify Ehsan Allahyar Parsa spricht zehn Sprachen | (c) Rootify / Video-Screenshot

Das Erlernen einer Fremdsprache beschränkt sich mittlerweile nicht mehr nur auf die Schulzeit. Immer mehr Menschen erlernen eine Sprache auch im höheren Alter und mit technologischen Hilfsmitteln, wie Sprachlern-Apps. Am Markt gibt es eine Vielzahl an Lösungen, angefangen von Big Playern, wie Babbel oder Busuu, über EduTech-Lösungen bis hin zu Übersetzungs-Apps.

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Rootify setzt auf gemeinsame Wurzeln

Ein deutsches Startup, das sich mit einer neuen App am Markt behaupten möchte, ist Rootify. Mit ihr sollen Sprachen einfacher erlernt werden können, da die Lernlogik auf der eigenen Muttersprache der jeweiligen Nutzer aufbaut. So werden die gemeinsamen Wurzeln über einen Algorithmus erkannt und beschleunigen so den Lernfortschritt.

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Gewisse Sprachen, wie Spanisch, Französisch oder Portugiesisch haben nämlich ähnliche Wurzeln. Begriffe klingen dadurch ähnlich und erleichtern bei bestehenden Sprachkenntnissen dadurch das Erlernen weiterer Sprachen. Aufgrund des „Match Making“ der Ähnlichkeiten bezeichnet sich das Startup selbst als „Tinder für Sprachen“.

Fokus auf romanischen Sprachraum

Derzeit konzentriert sich das Startup auf den romanischen Sprachraum, später soll dieser auf den slawischen Sprachraum ausgedehnt werden. Auch für den asiatischen Sprachraum mit China, Korea, Japan sind langfristig als Updates geplant.

Auf der Website von Rootify heißt es zum USP des Startups: „Unser Alleinstellungsmerkmal, mit dem wir uns von der Konkurrenz abheben, ist die beispiellose Methodik, mit der Nutzer auf der Grundlage der ähnlichen Wurzeln ihrer Muttersprache effektiv unterrichtet werden.“ Das Versprechen des Startups: Nutzer müssen nicht mehr bei Null anfangen, um eine neue Sprache zu erlernen. Zudem soll auch das minimalistische Design der App zum Lernen anregen.

Gründer ist ein Sprachtalent

Kleines Details am Rande: Rootify-Gründer Ehsan Allahyar Parsa aus Gießen ist selbst ein Sprachtalent. Er spricht über zehn verschiedene Sprachen. Dazu zählen: Deutsch, Persisch, Afghanisch, Englisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Italienisch, Afrikaans und Mandarin.


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40 Mitarbeiter:innen an fünf Standorten bzw. Tochtergesellschaften in Wien, Budapest, Dornbirn, München und Zürich; dazu Referenzkunden wie ABB, Andritz, EnBW, Lufthansa, Verbund, Hitachi Energy, ÖBB, Erste Stiftung und die Europäische Investitionsbank. Der in Vorarlberg gegründete Venture Builder V_Labs hat in den zehn Jahren seines Bestehens sein Konzept bewiesen. Er stand etwa auch bei der Ausgründung von MyFlexbox aus der Salzburg AG und dem folgenden Investment von 75 Millionen Euro im Hintergrund.

Strategie statt Experimente

Die Weiterentwicklung in der vergangenen Dekade war aber nicht nur quantitativer Natur, erzählt Managing Partner Lukas Meusburger gegenüber brutkasten: „Die ganze Szene hat sich seitdem massiv gewandelt. Es geht heute viel weniger ums Experimentieren. Die Initiativen kommen mittlerweile direkt aus der Unternehmensstrategie und sollen richtigen Impact erzielen.“

Was der Gründer sagt, spiegelt sich auch in einer kürzlich veröffentlichten Studie des Wiener Mitbewerbers whataventure wieder – brutkasten berichtete. Schon im Vorjahr hatte man dort an gleicher Stelle konstatiert, Venture Building sei „über die Experiment-Phase hinaus“. Durch aktuelle Budgetkürzungen fällt der Befund dieses Jahr noch schärfer aus: Die klare Kopplung von Corporate-Venturing-Aktivitäten an die Unternehmensstrategie sei mittlerweile Überlebenskriterium.

Extrinsischer Beitrag zu intrinsischen Zielen

V_Labs habe sich im Lichte dieser Entwicklungen bereits in den vergangenen mindestens fünf Jahren gewandelt, erzählt Meusburger. Und eines sei dabei klar geworden: Die Selbstdefinition als Labor, die sich im Namen V_Labs widerspiegelt, passt 2026 nicht mehr. Auch „Venture Builder“ reiche heute nicht mehr aus, sagt der Gründer. Nun wurde die neue Brand präsentiert: Trinsik tritt als „Business Creation Studio“ auf. „Wir zeigen damit, dass wir noch näher am Kerngeschäft sind“, so Meusburger.

Und warum Trinsik? Man wolle Partnern das notwendige extrinsische Element liefern, um ihre intrinsisch motivierten Innovationsbestrebungen zu erfüllen. „We help you build the bold ideas you can’t afford to leave on paper“, lautet der neue Slogan dazu. „Die Corporates, die es ernst meinen, scheuen nicht davor zurück, große Wetten einzugehen. Aber die Execution bleibt dabei die große Herausforderung“, sagt Meusburger. Das habe sich auch durch KI nicht geändert. „Man kann zwar schneller einen Prototypen bauen, aber die internationale Ausrollung und Skalierung braucht nach wie vor Erfahrung und Wissen.“

Auch dieser Befund deckt sich – nicht ganz überraschend – mit jenem von Mitbewerber whataventure. Dabei machen beide eine weitere Entwicklung im Corporate-Venturing-Bereich aus, die negativ gedeutet werden kann, ihnen aber dennoch in die Hände spielt: Zahlreiche interne Innovationsprogramme – auch bei großen Corporates – wurden in den vergangenen Jahren wieder gestrichen. Die Innovationsagenden wanderten dabei direkt in die Business-Units zurück. Das ändere aber nichts an einer Tatsache, ist Meusburger überzeugt: „Der Bedarf bei Corporates, sich strategisch weiterzuentwickeln, hat sich kein bisschen verändert.“ Und der Bedarf für externe Hilfe sei dabei größer denn je.

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