22.07.2020

Rooftop Talk #11: E-Sport als Zukunftsmarkt für die Wettbranche?

Am 22. Juli um 18:30 Uhr findet der Brutkasten #Rooftop.talk #11 powered by Stadler Völkel Rechtsanwälte zum Thema "E-Sport als Zukunftsmarkt für die Wettbranche?" statt. Der Rooftop Talk wird über Facebook und YouTube live gestreamt.
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E-Sport als Zukunftsmarkt für die Wettbranche? Diese Frage diskutieren Experten beim Rooftop Talk #11 powered by Stadler Völkel Rechtsanwälte, der heute (22. Juli) um 18:30 Uhr stattfindet und über den brutkasten Facebook– und YouTube-Kanal live gestreamt wird.

Rooftop Talk #11: Die Themenbereiche

Im Rahmen des Rooftop Talk #11 wird die Thematik von unterschiedlichen Aspekten beleuchtet. Unter anderem wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen die Coronakrise für Wettanbieter und den E-Sport hat. Hier ein Überblick über die Fragestellungen des Rooftop Talk #11:

  • Wie sieht der regulatorische Rahmen für Wetten im Bereich E-Sports aus?
  • Wie hat sich das Wettverhalten in der Coronakrise verändert?
  • Welche Hürden gibt es bei Wetten auf E-Sport?
  • Welche Rolle spielen Wettanbieter beim Sponsoring von E-Sport?
  • Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf den E-Sport in Österreich und weltweit?

Die Experten

Die Thematik wird, wie bei den Rooftop Talks üblich, von einer Reihe an Experten diskutiert. Am Panel vertreten sind diesmal:

Moderation: Martin Pacher, der Brutkasten.

Interview-Tipp mit Arthur Stadler & Urim Bajrami

Passend zum Thema findet ihr hier ein Interview des portugiesischen Verband für Online-Wetten und -Glücksspiele (Apajo) mit dem E-Sport-Experten Urim Bajrami und Spezialisten für Glücksspielrecht Arthur Stadler. Im Interview erläuterten sie das Potenzial des E-Sports in Zeiten zahlreicher Absagen von physischen Veranstaltungen und einer möglichen Neuregulierung in europäischen Rechtsordnungen.


Videotipp: Rooftop Talk: Was müssen E-Sportler rechtlich und steuerlich in der Ausübung ihrer Tätigkeit beachten?

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V.l.: Philipp von Lattorff, Johanna Pirker, Georg Kopetz und Dietrich Haubenberger bilden die Arbeitsgruppe
V.l.: Philipp von Lattorff, Johanna Pirker, Georg Kopetz und Dietrich Haubenberger bilden die Arbeitsgruppe "Science to Business" von Forwit | (c) Johannes Zinner

Die Verhandlungen zur gemeinsamen europäischen Gesellschaftsform EU Inc. bewegen sich langsam auf die Zielgerade zu. Mitsprache haben dabei nicht nur die EU-Kommission, die bereits im März ihren Entwurf vorlegte, und das EU-Parlament, das letztlich über das Regelwerk abstimmen wird, sondern auch der Rat der EU, also die Regierungen der Mitgliedstaaten. In der zweiten Reihe machen zudem einige mächtige Interessensvertretungen, etwa mehrere nationalstaatliche Notariatsverbände, ihren Einfluss geltend.

Eines zeichnet sich dabei bereits klar ab: Die Verhandlungen laufen auf einen Kompromiss hinaus, wie brutkasten bereits analysierte. Bereits der Kommissionsentwurf war eine im Vergleich zu den ursprünglichen Forderungen der im Startup-Umfeld formierten Initiative „EU-INC“ abgespeckte Version. Dass es in den Verhandlungen zu Abänderungen im Sinne der Initiative kommt, ist höchst unwahrscheinlich. Vielmehr stehen Streichungen zentraler Punkte im Raum, die für die Initiative zum Kern des Vorhabens zählen.

„Once in a generation-Chance für Österreich und Europa“

Diese adressiert nun auch die Arbeitsgruppe „Science to Business“ des österreichischen Rats für Forschung, Wissenschaft, Innovation und Technologieentwicklung (Forwit) in einem offenen Brief an mehrere österreichische Regierungsmitglieder. Der Arbeitsgruppe gehören TTTech-Gründer Georg Kopetz, Informatik-Professorin Johanna Pirker, Neurologe Dietrich Haubenberger und Philipp von Lattorff, Aufsichtsratsvorsitzender des Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna, an.

Die EU Inc. sei eine „once in a generation-Chance für Österreich und Europa“, heißt es im offenen Brief. Während die Bundesregierung mit der strategischen öffentlichen Beschaffung und der Errichtung eines Dachfonds bereits zwei „kritische Schwachstellen“ im Wissenstransfer in Österreich angehe, könne dies gemeinsam mit der EU mit der EU Inc. auch beim Thema Skalierung „schlagkräftig“ gelingen.

Regierung soll sich für zentrales Handelsregister und Mitarbeiter:innenbeteiligung einsetzen

Zwei aus Sicht von Forwit dafür maßgebliche Elemente der EU Inc., nämlich ein zentrales europäisches Handelsregister und eine standardisierte Mitarbeiter:innenbeteiligung, würden aber aktuell drohen, im Zuge der Verhandlungen gestrichen zu werden. Ersteres brauche man, damit es sich bei der EU Inc. tatsächlich um einen europäischen Standard handle, zweiteres, damit europäische Wachstumsunternehmen im Wettbewerb um Talente bestehen könnten. Zudem betont die Forwit-Arbeitsgruppe auch die Möglichkeiten, die die neue Gesellschaftsform KMU im Allgemeinen bieten könne.

Entsprechend fordert sie die Regierungsmitglieder im offenen Brief konkret dazu auf, sich in den Verhandlungen für das zentrale Handelsregister und die Mitarbeiter:innenbeteiligung einzusetzen, ebenso wie für die freie Wahl des Registrierungssitzes, den Zugang für alle Unternehmen und die Geltung des lokalen Arbeits- und Steuerrechts. Und zudem „die EU Inc. als Bestandteil der Umsetzung der Industriestrategie 2035 zu erachten und in der Folge entsprechend mitzugestalten.“ Man stehe den Adressat:innen und der gesamten Bundesregierung „für eine Vertiefung und Begleitung der österreichischen Position selbstverständlich zur Verfügung.“

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