25.07.2018

Roboterdame Pepper wird fester Bestandteil von drei Merkur-Märkten

Nach einer einjährigen Testphase und positiver Resonanz von Kunden bekommt die Roboterdame Pepper von Merkur ein Software-Update, das ihren Funktionsumfang erweitert. Außerdem wird sie in drei Merkur-Märkten ständig anzutreffen sein.
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Pepper Rewe Merkur AI KI
(c) Merkur. Pepper ist nun fixer Bestandteil in den Merkur-Märkten Neusiedl am See, Linz/Blütenstraße und Wiener Neustadt/Stadionstraße.

In den vergangenen zwölf Monaten ist die Roboterdame Pepper durch viele Merkur-Filialen in Österreich getourt. Dabei hat sie Kunden begrüßt, unterhalten und über diverse Neuigkeiten wie Rabatte und Aktionen informiert. Da dies bei den Kunden offenbar gut ankam, wird Pepper fester Bestandteil von drei Standorten werden: Neusiedl am See/Burgenland, Linz/Blütenstraße und Wiener Neustadt/Stadionstraße. Merkur-Vorstandsvorsitzende Kerstin Neumayer erzählt: „Wir haben mit Pepper durchwegs positives Feedback von unseren Kundinnen und Kunden, aber auch von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erhalten − besonders beliebt waren Unterhaltungselemente wie Tanzen, Selfies machen und Witze erzählen, aber auch die lustige Kitzel-Funktion. Auf diesen Spaß wollen wir nicht mehr verzichten, deshalb bleibt Pepper auch in Zukunft als Marketingtool in ausgewählten Merkur-Märkten bestehen.“

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Pepper erhält Software-Update zum Geburtstag

Mit ihrem ersten Geburtstag und der festen Integrierung in die drei genannten Merkur-Märkte hat Pepper einiges dazugelernt. Durch ein Software-Update kann sie Kunden nun aktiver ansprechen. Hierbei helfen ihr neue Sätze, Bewegungen und Animationen. Merkur-Vorstand Harald Mießner erzählt: „Dank der neuen Programmierung kann Pepper hereinkommenden Kundinnen und Kunden von selbst einen schönen Tag wünschen und freut sich, wenn sie eintreffende Personen erblickt. Außerdem weiß sie Interessantes über Merkur zu berichten − wissen Sie beispielsweise, wie viele Sorten Brot es bei Merkur gibt? Wenn nicht, einfach Pepper fragen!“

Über Merkur

Merkur zählt mit 135 Märkten zu den erfolgreichsten Verbrauchermärkten Österreichs. Das Unternehmen wurde 1969 gegründet, ist Teil der REWE International AG und mit etwa 10.000 MitarbeiterInnen einer der größten Arbeitgeber des Landes. 2013 wurde das Unternehmen für seine familienbewussten Ziele und Maßnahmen mit dem staatlichen Gütesiegel „berufundfamilie“ ausgezeichnet. Zusätzlich unterstützt Merkur gemeinsam mit seinen KundInnen karitative Einrichtungen wie die CliniClowns und die Caritas Lerncafés. Besonderen Wert legt Markur auch auf Regionalität im Sortiment. Mit Grünstrom und energiesparenden Technologien in den Märkten setzt Markur außerdem ein Zeichen für den Schutz unseres Klimas. 2017 zeichnete Greenpeace Merkur zum zweiten Mal in Folge für sein Bio-Angebot als „Supermarkt des Jahres“ aus.

(PA/red)


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(v. l.) AT-Styria-Vorsitzender Herbert Ritter, BrightFlare-CEO Markus Seme, GMAR-Präsidentin Ulrike Haslauer, DCCS-Geschäftsführer Thomas Edlinger, Joanneum Research-Geschäftsführer Heinz Mayer und AT Styria-Geschäftsführer Helmut Röck © Lukas Elsneg

Der Cluster AT Styria (Plattform Automatisierungstechnik Steiermark), ein branchenübergreifendes Netzwerk von 120 Unternehmen, die in der Automatisierungstechnik tätig sind, hat bei den „European Robotics and Automation Talks“ in Graz seinen Plan für eine Robotik-Testregion vorgestellt. Dort soll die nächste Robotergeneration unter realen Produktionsbedingungen bis zur industriellen Einsatzreife entwickelt werden.

Ziel: Industrielle Einsatzreife

Mit an Bord sind unter anderem Joanneum Research, TU Graz, FH Campus 02, Magna Steyr, der KI-Softwareanbieter DCCS und der Security-Spezialist BrightFlare. Über die „Area Süd“ werden Kärntner Partner eingebunden. Dazu kommen das slowenische Netzwerk SRIP Factories of the Future, das italienische DITEDI, mit dem im Juli 2026 ein Memorandum of Understanding unterzeichnet wurde, sowie Bayern Innovativ.

Aus Sicht von AT-Styria-Vorsitzendem Herbert Ritter, der auch Vizepräsident der WKO Steiermark ist, wird KI-gestützte Robotik zur zentralen Standortfrage. „Wir wollen Kooperationen erzeugen, als Enabler wirken und dafür sorgen, dass neue Technologien schneller in den Betrieben ankommen“, sagt er.

18 Millionen Euro aus Horizon Europe

Das Konsortium bewirbt sich um das einzige europaweite Leitprojekt, das Horizon Europe für die industrielle Integration KI-gestützter Robotik vorsieht. Horizon Europe ist das Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union und läuft von 2021 bis 2027. Mit einem Budget von rund 95 Milliarden Euro ist es eines der größten Förderprogramme dieser Art weltweit. Gefördert werden Projekte, in denen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus mehreren Ländern zusammenarbeiten.

Die Ausschreibung öffnet im November 2026, dafür stehen rund 18 Millionen Euro bereit. Der Antrag soll im Frühjahr 2027 eingereicht werden, die Förderentscheidung fällt im Sommer. Bei einer Zusage könnte das Projekt 2028 starten.

Drei Pilotprojekte als Rückgrat

Geplant sind drei industrielle Pilotprojekte. Im ersten arbeiten humanoide Roboter an mehreren Arbeitsplätzen einer Fertigung, bedienen Maschinen und wechseln Werkstücke. Der zweite Pilot widmet sich der innerbetrieblichen Logistik mit autonomen mobilen Robotern. Im dritten übernehmen KI-Systeme Aufgaben in Qualitätskontrolle, Inspektion und Instandhaltung.

Heinz Mayer, Geschäftsführer von Joanneum Research, erklärt das Ziel: „Jeder Pilot setzt bei einem konkreten Engpass im Betrieb an. Am Ende steht eine klare wirtschaftliche und technische Bilanz: Welche Taktzeit erreicht das System, wie zuverlässig arbeitet es, welchen Integrationsaufwand verursacht es und wann rechnet sich die Investition? Genau diese Antworten brauchen Unternehmen, bevor sie eine neue Technologie in größerem Maßstab einsetzen.“

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