19.01.2016

Krempeln Robo-Advisors den Geldanlagemarkt um?

FinTech-Startups sind mit digitalen Anlageberatern auf dem Vormarsch. Die sogenannten Robo-Advisors sind dabei den Geldanlagemarkt umzukrempeln. Der User kann sein Investment in Echtzeit am Handy verfolgen.
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Der Geldanlagemarkt liegt im Umbruch. Digitale Anlageberater, sogenannte Robo-Advisors, sind immer stärker im Kommen. Produkte werden simpel aufbereitet und den Konsumenten zu relativ günstigen Konditionen angeboten.

So wollen Robo-Advisors den Markt umkrepeln

Robo-Advisors arbeiten mit speziellen Algorithmen. Sie erstellen Portfolios für Verbraucher, die ihr Geld ohne die klassische Beratung anlegen wollen. Anhand von ein paar einfachen Fragen analysieren die Programme die Risikobereitschaft und erarbeiten eine Anlagestrategie. Verbraucher können die Entwicklung ihres Portfolios jederzeit auf dem PC oder Smartphone verfolgen.

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Wo Robo-Advisors anlegen

Investiert wird oftmals in Investmentfonds, die an einer Börse gehandelt werden, aber auch in Anleihen für Staatspapiere oder Rohstoffe. Der Aktienanteil richtet sich nach der individuellen Risikobereitschaft des Anlegers. Robo-Advisors legen das Geld ihrer Kunden allerdings nicht in einzelne Aktien an – das stellt ihnen ein zu großes Risiko dar.

Wer steckt dahinter

FinTech-Startups haben das Thema in den vergangenen Jahren vermehrt auf den Markt gebracht. Unter den digitalen Anlageberatern finden sich Namen wie Vaamo, Ginmon oder Cashboard. „Noch vor einem Jahr war die digitale Anlageberatung ein „Nischenprodukt“. Das ändert sich gerade, da auch Banken auf den Zug aufspringen“, sagt Lars Reiner, Chef von Ginmon in Frankfurt am Main.

Die Vorteile

Vorteile für Verbraucher liegen auf der Kostenseite:

  • Die Anleger müssen zumeist weniger als 1 Prozent der Anlagesumme für das Portfolio bezahlen
  • Es fallen keine Kosten und Aufschläge für Fonds-Management an, da die Fonds zum Großteil nicht gemanagt werden
  • Es gibt oftmals keinen Mindestanlagebetrag
  • Alle Robo-Advisor legen transparent dar, in welches Pordukt sie investieren – sie bevorzugen keine bestimmten Produkte und erhalten keine Provision

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Die Risiken

  • Ein Online-Fragebogen kann mit der Qualität einer persönlichen Beratung nicht mithalten
  • Die Lebenserfahrung, die viele Berater mitbringen, ist durch einen Roboter nicht so einfach zu kompensieren
  • Wie auch bei anderen Anlagemöglichkeiten, können auch Robo-Advisors Ihr (unter Umständen ganzes) Geld verlieren
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CleanLoop
Österreichs Nationalteam-Goalie Alexander Schlager (r.) und Geschäftspartner Roman Hörantner .

Die im Frühjahr 2025 gegründete CleanLoop FlexCo bietet eine Lösung für den Handel mit Restbeständen von Reinigungsmitteln an. Die kostenlose App dient dabei als digitale Plattform, um überschüssige Reinigungsprodukte österreichweit zu verkaufen und zu kaufen. ÖFB-Nationaltormann Alexander Schlager war von Anfang an beim Unternehmen als Investor und Co-Founder dabei, wie brutkasten berichtete.

CleanLoop mit Fokus au Deutschland

Nach der Etablierung in Österreich richtet CleanLoop den Blick nun auf Deutschland. Auch wenn der Markt als stark fragmentiert und preissensibel gilt, biete er die idealen Voraussetzungen für ein Modell, das Kostenersparnis und Nachhaltigkeit verbindet, heißt es per Aussendung.

„Mit unserem Ansatz ‚Wiederverwenden statt Ressourcen verschwenden‘ wollen wir Betriebe und Privatpersonen zu nachhaltigem Handeln motivieren und diesen Schritt auch erleichtern“, erklärt Unternehmensgründer Roman Hörantner. Neben den ökologischen Vorteilen biete laut dem Gründer der Handel mit Reinigungsprodukten aus zweiter Hand auch wirtschaftliche Vorteile für alle Beteiligten: Verkäufer:innen vermeiden, dass Maschinen oder Reinigungsmittel ungenutzt in Abstellräumen oder Kellern von Betrieben verbleiben, und sie können gleichzeitig zusätzliche Einnahmen erzielen. Käufer:innen profitieren indes davon, dass sie diese Produkte in der Regel um rund 50 bis 70 Prozent günstiger erwerben können als vergleichbare Neuware, so der Claim.

Wachstumspotenzial

Das Ziel des Re-Use-Geschäftsmodells ist es, die Umwelt zu schonen und dabei Unternehmen zu helfen, Geld zu sparen. Nach dem Markstart in Österreich kann die CleanLoop-App nun auch in Deutschland genutzt werden.

Dort lag der Umsatz laut der Statistik-Plattform Statista im Wasch-, Putz- und Reinigungsmittelmarkt 2025 bei rund 15,7 Milliarden Euro. Insbesondere in den Bereichen umweltfreundliche und nachhaltige Produkte zeige der Markt ein großes Wachstumspotenzial. Aber, so der Clean-Loop-Founder, der Reinigungsbedarf hinterlasse einen nicht unwesentlichen ökologischen Fußabdruck. Denn Produktion, Verpackung, Transport und die spätere Entsorgung verbrauchen wertvolle Ressourcen und Energie.

Demgegenüber stehe die deutsche Reinigungsbranche durch steigende Kosten und wachsende Nachhaltigkeitsanforderungen unter massivem Druck. Hier möchte CleanLoop mit seinem Re-Use-Modell ansetzen.

Schlager: „Smarter Umgang mit Ressourcen“

„In vielen Betrieben lagern Produkte, die nicht mehr verwendet werden – sei es durch Lieferantenwechsel, Überbestellungen oder geänderte Anforderungen. Diese Ressourcen machen wir nutzbar“, sagt Hörantner. Die Motivation für das Re-Use-Geschäftsmodell basiert auf Hörantners jahrzehntelanger Erfahrung in der Reinigungsbranche. „Für viele Geräte in Hotellerie, Gastronomie oder Industrie benötigt es spezielle Reinigungsmittel, die bei einem Gerätetausch oder Lieferantenwechsel meist über Jahre ungenützt in den Lagern zurückbleiben oder aber entsorgt werden, obwohl sie noch verwendbar wären. Es ist weder wirtschaftlich sinnvoll noch umweltfreundlich, solche Produkte halb voll oder ungebraucht zu entsorgen.“

Bedarf ortet Hörantner hier vor allem bei Jungunternehmer:innen, die bei der Anschaffung von Spül- oder Waschmaschinen Budget sparen wollen und daher auf Second-Hand-Geräte setzen.

Für Investor und Goalie Schlager ist das CleanLoop-Modell mehr als nur ein Geschäftsansatz: „Im Leistungssport lernst du schnell: Erfolg entsteht nicht nur durch mehr Einsatz, sondern durch den smarteren Umgang mit Ressourcen“, sagt er. „Und genau dieses Prinzip überträgt CleanLoop auf eine ganze Branche. Das ist ein klares 1:0 für die Umwelt.“

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