23.09.2020

Robinhood erhöht Series G Investment auf 660 Millionen Dollar

Der Neobroker Robinhood spaltet die Gemüter. Nun zieht das Team ein weiteres Investment an Land. In Österreich ist die App nicht verfügbar, doch es gibt Alternativen.
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Robinhood
(c) Robinhood

Die Trading App Robinhood erfreut sich besonders bei Millenials großer Beliebtheit. Sie sind vor allem im Rahmen des Corona-Crash auf den Neobroker aufgestiegen, um dort mit Aktien und ETFs zu handeln. Marktbeobachter sind aufgrund dieser Entwicklung zwiegespalten: Einerseits ist es gut, dass junge Menschen sich zunehmend für Finanzmärkte interessieren – was auch gut in der Mission des brutkasten-Schwerpunkt „Junges Geld“ passt. Andererseits besteht die Gefahr, dass die Jungen verleitet werden, dort ihr Geld zu verzocken.

Robinhood erhöht Investment auf 660 Mio. Dollar

Wie dem auch sei: Das Investment-Tool Robinhood hat nun eine eigene Finanzierungsrunde nochmals aufgestockt. Die Series G beläuft sich nun auf 660 Millionen Dollar, wie Reuters berichtet. Dabei handelt es sich um eine 440 Millionen Dollar schwere Erhöhung des 200-Millionen-Dollar-Investments von D1 Capital Partners im August, wie eine Sprecherin von Robinhood gegenüber Reuters bestätigt.

Das frische Kapital kommt von neuen und bestehenden Robinhood-Investoren, darunter Andreessen Horowitz, Sequoia, DST Global, Ribbit Capital, 9Yards Capital, und D1 Capital Partners. Die Bewertung beläuft sich nun auf 11,7 Milliarden Dollar. Somit hat Robinhood alleine in diesem Jahr rund 1,25 Milliarden Dollar von Investoren eingesammelt, das gesamte Investment in Robinhood beläuft sich laut Reuters auf 2 Milliarden Dollar.

Alternativen zu Robinhood

In Österreich ist Robinhood noch nicht verfügbar. Doch es gibt diverse Broker-Alternativen zu Robinhood, wie der brutkasten im Rahmen des Schwerpunkts „Junges Geld“ recherchiert hat.

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Exit51
© Exit51 - Michael Jiresch, Gründer Exit51.

Mit der Entwicklung der österreichischen Startup-Szene wächst auch die Zahl profitabler Unternehmen, die sich mit einem möglichen Verkauf auseinandersetzen. Klassische M&A-Berater konzentrieren sich häufig auf größere Transaktionen, wodurch kleinere Unternehmen bei der Suche nach geeigneter Beratung vor Herausforderungen stehen, meint Exit51-Gründer Michael Jiresch. Deshalb richtet er sein Angebot gezielt auf dieses Marktsegment aus.

Exit51: Exit-Strategie und diskrete Käufersuche

Das Unternehmen aus Wien begleitet Unternehmer:innen beim Verkauf profitabler Unternehmen, die für klassische M&A-Berater häufig zu klein sind – von der Exit-Strategie über die diskrete Käufersuche bis zu Verhandlung und Closing. Typischerweise liegen die begleiteten Unternehmen bei einem EBIT von etwa 250.000 bis 1 Mio. Euro und einem Jahresumsatz bis rund 10 Mio. Euro, heißt es per Aussendung. Im Fokus stehen unter anderem SaaS, E-Commerce, Ed-Tech, digitale Gesundheitsangebote sowie Agenturen und technologiegetriebene Geschäftsmodelle.

„Für einen Unternehmer kann der Verkauf eines Unternehmens mit 250.000 oder 500.000 Euro EBIT eine der wichtigsten wirtschaftlichen Entscheidungen seines Lebens sein. Für viele klassische M&A-Berater ist eine solche Transaktion dagegen zu klein. Genau diese Lücke wollen wir schließen“, sagt Jiresch.

Sell-Side-Beratung

Der Gründer verfügt über 15 Jahre Buy-Side-M&A-Erfahrung auf Konzernebene. Diese umfasst die Suche nach geeigneten Unternehmen, Due Diligence, Verhandlungen sowie die anschließende operative Führung übernommener Unternehmen. Seit 2024 begleitet er gemeinsam mit seinen Partnern auch Unternehmer:innen bei Unternehmensverkäufen. Mit Exit51 liegt der Fokus nun auf der Sell-Side-Beratung und der Begleitung von Unternehmer:innen beim Unternehmensverkauf.

Ein schlankes Setup und der Einsatz von KI für Recherche, Marktanalyse, Käufer-Matching und Due Diligence sollen eine effiziente und professionelle Begleitung auch bei kleineren Transaktionen ermöglichen. Exit51 setzt dabei auf die Kombination aus Technologie und persönlicher Erfahrung: KI übernimmt dort, wo sie Prozesse schneller und effizienter machen könne – etwa bei Recherche, Marktanalyse oder Käufer-Screening. In den entscheidenden Phasen des Verkaufsprozesses bleibe der persönliche Kontakt zentral, heißt es.

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