11.06.2021

Ritter Sport: Diese Schoko-Quadrate sind made in Austria

Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte produziert der Süßwarenhersteller Alfred Ritter GmbH & Co. KG seine quadratischen Tafeln auch außerhalb des Firmensitzes im deutschen Waldenbuch. Im Werk in Breitenbrunn (Bgld.) laufen derzeit die ersten Schoko-Quadrate vom Band.
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Ritter Sport Wolfgang Stöhr
Wolfgang Stöhr, Geschäftsführer Ritter Sport Österreich freut sich über die ersten Schoko-Quadrate made in Austria. © Ritter Sport/Martin Steiger

Anfang des Jahres hat Alfred Ritter den Produktionsstandort in Breitenbrunn von Mars Austria inklusive der Marken Amicelli, Fanfare und Banjo übernommen. Für das im deutschen Waldenbuch ansässige Unternehmen geht mit dem Kauf eine Erweiterung der bereits häufig ausgelasteten Produktionskapazitäten und des Portfolios einher, denn bisher wurden ausschließlich Artikel unter der Brand Ritter Sport vertrieben.

Nachdem gleich zu Beginn des Jahres der Produktionsstart mit der Herstellung der Amicelli Waffelröllchen startete, folgte im März das Traditionsprodukt Ritter Sport Rum. Nun werden in Breitenbrunn auch die veganen, mit dem V-Label ausgezeichneten 100-Gramm-Tafeln des Unternehmens in den Sorten Voll-Nuss Amaranth, Mandel Quinoa und Sesam für Österreich und den internationalen Markt hergestellt. Im Übrigen eine Produktreihe, die sich im Vorjahr mit einem Absatzplus von rund 21 Prozent als sehr erfolgreich erwiesen hat. In Deutschland konnten die Verkäufe sogar um 51 Prozent gesteigert werden.

Vegane Ritter Sport Tafeln
Veganes Trio © Ritter Sport

„Gerade in Zeiten wie diesen spielen Herkunft und Regionalität von Produkten sowie die lokale Wertschöpfung eine entscheidende Rolle. Umso mehr freut es mich, dass ab sofort Ritter Sport-Schokoladetafeln im Werk Breitenbrunn – ganz in der Nähe von Wien – nicht nur für den heimischen, sondern auch den globalen Markt unter höchsten Qualitätskriterien hergestellt werden. Das ist ein starkes und positives Signal sowohl an die österreichische Wirtschaft als auch die Konsumenten hierzulande. Ich freue mich schon jetzt auf ein spannendes Jahr mit vielen Ritter Sport-Innovationen ‚made in Austria‘“, betont Wolfgang Stöhr, Geschäftsführer Ritter Sport Österreich.

Neben den veganen Schoko-Quadraten sollen künftig noch weitere Varietäten des 100-Gramm-Sortiments in Österreich vom Band laufen. Neben rund 2.600 Tonnen Amicelli und 3.500 Tonnen der Ritter Sport Rum Knusperstücke sehen die Planungen für Breitenbrunn, wo im Drei-Schichtbetrieb an fünf Tagen pro Woche gearbeitet wird, ein jährliches Produktionsvolumen von rund 5.700 Tonnen der 100 Gramm Tafeln vor. Aktuell sind in der heimischen Produktionsstätte 60 Mitarbeiter beschäftigt, mittelfristig sollen es bis zu 80 Personen sein.

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Bitpanda
Bitpanda Headquarter in Wien (c) Bitpanda GmbH

Das Wiener Fintech Bitpanda erweitert sein Angebot um Margin Trading für Aktien und ETFs. Nutzer:innen können damit mehr als 875 Wertpapiere mit einem Hebel von bis zu 20x handeln. Käufe sind ordergebührenfrei, beim Verkauf fällt eine pauschale Gebühr von einem Euro an. Für Kund:innen in Österreich und Deutschland übernimmt die Plattform zudem die steuerliche Abwicklung der Kapitalerträge.

Was „Hebel“ bedeutet

Beim Margin Trading leiht man sich Geld, um mit mehr Kapital zu handeln, als man besitzt. 20x heißt: Wer 500 Euro einsetzt, bewegt eine Position von 10.000 Euro. Gewinne wie Verluste vervielfachen sich entsprechend. Schon ein Kursrückgang von fünf Prozent zehrt den Einsatz komplett auf. Das Produkt richtet sich damit an kurzfristige, risikobewusste Trader:innen – nicht an langfristigen Vermögensaufbau.

Der eigentliche Clou: echte Aktien statt Derivate

Interessant ist, wie Bitpanda den 20x-Hebel möglich macht. Für gehebelte Aktienprodukte gilt in der EU eine strenge Grenze: Die Aufsicht ESMA deckelt Aktien-CFDs – Wetten auf Kursbewegungen ohne echten Aktienbesitz – für Privatkund:innen bei 5:1. Diese Obergrenze gilt jedoch nur für CFDs, und genau die bietet Bitpanda bei diesem Produkt nicht an. Auf Nachfrage von brutkasten stellt das Unternehmen klar: Kund:innen handeln echte Aktien, ETFs und ETCs. Sie setzen eigenes Kapital ein und leihen sich für den Rest den Euro-Stablecoin EURCV von Bitpanda. Weil es sich damit um klassisches Wertpapier-Margin und nicht um ein CFD handelt, gelten die CFD-Hebelgrenzen der ESMA hier nicht – und 20x wird darstellbar.

„Gebührenfrei“ heißt nicht kostenlos

Die beworbene „Zero Order Fee“ gilt nur für die Ordergebühr beim Kauf. Für das geliehene Geld fällt eine Finanzierungsgebühr an: In den ersten 60 Tagen sind es 0,18 Prozent pro Tag auf den geliehenen Betrag, danach sinkt sie schrittweise. Bei sehr kurzen Haltedauern fällt das kaum ins Gewicht – wer eine Position länger offen hält, zahlt spürbar drauf.

Das Risiko, das man kennen sollte

Der zentrale Punkt betrifft den Schutz nach unten. Anders als beim Crypto Margin Trading gibt es hier keinen garantierten Schutz vor einem negativen Kontostand. Reißt der Kurs stark aus – etwa durch eine Kurslücke oder geringe Liquidität – kann der Verkaufserlös das geliehene Geld nicht decken. Dann bleibt eine Restschuld, die Kund:innen begleichen müssen. Das steht in Spannung zur Ankündigung, die vor allem die Risikomanagement-Funktionen betont. Zugang gibt es zudem erst nach einem Angemessenheitstest zu Hebel, Margin und Liquidation, angeboten „execution only“ – also ohne Beratung.

Einordnung: ein Baustein Richtung Börsengang

„Anleger erwarten heute zunehmend dieselben professionellen Möglichkeiten, ihre Portfolios zu steuern und abzusichern, die bislang vor allem institutionellen Investoren zur Verfügung standen“, sagt CEO Lukas Enzersdorfer-Konrad. Man reagiere mit dem neuen Produkt „auf die steigende Nachfrage nach mehr Flexibilität und Möglichkeiten zur kurzfristigen Absicherung“.

Der Schritt passt zum Wandel vom Krypto-Broker zur Multi-Asset-Plattform – in einem Jahr, in dem am Markt über einen möglichen Bitpanda-Börsengang spekuliert wird. Und er reiht sich in einen breiteren europäischen Trend ein: Immer mehr Retail-Plattformen bringen gehebelte Produkte an ein breites Publikum. Die Gewinnchance ist real – das Verlustrisiko ebenso.

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