29.05.2020

Riegel-Startup Neoh launcht Online-Shop für USA und Europa

Der Riegel-Hersteller Neoh erweitert aufgrund erhöhter Nachfrage seine Verfügbarkeit und launcht einen Online-Shop. Damit werden die Erzeugnisse des Wiener Startups nun auch in den USA und den restlichen Ländern Europas verfügbar.
/artikel/riegel-startup-neoh-launcht-online-shop-fur-usa-und-europa
Neoh, Martin Zeller, Amazon, Food & Beverage
(c) Neoh - Neoh-Co-Founder Manuel Zeller erweitert das Angebot mit neuen Mini-Haselnuss-Waffeln

Aufgrund der hohen Nachfrage erweitert der heimische Protein-Riegel-Hersteller Neoh (ein Gramm  Zucker) nun seine Verfügbarkeit und launcht einen eigenen Online-Shop. Über diesen kann man die Schokoriegel ab sofort aus ganz Europa und den USA bestellen. Verfügbar ist der Shop zum Start auf Deutsch und Englisch, da der Fokus des Online-Vertriebes vorerst auf dem DACH-Raum, Großbritannien und den USA liegt.

+++ SixBug: Wiener Low-Carb-Riegel aus 100 Insekten überzeugte im Blindtest +++

Online-Shop nach fünf Jahren Arbeit

Mehr als fünf Jahre steckten die Wiener Manuel Zeller, Alexander Gänsdorfer, Patrick Kolomaznik und Adel Hafizovic bisher in die Entwicklung von Produkt und Marke, bevor sie im August 2016 die Alpha Republic GmbH gründeten, die hinter Neoh steht. Dann kam der Erfolg über Amazon.

Platz eins bei Amazon-Frucht- und Nussriegel

„Seit drei Monaten werden der Neoh CrossBar (Schokolade) in der Kategorie Proteinriegel sowie der Neoh Coconut CrossBar (Kokos) bei Amazon in der Kategorie Frucht- und Nussriegel jeweils auf Platz eins gereiht. Im Amazon-Gesamtranking aller Food und Beverage-Produkte belegt der CrossBar vorübergehend Platz 21. Diese Rankings gelten für die Märkte Österreich und Deutschland“, wie es laut Aussendung heißt. Nun soll mit dem Online-Shop der nächste große Schritt gesetzt werden.

„Neoh für heraufordernde Zeit“

„Mit diesem neuen Angebot wollen wir unseren Kunden ermöglichen, alle drei unserer Sorten zu probieren“, erläutert Manuel Zeller, Neoh-Gründer und Geschäftsführer. „Gerade in dieser herausfordernden Zeit, in der viele Menschen die eigenen vier Wände nur selten verlassen, wollen wir die Möglichkeit bieten, bequem und einfach von zu Hause aus einen gesunden Snack zu bestellen – und zwar direkt aus Österreich, wo wir die Riegel produzieren“.

Vertrieb über Amazon und Vitafy bleibt bestehen

Nach dem Markteintritt in Deutschland, wo Neoh seit Jahresbeginn flächendeckend bei Rewe und Müller erhältlich ist, und der österreichweiten Listung bei Spar, ist die Einführung des eigenen Online-Shops der nächste Schritt der Expansion. Der Vertrieb über Amazon und vitafy.at bleibt wie gewohnt bestehen.

„Good Food Award“ für Neoh

Neben dieser Neuigkeit gab es auch eine eine Prämierung zu verkünden. Die Lifestylemagazine Women’s Health und Men’s Health vergeben jährlich den „Good Food Award“.  Neoh belegte in der Kategorie „Snack“ Platz zwei.


⇒ Zum Riegel

Redaktionstipps
Deine ungelesenen Artikel:
11.09.2026

Warum digitale Souveränität bei der Innovation beginnt

Österreichs Verwaltung und Wirtschaft laufen auf der Infrastruktur dreier US-Konzerne, und das Lagebild des Bundeskanzleramts rückt digitale Souveränität inzwischen in den Fokus der nationalen Sicherheit. Mathias Lipp-Rosenthal, Gründer der KI Schmiede, schreibt in seinem Gastbeitrag, warum heimische Anbieter längst bereit wären und was noch fehlt: der Staat als Kunde.
/artikel/warum-digitale-souveraenitaet-bei-der-innovation-beginnt
11.09.2026

Warum digitale Souveränität bei der Innovation beginnt

Österreichs Verwaltung und Wirtschaft laufen auf der Infrastruktur dreier US-Konzerne, und das Lagebild des Bundeskanzleramts rückt digitale Souveränität inzwischen in den Fokus der nationalen Sicherheit. Mathias Lipp-Rosenthal, Gründer der KI Schmiede, schreibt in seinem Gastbeitrag, warum heimische Anbieter längst bereit wären und was noch fehlt: der Staat als Kunde.
/artikel/warum-digitale-souveraenitaet-bei-der-innovation-beginnt
Mathias Lipp-Rosenthal, Gründer der KI Schmiede | Foto: Lipp-Rosenthal

Das im August veröffentlichte Gesamtstaatliche Lagebild 2026 des Krisensicherheitsberaters im Bundeskanzleramt enthält einen Satz, der bislang wenig Beachtung fand: Angesichts der Cyberbedrohung rücke digitale Souveränität weiter in den Fokus der nationalen Sicherheit. Daraus leitet es eine unbequeme Handlungsoption ab, nämlich die Förderung von EU-Anbietern und den Verzicht auf externe Anbieter bei künftigen Beschaffungen. Im (ersten) Lagebild 2025 kam der Begriff nicht vor. Aus einem Standortthema wurde binnen eines Jahres eine Sicherheitsfrage.

Der Ist-Zustand ist bekannt. Verwaltung und Wirtschaft in Österreich laufen weitgehend auf Infrastruktur dreier US-Konzerne. Der CLOUD Act erlaubt US-Behörden den Zugriff auf Daten, die diese Unternehmen verarbeiten, unabhängig vom Standort des Rechenzentrums. Als Microsoft im Frühjahr 2025 plötzlich das Konto des Chefanklägers des Internationalen Strafgerichtshofs sperrte, wurde sichtbar, dass die Verfügbarkeit einer digitalen Grundleistung an einer Entscheidung außerhalb Europas hängen kann. Die Leistungsfähigkeit der Hyperscaler steht außer Streit. Zu klären ist, welche Funktionen ein Staat in fremder Hand belassen kann.

Vorbilder im öffentlichen Sektor

Das Österreichische Bundesheer hat mit der Umstellung auf LibreOffice die Kontrolle über einen zentralen Arbeitsplatzbaustein zurückgeholt, die Schweizer Armee migriert ihr Kommando Cyber auf openDesk.

Am weitesten gehen die Niederlande. Dort stellt die Regierung die gesamte Bundesverwaltung auf digitale Souveränität um. Seit Juli 2026 ist von US-Clouds für E-Mail und Dokumente abzuraten, Daten müssen in Europa bleiben und für jeden Dienst muss ein Ausstiegsplan vorliegen.

Sicherheit als Grundbedürfnis der Wirtschaft

Die Frage stellen sich zunehmend auch heimische Unternehmen. Sie wollen wissen, ob ihre Daten in Europa liegen, wer darauf zugreifen kann und ob der Dienst, auf dem ihr Tagesgeschäft läuft, morgen noch verfügbar ist. Souverän zu arbeiten heißt für sie vor allem, Sicherheit zu haben: dass Daten nicht von Drittstaaten abgegriffen werden können und dass sie sich auf die Infrastruktur, die ihr Geschäft trägt, tatsächlich verlassen können.

Anbieter, die diesen Wechsel möglich machen, gibt es in Österreich und Europa bereits. Sie stellen Rechenleistung, Plattformdienste und KI-Modelle bereit, die europäischem Recht unterliegen und deren Betrieb nachvollziehbar bleibt. Was ihnen fehlt, ist nicht die Kompetenz, sondern die Nachfrage, die sie in jene Größe trägt, in der sie für den Mittelstand zur echten Option werden.

Mehr als ein Hackathon

Im Mai 2026 haben das Bundeskanzleramt und die TU Austria dazu einen Public AI Hackathon veranstaltet. In 48 Stunden entwickelten 25 Talente Prototypen für die öffentliche Verwaltung, präsentiert vor Staatssekretär Alexander Pröll und einer Jury aus Verwaltung, Politik und Forschung. Das Format zeigt, dass der Wille zur Zusammenarbeit zwischen Staat und Nachwuchs vorhanden ist. Es zeigt auch, wo die Grenze liegt. Zwei Tage Hackathon ersetzen keine Strategie, mit der die Startup-Szene dauerhaft in den Aufbau souveräner Infrastruktur eingebunden wird. Auf einen Prototyp sollte eine Beschaffung folgen, auf eine Veranstaltung ein Förderprogramm, auf ein Teilnahmezertifikat ein zahlender Kunde.

Der Hebel heißt öffentliche Nachfrage

Genau hier liegt der Hebel für Österreich. Öffentliche Nachfrage entscheidet, ob heimische Anbieter jene Größe erreichen, die sie brauchen, um für die Wirtschaft eine echte Option zu sein. Wenn Bund, Länder und Förderstellen gezielt bei europäischen und österreichischen Anbietern beschaffen, stärkt das deren Marktposition und signalisiert der gesamten Startup-Branche, dass sich Investitionen in souveräne Technologie lohnen. Souveränität und Innovation stehen dabei nicht im Widerspruch, sie bedingen einander: Wer die Kontrolle über seine Infrastruktur behält, kann auf ihr aufbauen, statt sie nur zu mieten.

Für Österreich heißt das, die Empfehlung des Lagebilds über einzelne Prototypen hinaus zu denken. Jede Ausschreibung, jedes Förderprogramm und jede Anschlussfinanzierung entscheidet mit darüber, ob die österreichische Startup-Branche zu jenem Anbieter heranwächst, von dem Verwaltung, Sicherheitsbehörden und Mittelstand in zehn Jahren abhängen können. Wer Gründerinnen und Gründer heute mit mehr als einem Zertifikat ausstattet, entscheidet mit über die technologische Souveränität von morgen.


Über den Gastautor:

Mathias Lipp-Rosenthal ist Gründer der KI Schmiede, einer im Juni 2026 gestarteten Beratung, die Unternehmen im DACH-Raum bei der Einführung und Schulung von KI begleitet. Zuvor war er stellvertretender Klubdirektor der Neos und Mitgründer von Voter AI; die Gründung der KI Schmiede hat brutkasten hier bereits vorgestellt.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Riegel-Startup Neoh launcht Online-Shop für USA und Europa

  • Aufgrund der hohen Nachfrage erweitert der heimische Protein-Riegel-Hersteller Neoh nun seine Verfügbarkeit und launcht einen eigenen Online-Shop.
  • Über diesen kann man die Schokoriegel ab sofort aus ganz Europa und den USA bestellen.
  • Der Vertrieb über Amazon und vitafy.at bleibt wie gewohnt bestehen.

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Riegel-Startup Neoh launcht Online-Shop für USA und Europa

  • Aufgrund der hohen Nachfrage erweitert der heimische Protein-Riegel-Hersteller Neoh nun seine Verfügbarkeit und launcht einen eigenen Online-Shop.
  • Über diesen kann man die Schokoriegel ab sofort aus ganz Europa und den USA bestellen.
  • Der Vertrieb über Amazon und vitafy.at bleibt wie gewohnt bestehen.

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Riegel-Startup Neoh launcht Online-Shop für USA und Europa

  • Aufgrund der hohen Nachfrage erweitert der heimische Protein-Riegel-Hersteller Neoh nun seine Verfügbarkeit und launcht einen eigenen Online-Shop.
  • Über diesen kann man die Schokoriegel ab sofort aus ganz Europa und den USA bestellen.
  • Der Vertrieb über Amazon und vitafy.at bleibt wie gewohnt bestehen.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Riegel-Startup Neoh launcht Online-Shop für USA und Europa

  • Aufgrund der hohen Nachfrage erweitert der heimische Protein-Riegel-Hersteller Neoh nun seine Verfügbarkeit und launcht einen eigenen Online-Shop.
  • Über diesen kann man die Schokoriegel ab sofort aus ganz Europa und den USA bestellen.
  • Der Vertrieb über Amazon und vitafy.at bleibt wie gewohnt bestehen.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Riegel-Startup Neoh launcht Online-Shop für USA und Europa

  • Aufgrund der hohen Nachfrage erweitert der heimische Protein-Riegel-Hersteller Neoh nun seine Verfügbarkeit und launcht einen eigenen Online-Shop.
  • Über diesen kann man die Schokoriegel ab sofort aus ganz Europa und den USA bestellen.
  • Der Vertrieb über Amazon und vitafy.at bleibt wie gewohnt bestehen.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Riegel-Startup Neoh launcht Online-Shop für USA und Europa

  • Aufgrund der hohen Nachfrage erweitert der heimische Protein-Riegel-Hersteller Neoh nun seine Verfügbarkeit und launcht einen eigenen Online-Shop.
  • Über diesen kann man die Schokoriegel ab sofort aus ganz Europa und den USA bestellen.
  • Der Vertrieb über Amazon und vitafy.at bleibt wie gewohnt bestehen.

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Riegel-Startup Neoh launcht Online-Shop für USA und Europa

  • Aufgrund der hohen Nachfrage erweitert der heimische Protein-Riegel-Hersteller Neoh nun seine Verfügbarkeit und launcht einen eigenen Online-Shop.
  • Über diesen kann man die Schokoriegel ab sofort aus ganz Europa und den USA bestellen.
  • Der Vertrieb über Amazon und vitafy.at bleibt wie gewohnt bestehen.

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Riegel-Startup Neoh launcht Online-Shop für USA und Europa

  • Aufgrund der hohen Nachfrage erweitert der heimische Protein-Riegel-Hersteller Neoh nun seine Verfügbarkeit und launcht einen eigenen Online-Shop.
  • Über diesen kann man die Schokoriegel ab sofort aus ganz Europa und den USA bestellen.
  • Der Vertrieb über Amazon und vitafy.at bleibt wie gewohnt bestehen.

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Riegel-Startup Neoh launcht Online-Shop für USA und Europa

  • Aufgrund der hohen Nachfrage erweitert der heimische Protein-Riegel-Hersteller Neoh nun seine Verfügbarkeit und launcht einen eigenen Online-Shop.
  • Über diesen kann man die Schokoriegel ab sofort aus ganz Europa und den USA bestellen.
  • Der Vertrieb über Amazon und vitafy.at bleibt wie gewohnt bestehen.