31.01.2022

Ribbon Biolabs: Wiener BioTech mit 18 Millionen Euro Series A

Ribbon Biolabs, ein in Wien ansässiges Unternehmen für DNA-Synthese, hat eine Serie-A-Finanzierung in Höhe von 18 Millionen Euro abgeschlossen.
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Ribbon, Ribbon Biolabs, Seris A
(c9 Ribbon Biolabs - Das Robbon-Biolabs-Team mit frischer Kapitalspritze.

Ribbon Biolabs wurde 2018 von CEO Harold P. de Vladar gegründet und ist ein Unternehmen für synthetische Biologie, das neue Technologien für die automatisierte Synthese langer DNA-Moleküle entwickelt, um Innovationen in den Biowissenschaften zu ermöglichen. Nun konnte man in einer Series A 18 Millionen Euro lukrieren.

Ribbon Biolabs: IST Cube und tecnet equity mit dabei

Die Runde wurde von Hadean Ventures angeführt, mit Beteiligung von Lansdowne Partners, Helicase Venture sowie mehreren nicht genannten Investoren. Bestehende Investoren wie IST cube und tecnet equity beteiligten sich ebenfalls an der Runde.

Das Unternehmen beabsichtigt, das neue Kapital für die Kommerzialisierung seiner DNA-Synthesetechnologie zu verwenden, die kombinatorische Optimierungsalgorithmen integriert, um den automatisierten enzymatischen Aufbau von DNA zu steuern.

Team erweitern

Dazu gehören der Aufbau von Produktionsanlagen mit Technologiepartnern und die Vorbereitung der Expansion auf den US-Markt. Die Investition wird auch die Einstellungspläne von Ribbon Biolabs unterstützen, da das Unternehmen sein Team weiter ausbauen möchte, einschließlich operativer und wissenschaftlicher Positionen in den Einrichtungen des Unternehmens in Wien und im IST Park.

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Das Ohana Gründer-Trio Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda | (c) Ohana
Das Ohana Gründertrio Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda | (c) Ohana

Ohana ist eine Kinderschutz-App von Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda. Kurz nach der Gründung 2022 investierten die Runtastic-Gründer rund um Florian Gschwandtner mit ihrer Beteiligungsgesellschaft 8eyes einen nicht näher genannten Betrag in das Startup (brutkasten berichtete). Im Jahr darauf holte man Hansi Hansmann an Bord, welcher ein siebenstelliges Investment mitfinanzierte. 2025 folgte eine Partnerschaft mit Drei. Nun lanciert Swisscom mit Kids Security eine neue App für digitale Kindersicherheit. Die Technologie dahinter stammt vom österreichischen Unternehmen Ohana.

Ohana setzt auf Inklusion und Transparenz

Für ihre neue App Kids Security liefert und betreibt Ohana die Grundlage des neuen Angebots der größten Schweizer Telekommunikationsanbieterin. Sie soll konkret Familien bei einem sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Smartphone und Internet unterstützen. Die plattformübergreifende Technologie verbindet dabei technische Schutzfunktionen mit einem Ansatz, der auf Transparenz, Medienkompetenz und die aktive Einbindung von Kindern setzt.

Kids Security ermöglicht Eltern unter anderem, Bildschirmzeiten zu strukturieren, Apps und Online-Inhalte zu verwalten sowie Einblicke in die Gerätenutzung ihrer Kinder zu erhalten. Dabei setzt die Lösung nicht auf reine Kontrolle: Kinder werden aktiv eingebunden, Regeln und Einstellungen bleiben für sie nachvollziehbar und Familien werden dabei unterstützt, gemeinsam einen gesunden Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln.

Neues Handlungsfeld für Telekommunikationsanbieter

„Telekommunikationsanbieter begleiten Familien jeden Tag in der digitalen Welt. Damit sind sie auch in einer besonderen Position, Eltern und Kinder dabei zu unterstützen, sich sicher und selbstbestimmt darin zu bewegen“, sagt Orgler, Geschäftsführer von Ohana. „Dass Swisscom digitale Kindersicherheit als Teil des eigenen Angebots aufgreift, zeigt, welche Bedeutung das Thema mittlerweile hat.“

Smartphones, Social Media und Gaming sind längst fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig stehen viele Eltern vor der Frage, wie sie ihre Kinder schützen können, ohne ihre Privatsphäre übermäßig einzuschränken, heißt es in der Presseaussendung. Für Telekommunikationsanbieter entsteht laut Ohana damit ein neues Handlungsfeld: Neben Konnektivität und Zugang zur digitalen Welt gewinnt auch die Frage an Bedeutung, wie Familien bei der sicheren Nutzung unterstützt werden können.

Ohana-Founder: „Ein Meilenstein“

„Swisscom ist für uns eine wichtige Partnerin und der Launch von Kids Security ein großer Meilenstein“, so Orgler weiter. „Digitale Kindersicherheit wird für Telekommunikationsanbieter zunehmend zu einem Thema, an dem sie nicht mehr vorbeikommen. Wer Familien Zugang zur digitalen Welt bietet, muss sich auch damit auseinandersetzen, wie Kinder diese sicher und gesund nutzen können. Swisscom geht diesen Schritt jetzt und wir sind überzeugt, dass weitere Anbieter folgen werden.“

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