07.10.2022

Wie Revo Foods mit Street-Art die Überfischung der Meere anprangert

Das Wiener Startup Revo Foods, das sich auf pflanzliche Fischalternativen spezialisiert hat, hat sich mit dem österreichischen Künstler Raffael Strasser zusammengetan und eine neue Street-Art-Kampagne gestartet.
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(c) Revo Foods

Immer mehr Unternehmen haben in den letzten Jahren Street-Art im öffentlichen Raum als Werbefläche für sich entdeckt. Das wohl bekannteste Beispiel hierzulande ist das überdimensionale Mural von Bitpanda, das im Sommer auf einer Hausmauer am Wiener Donaukanal vom Berliner Künstler DXTR geschaffen wurde. Nun springt auch das Wiener Startup Revo Foods auf den Zug auf und möchte mit einer neuen Street-Art-Werbekampagne auf die Überfischung der Meere aufmerksam machen.

Die neue Street-Art-Kampagne von Revo Foods

Für die Kampagne hat sich das Startup mit dem österreichischen Künstler Raffael Strasser zusammengetan und ein neues Street-Art-Kunstwerk am Wiener Votivpark enthüllt. Bei der Aktion wurden Fisch-Gräten mittels Graffiti auf eine Plakatfläche aufgetragen, und der Fisch nach und nach wieder in seiner ganzen Form gemalt. 

Darunter ist das Bild von Fischgräten erkennbar. Anschließend wurde der Fisch wieder „mit Leben erfüllt“, und in seiner ganzen Form dargestellt, bis schlussendlich die Information sichtbar wird, dass durch Alternativprodukte von Revo Foods bereits 7800 Lachse gerettet wurden. Neben Strasser, der sich selbst aktiv für den Tierschutz einsetzt, wurde die Aktion gemeinsam mit Gewista realisiert. Das Werk hängt übrigens noch bis 13. Oktober auf einer Plakatfläche vor der Votivkirche

Negativen Folgen für Klima & Biodiviersität

Im Rahmen der Aktion möchte Revo Foods darauf hinweisen, dass jedes Jahr 2.7 Millionen Tonnen Lachs verspeist werden. Lachs ist einer der meistkonsumierten Fische der Welt. Die gesamte Fischerei ist laut Revo Foods jährlich für etwa 207 Millionen Tonnen CO2 verantwortlich. Zudem kann die Überfischung aufgrund der negativen Auswirkungen auf die Biodiviersität zum Kollaps ganzer Fischpopulationen führen. Im Zuge der Kampagne möchte Revo Foods zudem auf seinen eigenen Beitrag zum Klimaschutz aufmerksam machen. Demnach verbrauchen die Fischalternativen bis zu 70 Prozent weniger CO2 und kommen ganz ohne Überfischung aus.

Revo Foods in 20 europäischen Ländern erhältlich

Die Aktion fand im Rahmen des neuen Produkt-Releases von Revo Foods statt, bei der auch drei neue Produkte vorgestellt wurden. Dabei handelt es sich um pflanzenbasierte Alternativen zu Gravlax, Lachsaufstrich und Thunfischaufstrich. Derzeit sind die Produkte an über 3000 Verkaufsstandorten in 20 europäischen Ländern erhältlich. Zudem erhielt das Startup für das weitere Wachstum mittlerweile eine Risikokapital-Finanzierung in Höhe von insgesamt vier Millionen Euro.


Video-Tipp: Revo Foods Gründer Robin Simsa über die Anfänge des Startups

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zone14
© zone14 - (v.l.) Philip Obermüller, Teammanager des Wiener Sport-Club, Simon Schmiderer, Co-Founder zone14 und David Krapf-Günther, Sektionsleiter Wiener Sport-Club.

Ein 7:0 im Jahre 1958 gegen den damaligen italienischen Spitzenreiter Juventus Turin. Dreimal die österreichische Meisterschaft (1922, 1958 und 1959) und zweimal Viertelfinale im Europapokal der Landesmeister (damaliges Pendant zur heutigen Champions League) – 1959 und 1960. Das sind die Erfolgsgeschichten des Hernalser Fußballvereins Wiener Sport-Club. Heute ist man nach drei Spieltagen ohne Punkteverlust Spitzenreiter der Regionalliga Ost, verfügt über ein modernisiertes Stadion im Westen von Wien und setzt nun im Sinne der Weiterentwicklung auf die Technologie von zone14 rund um Lukas Grömer, Simon Schmiderer und Tobias Gahleitner. Und intensiviert damit die seit Jahren bestehende Kooperation.

zone14-Technologie durch alle Teams

Damit sollen künftig alle Teams des WSC – Kampfmannschaft, Frauenmannschaft und Nachwuchs – von professionellen Insights durch Videoanalyse und Leistungsdaten profitieren.

„Der Wiener Sport-Club ist weit mehr als ein Fußballverein und gehört fest zur Wiener Sportkultur. Wir wollen nicht nur Weltklasse-Technologie bereitstellen, sondern gemeinsam jeden Tag daran arbeiten, mit Videos und Daten Trainer:innen und Spieler:innen im sportlichen Alltag bestmöglich zu unterstützen – von der Kampfmannschaft bis zum Nachwuchs“, sagt Schmiderer, Mitgründer und Co-CEO von zone14.

Über die Technologie hinaus verbindet beide Partner ein ähnliches Verständnis davon, wie sich Fußball weiterentwickeln soll. Während der Wiener Sport-Club seit Jahrzehnten für Weltoffenheit, Toleranz und soziale Verantwortung steht, verfolgt zone14 das Ziel, professionelle Fußball-Technologie auch außerhalb des Profifußballs zugänglich zu machen.

Langfristige Kooperation

Für den Wiener Verein ist die Zusammenarbeit bewusst langfristig angelegt. Videoanalyse und Leistungsdaten sollen künftig noch stärker Teil der sportlichen Arbeit werden und Trainer:innen sowie Spieler:innen bei der Spielvorbereitung, der Nachbereitung und individueller Entwicklung unterstützen.

Dabei erhält der Wiener Sport-Club Zugang zu automatisierter Videoanalyse, Laufdaten, Heatmaps und Insights über das Spiel. Trainer:innen sollen künftig konkrete Spielsituationen aufarbeiten, taktische Abläufe analysieren und relevante Szenen für die Vorbereitung nutzen können. Spieler:innen erhalten gleichzeitig die Möglichkeit, ihre eigene Leistung objektiver zu beurteilen und ihre Entwicklung nachzuvollziehen, so der Plan.

„Mit zone14 haben wir einen langfristigen und zukunftsorientierten Partner gefunden, der es uns ermöglicht, auf höchster Ebene zu agieren“, sagt Philip Obermüller, Teammanager des Wiener Sport-Club. „Zone14 bietet uns die Möglichkeit, Leistung objektiv zu bewerten und sich tagtäglich zu verbessern. Gleichzeitig ist auch die Betreuung rundherum auf höchstem Niveau und der persönliche Einsatz des gesamten zone14-Teams hervorragend. Dass wir dabei mit einem Wiener Unternehmen zusammenarbeiten, das von der Wirtschaftsagentur Wien gefördert wird, macht dies zu einer perfekten Partnerschaft für uns.“

Die Partnerschaft mit dem Wiener Sport-Club, die das Startup nun eingeht, ist nicht die erste dieser Art: 2024 konnte man etwa Rapid als Kunden gewinnen, 2021 die Austria bzw. 2025 die „Austria Wien“-Akademie.

Frauenmannschaft und Nachwuchs im zone14-Fokus

Wie erwähnt, werden auch die Frauenmannschaft und der Nachwuchs des Wiener Sport-Club im Rahmen der Partnerschaft mit der Technologie von zone14 arbeiten. Damit sollen Videoanalyse und Leistungsdaten auch in der Ausbildung junger Spieler:innen und in der sportlichen Weiterentwicklung aller Mannschaften eingesetzt werden.

Die Zusammenarbeit knüpft zugleich an das Engagement von zone14 für mehr Sichtbarkeit und Professionalisierung im Frauenfußball an. Mit der Initiative „Fokus: Frauen im Fußball“ und dem Event „Frauen im Fußball – The Talk“ setzt sich das Unternehmen aktiv für die Weiterentwicklung des Frauenfußballs ein.

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