16.01.2026
EXPANSION

Reploid: Bisheriger CSO wird Frankreich-CEO

Das Welser Insektenzucht-Scaleup Reploid setzt einen besonderen Fokus auf die Expansion nach Frankreich. Der bisherige Chief Strategy Officer Alain Parent zieht sich daher aus der Geschäftsführung der österreichischen Muttergesellschaft zurück, um CEO der Frankreich-Tochter zu werden.
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Alain Parent wird Frankreich-CEO von Reploid | (c) Reploid
Alain Parent wird Frankreich-CEO von Reploid | (c) Reploid

Daraus, dass seine Wachstumspläne ambitioniert sind, machte das Welser Scaleup Reploid schon bislang keinen Hehl. Das Unternehmen baut Anlagen zur Zucht von Larven der schwarzen Soldatenfliege. Diese verarbeiten Lebensmittelabfälle zu Dünger, Futter und weiteren Produkten. Etwas mehr als fünf Jahre nach der Gründung beschäftigt das Scaleup mehr als 100 Personen und gab für das vergangene Jahr ein Umsatzziel von 40 Millionen Euro an (brutkasten berichtete). Im Juli machte es mit dem Börsengang im Direct Market Plus der Wiener Börse auf sich aufmerksam.

Neue Tochtergesellschaft in Frankreich soll auch Nord- und Westafrika abdecken

Einen besonderen Fokus in der Expansion legt Reploid nun auf Frankreich. Dort wurde die Tochtergesellschaft Reploid France SAS gegründet, die nicht nur den französischen, sondern auch den nord- und westafrikanischen Markt abdecken soll. Frankreich spiele aufgrund seiner Größe und Bedeutung im landwirtschaftlichen Sektor eine wesentliche Rolle in der Expansion, heißt es in einer Aussendung.

Bisheriger CSO Alain Parent wechselt in sein Heimatland

Im Zuge dessen baut Reploid auch die Führungsebene um. Der bisherige Chief Strategy Officer Alain Parent zieht sich aus der gruppenweiten Position zurück und wird mit Februar CEO der Frankreich-Tochter. Der Vorstand der in Wels ansässigen AG verkleinert sich dadurch auf zwei Personen: CEO Philip Pauer und den bisherigen „Chief Biology Officer“ Jonas Finck, der fortan auch als COO fungiert. Bereits vor einigen Tagen hatte das Unternehmen die Anstellung drei weiterer Direktoren verkündet, um die Führung der Muttergesellschaft zu verstärken (brutkasten berichtete).

Jonas Finck ist nun auch COO | (c) Reploid

„Die internationale Expansion ist der Schlüssel zum Erfolg von Reploid. Ich habe mich in den letzten Monaten intensiv mit dem strategisch wichtigen Markt Frankreich befasst und auch bereits konkrete Pläne für weitere Länder in Nord- und Westafrika. Diese Aktivitäten werde ich nun als CEO der Reploid France SAS intensivieren und ihnen meine gesamte Aufmerksamkeit widmen“, kommentiert der gebürtige Franzose Parent in einer Aussendung.

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Auf dem Bild zu sehen ist ein Architektenplan vom Innenhof des Innovationshubs in Steyr. Menschen sitzen im Garten des ehemaligen Klosters, arbeiten und genießen das schöne Wetter.
Der geplante Innenhof des Innovationshub. (c) TP3 Architekten Gunther Mühlehner/Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

Im 17. Jahrhundert hausten die Cölestinerinnen im Kloster in der Berggasse in Steyr. Als das Kloster aufgehoben wurde, wurde in einigen Gebäuden ein Gefängnis errichtet. Heute stehen diese leer. Nun soll hier ein Forum für Wissenschaft & Technologie, ebenso wie ein Inkubator für Startups entstehen.

„Es ist seit jeher ein abgekapselter Ort gewesen, ein verbotener Teil der Stadt, ein Stadtteil, der nicht zugänglich war. Und jetzt ist er da für die Öffnung. Das macht den Reiz aus. Eine verbotene Stadt zu betreten, einen verbotenen Stadtteil zu erkunden“, erklärt Chris Müller gegenüber dem ORF Oberösterreich.

Geplant sind konkret mehr als 40 private Offices, Co-Working Spaces, Meetingräume, ein Theatersaal für ca. 250 Personen, Meetingpoints sowie grüne Stadtoasen und gastronomische Einrichtungen.

Industrieregion Steyr

Die Stadtregion Steyr, mit ihren rund 75.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, zählt zu den führenden Industrie- und Wirtschaftsregionen Österreichs. Der Standort ist vor allem durch Leitbetriebe wie BMW, AVL List, BMD, SKF und Steyr Automotive bekannt. Mit dem Projekt Horizont Steyr soll vor allem das Wachstum und die Vernetzung der Jungunternehmen vorangetrieben werden.

„Horizont Steyr verbindet Innovation mit verantwortungsvoller Stadtentwicklung. Die Wiederbelebung ungenutzter Flächen ist gelebte Nachhaltigkeit – ökologisch, ökonomisch und sozial“, betont Simon Asanger, Projektmanager bei Business Upper Austria.

Geplantes Restaurant & Seminarraum. (c) TP3 Architekten Gunther Mühlehner/Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
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