05.05.2026
QUANTENCOMPUTER

Rekord-Quantenvolumen: AQT stellt LYNX-Serie vor

Das Innsbrucker Unternehmen Alpine Quantum Technologies (AQT) präsentiert mit der LYNX-Serie eine neue Generation von Quantencomputern im 19-Zoll-Format. Laut AQT erreicht das System mit einem Quantum Volume von 32.768 derzeit den höchsten Wert in Europa.
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AQT
(c) Helene Hainzer.

Einer der führenden europäischen Anbieter im Bereich Ionenfallen-Quantencomputer, AQT mit Sitz in Innsbruck, hat einen signifikanten technologischen Sprung verkündet. Am heutigen 5. Mai 2026 stellte das Unternehmen die LYNX-Serie vor. Damit etabliert AQT laut der Pressemitteilung einen neuen Industriestandard in Europa.

Präzision im Rechenzentrum

Die neue LYNX-Serie integriert sich in herkömmliche IT-Infrastrukturen, da sie als Quantencomputer in Standard-19-Zoll-Racks verbaut ist. Spezielle kryogene Infrastruktur über die interne Kühlung hinaus sei nicht erforderlich. Durch proprietäre Entwicklungen bei den Quantengattern konnte AQT die Anfälligkeit für Laser-Frequenz- und Phasenrauschen deutlich senken, was tiefere und komplexere Quantenschaltkreise ermöglicht. Das erreichte Quantenvolumen, also die Kennzahl für die praktisch nutzbare Leistungsfähigkeit eines Quantencomputers, sorge für höhere Erfolgsraten bei Algorithmen.

Ionenfallen-Quantencomputer von AQT (c) D. Kühl, AQT

Reale Industrieanwendungen und Verfügbarkeit

Thomas Monz, CEO von AQT, betont, dass man mit der Serie nicht nur Qubits vermehre, sondern die Kontrolle perfektioniere und die Empfindlichkeit reduziere. Dieser Meilenstein beweise, dass die Ionenfallen-Architektur der vielversprechendste Weg für reale industrielle Anwendungen sei, etwa in der Chemie oder für komplexe Logistik. Die in Innsbruck entwickelten und produzierten Rechner sollen zudem die europäische Datensouveränität und Sicherheit stärken.

Erste Einheiten der LYNX-Serie, die künftig auch über die AQT Cloud nutzbar sein wird, sollen ausgewählten strategischen Partnern im vierten Quartal 2026 zur Verfügung stehen. Eine breitere kommerzielle Markteinführung soll kurz darauf folgen. Erst kürzlich verkündete das Unternehmen seine Zusammenarbeit mit dem Software-Spezialisten Horizon Quantum aus Singapur, wie brutkasten berichtete.

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Das Gate-Space-Kernteam | (c) Gate Space
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Großprojekte für ESA und das österreichische Verteidigungsministerium, eine eigene Test-Zentrale für Weltraummissionen und Österreichs bislang einziger Astronaut als Investor. Das 2022 gegründete TU-Wien-Spinoff Gate Space, das seinen Hauptsitz bereits vor Jahren nach San Francisco verlegte, aber operativ von Schwechat und Wien aus arbeitet, sorgte schon oft für brutkasten-Schlagzeilen.

Das Projekt „Beaconsat“ wird für ESA und Verteidigungsministerium umgesetzt | (c) Gate Space

Das Startup entwickelt Satelliten-Bauteile, etwa Antriebe. Die Technologien ermöglichen laut Unternehmen, Manöver wie agile Orbitwechsel, sichere Kollisionsvermeidung, präzise Andockmanöver und kontrollierte Entsorgung und sollen dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Lebensdauer von Satelliten signifikant zu erhöhen.

„Position als führender Anbieter für Mobilität und Infrastruktur im Weltraum weiter ausbauen“

Schon bislang waren laut Unternehmensangaben mehr als zehn Millionen Euro Kapital in Gate Space geflossen (brutkasten berichtete). Nun sicherte sich das Startup eine weitere große Finanzierung. Über das EIC Accelerator Programm der Europäischen Kommission holt man sich insgesamt 6,3 Millionen Euro. Das Kapital teilt sich auf einen nicht rückzahlbaren Zuschuss des European Innovation Council (EIC) und ein Eigenkapital-Investment durch die Europäische Investmentbank (EIB) auf.

Das Geld soll nun eingesetzt werden, um die Industrialisierung der patentierten Technologie voranzutreiben, Produktionskapazitäten auszubauen und die internationale Marktposition weiter „offensiv“ zu stärken. „Diese Förderung ist eine außergewöhnliche Bestätigung unserer Technologie, unseres Teams und unserer Vision. Sie ermöglicht es uns, unsere Wachstumsstrategie deutlich zu beschleunigen und unsere Position als führender Anbieter für Mobilität und Infrastruktur im Weltraum weiter auszubauen“, kommentiert CEO und Mitgründer Moritz Novak.

Selektives Förderprogramm

Der EIC Accelerator zähle zu den selektivsten Förder- und Investitionsprogrammen für Deep-Tech-Unternehmen weltweit, betont man bei Gate Space. In der letzten Förderrunde seien lediglich rund sechs Prozent der Bewerbungen für eine Finanzierung ausgewählt worden. Das Scaleup sei dabei das einzige österreichische Unternehmen sowie das einzige Unternehmen aus den Bereichen Raumfahrt, Aerospace und Verteidigung, das in der aktuellen Förderrunde dabei ist.

Gate Space betreibt eine eigene Testzentrale | (c) Gate Space

Der mehrstufige Auswahlprozess umfasst die Begutachtung durch unabhängige Experten, eine umfassende technische, kommerzielle und finanzielle Due-Diligence-Prüfung und ein abschließendes Investment-Pitching vor einer internationalen Jury aus Investoren, Unternehmer:innen und Technologieexperten.

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