26.10.2015

Rekord-Finanzierung in der Schweiz für Versicherungs-Startup Knip

In der aktuellen #disrupting Brutkasten-Serie, werden Herausforderungen, Innovationen, Chancen und Risiken etablierter Branchen in einer digitalen Welt beleuchtet und analysiert. Die Digitalisierung lässt keinen Wirtschaftszweig aus – auch nicht die Versicherungsbranche. Die größte FinTech-Finanzierung der Schweiz hat nun der Versicherungsmanager Knip eigesammelt.
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© obs/Knip Deutschland GmbH: Dennis Just, der CEO von Knip.

In der aktuellen #disrupting Brutkasten-Serie, werden Herausforderungen, Innovationen, Chancen und Risiken etablierter Branchen in einer digitalen Welt beleuchtet und analysiert. Die Digitalisierung lässt keinen Wirtschaftszweig aus – auch nicht die Versicherungsbranche. Die größte FinTech-Finanzierung der Schweiz hat nun der Versicherungsmanager Knip eigesammelt. DerBrutkasten hat bereits beleuchtet, wie Führungskräfte von Versicherungsunternehmen ihre Zukunft sehen und sich außerdem das Startup L’Amie angesehen, das die erste Online-Versicherung in Österreich anbietet und erst letzte Woche gelauncht hat. Außerdem bspw. über die Finanzierungsrunde von Clark berichtet und der Brutkasten hat auch die britischen Versicherungs-Startups angesehen.

Der mobile Versicherungsmanager Knip wurde in der Schweiz gegründet und ist auch am deutschen Markt aktiv. Im September 2013 wurde das Startup von Dennis Just und Christina Kehl ins Leben gerufen. Inzwischen beschäftigt man bereits rund 80 Mitarbeiter und hat Standorte in Zürich, Berlin und Belgrad. Per App können Nutzer all ihre Verträge via Smartphone managen. Überdies steht ein Team von Versicherungskaufleuten zur kostenfreien und unabhängigen Beratung zur Verfügung. Über 330.000 mal ist die App schon heruntergeladen worden und man verwaltet derzeit ein Policenvolummen von ca. 23 Millionen Euro.

Wieso der bekannte FinTech Investor investiert hat? „Knip hat den Trend zur Digitalisierung der Versicherungsbranche erkannt“

In der Series B-Finanzierungsrunde sammelte Knip nun 15 Millionen Schweizer Franken (fast 14 Millionen Euro) mit dem Lead Investor Route 66 Ventures aus den USA ein. Das ist übrigens die größte Fintech-Finanzierungssumme der Schweiz.

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CEO Dennis Just spricht von einem rasanten Wachstum, vor allem in Deutschland. Das Investment soll nun zur Weiterentwicklung genutzt werden: „Wir werden die Weiterentwicklung der App verstärkt vorantreiben, Prozesse optimieren und die Real-Time-Kommunikation mit dem Kunden ausbauen.“ Außerdem soll eine TV-Kampagne damit finanziert werden, wobei der Spot ein halbes Jahr lang in der Schweiz und in Deutschland zu sehen sein wird.

Pascal Bouvier von Route 66 wird in Zukunft im Verwaltungsrat der Knip AG vertreten sein. Denn als Investor will man vor allem auch mit Know-how unterstützend zur Seite stehen. „Knip hat den Trend zur Digitalisierung der Versicherungsbranche erkannt und schließt damit eine Lücke für die Nutzer“, meint Bouvier.

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Die beiden CEOs von ParityQC: Wolfgang Lechner und Magdalena Hauser. | © Günther Egger

Die Cyberagentur ist die Innovationsabteilung des deutschen Verteidigungsministeriums und hat 2022 eine europaweite Ausschreibung für den Ankauf von mobilen Quantencomputern veröffentlicht. 2024 – wie brutkasten berichtete – taten sich das Innsbrucker Quanten-Spinoff ParityQC und das deutsch-australische Quantenunternehmen Quantum Brilliance für die Miniaturisierung eines Quantencomputers zusammen – mit dem Ziel, den 35-Millionen Euro Großauftrag der Deutschen zu ergattern. Nun wird der erste Prototyp des mobilen Quantencomputers Mitte Juli an die Cyberagentur geliefert, wie das Founder-Duo Magdalena Hauser und Wolfgang Lechner brutkasten erzählt.

ParityQC: Auftrag gewonnen

„Gemeinsam mit Quantum Brilliance, dem NV-Center-Quantum-Hardware-Hersteller (Anm. zu NV-Center: Ein NV-Zentrum ist ein spezieller Defekt in einem Diamanten, der als stabiles Quantensystem dient und unter anderem für Quantencomputer sowie hochpräzise Sensoren genutzt werden kann.), haben wir nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren den Auftrag gewonnen. Neben unserem Konsortium wurden zwei weitere Konsortien beauftragt“, erklärt Hauser. Die Gründer:innen halten sich dabei bedeckt, wie genau die 35 Millionen Euro bei dem Auftrag aufgeteilt sind.

Die Cyberagentur wurde 2020 vom deutschen Verteidigungs- und Innenministerium gegründet, um disruptive Innovationen im Bereich Cybersicherheit zu fördern. Die Partnerschaft von Quantum Brilliance und ParityQC war eines von drei ausgewählten Konsortien für das 35-Millionen-Euro-Programm – der höchsten Forschungssumme, die die Cyberagentur bislang vergeben hat.

„Betrieb bei Raumtemperatur“

„Der Auftrag ist der erste seiner Art, der es zwingend notwendig macht, die Technologie zu miniaturisieren und stabil gegen äußere Einflüsse wie Erschütterungen, Vibrationen oder Temperaturunterschiede zu bauen“, sagt Lechner. „NV-Zentren eignen sich aufgrund ihrer Bauweise und Eigenschaften wie z.B. möglicher Betrieb bei Raumtemperatur, robust gegen Außeneinflüsse und mehr ideal als Kandidat für diesen Auftrag. Durch die Kombination mit unserer ParityQC-Architecture können selbst Prototypen mit wenigen Qubits schon einen Vorteil in der weiteren Skalierung vorzeigen.“

Österreich noch zurückhaltend

Mit dem ersten Prototyp werden auch der ParityQC-Compiler sowie der darauf aufbauende Software-Stack ausgeliefert, wie Hauser erzählt. In Österreich gebe es derzeit keine vergleichbaren Ausschreibungen; zwar beschäftige sich das Verteidigungsministerium mit Quantencomputing, konkrete Projekte seien jedoch noch nicht veröffentlicht worden. Eine entsprechende Initiative würde das Unternehmen ausdrücklich begrüßen, da man auf den Erkenntnissen aus Deutschland aufbauen und so die nächste Generation mobiler Quantencomputer auch für Österreich nutzbar machen könne.

Nächster Schritt: IBM

Nach einem Weltrekord gemeinsam mit IBM – siehe hier – arbeitet ParityQC zusätzlich am Launch einer eigenen „IBM Qiskit Function“, der im Herbst dieses Jahres stattfinden soll. Dies soll – so Hauser – User:innen ermöglichen, die unterliegende Technologie basierend auf der ParityQC-Architecture für den Weltrekord selbst auszuprobieren und für eigene Use Cases zu nutzen.

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