26.02.2021

reha buddy: Wiener HealthTech erhält 600.000 Euro Förderung & launcht erstes Produkt

Nach einer Förderzusage der Austria Wirtschaftsservice (aws) in der Höhe von 600.000 Euro steht das Wiener HealthTech reha buddy kurz vor dem Markteintritt. Das Startup hat ein digitalisiertes Assessment für Therapien entwickelt, die den Bewegungsapparat betreffen.
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reha buddy
Das Gründerteam von reha buddy | (c) reha buddy

Das Wiener Startup reha buddy hat eine Software und intelligente Sensoren entwickelt, die Patienten in der Rehabilitationszeit helfen, früher wieder in ihr soziales Leben zurückzukehren. Im Zentrum steht dabei der Bewegungsapparat. „Wir nutzen Sensoren im Smartphone, um Bewegungsmuster zu erkennen und Physiotherapeuten sowie Patienten während der Therapie zu unterstützen” so CEO und Co-Founder Harald Jagoš, über die Zielsetzung seines Startups.

600.000 Euro Förderung für reha buddy

Reha buddy gab nun offiziell eine Förderungzusage in der Höhe von 600.000 Euro durch die Austria Wirtschaftsservice (aws) bekannt. Die Zusage erfolgte bereits im Juli 2020.

Mit Hilfe der Seed-Finanzierung der aws konnte reha buddy laut Jagoš weiter an der kommerziellen Umsetzung der Idee arbeiten, die ihren Ursprung in der Forschung hat – der brutkasten berichtete bereits 2019 über die Technologie und die ersten Entwicklungsschritte.

„Diese Förderung eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten. Wir freuen uns sehr, dass die Weiterentwicklung so vorerst gesichert ist und wir weiter daran arbeiten können, zukünftig das Leben vieler Menschen verbessern zu können“, so Jagoš.

(c) reha buddy

Launch des ersten Produktes

Nach der erfolgreichen Preseed-Phase wird es jetzt konkreter in Bezug auf den Markteintritt. Bereits im März 2021 soll nun der Launch des ersten Produktes erfolgen. Dabei handelt es sich um einen sogenannten digitalisierten 6-Minute-Walk-Test, der als standardisiertes Assessment bei Therapien, die den Bewegungsapparat betreffen, zur Anwendung kommt.

Der 6-Minute-Walk-Test ist laut Jagoš Teil einer größeren Testbatterie. Demnach sind weitere Assessments in Entwicklung. Das Startup orientiert sich dabei ganz am Bedarf von Kliniken und Rehazentren. Seit Oktober 2020 ist das Orthopädische Spital Speising ein wichtiger Partner „Wir freuen uns sehr über die fruchtbare Zusammenarbeit und es ist wirklich schön zu sehen, wie unsere Vision immer mehr zur Realität wird“, so Jagoš.

Weil Infrastruktur und Austausch in der Phase des Markteintritts von immer zunehmender Bedeutung sind, übersiedelte das Startup im Dezember 2020 in den Impact Hub Vienna im 7. Bezirk. „Dadurch sind wir direkter am Puls der Social-Business-Startup-Szene und genießen zahlreiche Vorteile aufgrund der zentralen Lage“, so Jagoš. Zudem soll das 8-köpfige Team weiter ausgebaut werden. Aktuell ist das Startup auf der Suche nach einem Mobile App Developer.


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(c) whataventure
(c) whataventure

„Unternehmen, die heute rekalibrieren statt pausieren, bauen sich einen Vorsprung auf, den andere in drei Jahren nicht mehr aufholen können.“ – mit diesen Worten ordnet Stefan Peintner, CEO von whataventure, die aktuelle Marktlage im Corporate Venturing ein. Die neue Studie „The state of new business building 2026“, für die 50 Führungskräfte und Innovationsverantwortliche aus dem DACH-Raum befragt wurden, zeichnet ein Bild der Konsolidierung. Restrukturierungen, strategische Kurswechsel und wirtschaftliche Unsicherheiten haben den Druck auf Innovationsabteilungen massiv erhöht und bei vielen Unternehmen zu Budgetkürzungen geführt.

Kapitalintensive Instrumente besonders von Kürzungen betroffen

Die finanzielle Zurückhaltung der Unternehmen trifft vor allem die kapitalintensiven Instrumente im Corporate Venturing. Laut der Studie berichten 40 Prozent der Befragten im Bereich Venture Acquisitions über verringerte Mittel im vergangenen Jahr. Im Corporate Venture Building (CVB) verzeichnen 39 Prozent Budgetrückgänge, im Corporate Venture Capital (CVC) sind es 26 Prozent. Venture Clienting zeigt sich in diesem Umfeld resilienter: Hier vermelden nur 17 Prozent der betroffenen Befragten finanzielle Einschnitte.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der subjektiven Erfolgsbewertung der verschiedenen Instrumente wider. Entsprechend bewerten 81 Prozent der Befragten aus CVC-Units und 74 Prozent jener im Venture Clienting diese Instrumente als zumindest „eher erfolgreich“, während Corporate Venture Building mit 62 Prozent etwas schwächer abschneidet.

Strategie-Kopplung als Überlebenskriterium

Eine zentrale Erkenntnis der Studienautor:innen ist, dass die Phase der „breiten Exploration“ vorbei ist – das war bereits in der Studie vergangenes Jahr deutlich herausgekommen, wie brutkasten berichtete. Inzwischen werde die klare Kopplung an die Unternehmensstrategie zum Überlebenskriterium. Die erhobenen Daten untermauern diese These: 77 Prozent der nach eigener Einschätzung erfolgreichen New Business Building Units leiten ihre Themen direkt aus der übergeordneten Unternehmensstrategie ab. Bei den weniger erfolgreichen Initiativen tun dies nur 18 Prozent.

Für Einheiten, die ihre Aktivitäten als weniger erfolgreich einstufen, kristallisieren sich drei Kernprobleme heraus: 64 Prozent kämpfen mit dem Governance-Modell, 55 Prozent mit fehlendem Top-Management-Commitment und weitere 55 Prozent bemängeln eine unklare strategische Ausrichtung. Wer diese strategische Verbindung hingegen konsequent herstellt, treffe bessere Entscheidungen bei der Wahl der Instrumente und riskiere nicht den Verlust des internen Mandats, so die Schlussfolgerung in der Studie.

Mit externer Hilfe „mehr mit weniger“ erreichen

Um den gestiegenen Erwartungen bei gleichzeitig sinkenden Budgets gerecht zu werden, müssen Teams schlanker und zielgerichteter agieren. Unternehmen berichten der Studie zufolge von schnellerer Entscheidungsfindung und höherer Resilienz, wenn sie in kleinen Teams arbeiten und externe Partner gezielt einbinden. Diese Praxis nimmt spürbar zu: Die Nutzung externer Unterstützung im Corporate Venture Building stieg von 41 Prozent im Jahr 2025 auf 59 Prozent im Jahr 2026 an.

Optimismus trotz „Venture-Building-Winter“

Trotz der angespannten Ressourcenlage ist die Stimmung unter den Innovationsverantwortlichen keineswegs pessimistisch. Rund zwei Drittel der Befragten gehen davon aus, dass New Business Building in den nächsten fünf Jahren wesentlich zum Wachstum und zur Stabilität ihrer Unternehmen beitragen wird.

Dass antizyklisches Handeln in dieser Phase ein Vorteil sein kann, unterstreicht Axel Deniz, CEO der Venture-Building-Unit Bosch Business Innovations, der in der Studie zitiert wird: „In Europa und den USA sehen wir einen Venture-Building-Winter, aber Bosch Business Innovations verdoppelt seine Einsätze – und das ist ziemlich außergewöhnlich.“ Die Konsequenz für Verantwortliche im DACH-Raum ist laut whataventure deutlich: Wer seine Aktivitäten jetzt schärft und liefert, baut Vorsprung auf; wer die Druckphase lediglich aussitzt, riskiert Budget und Mandat.

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