02.02.2023

refurbed kooperiert zum „Re-Cycling“ von Fahrrädern mit woom bikes

Das Wiener Scaleup refurbed ist mit "woom bikes" aus Klosterneuburg eine Partnerschaft eingegangen und bietet künftig generalüberholte Kinderfahrräder an.
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refurbed
Co-Founder von refurbed, Peter Windischhofer | © refurbed / woom

Seit Herbst letzten Jahres bietet refurbed über seinen Marktplatz refurbed sports auch generalüberholte City-Bikes  und E-Bikes an. Mittlerweile hat das Wiener Scaleup laut eigenen Angaben über 60 verschiedene Rad-Marken im Programm. Mit woom bikes nimmt refurbed ab sofort auch eine Kinderfahrradmarke auf und ist dafür mit dem Klosterneuburger Startup eine Kooperation eingegangen, wie das Unternehmen am Donnerstag bekannt gab.

woom „Upcycling-Programm“

Im Zuge der Partnerschaft werden gebrauchte Bikes, die von den woom-eigenen Servicetechniker:innen generalüberholt werden, künftig über den Marktplatz des Wiener Scaleups vertrieben. woom wiederum verfügt bereits über mehrere Jahre hinweg über ein unternehmensinternes „Upcycling“-Programm. So können Kund:innen, die einen Mitgliedsbeitrag bezahlen, ihre alten Fahrräder wieder an das Unternehmen zurückgeben. Beim Kauf eines größeren Rads bekommen sie dann 40 Prozent des Preises des kleineren Modells rückerstattet.

„refurbed und woom sind ein ‚perfect match‘. Wir sind zwei Scaleups ‚made in Austria‘ und unsere Unternehmensphilosophien passen einfach perfekt zusammen. Die Kooperation mit refurbed ermöglicht uns, unsere Nachhaltigkeitsperformance weiter zu verbessern und unsere Räder möglichst lange in Nutzung zu halten“, so Paul Fattinger, Co-CEO der woom GmbH.

Ein Blick auf den Marktplatz zeigt, dass Fahrräder wie das „woom Original 1“ oder das „woom Original 2“ bereits gelistet, derzeit allerdings nicht verfügbar sind. Wann die Räder erhältlich sind, ist vorerst nicht bekannt.

refurbed Kooperation mit Bike Gorillaz

Neben woom kooperiert das Wiener Scaleup refurbed auch mit Bike Gorillaz, die einen E-Bike-Abo-Service in Wien anbieten und auch Erfahrung im Refurbishment von E-Bikes haben. „Im Unterschied zu Tablets, wo der Akkutausch einen extrem hohen Prozentsatz ausmacht, ist der Akku bei E-Bikes auf Langlebigkeit ausgelegt und muss nicht oft getauscht werden“, so Moritz Winter von Bike Gorillaz. Und Winter fügt hinzu: „Die durchschnittlichen Akkus von E-Bikes schaffen 500 bis 1000 Ladezyklen – das bedeutet, sie funktionieren über Distanzen von 25.000 bis 100.000 Kilometer.“

Für refurbed Co-Founder und CEO Peter Windischhofer sind E-Bikes der perfekte Gegenstand des Refurbishments: „Der Einstiegspreis ist eigentlich der einzige Schmerzpunkt, wenn es um E-Bikes geht. Da kommt es vielen Kund:innen entgegen, wenn sie E-Bikes, die wie neu sind und ein Jahr Garantie mitbringen, zu einem reduzierten Preis bekommen können.“


Tipp der Redaktion: Kreislaufwirtschaft Schwerpunkt

Mit Jänner 2023 startet die brutkasten-Redaktion einen neuen thematischen Schwerpunkt zum Thema Kreislaufwirtschaft. Im Zentrum stehen Innovationen von Startups, Corporates und Mittelstand, die eine ressourceneffiziente und schadstoffarmen Produktion ermöglichen. Zudem berichten wir über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe rund um eine kreislauforientierte Wirtschaft.

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Lebensstimmen
Der Fabertar | © Lebensstimmen/Screenshot

Vor rund einem Monat gab das Grazer Startup Lebensstimmen den Einstieg von Motorsportlegende Helmut Marko als Investor bekannt – brutkasten berichtete. Nun präsentierte man seine KI-basierte Plattform und hat dabei weitere prominente Unterstützung.

Lebensstimmen als Vorsorge

Das von Markus Pinter, Philipp Berkessy und Lukas Stern gegründete Startup versteht sich als ein Vorsorgeprodukt, das zu Lebzeiten abgeschlossen wird und für den Tod und darüber hinaus wirkt. Menschen können zu Lebzeiten ihre eigene Grußbotschaft oder „letzte Rede“ gestalten, in eigener Stimme, mit eigenen Inhalten, Musik und Bildern. Angehörige sollen nach einem Todesfall zudem eine digitale Trauerrede erstellen können.

Insgesamt umfasst das Angebot vier Produkte: die „Grußbotschaft“, „Meine letzte Rede“, einen neutralen „KI-Trauerredner“ sowie das Format „Aus Sicht der Familie“.

Vertrieben werden soll über Bestattungsunternehmen, Vorsorgeversicherer, Institutionen und Medienpartner im Lizenz- und White-Label-Modell. Die rechtliche Architektur der Plattform wurde gemeinsam mit Scherbaum Seebacher Rechtsanwälte entwickelt. Technologiepartner ist BLCKs AI.

Fabertar schenkt Worte her

Neben Marko unterstützt nun auch Dompfarrer von St. Stephan, Toni Faber, Lebensstimmen in Fragen von Trauer und Abschied mit einem neuartigen Angebot. Mit dem „Fabertar“ präsentiert das Startup einen gemeinsam mit ihm entwickelten und klar als KI gekennzeichneten Trauerredner. Dieser soll keine Seelsorge ersetzen, sondern Worte schenken, wo sie gewünscht werden oder wo kein Redner verfügbar ist.

„Ich begleite viele Menschen im Abschied. Oft ist das, was ungesagt bleibt, am schwersten. Wenn Technik hilft, liebevolle Worte zu bewahren, dient sie dem Menschen und dem Trost. Genau das ist der Gedanke hinter dem ‚Fabertar‘. Er soll niemanden ersetzen“, sagt Faber.

Marktstart Anfang 2027

Und Lebensstimmen-Geschäftsführer Berkessy ergänzt: „Jeder Mensch hat Worte, die bleiben sollen. Mit Lebensstimmen machen wir Vorsorge erstmals persönlich, digital und rechtssicher. Heute beginnt eine neue Abschiedskultur, und sie beginnt in Österreich.“

Nach der offiziellen Vorstellung der Plattform, der dazugehörigen Lebensstimmen-Produkte und dem aktuellen Launch der Website erfolgt in einem nächsten Schritt. Der Marktstart ist für Q1 2027 geplant und soll sowohl österreichweit als auch global erfolgen.

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