10.07.2018

Red Bull pLANet one: eSports-Event startet Ticketing

Von 2.-4. November wird in der Wiener Metastadt das Red Bull pLANet one stattfinden. Erstmals veranstaltet Red Bull ein eigenes eSports-Event in Österreich. Der österreichische Konzern will damit einen bleibenden Eindruck in der Szene hinterlassen.
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Gespielt wird auf der pLANet one auf allen Plattformen
(C) Ulrich Aydt

Mit dem offiziell gestarteten Ticket-Verkauf verrät Red Bull erstmals mehr über ihr kommenden eSports-Event pLANet one. 500 Gamer sollen sich auf PC, Konsole und Smartphone in der Wiener Metastadt duellieren. Erstmals sollen alle Gaming-Plattformen auch auf einer großen Bühne und im Live-Stream ihr Publikum finden.

+++eSport Summit 2018 powered by A1 +++

Neben klassischen Turnieren, bei denen die Sieger ein Preisgeld erhalten, findet sich auch eine 36h Liga in der Ankündigung. Hier soll die Ausdauer der Gamer honoriert werden, indem sie durch Siege möglichst viele Punkte während der gesamten LAN sammeln können. Als Preise kündigt der Veranstalter Hardware, Preisgeld und einen Flug in einer umgebauten Douglas DC-6, einem US-amerikanischen Verkehrsflugzeug, an.

Gespielt wird in der Wiener Metastadt
(c) Ulrich Aydt

Starke Partner, viel Entertainment

Auf der Partnerliste finden sich bereits Firmen wie A1, paysafecard, Maxnomic, Acer Predator und PlayStation. Gemeinsam will man ein unvergessliches eSports-Event veranstalten, das Entertainment für die Spieler bieten, aber auch Publikum anlocken und gut unterhalten soll. Die Resonanz in der Community ist bis jetzt sehr gut. Man erwartet sich viel vom Profi-Veranstalter Red Bull.

Wer sich eines der 500 Gamer-Tickets sichern will, der kann das ab sofort tun.

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CleanLoop
Österreichs Nationalteam-Goalie Alexander Schlager (r.) und Geschäftspartner Roman Hörantner .

Die im Frühjahr 2025 gegründete CleanLoop FlexCo bietet eine Lösung für den Handel mit Restbeständen von Reinigungsmitteln an. Die kostenlose App dient dabei als digitale Plattform, um überschüssige Reinigungsprodukte österreichweit zu verkaufen und zu kaufen. ÖFB-Nationaltormann Alexander Schlager war von Anfang an beim Unternehmen als Investor und Co-Founder dabei, wie brutkasten berichtete.

CleanLoop mit Fokus au Deutschland

Nach der Etablierung in Österreich richtet CleanLoop den Blick nun auf Deutschland. Auch wenn der Markt als stark fragmentiert und preissensibel gilt, biete er die idealen Voraussetzungen für ein Modell, das Kostenersparnis und Nachhaltigkeit verbindet, heißt es per Aussendung.

„Mit unserem Ansatz ‚Wiederverwenden statt Ressourcen verschwenden‘ wollen wir Betriebe und Privatpersonen zu nachhaltigem Handeln motivieren und diesen Schritt auch erleichtern“, erklärt Unternehmensgründer Roman Hörantner. Neben den ökologischen Vorteilen biete laut dem Gründer der Handel mit Reinigungsprodukten aus zweiter Hand auch wirtschaftliche Vorteile für alle Beteiligten: Verkäufer:innen vermeiden, dass Maschinen oder Reinigungsmittel ungenutzt in Abstellräumen oder Kellern von Betrieben verbleiben, und sie können gleichzeitig zusätzliche Einnahmen erzielen. Käufer:innen profitieren indes davon, dass sie diese Produkte in der Regel um rund 50 bis 70 Prozent günstiger erwerben können als vergleichbare Neuware, so der Claim.

Wachstumspotenzial

Das Ziel des Re-Use-Geschäftsmodells ist es, die Umwelt zu schonen und dabei Unternehmen zu helfen, Geld zu sparen. Nach dem Markstart in Österreich kann die CleanLoop-App nun auch in Deutschland genutzt werden.

Dort lag der Umsatz laut der Statistik-Plattform Statista im Wasch-, Putz- und Reinigungsmittelmarkt 2025 bei rund 15,7 Milliarden Euro. Insbesondere in den Bereichen umweltfreundliche und nachhaltige Produkte zeige der Markt ein großes Wachstumspotenzial. Aber, so der Clean-Loop-Founder, der Reinigungsbedarf hinterlasse einen nicht unwesentlichen ökologischen Fußabdruck. Denn Produktion, Verpackung, Transport und die spätere Entsorgung verbrauchen wertvolle Ressourcen und Energie.

Demgegenüber stehe die deutsche Reinigungsbranche durch steigende Kosten und wachsende Nachhaltigkeitsanforderungen unter massivem Druck. Hier möchte CleanLoop mit seinem Re-Use-Modell ansetzen.

Schlager: „Smarter Umgang mit Ressourcen“

„In vielen Betrieben lagern Produkte, die nicht mehr verwendet werden – sei es durch Lieferantenwechsel, Überbestellungen oder geänderte Anforderungen. Diese Ressourcen machen wir nutzbar“, sagt Hörantner. Die Motivation für das Re-Use-Geschäftsmodell basiert auf Hörantners jahrzehntelanger Erfahrung in der Reinigungsbranche. „Für viele Geräte in Hotellerie, Gastronomie oder Industrie benötigt es spezielle Reinigungsmittel, die bei einem Gerätetausch oder Lieferantenwechsel meist über Jahre ungenützt in den Lagern zurückbleiben oder aber entsorgt werden, obwohl sie noch verwendbar wären. Es ist weder wirtschaftlich sinnvoll noch umweltfreundlich, solche Produkte halb voll oder ungebraucht zu entsorgen.“

Bedarf ortet Hörantner hier vor allem bei Jungunternehmer:innen, die bei der Anschaffung von Spül- oder Waschmaschinen Budget sparen wollen und daher auf Second-Hand-Geräte setzen.

Für Investor und Goalie Schlager ist das CleanLoop-Modell mehr als nur ein Geschäftsansatz: „Im Leistungssport lernst du schnell: Erfolg entsteht nicht nur durch mehr Einsatz, sondern durch den smarteren Umgang mit Ressourcen“, sagt er. „Und genau dieses Prinzip überträgt CleanLoop auf eine ganze Branche. Das ist ein klares 1:0 für die Umwelt.“

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