21.04.2022

Premiere: Rebel Meat eröffnet erstmalig Pop Up Lokal am Wiener Donaukanal

Das Wiener Startup Rebel Meat, das sich auf "Blended Meat" Produkte spezialisiert hat, feiert eine Premiere. Erstmalig eröffnet das Startup ein Pop Up Lokal am Wiener Donaukanal, das noch bis 30. April geöffnet ist.
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Rebel Meat
(c) Rebel Meat

Der Donaukanal ist aus seinem Winterschlaf erwacht und lockt aktuell wieder Scharen von Wiener:innen an seinen Kai. In den letzten Jahren entwickelte sich das innerstädtische Naherholungsgebiet mit seiner Street Art zu einem kulinarischen Hot-Spot der Stadt. Mittlerweile hat sich am Donaukanal auch der taste! Garden als angesagte Location etabliert. Das Besondere: In regelmäßigen Abständen wird dort Gastronomiepartner:innen für einen bestimmten Zeitraum die Möglichkeit geboten, ihre neuesten Kreationen einem hippen und urbanen Publikum aufzutischen. Und der Name des „taste! Garden“ ist Programm: Im Zentrum steht laut den Betreibern das Probieren und Kennenlernen von neuen Speisen und Geschmackserlebnissen.

Kreative Hotdog Kreationen

Über seinen Instagram-Account hat nun das Wiener Startup Rebel Meat angekündigt, für zwei Wochen beim sogenannten Taste -Foodmarket erstmalig ein Pop Up Lokal zu eröffnen. Noch bis zum 30. April können Besucher:innen täglich kreative Hot-Dog-Kreation des Wiener Startups verkosten, die gemeinsam mit der im achten Bezirk angesiedelten The Underdog Bar konzipiert wurden. Bei Schönwetter ist das Lokal laut der Rebel Meat-Website von Montag bis Freitag von 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet und am Wochenende bereits ab 11:00 Uhr.

Insgesamt stehen vier unterschiedliche Kreationen auf der Speisekarte – angefangen vom Mexican Rebel mit Jalapenoes bis hin zum Korean Rebel mit Erdnusskimchi und Misomajo. Wer es ein weniger deftiger braucht, für den hat Rebel Meat auch einen Käsekrainer Hot Dog im Programm. 50 Prozent aus Fleisch, 50 Prozent Veggie versteht sich von selbst. Wie bei all seinen Produkten setzt Rebel Meat dabei auf Bio-Fleisch aus Österreich. Als Beilage können zudem auch noch Nachos mit einer hausgemachten Sour Cream Sauce bestellt werden.

Rebel Meat erweitert ständig sein Produkt-Portfolio

Das 2019 gegründete Wiener Food-Startup Rebel Meat hat sich mit seinen „Blended Meat Produkten“ in den letzten Jahren erfolgreich im heimischen Einzelhandel und der Gastronomie etabliert. Zudem erweiterte das Startup, das ursprünglich mit Burger Patties gestartet ist, mit rasantem Tempo sein Produktportfolio. So zählen mittlerweile auch Bratwürstel, Käsekrainer und Faschiertes zum fixen Programm.

Erst im Herbst letzten Jahres startete Rebel Meat zudem mit einer eigenen Kinderlinie im Supermarkt. Seit November sind Bio Hühner Nuggets und Bio Fleischbällchen, die zu 50 Prozent aus Fleisch und 50 Prozent aus Gemüse bestehen, in allen Billa Plus Filialen in ganz Österreich erhältlich.


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kalkül
© kalkül - Michael Leister (links) und Lukas Weilguny (rechts) von kalkül.

Entstanden ist kalkül aus einem eigenen Problem. Lukas Weilguny und Michael Leister entwickeln als Selbstständige seit 2017 Software für Unternehmen. Als ihr damals genutztes Rechnungsprogramm nach einer Übernahme spürbar schlechter wurde, sahen sie sich nach Alternativen um und testeten mehr als zehn Buchhaltungsprogramme.

„Wir haben kein einziges gefunden, das wirklich einfach und gleichzeitig auf Österreich zugeschnitten war. Buchhaltung ist der langweiligste Teil im Alltag von Selbstständigen. Niemand will stundenlang eine Software lernen, nur um die erste Rechnung zu schreiben. Genau das ändern wir“, erinnert sich Leister.

kalkül: von 1.000 auf 10.000 Nutzer:innen

Also schufen sie 2023 eine eigene Lösung: Ihre Software, die von der we-dev e.U. betrieben wird, dient der Erstellung von Angeboten und Rechnungen, führt die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung mit und deckt Mahnwesen und Zahlungsabgleich ab. Laut Unternehmen ist sie auf die österreichischen Steuervorgaben abgestimmt.

Im November 2024 zählte kalkül 1.000 Nutzer:innen, im Februar 2026 waren es 5.000. Seither hat sich die Zahl innerhalb von sieben Monaten noch einmal verdoppelt. Treibende Kraft hinter dem organischen Wachstum waren den Gründern zufolge persönliche Empfehlungen und die Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Bezahlte Werbeanzeigen testen die Gründer erst seit Kurzem. Das Unternehmen ist eigenfinanziert und hat bis heute keine externe Finanzierung aufgenommen.

Allgemein wird der Markt für Rechnungssoftware im deutschsprachigen Raum von deutschen Anbietern dominiert. Österreich werde dort meist nur als kleines Nischenland mitgedacht. Besonderheiten wie Kleinunternehmerregelung, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, BAO-Aufbewahrungspflichten oder Verzugszinsen nach österreichischem Recht werden oft nur oberflächlich abgedeckt, sagen die Founder. Kalkül sei hingegen exakt für diesen Markt gebaut, inklusive Rechnern für Einkommensteuer, SVS-Beiträge, Gewinnfreibetrag und Abschreibungen.

Freemium-Modell

Um Selbstständige gerade zu Beginn zu entlasten, setzt kalkül auf ein Freemium-Modell: Kernfunktionen wie Angebote, Rechnungen, Mahnwesen und die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung sind ohne Limits dauerhaft kostenlos. Ein Abo indes schaltet Zusatzfunktionen wie den automatischen Bankabgleich mit über 2.600 Banken frei. Der überwiegende Teil der 10.000 Nutzer:innen verwendet die Gratisversion, wie man mitteilt.

„Als wir das Abo eingeführt haben, gab es dafür wochenlang praktisch keine exklusiven Funktionen. Trotzdem haben Leute bezahlt, einfach um die Entwicklung zu unterstützen. Das war für uns das ehrlichste Feedback, das wir bekommen konnten“, sagt Weilguny.

Integrierte Registrierkassenlösung als nächster Schritt

Als nächsten großen Schritt kündigen die Gründer eine integrierte Registrierkassenlösung an. Parallel baut kalkül die Zusammenarbeit mit Steuerberatern aus: Enger Partner ist die Linzer Kanzlei Raml & Partner, die zwölffach als „Steuerberater des Jahres“ (in der Kategorie „Allrounder Oberösterreich“) ausgezeichnet wurde. Weitere Kooperationen sind geplant. Mittelfristig soll außerdem eine KI-gestützte Belegerkennung Ausgaben automatisch auslesen und kategorisieren.

Welche Funktionen zuerst kommen, entscheidet – laut Foundern – weitgehend die Community: Je häufiger ein Feature angefragt wird, desto weiter rückt es nach vorn. „Wir wollen das einfachste Rechnungsprogramm für Selbstständige in Österreich sein“, sagt Leister. „Mit 10.000 Nutzern sind wir ein gutes Stück weiter, aber bei 376.112 Ein-Personen-Unternehmen im Land haben wir noch viel vor uns.“

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