02.10.2025
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React to Move: Wie Technik Menschen mit Beeinträchtigung in Bewegung bringt

Sportliche Teilhabe ist für Menschen mit Beeinträchtigungen oft mit Barrieren verbunden. Das Projekt „React to Move“ zeigt, wie Technik und Kooperation neue Wege öffnen können.
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Die Reaction Pads von For Sports trainieren die Feinmotorik. © Jugend am Werk

Sport sollte ein selbstverständlicher Teil des Alltags sein. Für Menschen mit Behinderungen ist das jedoch oft mit Hürden verbunden. Vorurteile, mangelnde Angebote und fehlende Anpassungen machen es schwer, regelmäßig Bewegung zu integrieren. Ein Projekt zeigt nun, wie Barrieren mit Kreativität, Technik und Kooperation überwunden werden können: „React to Move“, eine gemeinsame Initiative des Sozialvereins Jugend am Werk und des burgenländischen Startups For Sports.

Vom Profi-Sport zur Inklusion

For Sports entwickelt seit Jahren sogenannte Reaction Pads, die ursprünglich im professionellen Training zum Einsatz kamen – gesteuert über eine App und vielseitig nutzbar: für Kraft, Ausdauer, Koordination oder Konzentration. Die Idee, diese Technologie auch Menschen mit Beeinträchtigung zugänglich zu machen, entstand in der Zusammenarbeit mit Jugend am Werk.

Das Team von © For Sports.

Anfangs war die Skepsis groß. „Wir haben gesagt, dass die Reaction Pads eigentlich überhaupt nicht in Frage kommt für unsere Zielgruppe, weil wir ja mit Menschen mit Lernschwierigkeiten arbeiten. Dieses schnelle Training würde sie einfach überfordern“, erzählt Wolfgang Bamberg von Jugend am Werk. Hinzu kamen finanzielle Hürden: „Vor allem, wenn man noch nicht weiß, wie es jetzt und schlussendlich ausgehen wird, ist oft das Problem, dass wir kein Budget haben, um ins Blaue zu investieren.“

Genau an dieser Stelle kam das Förderungsprogramm aws IÖB-Toolbox ins Spiel. Mit seiner Unterstützung konnte die Idee konkret erprobt und an die Bedürfnisse der Menschen angepasst werden.

Bewegung spielerisch gedacht

Gemeinsam mit einer Sportpädagogin und Fachbetreuer:innen wurden die Reaction Pads so angepasst, dass sie auch für Menschen mit Lernschwierigkeiten geeignet sind. „Das Projekt soll Menschen mit Beeinträchtigung helfen, mehr Sport zu machen. Wir haben dann mit Jugend am Werk die Reaction Pads angepasst“, erklärt Marc Payer von For Sports.

Dabei zeigte sich, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten sind: von Übungen zur Hand-Auge-Koordination über Bewegungen in verschiedene Richtungen bis hin zu Spielen, bei denen aufleuchtende Pads in bestimmter Reihenfolge gedrückt werden müssen. Besonders überraschend: „Plötzlich wurden auch Personen neugierig, die sonst eben nicht sehr sportaffin sind“, berichtet Bamberg. Auch Senior:innen profitierten – etwa durch Übungen für Feinmotorik und Fingerbeweglichkeit. „Die Reaction Pads bieten eine spannende Ergänzung in der sportpädagogischen Arbeit, sofern sie für passende Übungen oder Spiele gezielt eingesetzt werden.“

Die Reaction Pads sind unterschiedlich einsetzbar. © Jugend am Werk

Ohne Förderung kein Projekt

Dass „React to Move“ Realität werden konnte, sei maßgeblich der IÖB-Toolbox zu verdanken. „Ohne die Förderung wäre es sicher nicht zu diesem Projekt gekommen. Wir hätten das Geld nicht gehabt“, sagt Bamberg.

Das Programm aws IÖB-Toolbox unterstützt öffentliche Einrichtungen dabei, innovative Beschaffungsvorhaben umzusetzen. Gefördert werden Projekte, die etwa zum Umwelt- und Klimaschutz, zur Ressourcenschonung oder zur Digitalisierung beitragen. Finanziert wird die Maßnahme durch das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMIMI), mit einem Fördervolumen von bis zu 100.000 Euro pro Projekt.


Disclaimer: Der Beitrag entstand im Rahmen einer Medienkooperation mit der Austria Wirtschaftservice (aws).

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Context64.ai CEO & Founder Marko Lah (r.) mit COO Jan Bernasch (l.)

Das steirische Startup Context64.ai, gegründet von Marko Lah, hat sich auf die Bereitstellung horizontaler und industrieagnostischer KI-Infrastruktur spezialisiert. Erst Anfang des Jahres ging das Unternehmen mit der deutschen 3DSE Management Consultants GmbH eine strategische Allianz ein – brutkasten berichtete. Nun stellen die Grazer die technologische Plattform für die neue „Data2AI“-Produktlinie des deutschen Softwareentwicklers Emposo bereit.

Klare Rollenverteilung

Die Rollenverteilung bei der Kooperation ist klar: Context64 stellt die Plattform, Emposo baut daraus fertige Kundenlösungen. Emposo ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Hays Holding. Während der Mutterkonzern Hays primär als weltweit agierender Personaldienstleister im Recruiting-Bereich bekannt ist, konzentriert sich Emposo als spezialisierter Lösungsanbieter auf IT- und Engineering-Dienstleistungen sowie die Abwicklung von Werk- und Serviceverträgen. Nach einer einjährigen Pilotphase wurde die Zusammenarbeit mit dem Grazer Startup nun fest verankert.

Strukturierte Daten statt KI-Halluzinationen

Der Software-Stack von Context64.ai setzt beim sogenannten Kontextproblem herkömmlicher Sprachmodelle an. Über den „Data Context Hub“ werden verteilte Unternehmensdaten – darunter Anforderungen, Stücklisten und Qualitätsdaten – in einem Knowledge Graph miteinander vernetzt.

Die ergänzende Komponente „M4AI“ (Memory for AI) ermöglicht KI-Agenten den gezielten Zugriff auf dieses strukturierte Wissen. Dadurch navigieren die Agenten entlang der realen Unternehmensstruktur, anstatt isolierte Dokumente zu durchsuchen. Das soll Verarbeitungszeiten verkürzen, Fehlantworten (Halluzinationen) minimieren und den Ressourceneinsatz senken.

Pilotprojekt im Automobil-Sektor

Als ersten produktiven Anwendungsfall nennen die Unternehmen ein Projekt aus dem Automobil-Engineering, bei dem ausführbare Testfälle automatisiert aus Spezifikationen und Signaldaten erzeugt werden. Laut Aussendung führte der Einsatz der Software in dem langjährigen Kundenprogramm zu einer siebenfachen Produktivitätssteigerung gegenüber der zuvor wochenlangen manuellen Erstellung.

Context64.ai-Gründer Marko Lah sieht in dem Projekt ein übergeordnetes Muster für den Markt: „KI selbst wird zur Commodity – entscheidend ist, was darunter liegt: die saubere Vernetzung von Daten über Systemgrenzen hinweg, Präzision, effizienter Token-Einsatz.“, argumentiert er. „Die Domänenexperten sitzen bereits in den Unternehmen. Was fehlt, ist die Infrastruktur, dieses Wissen mit KI zu verbinden – die liefern wir als Plattform.“

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