19.07.2019

Bildungsministerin Rauskala zu Gast bei „Brain & Champagne“

Accenture und Avanade luden am Mittwochabend auf das Dach der Wiener Börse zur fünften Ausgabe von Brain & Champagne, einer Eventreihe die gesellschaftliche Herausforderungen in Bezug auf Digitalisierung thematisiert. Thema der Veranstaltung war die Bedeutung von Bildung im Zuge des digitalen Wandels. Als Gastrednerin war Iris Rauskala, Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Forschung, geladen, die über den aktuellen Status Quo des Masterplans für Digitalisierung im Bildungswesen sprach.
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Rauskala
(c) Martin Pacher / der brutkasten: (v.l.n.r.): Michael Zettel, Country Managing Director Accenture, Iris Eliisa Rauskala, Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Forschung, sowie Christiane Noll, Country Managerin Avanade Österreich
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Bei Brain & Champagne handelt es sich um eine Diversity-Networking-Eventreihe, die von Avanade-Österreich Geschäftsführerin Christiane Noll ins Leben gerufen wurde und gemeinsam mit Accenture veranstaltet wird. Zu dieser Veranstaltung sind Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung geladen, um über Herausforderungen der Digitalisierung zu diskutieren.

+++ Interview vom Brain and Champagne bei Accenture DACH +++

Bei der mittlerweile fünften Ausgabe von Brain & Champagne stand diesmal das Thema Bildung im Fokus. Zu Gast war unter anderem Iris Rauskala, Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Forschung, die über die Digitalisierung im Bildungswesen sprach.

Digitaler Masterplan im Bildungswesen

Rauskala, die vor ihrer Ernennung zur Bundesministerin als Leiterin der Präsidialsektion des Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) tätig war, informierte die Gäste von Brain & Champagne über den aktuellen Status Quo des Masterplan Digitalisierung im Bildungswesen. Die Initiative wurde von ihrem Vorgänger Heinz Faßmann mitinitiiert und umfasst drei Hauptsäulen: die Digitalisierung der Lehrinhalte, Weiterbildung der Pädagogen sowie den technischen Ausbau der Infrastruktur in Schulen.

Finanzierung noch offen

Aufgrund der Abwahl der türkis-blauen Regierung und den bevorstehenden Neuwahlen im September sei die Finanzierungsfrage für den Masterplan Digitalisierung in der Übergangszeit allerdings noch offen. Dennoch würde sie sich gemeinsam mit ihrem Team für die Weiterentwicklung des Konzeptes einsetzen, damit dieses von der nächsten Regierung nahtlos aufgegriffen werden kann, so Rauskala. Dazu gehöre auch ein Erfahrungsaustausch mit europäischen Ministern im Rahmen der finnischen EU-Ratspräsidentschaft. Nach der Angelobung der neuen Regierung plane sie allerding ihre vorherige Position als Leiterin der Präsidialsektion wieder aufzunehmen.

Rauskala: Von Finnland lernen

Rauskala, die Tochter eines finnischen Wissenschaftlers ist und Teile ihrer Kindheit in Finnland verbrachte, betonte im Rahmen von Brain & Champagne, dass Österreich von den nordischen Ländern einiges lernen könne. Dazu zähle insbesondere der holistische Policy-Making-Ansatz, der Partikularinteressen in den Hintergrund stelle und verstärkt das Gemeinwohl betone. Dem stimmte auch Avanade-Geschäftsführerin Noll zu: “Wenn wir politisch und gesellschaftlich Dinge verändern und einen Impact haben wollen, müssen wir definitiv einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz wählen. Dazu zählt auch, dass wir gemeinsame Werte in den Vordergrund stellen und diese auch kommunizieren.”

IT-Infrastruktur mit Fachdidaktik verknüpfen

Ein holistischer Ansatz müsste laut Rauskala auch im Bildungswesen viel stärker forciert werden. Demnach reiche es nicht aus die Schüler lediglich mit Tablets auszustatten, sondern diese müssten auch mit der entsprechenden Fachdidaktik verknüpft werden. Im Bereich der Wissenschaft bedürfe es zudem eines stärkeren interdisziplinären Austausches der einzelnen Fachrichtungen – so müssten sich nicht nur die technischen und naturwissenschaftlichen Studien mit der Digitalisierung befassen, sondern auch die Geisteswissenschaften.

Zukunftsthema Quantencomputer

Als ein Zukunftsthema nannte sie die Entwicklung eines marktreifen Quantencomputers, um die nötige Rechenleistung für künftige AI-Anwendungen zu gewährleisten. Hier sei Österreich gut aufgestellt – insbesondere mit der Expertise des international renommierten Quantenphysikers Anton Zeilinger – dennoch würden derartige Projekte gesamteuropäische Lösungen erfordern. Zum Abschluss der Veranstaltung betonte Accenture Österreich Geschäftsführer Michael Zettel, dass eine erfolgreiche Digitalisierung im Bildungsbereich, die Voraussetzung für den künftigen Wohlstand des Landes sei. „Die Digitalisierung der Bildung ist nicht nur erfolgsentscheidend für jedes Unternehmen, sondern für die Zukunft des Landes. Daher sind wir als Accenture massiv daran interessiert, dass die Bildung digitaler wird“, so Zettel.


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Der geplante Innenhof des Innovationshub. (c) TP3 Architekten Gunther Mühlehner/Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

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„Es ist seit jeher ein abgekapselter Ort gewesen, ein verbotener Teil der Stadt, ein Stadtteil, der nicht zugänglich war. Und jetzt ist er da für die Öffnung. Das macht den Reiz aus. Eine verbotene Stadt zu betreten, einen verbotenen Stadtteil zu erkunden“, erklärt Chris Müller gegenüber dem ORF Oberösterreich.

Geplant sind konkret mehr als 40 private Offices, Co-Working Spaces, Meetingräume, ein Theatersaal für ca. 250 Personen, Meetingpoints sowie grüne Stadtoasen und gastronomische Einrichtungen.

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