02.10.2025
PERSONALIE

Rapid-Trainer Peter Stöger wird Co-Founder bei Fußball-Startup MatchupZ

Das österreichische Fußball-Startup MatchupZ hat Rapid-Cheftrainer Peter Stöger als Co-Founder vorgestellt. Er hält zwölf Prozent der Unternehmensanteile.
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Geschäftsführer Martin Kügler und Peter Stöger. Foto: MatchupZ

MatchupZ ist ein Spinoff des Recruiting-Startups JobTreffer. Das Tool funktioniert ähnlich wie eine Dating-App: Vereine und Spieler legen ihre Profile an, das System gleicht die Erwartungen ab und zeigt an, ob es ein „Match“ gibt. Damit sollen Missverständnisse und teure Fehlentscheidungen im Transfergeschäft reduziert werden – brutkasten berichtete bereits detailliert über das neue Fußball-Startup.

Nun stellte MatchupZ Peter Stöger, den aktuellen Cheftrainer beim SK Rapid Wien, als Mitgründer vor. „Im Fußball scheitern Teams oft nicht am Talent, sondern an unausgesprochenen Erwartungen. Genau hier setzen wir an“, wird Stöger in einer Aussendung zitiert.

Die Rolle Peter Stögers bei MatchupZ

Der Fußball-Profi ist bei MatchupZ für den sportlichen Bereich zuständig und wird vom Unternehmen als Geschäftsführer bezeichnet, ist jedoch nicht operativ tätig, wie Martin Kügler auf brutkasten-Nachfrage erklärt. Die operativen Aufgaben übernehme Kügler selbst. Stöger bringe vor allem seine Expertise und sein Netzwerk ins Startup ein.

Sowohl Kügler als auch Stöger halten je zwölf Prozent der Firmenanteile und haben das Stammkapital von 25.000 Euro gemeinsam mit den weiteren Gründungsmitgliedern eingebracht. Noch sind die Anteile auf wirtschaft.at nicht ersichtlich.

Das gesamte Gründerteam hinter MatchupZ

Neben Stöger und Kügler bringt das Startup weitere erfahrene Stimmen aus der Branche zusammen: Ralf Muhr, Sportdirektor des FC Admira Wacker, Irene Fuhrmann, ehemalige Teamchefin des österreichischen Frauen-Nationalteams und externe Expertin in der UEFA, Martin Scherb, ÖFB U19-Team Chef und Bundesliga-erfahrener Trainer sowie Aleks Brankovic, Influencer und Agenturgründer.

„Wir bringen in den Fußball, was moderne Unternehmen längst erkannt haben: Nur wer die Erwartungen transparent gegenseitig abklärt, kann nachhaltig erfolgreich sein“, sagt Gründer Martin Kügler.

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beel, Tokenize.it-Founder Christoph Jentzsch und Head of Development Lukas Fiedler | Foto:
beel-Founder Christoph Jentzsch und Head of Business Development Lukas Fiedler | Foto: Tokenize.it

Zum Start des Syndikats-Features von beel rund um Gründer Christoph Jentzsch und Head of Business Development Lukas Fiedler, haben bereits drei bekannte Akteure aus der deutschen Startup- und Venture-Capital-Szene eigene Syndikate auf beel eingerichtet. Andy Bruckschlögl ist Unternehmer, Investor und Mitgründer von Bits & Pretzels. Er war zudem Gründer des SEO-Softwareunternehmens Ryte und ist seit vielen Jahren als Business Angel aktiv. Alex von Frankenberg indes ist seit rund zwei Jahrzehnten im Venture-Capital- und Startup-Bereich tätig. Er war langjähriger Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds (HTGF), der sich auf Frühphasenfinanzierungen von Technologie-Startups konzentriert. Seit 2025 ist er als Venture Partner bei May Ventures tätig.

Und Roland Fassauer ist Unternehmer, Investor und Professor an der CODE University of Applied Sciences in Berlin. Er war unter anderem als Gründer tätig und beteiligt sich als Investor an Startups. Zudem ist er mit der Berliner Startup- und Hochschulszene verbunden. Über ihre Syndikate können weitere Investoren an ausgewählten Startup-Investments dieser drei Angels teilnehmen.

beel: Syndikat-Lead im Zentrum

Zur Erklärung: Im Zentrum jedes Syndikats steht der Syndikat-Lead, der in der Regel ein erfahrener Angel-Investor ist und das Syndikat, also seine Investment-Community, leitet. Der Lead legt die Beitrittsregeln fest und entscheidet, ob sein Syndikat öffentlich für alle zugänglich oder privat geführt wird. In beiden Fällen bestätigt er jeden Investor individuell.

Mit dem Beitritt schließen Investor:innen einen Vertrag mit dem Syndikat-Lead ab, der eine vom Lead festgelegte Carry Fee bei Auszahlungen (Exit oder Dividenden) vorsieht. Auf diese Weise können Angels ihren Dealflow monetarisieren. Im Gegensatz zu klassischen VC-Fonds wird kein Kapital gepoolt. Jeder Investor investiert eigenständig und direkt über virtuelle Anteile in das jeweilige Startup. Dadurch entfallen die Strukturen und Kosten eines klassischen Fonds, heißt es per Aussendung. Der Syndikat-Lead gibt lediglich eine Anlageempfehlung ab. Die Entscheidung über eine Investition und deren Höhe liegt beim jeweiligen Investor oder bei der jeweiligen Investorin.

Ohne Fonds

„Syndikate sind das fehlende Puzzle-Teil der deutschen Startup-Community. Starke, erfahrene Investoren können Carry-Fees durch ihren gut kuratierten Dealflow verdienen, ohne dass sie dafür einen Fonds benötigen. Neue Investoren oder Business Angels müssen sich nicht durch hunderte Pitch-Decks kämpfen, sondern treffen ihre Investmententscheidungen basierend auf gut vorselektierten Startups. Das wird eine Menge Kapital hebeln”, kommentiert Jentzsch. “Mit Andy Bruckschlögl, Alex von Frankenberg und Roland Fassauer haben wir gleichzeitig drei Lead-Investoren an Bord, deren Dealflow und Erfahrung eine Benchmark für die Qualität der Syndikate sein wird.“

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