21.05.2025
DLT

Österreicher launchen ersten tokenisierten Money Market Fund Europas

Black Manta Capital Partners rund um den Österreicher Alexander Rapatz bringt zusammen mit SBI Digital Markets aus Singapur das erste Finanzprodukt auf der neuen Frankfurter Plattform 21X rund um den Österreicher Max Heinzle heraus.
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21X-Gründer MAx Heinzle und BMCP-Gründer Alexander Rapatz | (c) 21X / Black Manta
21X-Gründer MAx Heinzle und BMCP-Gründer Alexander Rapatz | (c) 21X / Black Manta

In sie werden in der Digital-Assets-Branche große Hoffnungen gesetzt: tokenisierte Finanzinstrumente. Analog zu klassischen Finanzmarktprodukten, wie sie an Börsen gehandelt werden, sollen sie dank Blockchain-Technologie neue Möglichkeiten und mehr Sicherheit bieten und dabei komplett ohne Intermediär auskommen.

21X startet erste Handels- und Abwicklungsplattform auf DLT-Basis in Europa

Es ist somit auch kein Zufall, dass sich das darauf spezialisierte deutsche Startup 21X rund um den Österreicher Max Heinzle mit Frankfurt einen der wichtigsten Börsenplätze Europas als Sitz ausgesucht hat. Seit Ende 2024 verfügt das Unternehmen über eine Lizenz der deutschen Finanzmarktaufsicht BaFin und startete nun mit seiner Handels- und Abwicklungsplattform auf DLT-Basis in die Primärmarktphase. Es ist die erste ihrer Art in Europa, eine weitere verfügt bereits über eine Lizenz, launchte aber bislang nicht.

Schuldverschreibung „Black Manta USD Short Term Yield“ als erstes Produkt

Für das erste Produkt auf der Plattform sorgt unter anderem ein Unternehmen rund um den Österreicher Alexander Rapatz. Black Manta Capital Partners (BMCP) mit Sitz in Luxemburg – brutkasten berichtete bereits – launcht gemeinsam mit SBI Digital Markets aus Singapur eine tokenisierte Schuldverschreibung mit dem Namen „Black Manta USD Short Term Yield“. Diese basiert auf dem UBS Money Market Fund. BMCP ist dabei unter anderem für die Verbriefung zuständig.

Alexander Rapatz: „Der erste europäische, tokenisierte Money Market Fund“

Der Schritt bedeute gleich mehrere Neuheiten, sagt Rapatz gegenüber brutkasten. „Erstmals wird im Rahmen des europäischen DLT-Regimes ein Primärmarkt komplett dezentral, aber auf einem voll regulierten Marktplatz abgebildet. Unser Produkt ist das erste auf einer europäischen DLT-Exchange und damit der erste europäische, tokenisierte Money Market Fund“, so der BMCP-CEO. Alles werde dabei komplett on-chain und ohne Intermediär abgewickelt.

Zahlreiche weitere Produkte im Rahmen der Partnerschaft geplant

Dieser erste Launch soll natürlich erst der Anfang sein. Man plane, gemeinsam mit BMCP und SBI eine Vielzahl an weiteren tokenisierte Assets auf der Plattform zu launchen, etwa Fonds und Schuldinstrumente, wird 21X-Gründer und -CEO Max Heinzle in einer Aussendung zitiert. Rapatz spricht dort von einem „bedeutenden Meilenstein und einem entscheidenden Moment in den Annalen der Kapitalmärkte“.

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Mehrere Menschen lachen für ein Gruppenbild in die Kamera und zeigen sich fröhlich
Das TEB Forum fand am zweiten und dritten Juni in Wien statt. (c) TEB

Die Diagnose steckte schon im Leitthema: „Why Coordination, not Capacity, is CEE’s Real Energy Challenge“. Denn die Akteur:innen, die Netzausbau, Speicherintegration und den Abschied von fossilen Importen gemeinsam lösen müssten, sitzen selten am selben Tisch.

Hier setzt The Energy Bridge an. Die Wiener Plattform will Informationssilos in der CEE-Energiewende aufbrechen und die Partnersuche über Sektorgrenzen hinweg erleichtern, neben dem Forum auch über einen Podcast und AI-gestützte Intelligence-Tools. Die Co-Founder Rahul Mishra und Daniel Schaub eröffneten die zweitägige Konferenz am 2. Juni, die Keynote aus dem Energieressort hielt Karoline Narodoslawsky, Fachkoordinatorin in der Energiesektion des Wirtschaftsministeriums (BMWET), zu Österreich als regionalem Vorbild für die Energiewende.

Zwei Geschwindigkeiten bei Batteriespeichern

Eines der zentralen Ergebnisse: Bei der Bankability von Energiespeichern (BESS) zeichnet sich ein „Two-Speed CEE“ ab. Länder mit Zugang zu Mitteln aus der EU-Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF) wie Polen, Bulgarien, Ungarn und Rumänien profitieren von Förderungen und Differenzverträgen (CfDs). Langfristiges Marktwachstum werde jedoch von reifen Merchant-Strukturen jenseits der ersten Subventionsfenster abhängen.

Das TEB Forum 2026 fand im weXelerate in Wien statt | (c) TEB

Thomas Rosenzopf von Enervis Austria präsentierte dazu den Austria BESS Index: Während Day-Ahead-Erlöse in Österreich allein nicht ausreichen, erscheinen Märkte wie Bulgarien und Rumänien aufgrund günstiger Netzgebühren-Strukturen hochgradig investierbar.

Öffentliche Akzeptanz als fehlendes Glied

Für eine der pointiertesten Wortmeldungen sorgte Energieexperte Markus Fischer (NEOS), der öffentliche Akzeptanz als fehlendes Glied zur europäischen Energiesouveränität bezeichnete: Österreich habe enormes Potenzial bei Erneuerbaren, bleibe aber wegen verzögerter Netzgenehmigungen an fossile Importe gebunden. Wer echte Energiesouveränität wolle, müsse faire, transparente und frühzeitige Bürger:innenbeteiligung zur politischen Priorität machen.

Auf der Projektbühne zeigten Startups und Forschungseinrichtungen konkrete Lösungen: von grid-freundlicher Wärmepumpen-Optimierung (Austrian Energy Agency) über fortgeschrittene Netzplanung des AIT bis zu Flexibility-as-a-Service-Ansätzen von Flexa, Podero und CyberGrid rund um Multi-Market Revenue Stacking und Batterieflexibilität.

Rechenzentren, Wärmewende und Ukraine

Tag zwei widmete sich der Wärmewende: Andrea Edelmann (EVN, Green Energy Lab) präsentierte die Alliance for Heating and Cooling, Expert:innen unter anderem von Wien Energie und Energie AG diskutierten den Sprung von Pilotprojekten zur flächendeckenden Umsetzung. Ein eigenes Panel beleuchtete das „Data Centre Dilemma“: Europäische Colocation-Investments sollen bis 2030 die Marke von 100 Milliarden Euro übersteigen, während der Stromverbrauch von Rechenzentren von 1,8 auf 3,4 Prozent des globalen Verbrauchs wächst. Ein Spezialsegment zeigte außerdem Resilienz- und Low-Carbon-Technologien aus der Ukraine.

Rahul Mishra (r.) ist Co-Founder und Community Builder bei The Energy Bridge. (c) TEB

„Koordinationslücke schließen“

TEB-Co-Founder Rahul Mishra zog eine klare Bilanz: „Das Forum hat gezeigt, dass die Energiewende-Herausforderung in CEE kein Mangel an Kapital oder Technologie ist, sondern eine Koordinationslücke. TEB existiert, um diese Lücke zu schließen“, so Mishra. Mit zwei Bühnen, acht Keynotes und 91 Speaker-Auftritten will sich das Forum als zentrale Cross-Sector-Plattform für die Energiewende in der Region etablieren.


Disclaimer: brutkasten ist Medienpartner ist TEB Forum 2026.

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