14.07.2025
KÜNSTLICHE iNTELLIGENZ

Ramin Hasani von Liquid AI: „Eigentlich war der Nobelpreis mein Ziel“

Von der TU Wien ging KI-Forscher Ramin Hasani in die USA. Dort gründete er ein Startup, das heute mit zwei Milliarden Dollar bewertet ist. Was kann Europa daraus lernen?
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Ramin Hasani, CEO und Co-Founder von Liquid AI. | © Luke Liu

Mehrere Jahre forschte Ramin Hasani an der Technischen Universität (TU) Wien im Bereich künstliche Intelligenz. Schon während seines Doktoratsstudiums wurde das renommierte Massachusetts Institute of Technology (MIT) auf ihn aufmerksam. Nach seinem Abschluss ging er ganz in die USA – und hat dort mit Liquid AI ein KI-Unternehmen mitgegründet, das nur zwei Jahre nach seiner Gründung mit 2,2 Mrd. US-Dollar bewertet wird. Mit Mathias Lechner gehört ein zweiter Österreicher zum Gründungsteam des MIT-Spinoffs, das eine Alternative zu den derzeit dominierenden KI-Ansätzen von OpenAI oder Google liefern will. Im Interview mit brutkasten spricht Hasani über seinen Werdegang, die Zukunft von KI und erläutert, was Europa bräuchte, damit auch hier ähnliche Erfolgsgeschichten geschrieben werden könnten.


Dieser Text ist zuerst als Cover-Story im brutkasten-Printmagazin von Juni 2025 “Neue Welten” erschienen. Eine Download-Möglichkeit des gesamten Magazins findet sich am Ende dieses Artikels.


Kein Produkt. Kein Geschäftsmodell. Kein Pitchdeck. Nicht einmal ein Unternehmen war gegründet. Und trotzdem ging Ramin Hasanis Inbox Anfang 2023 mit Angeboten von Investor:innen über. Es waren nicht bloß Gesprächsangebote; teilweise schickten die potenziellen Geldgeber komplette Term Sheets, fertig zur Unterschrift. Mit substanziellen Investmentangeboten. Aber warum wollten Venture-Capital-Gesellschaften aus dem Silicon Valley dem Mittdreißiger, der keinen Track Record als Unternehmer hatte, Millionenbeträge nachwerfen?

Ramin Hasani ist CEO und Co-Founder von Liquid AI. | © Luke Liu

Beginnen wir von vorne: Nach seinem Bachelor in Elektrotechnik an der Firdausi-Universität in Maschhad im Iran ging Hasani nach Italien. In Mailand begann er ein Masterstudium, ebenfalls in Elektrotechnik. Das war 2012. Zu dieser Zeit wurde in den USA der Grundstein für den heutigen KI-Hype gelegt – der auf künstlichen neuronalen Netzen basierende und als „Deep Learning“ bezeichnete Ansatz wurde populär. Hasani beschäftigte sich damals aber noch mit einem völlig anderen Thema: mit analogen und digitalen Schaltungen.

„Ich schrieb gerade meine Masterarbeit, da kam dieser Physik-Professor auf mich zu und sagte: ‚Ich möchte neuronale Netze, die wie Gehirne funktionieren, auf einen Chip bringen‘“, erinnert sich Hasani im Gespräch mit brutkasten. Anders formuliert: Mathematik, die beschrieb, wie Neuronen im Gehirn Signale verarbeiten, sollte als Basis für Schaltkreise dienen. „Das fand ich unglaublich faszinierend“, erinnert sich Hasani. Er begann also, Chips zu bauen, die die Funktionsweise des Gehirns nachahmten, und merkte: Der Ansatz hatte Potenzial über die Masterarbeit hinaus. Nach seinem Abschluss suchte er also nach Doktoratsprogrammen, in denen er diese Forschung vertiefen konnte. Fündig wurde er in Wien.

Von Mailand nach Wien

2015 kam Hasani nach Österreich und begann an der Technischen Universität Wien (TU) ein Doktoratsstudium der Informatik. Dort traf er Professor Radu Grosu. „Er sagte mir, dass er KI-Systeme bauen will, diesmal Software und keine Chips – und zwar inspiriert vom Gehirn eines Wurms“, erinnert sich Hasani. Die Rede war vom Fadenwurm Caenorhabditis elegans: Sein transparentes Gewebe und relativ überschaubares Nervensystem hatte Wissenschaftler:innen bereits ermöglicht, detaillierte Einblicke in die Funktionsweise dieses Organismus zu erhalten.

Doch interessant daran ist vor allem ein weiterer Aspekt: Der Wurm weist 78 Prozent genetische Ähnlichkeit mit dem Menschen auf. Hasanis Interesse war geweckt: „Wenn wir etwas über das Nervensystem dieses Wurms herausfinden, können wir vieles davon direkt auf den Menschen übertragen“, sagt er. Sein Doktorat widmete Hasani daher der Idee, künstliche neuronale Netze nach dem Vorbild des C.-elegans-Gehirns zu entwickeln. Schritt für Schritt wollte er dieses in Software nachbauen und so neue, evolutionär erweiterbare KI-Modelle entwerfen.

Bereits im ersten Jahr an der TU Wien entwickelte Hasani gemeinsam mit Professor Grosu die ersten Versionen dieser KI. Dies sorgte innerhalb der Uni für Aufmerksamkeit. Zahlreiche Studierende wollten ebenfalls mitarbeiten. Einer davon: Mathias Lechner, der im Sommer 2016 an Hasanis Bürotür an der TU Wien klopfte. Er beeindruckte Hasani rasch: „Mathias ist der fähigste Computerprogrammierer, den ich in meinem ganzen Leben getroffen habe. Ich weiß, wie man Code schreibt, aber er kann wirklich exzellenten Code schreiben.“ Hasani betreute Lechners Masterarbeit. Gemeinsam entwickelten sie den wurminspirierten Ansatz weiter, den sie „Liquid Neural Networks“ nannten. Daraus entwickelte sich eine enge Partnerschaft, die Jahre später zur Gründung von Liquid AI führen sollte.

Von Wien ans MIT

Die gemeinsame Arbeit des Duos sorgte aber schon deutlich früher für Aufmerksamkeit. 2017 erhielten Hasani und Lechner eine Einladung ans renommierte Massachusetts Institute of Technology (MIT) – und zwar von Daniela Rus, der Direktorin des dortigen Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL). Dort nutzten sie ihre Liquid Neural Networks für Drohnen, Roboterarme und medizinische Vorhersagen. Hasani studierte fortan parallel an der TU Wien und am MIT. Sein Doktorat schloss er 2020 mit summa cum laude ab und übersiedelte dauerhaft in die USA. In den drei Jahren zuvor hatte er abwechselnd in Wien und in Boston gelebt.

Ab Dezember 2021 folgte für Hasani ein Abstecher in die Finanzbranche zum Vermögensverwalter Vanguard. Als Principal AI Scientist bei der US-Investmentgesellschaft lernte Hasani eine völlig neue Seite der KI-Praxis kennen. „Mein Team und ich mussten plötzlich nicht nur forschen, sondern unsere Lösungen auch in einem hochsensiblen Finanzumfeld anwenden“, erinnert er sich. Innerhalb weniger Monate wuchs sein Verantwortungsbereich: Aus einem Team von anfänglich drei Personen formte er eine rund 20-köpfige Gruppe, die sich auf Zeitreihenanalysen und Portfolio-Optimierungen spezialisiert hatte.

Von Vanguard zur Gründung von Liquid AI

Parallel dazu forschte Hasani weiter am MIT – und entwickelte den vom Fadenwurm inspirierten Ansatz weiter. Im November 2022 gelang ein Durchbruch: Hasani, Lechner und weitere Kolleg:innen veröffentlichten in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Nature Machine Intelligence“ ein Paper, in dem eine seit 1907 offene Differentialgleichung erstmals in geschlossener Form gelöst wird. Die Gleichung beschreibt, wie zwei reale Neuronen Informationen austauschen. Bis dahin mussten Forscher:innen jeden Zeitschritt numerisch simulieren – rechenaufwendig und kaum skalierbar. „Als wir sie geschlossen gelöst haben, konnten wir von 19 auf Hunderttausende Neuronen springen“, erklärt Hasani.

Die Skalierbarkeit machte Liquid Neural Networks erstmals für anspruchsvolle Aufgaben wie autonome Fahrzeuge, Edge-Geräte oder zeitkritische Finanzanalysen nutzbar. Kurz: Die mathematische Eleganz der Lösung eröffnete den praktischen Weg von der Laboridee zur industrietauglichen KI-Plattform.

Das Paper stieß dementsprechend auf starke Resonanz – nicht nur in der Fachwelt, auch bei potenziellen Investoren. Das war 2023; und nun sind wir bei der eingangs erwähnten Situation angelangt, in der Hasanis Postfach überquoll. Angesichts der zahlreichen Angebote standen er und sein Partner Lechner nun vor einer Entscheidung, von der sie so nie gedacht hatten, sie treffen zu müssen. Beide hatten sich langfristig immer in der Wissenschaft gesehen. „Mein Ziel war es eigentlich, einen Nobelpreis zu erhalten“, sagt Hasani. Doch durch das enorme Interesse von Investor:innen ergab sich nun eine neue Möglichkeit: Wollten sie den Schritt ins Unternehmertum gehen?

Rasch war klar: Die Antwort darauf lautete Ja. Hasani verließ Vanguard nach einem Jahr und acht Monaten – obwohl der Vermögensverwalter ihn mit einem „verrückten Angebot“ noch umstimmen wollte. „Ich habe gemerkt, dass wir mit unseren Liquid Neural Networks noch viel mehr erreichen können, wenn wir sie als eigenständige Lösung entwickeln“, erläutert Hasani seine Motivation. Gemeinsam mit Lechner, MIT-Professorin Daniela Rus und einem weiteren MIT-Forscher, Alexander Amini, gründete Hasani am 30. März 2023 Liquid AI am MIT-Standort in Massachusetts. Hasani fungiert als CEO, Lechner ist Chief Technology Officer (CTO).

Mit seinem Ansatz will das Unternehmen eine Alternative zu anderen Grundlagenmodellen entwickeln, wie sie etwa von OpenAI, Google oder Meta veröffentlicht werden. Diese basieren auf der sogenannten Transformer-Architektur. Der Ansatz von Liquid AI soll kompaktere Modelle ermöglichen, die weniger energieintensiv sind. So sollen sie direkt auf Maschinen, in Autos oder auf Smartphones laufen können. Anders formuliert: Sie sollen ähnlich breite KI-Fähigkeiten bieten, sich gleichzeitig aber leichter lokal anpassen und betreiben lassen.

Bewertung von 50 Millionen Dollar schon zum Start

Die erste Finanzierungsrunde folgte unmittelbar nach der Gründung, im April 2023: Fünf Millionen Dollar bei einer Bewertung von 50 Millionen Dollar – und das ganz ohne klassisches Pitch-Deck. Doch angesichts der ambitionierten Ziele und des kapitalintensiven Geschäfts mit Large Language Models (LLMs) und KI-Forschung war klar, dass mehr Geld nötig sein würde. Innerhalb weniger Monate folgte deshalb schon die nächste Finanzierungsrunde, bei der weitere 46 Millionen Dollar flossen. Das Team nutzte dieses Kapital, um die Software weiterzuentwickeln, Personal einzustellen und erste strategische Partnerschaften einzugehen.

Parallel dazu nahm Liquid AI bereits Kontakt zu potenziellen Großkunden und Industriepartnern auf. Durch diese Gespräche kristallisierte sich immer mehr heraus, wie vielseitig die Liquid Neural Networks einsetzbar sind – von generativer KI im Edge-Bereich bis zu hoch spezialisierten Analysen in der Medizin oder bei Finanzdienstleistern. Rasch arbeitete Liquid AI mit großen Namen wie AMD, Samsung oder Shopify zusammen.

Liquid-AI-CEO Ramin Hasani lebt in New York. | © Luke Liu

250 Millionen Dollar für die weitere Entwicklung

Mit den Erkenntnissen aus den Pilotprojekten, den wachsenden Beziehungen zu globalen Unternehmen sowie dem Feedback aus den ersten Implementierungen startete Liquid AI die nächste große Finanzierungsrunde. Im Dezember 2024 nahm das Unternehmen dann 250 Millionen Dollar auf. Bewertet wurde das noch nicht einmal zwei Jahre alte Startup dabei mit 2,2 Milliarden Dollar.

Investor:innen setzten also große Hoffnungen in Liquid AI. Wie aber funktioniert das Geschäftsmodell des Unternehmens? Im Wesentlichen basiert es auf drei Softwaremodulen, wie Hasani erklärt. Diese ermöglichen Unternehmen eine individuelle Nutzung der Liquid Neural Networks. Zunächst gibt es eine Pre-Training-Komponente, mit der sich komplett neue KI-Systeme von Grund auf entwickeln lassen. Anschließend erlaubt das Fine-Tuning-Modul, bereits vorhandene und vortrainierte Modelle zu personalisieren und an spezifische Use Cases anzupassen. Abschließend liefert die Serving-Komponente alles Notwendige für den reibungslosen Betrieb der KI – egal, ob sie in großen Rechenzentren, auf firmeneigenen Servern oder direkt in Geräten wie Autos, Industrieanlagen oder Smartphones eingesetzt wird.

Auf diese Weise vermarktet Liquid AI seine Technologie hauptsächlich über jährliche Lizenzgebühren und Serviceverträge, die je nach Anwendungsfeld und Datenvolumen kalkuliert werden. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen eng mit Industriepartnern zusammen, um maßgeschneiderte KI-Lösungen zu erstellen, die sich nahtlos in existierende Infrastrukturen integrieren lassen.

Dieser Ansatz ermöglicht es Kunden, generative und hochgradig energieeffiziente KI-Systeme in ihren eigenen Prozessen zu etablieren, ohne auf große Rechenzentren angewiesen zu sein. Gleichzeitig profitiert Liquid AI durch den Verkauf seiner Softwarelizenzen und Beratungsleistungen sowie den Zugang zu strategischen Partnern, die das Wachstum des Unternehmens weiter vorantreiben.

„Wir haben das Talent, aber uns fehlen die anderen Teile des Puzzles“

Was aber bedeutet es für Europa, wenn Menschen wie Hasani und sein Co-Founder Lechner den Kontinent verlassen, um in den USA aus ihrer Forschung milliardenschwere Unternehmen zu bauen? „Wir haben in Europa das Talent, aber uns fehlen die anderen Teile des Puzzles“, sagt Hasani, der 2022 die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten hat. Er verweist darauf, dass „mehr als die Hälfte aller grundlegenden Ideen in der KI aus Europa stammen“. Trotzdem sei hier kein Tech-Ecosystem entstanden wie im Silicon Valley. Woran liegt es also? Ein wesentlicher Faktor ist laut Hasani das Fehlen einer starken Technologieplattform in Europa, die wie ein Fundament für neue KI-Anwendungen dienen könnte. „Wir brauchen eine Plattform, auf der man schnell Lösungen aufbauen kann – so wie man heute Anwendungen auf ChatGPT aufsetzt“, erläutert Hasani. „Aktuell sind wir gezwungen, Plattformen und Tools aus den USA oder China zu nutzen.“ Für eine eigenständige europäische KI-Infrastruktur fehle es an großen Unternehmen, die entsprechende Services und Rechenressourcen unkompliziert zur Verfügung stellen.

Neben der technologischen Basis ist für Hasani vor allem das Finanzierungsklima entscheidend. „Im Silicon Valley wird in Träume investiert – dort zählt die Vision, auch wenn noch nicht klar ist, wie der Business Case am Ende aussieht“, betont er. Europa hingegen sei wesentlich risikoscheuer und setze vor allem auf Ideen, deren wirtschaftliche Verwertbarkeit bereits sichtbar ist. „Das verlangsamt den Prozess enorm, insbesondere wenn man KI-Startups aufbauen möchte, die oft jahrelang forschen müssen, bevor sich die kommerziellen Anwendungsmöglichkeiten zeigen“, erläutert Hasani.

Hasani über Europa: „Das Potenzial ist enorm“

Was braucht es also, um diesen Kreislauf zu durchbrechen? Hasani plädiert für mehr Risikokapital und eine mutigere Investitionskultur. „Wir brauchen Kapital in einer Größenordnung, die es erlaubt, auch große Projekte anzugehen“, erklärt er. Dass es in Europa durchaus viele talentierte Entwickler:innen gibt, sieht er als Chance: „Wenn sie die richtigen Bedingungen vorfinden, müssen sie nicht ins Silicon Valley abwandern, sondern können hier neue Unternehmen gründen. Das Potenzial ist enorm.“

Zugleich fordert er mehr politische Unterstützung, um solche Ökosysteme strategisch aufzubauen. Staatliche Förderungen seien zwar vorhanden, aber oft zu bürokratisch und zu gering, um mit den internationalen Tech-Giganten mithalten zu können. „Es geht darum, ein Umfeld zu schaffen, in dem Startups wachsen und sich entfalten können. Das beginnt bei der Infrastruktur, setzt sich in schnellen Genehmigungsverfahren fort und endet bei der internationalen Vernetzung“, fasst Hasani zusammen.

„Modelle, die weit über menschliches Können hinausgehen“

Dass es im KI-Bereich in den kommenden Jahren zu einer rasanten Entwicklung kommt, davon ist Hasani jedenfalls überzeugt. Den Begriff AGI (Artificial General Intelligence), der häufig verwendet wird, um eine KI zu beschreiben, die intellektuelle Aufgaben auf einem ähnlichen oder höheren Niveau als ein Mensch erledigen kann, sieht er zwar eher kritisch – „das ist im Grunde ein kommerzieller Begriff“, sagt er; „stattdessen nenne ich es lieber ein ‚sehr leistungsfähiges KI-System‘.“ Damit meint Hasani eine Technologie, die das kollektive menschliche Wissen in bestimmten Bereichen übertreffen kann. Seinen Prognosen zufolge könnten wir „bereits Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres erste Modelle sehen, die in einzelnen Bereichen weit über menschliches Können hinausgehen“.

In der längerfristigen Perspektive, so Hasani, könnten solche „sehr leistungsfähigen KI-Systeme“ bis etwa 2027 in nahezu allen wissenschaftlichen Disziplinen stärker sein als die besten menschlichen Expertinnen und Experten. Er ist überzeugt, dass gut regulierte KI erhebliche Vorteile bringen kann – ob in Medizin, Forschung, Fertigung oder Verkehr.

Gleichzeitig betont Hasani, wie wichtig es sei, KI-Systeme niemals unkontrolliert agieren zu lassen. „Wir müssen sicherstellen, dass KI ein Werkzeug bleibt und nicht aus eigenem Antrieb handelt“, unterstreicht er. Aus seiner Sicht liegt der Schlüssel darin, dass Menschen Ziele und Grenzen definieren und die Systeme überwachen. Nur so könne KI im Sinne der Gesellschaft wirken, ohne sich jemals zu verselbstständigen. „Ich bin immer vorsichtig optimistisch, was die Weiterentwicklung dieser Systeme angeht.“

„Sehen Wien als potenziellen Standort für einen neuen Hub“

Wie geht es nun mit Liquid AI weiter? In den kommenden Monaten möchte Liquid AI seine Liquid Neural Networks in noch mehr Anwendungsbereiche bringen und zugleich die Entwicklung neuer generativer Modelle beschleunigen. „Wir wollen sicherstellen, dass unsere Technologie echten Mehrwert in der Praxis schafft – von der Medizin bis zur Finanzbranche“, betont Hasani. Dank der jüngsten Kapitalrunden kann das Unternehmen weitere hoch qualifizierte Talente anwerben und die eigenen Produkte auf die Bedürfnisse internationaler Großkunden zuschneiden.

Auch geografisch plant Liquid AI den nächsten großen Schritt. „Wir möchten unsere Präsenz in Europa ausbauen und sehen Wien als potenziellen Standort für einen neuen Hub“, erklärt
Hasani. Entschieden ist zwar noch nichts, die Nähe zu exzellenten Forschungseinrichtungen und das wachsende Interesse an KI-Anwendungen in der Region seien aber ideale Voraussetzungen, um Forschung und Produktentwicklung vor Ort weiter voranzutreiben. Auf die Frage, ob er sich vorstellen könnte, auch selbst wieder zurückzukehren, um wieder in Österreich zu leben, antwortet Hasani ohne Zögern: „Ja, zu 100 Prozent.“ Vielleicht dann ja sogar doch noch als Nobelpreisträger.


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Alexandra Polic sitzt mit Harald Zumpf in einer Klasse der HTL Spenegrgasse
Lehrer Harald Zumpf betreut die Hochbegabten an der HTL Spengergasse. (c) brutkasten

Dieser Text ist zuerst im brutkasten-Printmagazin von Mai 2026 „Die nächste Stufe“ erschienen. Eine Download-Möglichkeit des gesamten Magazins findet sich am Ende dieses Artikels.


Hinter einer Glasfassade in der Spengergasse befindet sich eine Schule, die mehr kann als Unterricht. Hier bauen Schüler:innen Software, die mit Produkten von Technologie-Giganten konkurriert. Wer das Gebäude betritt, sieht Klassenzimmer wie überall: Tische, Bildschirme, Schüler:innen vor ihren Laptops. Und doch entsteht hier etwas, das an vielen Schulen fehlt.

Die Liste der Absolvent:innen liest sich wie das Who’s who der österreichischen Tech-Szene: Eric Steinberger und Sebastian De Ro, deren KI-Coding-Startup Magic international für Aufsehen sorgt; Ben Koska, der mit seinen Brüdern in San Francisco an Infrastruktur für KI-Modelle arbeitet; Mojmír Horváth, der mit seinem Startup PothAI im Sommer ins Y-Combinator-Programm einzieht. Sie haben eines gemeinsam: Sie sind durch dieselbe Förderung gegangen.

Im Computerraum wartet Harald Zumpf. Er unterrichtet im Bereich Informatik – und betreut nebenbei jene, die mehr wollen als den Lehrplan. Zumpf ist seit fast 13 Jahren an der HTL Spengergasse. Als er damals an die Schule kam, fiel ihm auf, dass es zwar zahlreiche Unterstützungsangebote für schwächere Schüler:innen gab, aber kein spezielles Angebot für die leistungsstärksten. „Wir haben uns also gefragt: Wie bereiten wir die Besten möglichst gut auf die Welt nach der Schule vor?“, erzählt Zumpf. Der Lehrer suchte die Antwort direkt bei jenen, die im Unterricht herausstechen. Er fragte sie, was er für sie tun könne. So entstand nach und nach die Hochbegabtenförderung.

Heute hat sich daraus ein Programm mit 18 Schüler:innen entwickelt, die in Teams an innovativen Projekten für reale Kunden aus der Wirtschaft arbeiten. Auf dem Papier ist die Förderung ein Freifach; in der Praxis eine 24/7-Betreuung. „Alle Schüler:innen haben meine Handynummer und können sich jederzeit melden – auch am Sonntag oder in den Ferien“, sagt Zumpf. Auf LinkedIn fasst er es so zusammen: Serving Austria’s brightest minds. „Ich arbeite nicht für mich – ich arbeite für die Schüler:innen“, sagt er.

Die HTL Spengergasse im fünften Wiener Gemeindebezirk. (c) brutkasten

Erst Silicon Valley, dann Matura

Viele der Schüler:innen, die in Zumpfs Programm waren oder sind, zählen zu den vielversprechendsten Talenten in der Startup- und Innovationsszene. Der besagte Mojmír Horváth etwa, 19 Jahre alt, besucht im Rahmen eines Auslandsjahrs die renommierte Phillips Academy in den USA. Mit seinem Startup PothAI hat er es außerdem ins Early-Programm des Y-Combinator-Ökosystems geschafft. Im Sommer, gleich nach seiner Matura an der HTL Spengergasse, wird Horváth am Summer 2026 Batch teilnehmen.

Mit PothAI entwickelt er eine agentenbasierte KI, die Unternehmensdaten eigenständig analysiert, Hypothesen bildet und daraus kontinuierlich neue Erkenntnisse ableitet, um manuelle Analyseprozesse zu ersetzen. Mit drei Unternehmen sind bereits Pilotprojekte vereinbart. Wenn der YC-Batch startet, will Horváth eine funktionierende Version seines Produkts haben.

Dass er es jetzt schon so weit gebracht hat, hat er auch seiner Schule und der Hochbegabtenförderung zu verdanken. Dabei hat er aber nichts dem Zufall überlassen: „Ich habe Professor Zumpf schon vor dem Schulstart geschrieben, um herauszufinden, wie ich in das Programm komme“, erzählt Horváth. Die Förderung war einer der Gründe, warum er sich für die HTL Spengergasse entschieden hat. In die Förderung aufgenommen hat ihn Harald Zumpf in der zweiten Klasse. Ausschlaggebend war unter anderem ein Medizin-Hackathon: „Wir sind dort gegen PhD-Teams angetreten und haben den zweiten Platz erreicht, beim Publikumsvoting sogar den ersten.

In diesem Rahmen habe ich in 24 Stunden einen Deep-Learning-Algorithmus entwickelt, der Patientendaten verarbeitet und die Kostenentwicklung prognostiziert“, sagt Horváth.

Talente fallen auf

Dies ist einer von vielen Schlüsselmomenten, die Harald Zumpf mit seinen Schüler:innen erlebt. „Das Identifizieren der Hochbegabten ist das Einfachste überhaupt. Man muss sich eher Mühe geben, sie nicht zu erkennen“, sagt er. Dabei komme es auch gar nicht nur auf ihn an: „Wenn man eine Klasse fragt, wer von ihnen der Beste im Programmieren ist, zeigen alle auf dieselbe Person“, erzählt Zumpf. Auch Empfehlungen aus dem Lehrerkollegium bekommt er immer wieder.

Manchmal geht Zumpf auf die Schüler:innen zu, manchmal kommen sie zu ihm. Wer aufgenommen werden will, braucht einen bestimmten Notenschnitt, weil die schulischen Leistungen nicht leiden sollen. Kandidat:innen führen ein Gespräch mit Zumpf und zwei oder drei Schüler:innen, die bereits in der Förderung sind. „Uneinig über eine Aufnahme waren wir uns noch nie“, sagt Zumpf. Ein Assessment-Center oder andere formale Metriken gibt es nicht.

Harald Zumpf hat die Hochbegabtenförderung an der HTL Spengergasse ins Leben gerufen. (c) brutkasten

Echte Projekte statt Theorie

Was nach der Aufnahme passiert, bestimmen die Schüler:innen. In Teams von zwei bis vier Personen arbeiten sie an Themen, die sie interessieren. Dabei geht es immer um reale Projekte von Wirtschaftspartnern. „Wenn sie etwas brauchen – Mentoring, Kontakte, Rechenleistung oder Projekte –, dann organisiere ich das“, sagt Zumpf. Am Anfang des Schuljahrs stellte er Kontakt zu einer österreichischen Bank her, weil sich eines seiner Teams für Cybersecurity begeistert. Drei Tage später saßen deren Vertreter bereits in der Schule – und noch am selben Tag fiel der Startschuss für das Projekt. Mittlerweile haben die Schüler:innen eine KI für das Compliance-Management entwickelt.

„Je offener die Aufgabenstellung, desto besser. Wir arbeiten strikt agil – von Sprint zu Sprint“, sagt Zumpf. Einmal im Monat trifft er sich bei einem Jour fixe mit seinen Schüler:innen, aber wenn es Herausforderungen gibt, sieht er sie zum nächstmöglichen Termin. Den Wirtschaftspartnern verspricht Zumpf keine bestimmten Ergebnisse – die Schüler:innen sollen Fehler machen dürfen –, aber „meistens kommt etwas sehr Gutes heraus“.

Die Projekte laufen normalerweise über ein Schuljahr. Manchmal aber sind die Teams schon nach drei Wochen fertig. „Wir schauen nicht auf die Zeit – wir schauen auf das Ergebnis“, sagt Zumpf.

Von der HTL zu Y ­Combinator

Einer, der auch nicht auf die Zeit schaut, ist Ben Koska – zum Video-Interview erscheint er pünktlich um Mitternacht, nordamerikanische Westküstenzeit. Koska sitzt gemeinsam mit seinen Brüdern in San Francisco, um Infrastruktur für Firmen zu bauen, die KI-Modelle trainieren.

Auch er ist Absolvent der HTL Spengergasse, Maturajahrgang 2025, und war Teil des Y-Combinator-Programms, Batch 2025. Wer dort aufgenommen werden will, muss einiges vorweisen. Das konnte Koska – dank der Hochbegabtenförderung in der HTL.

„Die größte Stärke der Förderung ist die Freiheit, Dinge auszuprobieren und eigene Projekte zu verfolgen. Wir konnten an vielen Hackathons und Events teilnehmen – das wäre ohne die Unterstützung der Schule nicht möglich gewesen“, sagt Koska. Ein Highlight? „Wir haben ein akademisches Paper geschrieben und auf einer Konferenz in Dubai präsentiert – das hat mich extrem geprägt.“

In das Programm aufgenommen hat ihn Harald Zumpf, nachdem er sich bei der österreichischen Informatikolympiade für internationale Wettbewerbe qualifiziert hatte. Dass die Schule ihre jungen Talente dorthin schickt, ist Teil des Konzepts der HTL Spengergasse. „Was die HTL besonders macht, ist, dass Lehrer sagen: Wenn ihr etwas Sinnvolles macht, dann dürft ihr euch dafür Zeit nehmen“, sagt Koska.

Seine Zeit steckt Koska heute in sein Startup SF Tensor. Oft programmiert er bis spät in die Nacht – gemeinsam mit seinen Brüdern. Damit haben die drei schon früh begonnen: Noch während der Schulzeit machten sie parallel ihren Bachelor, ermöglicht durch das Programm „Schülerinnen und Schüler an die Hochschulen“ der OeAD. Der Abschluss kam damit noch vor der Matura. Ben Koska studiert heute bereits im Master Computer Science an der University of Colorado Boulder.

Seine Brüder haben inzwischen ebenfalls abgeschlossen: Ihren letzten Schultag am BG & BRG Keimgasse in Mödling hatten sie erst vor wenigen Wochen – ihre Bachelor-Abschlüsse aber schon längst in der Tasche.

Dass solche Wege kein Zufall sind, zeigt sich auch in den Rankings: In den Bestenlisten der österreichischen Informatikolympiade tauchen immer wieder Namen von Schüler:innen des BG & BRG Keimgasse und der HTL Spengergasse auf.

Ben Koska hat mit seinen Brüdern das Startup SF Tensor gegründet, an dem sie derzeit in San Francisco arbeiten. (c) San Francisco Tensor Company

Das Erfolgsrezept: Praxis und Freiraum

Was machen diese Schulen besser als alle anderen? „Das Programm selbst ist gar nicht so komplex – es ist eher die Einstellung der Lehrer:innen und der Schulleitung, die den Unterschied macht“, sagt Ben Koska. Man brauche keine komplizierten Regeln – man brauche Personen, die wirklich wollen, dass so etwas funktioniert.

PothAI-Co-Founder Mojmír Horváth sieht den Vorteil vor allem in der Praxis. „Was andere Schulen übernehmen sollten? Echte Projekte mit Unternehmen statt nur Übungsaufgaben“, sagt er. Auch dass in der Förderung nur Englisch gesprochen wird, habe ihn sehr gut auf internationale Programme wie Y Combinator vorbereitet. „Talente gibt es viele – aber erst durch die richtige Förderung kann wirklich etwas aus ihnen werden“, fasst Horváth zusammen.

Für Harald Zumpf sind mehrere Faktoren ausschlaggebend: Lehrkräfte wie er, die sich engagieren wollen, brauchen Freiraum und ein Umfeld, das unbürokratisches Vorgehen erlaubt. Starre Strukturen, feste Stundenpläne oder enge Lehrplanvorgaben stehen der Agilität, die für innovative Projekte nötig ist, oft im Weg. Wenn Lehrkräfte selbst Erfahrungen in der Wirtschaft gesammelt haben, können sie die Praxis meist besser vermitteln. Auch Zumpf ist seit 25 Jahren selbstständig tätig – nun eben neben seinem Job an der HTL. Viele der Schüler:innen im Hochbegabten-programm verdienen schon während der Schulzeit Geld als Software Engineers oder Consultants. Außerdem vernetzt Zumpf die Jugendlichen schon früh mit führenden Köpfen aus der Tech- und Startup-Szene.

Mindestens genauso wichtig ist für ihn aber das Mindset – und dazu gehört die Fehlerkultur. Zumpf spricht deshalb nie von Problemen: „Wir nennen es Herausforderungen“, sagt er. Scheitern ist trotzdem erlaubt: „Man muss wertschätzen, was gemacht wurde, und gutes Feedback geben“, sagt Zumpf.

Strukturelle Herausforderungen

So hält er es auch mit dem Programm selbst: Er schätzt, dass es die Hochbegabtenförderung gibt – aber weiß auch um deren Herausforderungen. Zum einen fehlen finanzielle Ressourcen; die Arbeit mit künstlicher Intelligenz ist kostspielig, und seitens der Schule gibt es kein Budget für die Anschaffung von Hardware. Aber Vereine und Wirtschaft unterstützen hier „schnell und unbürokratisch“, sagt Zumpf.

Offiziell ist die Hochbegabtenförderung als Freifach mit einer Wochenstunde angesetzt – entsprechend wird auch nur diese eine Stunde vergütet. Seine Schüler:innen schätzen das: „Ohne ihn geht gar nichts“, sagt SF-Tensor-Founder Ben Koska, der noch immer regelmäßig mit seinem ehemaligen HTL-Lehrer telefoniert.

Aus Talenten werden Leader

Ben Koska und Mojmír Horváth kamen als Schüler an die HTL Spengergasse – und gehen als Gründer. Eric Steinberger und Sebastian De Ro haben mit Magic ein Startup gebaut, das international Aufmerksamkeit bekommt. Wieder andere entwickeln schon vor der Matura KI-Systeme auf Produktionsniveau oder werden für Programme wie die Rise Initiative ausgewählt.

Was sie verbindet, ist weniger ein bestimmter Karriereweg als ein gemeinsamer Ausgangspunkt: eine Schule, die ihnen zutraut, mehr zu können – und ihnen den Raum gibt, es zu beweisen. Vielleicht ist das das eigentliche Erfolgsrezept der HTL Spengergasse: Nicht ein besonderes Curriculum, sondern die einfache Entscheidung, hinzuschauen – und Talente ernst zu nehmen.

Mojmír Horváth wird im Sommer im Y-Combinator-Programm sein Startup PothAI
weiterentwickeln. (c) privat

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