04.02.2019

Interview mit dem Mann, der um 400 Mio. Euro Bitcoin kaufte

Im Februar 2018 rätselte die Kryptowelt über einen unbekannten Großinvestor, der Bitcoin für rund 400 Millionen US-Dollar kaufte. Wir sprachen exklusiv mit dem deutschen Multi-Milliardär Ralf Dodt, der nach eigenen Angaben hinter dem Deal stand.
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Ralf Dodt 400 Mio. Dollar Bitcoin
(c) fotolia.com - deagreez; Bearbeitung

Es war ein Deal, der Beobachtern der Krypto-Märkte im Februar 2018 nicht entging. Bitcoin hatte nach dem Allzeit-Hoch im Dezember 2017 (Kurs bei rund 20.000 Dollar) am 6. Februar 2018 einen vorläufigen Tiefstand (Kurs bei rund 6000 Dollar) erreicht. Wenig später, zwischen 9. und 12. Februar stockte ein damals unbekannter Großinvestor, der erst im Dezember eingestiegen war, sein Bitcoin-Depot massiv auf. 400 Millionen US-Dollar waren es, die der Unbekannte in mehreren Schüben investierte. Damit beeinflusste er auch den Kurs. Heute wissen wir, wer hinter dem Riesen-Bitcoindeal stand. Es war der deutsche Multi-Milliardär Ralf Dodt, wie dieser im exklusiven Gespräch mit dem brutkasten bestätigt.

+++ Gastkommentar: 10 Jahre Bitcoin – Warum die Reise jetzt erst losgeht +++

Ralf Dodt – ein acht Milliarden schwerer Unbekannter 

Ralf Dodt hat ein kolportiertes Vermögen von rund acht Milliarden US-Dollar und ist alleiniger Eigentümer der Millhouse Capital Investment Group. Er bezeichnet sich gegenüber dem brutkasten als bodenständiger Mensch, der die Öffentlichkeit scheut. Sein Name ist zwar im Internet zu finden, aber nicht das passende Foto dazu. Er könnte neben einem an der Supermarktkasse stehen und man wüsste nicht, wer er sei, meint er im Gespräch.

Das sei ihm sehr wichtig, Skandale und die Yellow Press brauche er nicht, er bevorzuge sein „langweiliges“, aber freies Leben. „Sicher habe ich auch meine Spielzeuge wie eben die MiG Kampfflugzeuge und andere Dinge, aber das ist ja nicht so interessant wie eine neue Gigayacht, die keinen Liegeplatz findet“, antwortet er etwa süffisant auf eine Rückfrage. Auf eine Frage zu seinem Vermögen und Erfolgsgeheimnis sagt er: „Ich bin ein ‚alter Mann‘ der gesetzt ist und in sich selbst ruht. Und dieses Verhalten hat mich dahin gebracht, wo ich heute bin“. Denn: „In der Ruhe liegt die Kraft und der Gewinn“.

Millhouse Capital: Von Diamanten über Fluglinien bis Banken

Der österreichischen Öffentlichkeit wurde Ralf Dodt 2014 bekannt, als er ein Angebot für die Übernahme der CEE-Töchter der Hypo Alpe Adria legte. Ganz nach seinem Motto „traue keiner Bank, die dir nicht gehört“, hat Millhouse Capital nun auch eine eigene Bank im Portfolio.

Die in Belgrad/Serbien ansässige Gesellschaft investiert nach Unternehmensangaben in die Felder (Schwer-)Industrie, Industrie-Immobilien, Investment-Gesellschaften, Rohstoff-Abbau (Öl, Gas, Gold, Diamanten), Schiffahrt, Fluglinien, Raffinerien und Banken. Ein geographischer Fokus liegt dabei auf Russland und den GUS-Staaten.

Im exklusiven Interview erklärt Ralf Dodt, warum er „Spielgeld“ für Bitcoin übrig hatte, worin aus seiner Sicht der größte Unterschied zwischen dem Kryptomarkt und dem Aktienmarkt liegt und warum für Groß- und Kleinanleger im Prinzip die gleichen Spielregeln gelten.


Sie haben Bitcoin für 400 Mio. Euro gekauft. Wie ist es dazu gekommen?

Ralf Dodt: Es war nicht von vornherein mein Plan, Bitcoins zu kaufen. Ich hatte seinerzeit einen langjährigen Deal mit der Regierung eines Landes abgeschlossen und daraus einen überdurchschnittlich hohen Gewinn erwirtschaftet. Mein Plan war, von dem Gewinn eine neue Raffinerie zu kaufen. Durch gewisse Umstände kam ich dann letztendlich wesentlich günstiger an die Raffinerie und habe auch sofort mit Großkunden langjährige Verträge abschließen können. Durch diesen Umstand war also eine nicht unerhebliche Summe plötzlich zur freien Verfügung. Da ich mich schon längere Zeit mit Bitcoins beschäftigt hatte, erschien mir diese Gelegenheit günstig, um mich einzukaufen. Mein Soll, die Raffinerie zu kaufen, hatte ich ja bereits erfüllt. Alles darüber hinaus war dann „Spielgeld“ zur freien Verfügung.

Bereuen Sie aus heutiger Sicht dieses Investment?

Ralf Dodt: Nein, ich habe dieses Investment nicht bereut. Warum sollte ich? Ich mache mir im Vorfeld Gedanken darüber, ob ich in diesen oder jenen Bereich investieren soll. Da kann ich dann nicht im Nachhinein hingehen und ein Investment bereuen, sollte es denn tatsächlich zu einem Verlust kommen. Grundsätzlich sollten immer Verluste mit einkalkuliert werden, das gehört zum Geschäft dazu. Wer nicht die Nervenstärke und das Kapital besitzt, auch mal Verluste einzustecken, sollte die Finger grundsätzlich von Investments lassen. Außerdem suche ich mir meine Investments grundsätzlich immer selbst aus, schalte nie Vermittler und Banken ein, lass mich auch nie von sogenannten Experten beraten. Sämtliche Entscheidungen treffe ich alleine.

Was ist für jemanden der ganze Großunternehmen aufkaufen kann der Reiz an Bitcoin?

Ralf Dodt: Es ist ja unabhängig davon, ob ich nun ganze Großunternehmen aufkaufe. Letztendlich geht es in der Wirtschaft immer um den Handel bzw. Verkauf und die Bezahlung. Ich bin überzeugt davon, das der Markt für digitale Währungen weiter wachsen wird. Auch wird er langsam aber sicher unaufhaltsam in die Wirtschaft als Zahlungsmittel einfließen. Etwa in den Rohstoffhandel und den Handel zwischen den verschiedenen Ländern. Ich selbst habe in meinen verschiedenen Unternehmen schon einige Kunden, die in Bitcoins bezahlen. Als Komplementärwährung zu den bestehenden Währungen sehe ich einen wachsenden Bedarf für die nächsten Jahre.

Inwiefern unterscheiden sich der Krypto- und der Aktienmarkt?

Ralf Dodt: Die Unterschiede zwischen Kryptowährungen und Aktien bzw. Wertpapieren sind gravierend. Letztendlich ist die Systematik, die jeweils hinter der jeweiligen Geldanlage steckt, eine komplett andere. Bei Aktien erwirbt man jeweils einen kleinen Anteil am Unternehmen. Durch diese Beteiligung am Unternehmen erhält man eine entsprechende Gewinnbeteiligung. Darüber hinaus kann man selbstverständlich auch über den Kurs Gewinne und Verluste einfahren.

Bei Kryptowährungen sieht das anders aus. Ähnlich wie bei Devisenkursen, wird auch bei Bitcoin und Co. eine Währung gehandelt, die jedoch nur in virtueller Form vorhanden ist. Trotzdem funktioniert das Prinzip bei Kryptowährungen ähnlich wie bei klassischen Währungen wie Euro und US-Dollar.

Beim Euro und US-Dollar tauscht man klassischerweise Euro gegen US-Dollar um. Sollten die Kurse daraufhin steigen, besteht die Möglichkeit, die US Dollar nach einem gewissen Zeitraum wieder gegen Euros mit einem Gewinn zu tauschen. Grundlegend schwanken die Kurse von Devisen jedoch nur minimal, sodass die Gewinne erst nach einer gewissen Zeit realisierbar sind und die Gewinne auch nicht in endloser Höhe ausfallen.

Bei Kryptowährungen ist das komplett anders, hier schwanken die Kurse unkontrollierbar und man kann den Kursverlauf im Vorhinein kaum erahnen. Auf diese Art und Weise kann natürlich auf der einen Seite sehr viel Geld gewonnen, aber auch sehr viel Geld verloren werden. Dieses ist auch der Hauptunterschied zu normalen Devisen- und Aktienkursen.

Was ist aus Ihrer Sicht erfolgskritisch, wenn man in Aktienmärkte oder in Krypromärkte investiert?

Ralf Dodt: Grundsätzlich ist ein Streuinvestment immer das Beste, also nie in nur einen Bereich oder ein Produkt investieren. Je breiter man aufgestellt ist, desto geringer die Gefahr große, oder überhaupt Verluste einzufahren. Man sollte von allem etwas im Portfolio haben. Es ist äußerst unwahrscheinlich das von zehn verschiedenen Bereichen oder Produkten plötzlich alle gleichzeitig an Wert verlieren. In so einem Portfolio könnte dann maximal 15 Prozent des zur Verfügung stehenden Kapitals den Kryptomärkten gewidmet werden. Bitcoin & Co sind einfach zu unberechenbar, als das man sein komplettes freies Kapital darin investieren sollte. Daher ist mein Empfehlung: Der Anleger sollte zweimal nachdenken, ehe er eine Order ausschließlich in Kryptomärkten platziert. Unruhigen und nervösen Investoren würde ich grundsätzlich von Kryptomärkten abraten, oder sie sollten sich zumindest anfangs mit sehr kleinen Beträgen erstmal an die Materie rantasten. Es bleibt also der gute alte Aktienmarkt immer noch die besser Alternative zu den Kryptomärkten.

Beobachten Sie täglich die Aktien- und Krypto-Kurse?

Ralf Dodt: Ich habe bisher nur ein einziges Mal den Kurs des Bitcoin verfolgt und das war kurz nach dem Kauf. Mir ist es ehrlich gesagt egal, ob der Kurs nun fällt oder steigt, das macht er so oder so, egal ob ich nun alle halbe Jahre mal den Kurs kontrolliere oder 20 mal pro Tag.

„Aktien sind wie eine gute Ehe. Die verändert sich immer ein wenig, hält ewig und wird aber dann von Jahr zu Jahr besser.“

Gleiches gilt für die Aktienkurse. Man investiert in ein gutes Unternehmen und lässt die Aktie einfach in Ruhe. Zur Millhouse Capital Unternehmensgruppe gehören 52 Tochterunternehmen, zwei Banken und mehr als 100 Beteiligungen an anderen Unternehmen, Raffinerien, Tankfarmen usw. Wo sollte ich da noch die Zeit finden, täglich die Aktien- und Krypto-Kurse zu kontrollieren? Einmal im Jahr, wenn für die jeweiligen Unternehmen die Bilanzen erstellt werden, werden die aktuellen Kurse herangezogen um den Gewinn oder Verlust festzuhalten.

Aktien sind wie eine gute Ehe. Die verändert sich immer ein wenig, hält ewig und wird aber dann von Jahr zu Jahr besser. Rechnen Sie mal die Prozente aus, die gute Aktien in der Vergangenheit über einen Zeitraum von 10, 15, 20 oder 25 Jahren generiert haben. So geht man mit Aktien um: Man kauft sie, legt sie in den Safe oder ins Depot und kümmert sich nicht weiter. Nach 20 Jahren holt man sie hervor und oh Wunder, man hat einen Gewinn eingefahren.

Gelten hier für Großanleger grundsätzlich andere Regeln als für Kleinanleger?

Ralf Dodt: Grundsätzlich sind die Regeln für den Großanleger mit denen des Kleinanlegers indentisch. Regeln sind Regeln. Das eingesetzte Kapital der Großanleger kann aber den Markt zum Nachteil des Kleinanlegers beeinflussen – oder auch zum Vorteil.

Es wird sehr häufig gesagt, als Kleinanleger könne man nicht mit den großen Anlegern konkurrieren, als Kleinanleger mache es keinen Sinn Aktien nachzukaufen oder die Kosten seien als Kleinanleger viel zu hoch. Das würde ich so nicht bestätigen.

Institutionelle Anleger können zwar wesentlich mehr Research betreiben und die Unternehmenszahlen bis in den letzten Winkel durchleuchten, aber die Prognosekraft durch diese Form der Analysen nimmt nur unwesentlich zu. Das liegt daran, dass die Zukunft eben trotz Research nicht prognostiziert werden kann. Ferner kann der Kleinanleger die Strategien großer Anleger kopieren und das ohne den gesamten Research zu betreiben.

Wenn Warren Buffett sich entscheidet seine Position in Firma A aufzustocken, dann kann der Kleinanleger das genauso machen. Man kann ihn und seine Strategie zum Nulltarif kopieren. Im übrigen investieren auch viele Großanleger passiv und das kann der Kleinanleger in genau gleicher Form 1:1 umsetzen, ohne Nachteile. Der Kleinanleger kann in der Regel sogar die gleichen Produkte kaufen.

Was für eine Rolle spielt hier Speedtrading?

Gegen Profis mit schnellen Computern hatte man als Kleinanleger nie eine Chance. Der dem Einzelnen entstehende Schaden durch Speedtrader ist aber vernachlässigenswert. Statt mit dem Hasen mitzurennen, sollten Privatanleger es lieber wie der Igel halten und mit langfristigen, klug durchdachten Investmentideen an der Börse mitstreiten.

Ich glaube, dass die meisten Nachteile hausgemacht sind. Viele Anleger können außerdem nicht in Aktien investieren, da der Großteil des Vermögens im Eigenheim steckt, was ich an der Stelle in keinster Weise kritisieren möchte. Es ist immer eine persönliche Entscheidung. Fakt ist jedenfalls, dass ein Eigenheim viel Kapital bindet und damit die Handlungsfähigkeit an der Börse einschränkt.

„Letztendlich ist es wie in einem Pokerspiel: Das größte Kapital kauft den ganzen Pott, unabhängig davon welches Blatt man in der Hand hält.“

Wer schlussendlich Aktien kauft, der macht dann häufig folgende Fehler: Aktien werden im Hoch gekauft. Im Tief werden Aktien aus Angst verkauft und es wird umgeschichtet in vermeintlich sichere Anlagen. Zu viel Hin und Her. Das Geld wird zu einem ungünstigen Zeitpunkt benötigt. Die eigene Risikotoleranz wird überschätzt.

All diese Fehler können vermieden werden. Einige der Fehler werden durch Bankverkäufer aktiv unterstützt, da die Begehung des Fehlers dem Verkauf von Produkten dient. Der Verkauf im Tief und auch das Hin und Her zählen zu dieser Kategorie.

Und wann ist für Sie der richtige Zeitpunkt, ihre Bitcoin zu verkaufen?

Ralf Dodt: Es gibt keinen richtigen oder falschen Zeitpunkt die Bitcoins zu verkaufen. Ja herrje, der Kurs steigt und fällt, das ist völlig normal, aber uninteressant. Wenn ich aber die Bitcoins abstoßen und einen Gewinn einfahren wollte, würde ich warten, bis der Bitcoin wieder den Kurs hat, zu dem ich gekauft habe, oder darüber liegt. Dann würde ich nochmal für ein paar Millionen kaufen, lasse damit den Zug aus dem Bahnhof rollen und jeder springt auf, kauft Bitcoins wie verrückt und der Preis steigt wieder enorm an. Das ist dann der Moment wo ich verkaufen würde, streiche den Gewinn ein und verabschiede mich mit einem Lächeln. Man kann einen Kurs nicht nur negativ beeinflussen durch hysterische Massenverkäufe oder „Flash Crashs“, sondern auch positiv durch einen überlegten Großeinkauf. Letztendlich ist es wie in einem Pokerspiel: Das größte Kapital kauft den ganzen Pott, unabhängig davon welches Blatt man in der Hand hält.

Wie viel Macht verleiht Ihnen Ihr Bitcoin-Depot also über den Markt?

Ralf Dodt: Das Wort Macht hört und liest sich immer so kriegerisch, aber es ist schon richtig, das man gewisse Möglichkeiten hat, wenn man ein großes Depot besitzt. Je mehr man an einem Pott besitzt, desto mehr kann man Einfluss nehmen, daran besteht überhaupt kein Zweifel. Das ist aber nicht nur bei Bitcoins so, sondern grundsätzlich bei allen Investitionen. Man kann durchaus den Kaufanreiz bei Anlegern steigern als auch den Verkaufsanreiz. Durch wirklich relevante Zukäufe kann man den Kurs drastisch in die Höhe treiben, bei weitem höher als es bei Aktien möglich ist. Der Bitcoin als virtuelle Währung reagiert schon von Haus aus wesentlich empfindlicher als Aktien. Man könnte also festhalten, dass man durch seine eigenen Handlungen den Kurs durchaus für sich selbst positiv beeinflussen kann und dementsprechende Gewinne einfahren kann.

Welche Assets empfehlen sie jemandem, der nur einige Tausend Euro investieren will? Zählt Bitcoin dazu?

Ralf Dodt: Vorab, ich bezeichne mich weder als Experte noch bin ich allwissend. Ich spreche nur für mich. Ich möchte keine Empfehlungen für dieses oder jenes Asset aussprechen. Jemandem, der nur einige Tausend Euro investieren will oder kann, würde ich aber grundsätzlich nicht dazu raten in Bitcoins zu investieren. Wie schon oben erwähnt sind die Schwankungen zu unkontrollierbar, um wirklich eine klare Prognose abgeben zu können. Diese gravierenden Schwankungen machen es besonders für Kleinanleger schwierig, das Geld langfristig und sicher anzulegen.

Was nun andere Assets betrifft muss ich dazu vorab was grundlegendes sagen: Ich möchte jetzt auch nicht den Anlageberatern zu nahe treten. Aber sind wir doch mal ehrlich, wenn ich Beratung brauche wie ich mein Geld anlegen kann, warum sollte ich dann zu einem Bankberater oder Investmentberater gehen? Wenn der doch so absolut renditeträchtige Investments kennt, warum sitzt er dann als Berater in einer Bank, bezieht sein Gehalt zuzüglich Provisionen und besitzt selbst nicht zumindest das Vermögen, das er den Anlegern verspricht, durch Investment X, das er gerade in der Schublade hat?

„Ich bin auch nicht dazu da, den „Beliebtheitspreis“ verliehen zu bekommen.“

Soll heißen, dass sehr viele Anleger einfach viel zu wenig bis gar keine Ahnung von der Materie haben und auf bunte schöne Prospekte hereinfallen. Hinzu kommt dann, dass die Bearbeitungsgebühren und Agio schon in den meisten Fällen die zu erwartende Rendite auffressen. Etwas mehr gesunder Menschenverstand wäre schon angebracht, wenn es um Kapitalanlagen geht.

Ich bin auch nicht dazu da, den „Beliebtheitspreis“ verliehen zu bekommen. Aus diesem Grund rate ich jedem Anleger, die Kapitalanlage genauestens zu prüfen. Sowohl den Berater, der diese empfiehlt als auch das Produkt selbst. Sollte das eigene Wissen nicht ausreichen, sollte man entweder grundsätzlich die Finger von solchen Angeboten lassen, oder sich fachmännisches neutrales Wissen kaufen von einem neutralen Sachverständigen.

Sind unabhängige Investmentberater nicht neutral?

Leider erlebe ich es oft genug, dass Menschen, die eine Investition tätigen wollen, einfach nicht genügend aufgeklärt werden. Hinzu kommt dann, dass jeder Anleger ab einer gewissen Höhe der Rendite unvorsichtiger wird – ein Opfer für die Anlageberater. Ich nenne das einfach „Gier frisst Hirn“ – man lässt die Vorsicht hinten anstehen.

Ich möchte hier auch keine Empfehlungen für gute oder weniger gute Assets geben. Was ich aber dem Investor mit auf den Weg geben kann ist folgendes: Er sollte sich an den Großen orientieren, wie die es machen. Es gibt weltweit genügend private Großunternehmen, die nicht an den Börsen gehandelt werden, die kontinuierlich Jahr für Jahr ihre Gewinne und ihr Netto-Kapital steigern. An solchen Unternehmen, die kein Agio verlangen, wo kein Anlageberater angeraten ist und die überdurchschnittlich gute Renditen ausschütten, kann man sich ohne Börsenstress beteiligen. Darauf sollte sich der Anleger konzentrieren der sein Geld sicher anlegen will, egal in welcher Größenordnung.

Das sind fahrende Züge auf die man versuchen kann aufzuspringen und daran mitzuverdienen. Wenn es einem Unternehmen gut geht, warum geht es an die Börse? Börse bedeutet immer eine Kapitalerhöhung, die von den Anlegern bedient, aber auch im Falle eines Verlustes mitgetragen wird. Börse bedeutet aber auch immer Schwankungen. Warum sollte aber ein Unternehmen hingehen und sich an der Börse verkaufen, wenn es finanziell gut aufgestellt ist, von ganz bestimmten Situationen und Unternehmen einmal abgesehen?


Anmerkung der Redaktion

Wir haben mit Ralf Dodt ein langes, ja mehrtägiges Interview geführt und eine sehr spannende Persönlichkeit kennengelernt, mit viel Erfahrung, Business-Sinn und trotzdem einer erstaunlichen Bodenständigkeit. Er wirkt sehr professionell, hört auf sein Bauchgefühl, ist respektvoll, bedacht, hilfsbereit und sehr zuverlässig. Überlebensinstinkt und Kämpfergene zeichnen ihn als Unternehmer aus, diese seien in seinem Umfeld überlebensnotwendig. Denn „da oben“ sei die Luft sehr dünn. „Freunde“ seien ein Fremdwort.

Ob er nicht vermögend genug ist und jemals abspringen wollte? Als Unternehmer in seinem Rang müsse man wie eine Dampframme nach vorne preschen und weitermachen. Den Zeitpunkt, abzuspringen, habe er verpasst. Der Stress habe ihm im mittleren Alter drei Herzinfarkte eingebracht. Er habe es trotzdem nie bereut, dieses Tempo gefahren zu sein. Er habe gelernt, mit dem Stress zu leben und umzugehen, sei fit und gesund und seine Arbeit mache ihm viel Spaß. Seine Kindheit bezeichnet er als verkorkst, diese habe sein Leben stark geprägt.

Auf die Fragen antwortet er sehr offen und ehrlich und drückt sich vor keiner kritischen Frage. Er erklärte uns unter Anderem, warum er Raffinerien und VLCC Supertanker kauft, wie er an Milliarden-Projekte kommt, wie diese Deals funktionieren und wieso er 400 Mio. US-Dollar in Bitcoin investierte. Wird er jemals genug haben? „Das bestimme ich doch schon lange nicht mehr. Da kommt einfach jeden Monat mehr dazu.“

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Lirone Glikman, Branding-Expertin und Gründerin der Agentur The Human Factor, spezialisiert auf Founder-Led Branding

Dieser Text ist zuerst im brutkasten-Printmagazin von Mai 2026 „Die nächste Stufe“ erschienen. Eine Download-Möglichkeit des gesamten Magazins findet sich am Ende dieses Artikels.


In einer Welt, in der KI Inhalte massenhaft produziert und Unternehmen täglich neu entstehen, verschiebt sich der entscheidende Wettbewerbsfaktor: weg vom reinen Produkt, hin zum Vertrauen. „Founder Led Branding“ heißt das Konzept, das Gründer:innen dazu bringt, sich selbst als sichtbare Persönlichkeiten ihrer Unternehmen zu positionieren – authentisch, strategisch und mit klarer Botschaft. Anders als beim klassischen Personal Branding geht es dabei nicht nur um die eigene Person, sondern um die enge Verzahnung von Founder-Identität und Unternehmensmission. Studien und Beobachtungen auf LinkedIn zeigen: Beiträge von Personen erzielen deutlich höhere Reichweiten als jene von Unternehmensseiten. Investoren prüfen Profile, bevor sie ein Meeting zusagen. Kunden googeln Gründer, bevor sie kaufen. Wer als Founder unsichtbar bleibt, verliert Deals – noch bevor sie überhaupt verhandelt werden.

Eine, die dieses Thema international bearbeitet, ist Lirone Glikman. Die israelisch-französische Branding-Expertin begann bereits mit 16 Jahren ihre Karriere, indem sie beim CEO eines israelischen Radiosenders an die Tür klopfte und kurz darauf jüngste Radiomoderatorin des Landes wurde. Heute leitet sie ihre Agentur The Human Factor, die sich auf Founder-Led Branding spezialisiert hat, unterrichtet seit über zwölf Jahren in 28 Ländern und ist Autorin des Buchs „The Super Connector’s Playbook“. Zudem ist sie Executive Director des NGO Committee on Sustainable Development – NY, das mit der UNO affiliiert ist. Im Interview spricht sie über die Trust Economy, häufige Fehler von Gründern und darüber, warum es heute nicht mehr genügt, einfach nur ein gutes Produkt zu haben.

brutkasten: Frau Glikman, beginnen wir mit einer einfachen Frage: Wer sind Ihre Kundinnen und Kunden?

Glikman: Ich pendle zwischen Berlin und Tel Aviv. Meine Klienten sind Startups in frühen oder späteren Phasen, die Sichtbarkeit brauchen; meist dann, wenn sie Kapital aufnehmen, Kunden gewinnen oder in einen neuen Markt eintreten wollen. Dazu kommen Innovationsmanager in Konzernen.

Ein Beispiel ist Celleste Bio, ein israelisches Startup, das als erstes Unternehmen der Welt Milchschokolade mit echter Kakaobutter aus Zellsuspensionskultur-Technologie vorgestellt hat; ein Meilenstein für eine skalierbare, kommerziell tragfähige Kakao-Lieferkette. Jüngst wurde gemeinsam mit Mondelez die erste Tafel produziert, deren Kakaobutter zu 100 Prozent bio-identisch im Labor erzeugt wurde.

Wie nähern Sie sich einem Founder, der mehr Sichtbarkeit braucht?

Zuerst geht es um die Bereitschaft. Viele Gründer wissen, dass sie sichtbar sein müssen – bevor sie einen Raum betreten, ist die Entscheidung beim Investor oft schon teilweise gefallen. Er googelt, schaut auf LinkedIn, gleicht ab, ob das Gesagte zum Gesendeten passt. Unsere Marke arbeitet für uns, bevor wir den Raum betreten – aber zwischen dem Wissen und dem Tun klafft eine Lücke. Viele sind kamerascheu oder arbeiten lieber am Produkt.

Wenn sie zu mir kommen, beginnen wir mit der Strategie. Founder-Persönlichkeit und Unternehmenswerte liegen am Anfang oft sehr nah beieinander. Wir bauen eine Markenidentität auf – authentisch, nicht aufgesetzt. Welche Botschaften, welche Werte, welche Stärken? Ist die Person warm, eher kühl, fürsorglich? Wir nehmen, wer sie sind, und betonen die relevanten Aspekte online.

Was unterscheidet Founder-Led Branding vom klassischen Personal Branding?

Personal Branding ist ein abgenutzter Begriff – wir alle haben eine Marke, ob wir wollen oder nicht. Founder-Led Branding bedeutet, dass man als Gründer bewusst Botschaften platziert, die einem selbst und dem Unternehmen dienen. Heute vertrauen wir Institutionen, großen Namen und Regierungen weniger – wir vertrauen einander.

Wenn Vertrauen zur Währung wird – gerade in einer Welt, in der KI Posts schreibt und Unternehmen über Nacht entstehen lässt – bleibt das Menschliche. Wenn Sie mir vertrauen, vertrauen Sie vielleicht auch meinem Unternehmen.

Auf LinkedIn performt Founder-Content stärker als Unternehmenscontent. Warum?

Der Algorithmus will, dass Sie sich mit einer Person verbinden. Unternehmensbeiträge werden weniger ausgespielt. Es geht um die Verbindung von Mensch zu Mensch.

Was sind die größten Fehler, die Gründer machen?

Erstens: Viele halten Sichtbarkeit für ein „Nice to have“. Damit fehlt die Konsistenz.

Zweitens: Es gibt keinen roten Faden. Wenn man sich Posts der letzten Monate ansieht, sollte ein Muster erkennbar sein. An einem Tag der Urlaub, am nächsten das Unternehmen, dann etwas anderes – das funktioniert nicht. Es braucht Markensäulen.

Drittens: Viele teilen nur Beiträge ihrer Firmenseite oder von Kollegen. LinkedIn mag das nicht. Die Plattform will wissen, was Sie zu sagen haben, was Ihre Kämpfe und Erkenntnisse sind.

Und viertens: Manche gehen zu Medien, die nicht zu ihrer Phase passen. Wenn das Produkt noch nicht reif ist, sollte man etwa in einem Podcast über das Feld sprechen, nicht über die Lösung. Sonst verspricht man zu viel und liefert zu wenig.

Wie viele Posts pro Woche sind realistisch sinnvoll?

Optimal wären zwei pro Woche. Realistisch reicht ein guter, tiefgehender Post pro Woche, der eine eigene Perspektive zeigt. LinkedIn liebt sogenannte „Scar Stories“ – Geschichten von Verletzungen, aus denen man gelernt hat.

Über Fehler zu sprechen ist guter Content?

Ja, weil es verbindet. Es muss nicht der größte Fehler sein. Sie können sagen: Wir haben anfangs in diese Richtung investiert, dann hat sich der Markt verändert, also haben wir gepivotet. Das ist „Building in Public“ – Sie nehmen Ihre Follower mit auf die Reise. Stellen Sie sich vor, Sie haben Ihre eigene Show!

Im DACH-Raum spricht kaum jemand über Misserfolge. Wie ist das in anderen Kulturen?

Es geht nicht darum, sich in schlechtem Licht zu zeigen, sondern Lernerfahrungen zu teilen. Die israelische Kultur ist sehr expressiv und leidenschaftlich. Wir haben Gründer, die ihre tiefen Kämpfe und Frustrationen während des Aufbaus ihres Unternehmens radikal offen teilen. Das gibt anderen Gründern die Erlaubnis, es ihnen gleichzutun – was am Ende sowohl persönlich als auch für das Unternehmen hilfreich ist.

In asiatischen Kulturen, im Baltikum, im DACH-Raum oder in Skandinavien sind Menschen reservierter und risikoaverser. Das ist nicht schlecht – Israelis springen auf jede Idee; manchmal funktioniert es, manchmal nicht. Die Frage ist: Wie viel kann ich teilen, das mir dient, anderen Wert gibt, mir aber nicht schadet?

Wie misst man eigentlich, ob Sichtbarkeit auch Umsatz bringt?

Anders als im Vertrieb, wo Sie 50 Leute ansprechen und zwei Deals abschließen, geht es hier um Signale. Verbinden sich qualitativ relevante Menschen aus Ihrer Zielgruppe mit Ihnen? Merken Sie, dass Investoren Sie schon kennen, bevor Sie den Raum betreten? Sprechen Menschen über Sie? Das nennt man „Dark Social“ – wenn das passiert, funktioniert Ihre Marke.

Ein konkreter Tipp zur Monetarisierung: Vor jedem Meeting werden Sie beobachtet. Posten Sie zwei oder drei Tage vorher etwas, das Fragen oder Einwände beantwortet, die im Gespräch kommen werden. Wenn Investoren an der Skalierbarkeit zweifeln könnten, schreiben Sie über die Skalierbarkeit Ihrer Branche.

Das ist strategische Kommunikation pur…

Genau. Wenn Sie sich auf ein Meeting vorbereiten, gehört ein LinkedIn-Post auf die To-do-Liste. Sichtbarkeit ist kein Privileg, sondern ein Business-Tool, eine Infrastruktur.

Wie viel Zeit sollte ein Gründer investieren?

Mit KI ist das heute leichter. Erstellen Sie ein Projekt in ChatGPT oder Claude, füttern Sie es mit Ihrer Marke, Werten, Botschaften, kopieren Sie E-Mails oder Texte hinein. Dann sagen Sie: Ich möchte über die Skalierbarkeit unseres Geschäfts schreiben, hier sind drei Punkte. So entstehen Posts in Ihrer Stimme. Minimum: ein Post pro Woche. Sie können sich 30 Minuten wöchentlich Zeit nehmen oder einmal im Monat ein, zwei Stunden für alle Posts.

LinkedIn ist mit KI-Content geflutet. Sehen wir eine Gegenbewegung hin zu mehr Authentizität?

Es heißt, etwa 80 Prozent der Posts seien KI-generiert – ich denke, es sind mehr. Was Sie vermeiden sollten: den langen Gedankenstrich, den alle KI-Tools lieben; und typische Strukturen wie „Don’t do X, do Y“ oder kurze Sätze mit Punkt am Ende. Ich habe gestern in einem Post einen Tippfehler gefunden und ihn drin gelassen – weil er menschlicher ist. Verwenden Sie keine Wörter, die Sie sonst nie benutzen. KI können Sie trainieren, aber vertrauen Sie ihr nicht zu 100 Prozent.

Welche Trends sehen Sie auf LinkedIn?

Authentizität mit eigenem Stil und visuellen Wiedererkennungsmerkmalen. Und Spezifität: LinkedIn will Sie mit relevanten Menschen vernetzen – fokussieren Sie sich also auf Ihr Fachgebiet.

In Österreich gibt es Gründer, die sehr laut auftreten. Birgt das Risiken?

Kulturell, ja. Wenn Sie Wertvolles teilen, das anderen hilft, ist Lautstärke okay. Aber im DACH-Raum kann das Türen schließen. In Israel sind die Menschen wie gesagt von Natur aus lauter und leidenschaftlicher. Heute sehen wir auch einen Shift zu Solopreneuren oder Drei-Personen-Unicorns. Als Solopreneur müssen Sie Ihre Marke draußen haben – das Ziel sind Glaubwürdigkeit und Vertrauen.

Gibt es internationale Vorbilder?

Jensen Huang von Nvidia versteht, dass er das Gesicht des Unternehmens ist. Auf seinem LinkedIn-Profil steht Nvidia und davor ein Job als Tellerwäscher in einem Burgerladen.

Oder Sam Altman: Vor drei Jahren, als die Menschen Angst vor OpenAI hatten, machte er mit seinem Mitgründer eine Welttournee, traf Menschen auf Events. Sie nutzten ihre Founder-Marke, um Botschaften zu transportieren und Vertrauen aufzubauen.

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