12.04.2022

RAF Camora und Bonez MC starten Getränke-Startup „Wild Crocodile“

Der Softdrink "Wild Crocodile" ist nicht das erste Getränk, das der in Berlin tätige österreichische Rapper RAF Camora auf den Markt bringt.
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Wild Crocodile - Softdrink-Marke von RAF Camora und Bonez MC
Wild Crocodile-Werbefoto | ©-Markus-Mansi

Er ist der erfolgreichste österreichische Musiker der vergangenen Jahre, hatte vor ein paar Jahren sogar einmal 13 seiner Songs in den Top 14 der heimischen Charts – danach wurde eine neue Regel eingeführt, die das verunmöglicht. Die Rede ist von Raphael Ragucci, besser bekannt unter seinem Künstlernamen RAF Camora. Der im 15. Bezirk Wiens aufgewachsene Deutsch-Rapper lebt bereits seit geraumer Zeit in Berlin. Dort arbeitet er schon seit einige Jahren musikalisch erfolgreich mit dem deutschen Rapper Bonez MC (bürgerlich Johann Lorenz Moser) zusammen. Nun starten die beiden auch ein (weiteres) gemeinsames Business in einem anderen Bereich: Das Getränke-Startup „Wild Crocodile“.

RAF Camora posiert vor Wild Crocodile-Flaschen
RAF Camora posiert vor Wild Crocodile-Flaschen | ©-Markus-Mansi

„Reise nach Jamaika als Inspiration“ für RAF Camora und Bonez MC

Beim Getränk handelt es sich um einen Softdrink in vier Sorten mit Geschmäckern tropischer Früchte: „Smooth Berry“, „Exotic Cola“, „Crazy Lime“ und „Tropical Orange“. Der empfohlene Einzelhandels-Verkaufspreis für die 0,5 Liter-Flasche ist derzeit 1,29 Euro. Auf die Idee sei man auf gemeinsamen Reisen bei der Produktion von Musikvideos gekommen, heißt es von den beiden Rappern in einer Aussendung: „Vor allem die karibische Insel Jamaica, wo Musikvideos für ihre Kollaborations-Alben ‚Palmen aus Plastik‘ und ‚Palmen aus Plastik 2‘ entstanden, hinterließ einen bleibenden Eindruck“.

Rapper bereits gemeinsam mit Wodka-Marke „Karneval“ am Markt

Bereits 2019 brachten RAF Camora und Bonez MC gemeinsam die Wodka-Marke „Karneval“ auf den Markt. Diese bewarben sie auch mit einem Musikvideo, was die Verkäufe in die Höhe trieb. Und sie sind nicht die einzigen Deutsch-Rapper, die Getränke-Marken als zweites Standbein betreiben, etwa auch Capital Bra, Haftbefehl oder Sido. „Neue Geschäftsfelder zu eröffnen macht mir immer Spaß, vor allem wenn man dabei kreativ sein kann. Und an Kreativität hat es uns bei Wild Crocodile definitiv nicht gefehlt“, kommentiert RAF Camora in der Aussendung.

Produktfoto | ©CHIARAMILO

Wiener Influencer-Profis Ilja Lawal und Pedram Parsaian sind Mehrheitseigentümer

Der Launch von Wild Crocodile werde mit einer umfassenden Kampagne über Digital, Out Of Home und Social Media begleitet, heißt es weiter. Dabei sind dem Rapper wohl auch seine österreichischen Geschäftspartner behilflich, die über eine gemeinsame Holding zwei Drittel der Wiener Ghost B.M. GmbH halten, die gemeinsam mit der deutschen Star Concept hinter der Softdrink-Marke steckt (Das restliche Drittel gehört dem Rapper). Ilja Lawal und Pedram Parsaian sind als Gründer der Influencer- und Werbeagentur Follow Austria ausgewiesene Social Media-Experten – und keine Unbekannten in der heimischen Startup-Szene.

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Die Dotbite-Co-Founder Emir Selimovic und Christoph Sprenger leiten auch whoranks | (c) whoranks
Die Dotbite-Co-Founder Emir Selimovic und Christoph Sprenger leiten auch whoranks | (c) whoranks

2024 von Dotbite-Co-Founder Emir Selimovic gemeinsam mit Storebox-Co-Founder Johannes Braith gestartet (brutkasten berichtete damals), ist aus dem Side-Project whoranks vergangenes Jahr eine FlexCo geworden. Anfang 2026 verkündete man einen Relaunch und ein sechsstelliges Investment. Nun folgte der Launch von „whoranks for Teams“.

whoranks: Performance analysieren

Die Plattform für messbare LinkedIn-Performance und Personal-Brand-Rankings richtet sich mit dem neuen Produkt erstmals gezielt an Unternehmen, die LinkedIn nicht länger nur als Social-Media-Kanal, sondern als strategischen Reichweiten-, Employer-Branding- und Sales-Kanal verstehen. Über whoranks for Teams können Unternehmen die LinkedIn-Performance ihrer Mitarbeiter:innen in einer gemeinsamen Ansicht analysieren, Personal Brands miteinander vergleichen, Watchlists erstellen und über Rollen- und Berechtigungsmodelle steuern, wer welche Daten sieht.

„In vielen Unternehmen entsteht die stärkste Reichweite längst nicht mehr nur über die Corporate Page, sondern über Menschen: Founder, Sales-Leader, Expertinnen, Führungskräfte oder Mitarbeitende, die konstant sichtbar sind. Genau diese Wirkung machen wir mit whoranks for Teams messbar“, sagt Emir Selimovic, Co-Founder von whoranks.

Side-by-Side-Vergleiche

Das neue Produkt bietet unter anderem Team Analytics, Side-by-Side-Vergleiche von Personal Brands, Watchlists für ausgewählte Gruppen sowie Rollen- und Rechteverwaltung. Damit sollen Unternehmen erkennen können, welche Personen tatsächlich Reichweite, Engagement und Wachstum erzeugen – und wo noch ungenutztes Potenzial liegt.

Parallel dazu öffnet whoranks zentrale Analysefunktionen für noch mehr Nutzer:innen: Performance Analytics sind ab sofort kostenlos in jedem Personal-Brand-Plan enthalten. User:innen können dadurch unter anderem verfolgen, wie sich ihr whoranks-Score über die Zeit entwickelt, wie sich Engagement-Qualität, Konsistenz und Wachstumsdynamik verändern und welche Faktoren die eigene Reichweite tatsächlich treiben. Damit möchte das Startup einen weiteren Schritt in Richtung seiner Mission setzen: LinkedIn-Performance transparenter, vergleichbarer und umsetzbar zu machen. Denn ein Score sei erst dann wirklich wertvoll, wenn Nutzer:innen verstehen, was ihn bewegt und wie sie ihre Personal Brand gezielt weiterentwickeln können.

whoranks-Ranking in Österreich & Deutschland

Zum Halbjahr zeigt auch das aktuelle „Juni-2026-Ranking Austria & Germany“ die gleiche Spitze: Mike Leber, Nana Janashia und Leila Gharani halten die Top 3 bereits den fünften Monat in Folge. Gleichzeitig zeigt das Ranking, wie eng das Feld dahinter ist: Neu in den österreichischen Top 10 ist unter anderem Sebastian Kurz, der im Juni auf Platz 5 eingestiegen ist.

In Deutschland hingegen kam wieder Bewegung in das Ranking der reichweitenstärksten LinkedIn-Persönlichkeiten. Bundeskanzler Friedrich Merz stieg neu auf Platz drei ein. Florian Palatini kehrt auf Rang sechs zurück und verfügt mit 704.751 Follower über die größte Community innerhalb der gesamten Top 10. Ebenfalls deutlich verbessern konnte sich Thomas Müller, der auf Platz zwei vorrückte. An der Spitze blieb weiterhin Carsten Maschmeyer, der seine Führungsposition behauptet und seinen Vorsprung auf einen Indexwert von 8,4 ausbaut.

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