11.12.2020

Quarantini: Gin trinken, um Kulturgut Gastro zu retten

Das deutsche Gin-Startup Quarantini spendet fünf Euro von jeder verkauften Flasche und möchte damit die heimische Gastronomie unterstützen. Gründer Boris Markic erklärt, warum es wichtig ist zu helfen und wie er zum Namen seines zweiten und alkoholfreien Produktes kam.
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Quarantini, Dry Gin, Gin, Spende, Gastronomie, Händler, Quarantäne
(c) Quarantini - Das Quarantini-Team spendet pro verkauftem Gin fünf Euro an Händler und Gastronomen.

„Die Gastronomie ist ein Kulturgut“, sagt Quarantini-Gründer Boris Markic: „Es gibt viele andere Sachen, die unterstützungswert sind, aber die Gastro ist ein großer Part des Lebens.“ Nicht zuletzt deswegen spendet das Startup von jeder verkauften Flasche ihres Gins fünf Euro an Händler.

50.000 Euro Spenden gesammelt

„Bereits im April haben wir den ersten Quarantini innerhalb von drei Wochen entwickelt, auf den Markt gebracht und konnten bereits 50.000 Euro an die Gastronomen und Händler auszahlen – und wir machen weiter“, so Markic.

Schweppes Partner von Quarantini

Der Gründer des Frankfurter Startups meint damit seine neuen Idee – den „Quarantini Virgin“, der Anfang Dezember erschienen ist. Auch bei jedem Verkauf dieses alkoholfreien Gins werden jeweils fünf Euro pro Flasche in die Gastro und den Handel fließen. Genauso wie der erste Quarantini Launch wird auch dieses Projekt von Schweppes unterstützt.

Community-Marketing für Namen

Der Name für die alkoholfreie Variante wurde in einem engen Zusammenspiel mit der Community erwählt. Markic und sein Team haben Designs und Namen in dreifacher Ausführung vorab festgelegt, Newsletter-Empfänger und Social Media-Fans konnten dann über das Aussehen und die genaue Benennung des zweiten Quarantini-Produkts entscheiden.

OUTTAKES eines Promo-Videos mit Quarantini-Gründer Boris Markic

Der offizielle Start des „Quarantini Virgin“ begann am 1. Dezember in Form eines Pre-Sale Packages. Zu jeder Flasche wurde ein exklusives Tumbler Glas, sowie eine Flasche Dry Tonic & Wild Berry Schweppes hinzugelegt. Als Extra bedeutet jeder Pre-Sale-Kauf gleich eine Verdoppelung der Spende auf zehn Euro.

Quarantini Vorverkauf in 24 Stunden weg

„Dieses Pre-Sale-Package war innerhalb von 24 Stunden ausverkauft, aber natürlich gibt es den Quarantini Virgin immer noch als einzelne Flasche zu kaufen“, teilt das Unternehmen mit.

Awareness und Neues

Bisher können nur deutsche Händler von der Spendenaktion profitieren. „Da wir aber einen starken Bezug zu Österreich haben – Familie -, bleiben wir offen für den österreichischen Markt. Auch wenn wir mit Deutschland genug zu tun haben“, sagt Markic, der für Jänner die Awareness-Intensivierung des Virgins plant und noch einige Produkte in der „Pipeline“ hat, wie er sagt.

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Martin Simmerstatter, Business Leader bei FlexPowerHub. (c) cognify GmbH

FlexPowerHub ist als Plattform Teil des Salzburger Data-Science-Startups cognify und wurde in Zusammenarbeit mit der Salzburg AG im Jahr 2021 entwickelt, wie brutkasten berichtete. In einer Aussendung von Volue wurde nun die Übernahme bekanntgegeben. Zahlen zum Kaufpreis oder der Bewertung von FlexPowerHub wurden nicht genannt. Mit der Übernahme verfolgt Volue seine strategische Position als zentraler Partner für den automatisierten Energiehandel in ganz Europa.

Die Übernahme eines österreichischen Unternehmens ist für Volue nichts Neues, Ende 2024 wurde bereits das Wiener Startup PowerBot übernommen.

Autopilot für Stromhandel

FlexPowerHub funktioniert im Grunde wie ein Autopilot für den europäischen Stromhandel. Das System analysiert Marktdaten, prognostiziert den Bedarf im Stromnetz und ermöglicht den Energiemarktteilnehmern, datengestützte Entscheidungen in hochvolatilen Umgebungen zu treffen. Das System soll damit eine verbesserte Vorhersagbarkeit und Planungsfähigkeit für Batterie-Energiespeichersysteme (BESS) und andere Speicheranlagen bieten. Aktuell arbeitet FlexPowerHub an der Erweiterung des Prognoseportfolios um drei zusätzliche Märkte: Frankreich, Belgien und die Niederlande.

„Wir haben FlexPowerHub gegründet, weil wir gesehen haben, wie viel Wertschöpfung auf den DACH-Systemdienstleistungsmärkten ungenutzt blieb. Der Zusammenschluss mit Volue bedeutet, dass wir unsere Technologie und Expertise einer viel breiteren Kundengruppe zugänglich machen können – mit der Größe und Reichweite, um für Erzeuger und Händler in der gesamten Region und darüber hinaus einen echten Unterschied zu machen“, so Martin Simmerstatter, Business Leader bei FlexPowerHub.

„Die Energiewende schreibt die Regeln für das Funktionieren der Strommärkte neu“

Für das norwegische Technologieunternehmen Volue, das Energieversorger weltweit mit einer Software für genaue Marktprognosen, Anlagensteuerung und den Stromhandel ausstattet, ist die Übernahme ein strategischer Schritt. Da das europäische Stromnetz durch den Ausbau erneuerbarer Energien immer volatiler wird, soll der schnelle, automatisierte Handel mit Regelleistung zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden.

Das betont auch Volue-CEO Stephan Sieber zu dem Exit: „Die Energiewende schreibt die Regeln für das Funktionieren der Strommärkte neu, und auf den Systemdienstleistungsmärkten geschieht dies am schnellsten. Wir sind davon überzeugt, dass jene Erzeuger und Händler in dieser neuen Ära erfolgreich sein werden, die weiter in die Zukunft blicken und schneller als je zuvor agieren können – und zwar über alle Märkte hinweg, nicht nur auf einem. FlexPowerHub bietet uns heute eine bewährte Bietintelligenz für Systemdienstleistungen und einen klaren Weg, um Kunden in ganz Europa denselben marktübergreifenden Vorteil zu verschaffen.“

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Quarantini: Gin trinken, um Kulturgut Gastro zu retten

  • „Die Gastronomie ist ein Kulturgut“, sagt Quarantini-Gründer Boris Markic: „Es gibt viele andere Sachen, die unterstützungswert sind, aber die Gastro ist ein großer Part des Lebens.“
  • Nicht zuletzt deswegen spendet das Startup von jeder verkauften Flasche ihres Gins fünf Euro an Händler.
  • „Bereits im April haben wir den ersten Quarantini innerhalb von drei Wochen entwickelt, auf den Markt gebracht und konnten bereits 50.000 Euro an die Gastronomen und Händler auszahlen – und wir machen weiter“, so Markic.
  • Genauso wie der erste Quarantini Launch, wird auch dieses Projekt von Schweppes unterstützt.

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