27.11.2025
MEDTECH

Quantro Therapeutics: Warum Boehringer Ingelheim auf dieses Wiener Biotech-Startup setzt

Das Wiener Biotech-Startup Quantro entwickelt eine Technologie, die es in der Krebsforschung bisher noch nicht gab. Damit und mit Partnern wie Boehringer Ingelheim erregt es internationale Aufmerksamkeit. CEO Michael Bauer erklärt den Erfolgsweg seines Biotechs, spricht über millionenschwere Milestones und skizziert die verschiedenen Möglichkeiten, das eigene Biotech-Startup zu finanzieren.
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Quantro
© Quantro/Canva - Quantro-CEO Michael Bauer.

Quantro Therapeutics wurde 2019 als Spin-off einer langjährigen Forschungskooperation des Institute of Molecular Biotechnology (IMBA) und des Research Institute of Molecular Pathology (IMP) gegründet – von Stefan Ameres und Johannes Zuber.

Quantro Therapeutics: „Die einzige Firma“

2020 wurde es nicht nur in den Vienna BioCenter Startup Labs willkommen geheißen, sondern erhielt auch eine Startfinanzierung durch den Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF) sowie durch das Wirkstoffforschungs- und -entwicklungsunternehmen Evotec.

Das Spin-off identifiziert und entwickelt neuartige Wirkprinzipien und Arzneistoffe zur Behandlung von Krebs und anderen Krankheiten auf Basis einer eigenen Technologieplattform. Dazu setzt das Startup neuartige Technologien zur Transkriptom-Profilierung (Gesamtheit aller RNA-Moleküle, Transkripte, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer Zelle oder einem Gewebe vorhanden sind) ein – in diesem Bereich eine Neuheit.

„Wir sind die einzige Firma, die Transkriptionsdynamik messen kann“, erklärte CEO Michael Bauer im Rahmen der Bio Europe in Wien. „Das heißt, wir können im Prinzip zeitlich aufgelöst und präzise erfassen, was in einer Zelle passiert, wenn ein bestimmtes Target plötzlich abgeschaltet wird. Das war bisher nicht möglich.“

Transkriptionsfaktoren sind Schaltproteine, die in unseren Zellen bestimmen, welche Gene ein- oder ausgeschaltet werden. Das Problem: Sie funktionieren nur innerhalb einer lebenden Zelle, weil sie dort ein hochkomplexes Umfeld brauchen. Im Reagenzglas lassen sie sich – anders als viele Enzyme – kaum nachbauen oder testen. Um Transkriptionsfaktoren zu untersuchen, müssen Forscher:innen also direkt in die Zelle „hineinschauen“. Doch genau das war bisher schwierig, weil es kaum Methoden gab, die Aktivität dieser Faktoren in Echtzeit messbar machen.

Die Quantro-Methode

Die bisher gängige Technologie, RNA-Sequenzierung, zeigt nur das Endergebnis: wie viele RNA-Moleküle – also die „Abschriften“ der Gene – zu einem bestimmten Zeitpunkt vorhanden sind. „Das ist so, als würde man auf einen Parkplatz schauen und sehen, dass dort 30 rote und 20 weiße Autos stehen und drei Tage später eine andere Anzahl verschiedenfarbiger Autos – ohne zu wissen, was inzwischen passiert ist. In dieser Analogie können wir die GPS-Daten aller Fahrzeuge erfassen“, vergleicht Bauer. Die eigentliche Dynamik, also wie und wann Transkriptionsfaktoren welche Gene aktivieren oder bremsen, bleibe durch bisherige Methoden unsichtbar. Diese Lücke schließt Quantro Therapeutics.

Bisher konnte man – in anderen Worten – also nur messen, wie viel RNA in einer Zelle vor und nach einer Behandlung vorhanden ist. Das Problem war, dass, wenn sich die Menge ändert, man immer noch nicht weiß, was dazwischen genau passiert ist. Mit den alten Methoden musste man zudem oft zwölf bis 24 Stunden warten, um eine Veränderung zu sehen – aber viele Wirkstoffe wirken schon innerhalb von Minuten. Man habe also praktisch „blind“ zugeschaut, was in der Zelle passiert und versucht, das Ergebnis – oft vergeblich – zu verstehen.

Quantro Therapeutics hat das geändert: Mit der neuen Methode kann man zu jedem Zeitpunkt direkt messen, welche Gene in der Zelle aktiviert oder in ihrer Funktion gebremst werden. Dabei erfasse man nicht nur die Gesamtmenge an RNA, sondern auch, wie schnell sie produziert wird und wie schnell sie wieder abgebaut wird, und dies für jedes der ca. 20.000 Gene, die normalerweise in einer Zelle aktiv sind. So bekomme man ein sehr viel genaueres Bild der Vorgänge in der Zelle, wie Bauer erklärt.

„Wir geben der Zelle sozusagen modifizierte Bausteine, die sie in ihre RNA einbaut. Mit speziellen chemischen Tests kann man dann erkennen, welche RNA neu produziert wurde und welche schon älter ist – und das für jedes einzelne Gen in der Zelle. So lässt sich zum Beispiel sehen, ob sich die Produktionsrate oder der Abbau von RNA verändert haben – und zwar zu jedem beliebigen Zeitpunkt.“

Kooperation mit Boehringer Ingelheim

Mit seiner Drug-Discovery-Plattform kann das Wiener Unternehmen somit neue Wirkstoffe identifizieren, auch für schwer oder bisher gar nicht zugängliche Targets. Auf Basis dieser Technologie baut man eine frühe Entwicklungs-Pipeline für neue Produkte in der Medikamentenforschung auf.

Durch bestehende Kooperationen – unter anderem auch mit Boehringer Ingelheim – gab es bereits früh Aufmerksamkeit für diese Technologie. Ausgehend von den Fortschritten in der seit 2022 laufenden Zusammenarbeit soll nun eine zweijährige Verlängerung das gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprogramm fortführen, um die Entwicklung von „First-in-Class-Wirkstoffkandidaten“ gegen Steuerproteine voranzutreiben, die bei Krebs eine Rolle spielen.

Milestones bis zu 500 Mio. Euro

Im Rahmen der Vereinbarung mit Boehringer Ingelheim hat Quantro bereits Zahlungen erhalten und hat Anspruch auf weitere erfolgsabhängige F&E-, regulatorische und kommerzielle Meilensteinzahlungen mit einem geschätzten Gesamtwert von rund 500 Millionen Euro. Weitere Details zu den Bedingungen der Zusammenarbeit wurden nicht bekannt gegeben.

Die Zusammenarbeit eines Startups mit einem Konzern unterliegt manchen Klischee-Vorstellungen, die mit längeren Entscheidungsprozessen und Behäbigkeit assoziiert werden. Bauer jedoch nennt die Kooperation mit Boehringer Ingelheim „nicht bürokratisch“, die Zusammenarbeit laufe sehr professionell und wissenschaftlich getrieben.

„Ich war früher auch bei großen Firmen. Natürlich gibt es dort komplexere interne Strukturen und Entscheidungsprozesse als in einem Startup mit 18 Mitarbeitern. Wir koordinieren unsere Arbeit mit Boehringer Ingelheim über ein Steering-Komitee mit Vertretern von BI und Quantro, die gemeinsam entscheiden. Wichtige Entscheidungen werden bei BI gegebenenfalls noch auf höherer Ebene geprüft. Wenn man mit einem kleinen Team arbeitet, braucht man diese Governance nicht in demselben Ausmaß wie in einem großen Konzern. Das ist gängige Praxis und eine gute Arbeitsteilung.“

Der Weg der Quantro Therapeutics

Inhaltlich läuft der Arbeitsprozess des Startups so: Am Anfang steht eine erste Suche (Screening) zur Identifikation möglicher Kandidaten, die anschließend hinsichtlich Wirkmechanismus, Selektivität und Wirksamkeit validiert werden. Danach werden die Moleküle chemisch optimiert, um ihre Struktur, und damit die Wirksamkeit und Verträglichkeit zu verbessern, bis ein endgültiger Entwicklungskandidat entsteht. Erst dann kann man Richtung präklinische und klinische Studien gehen. Vom ersten Konzept bis zu einem Produkt, das in die Klinik kommt, dauert es mindestens fünf, normalerweise bis zu etwa zehn Jahre – ein „Long shot“, wie es Bauer nennt.

Das bedeutet jedoch nicht, dass nur der Weg bis zur Markteinführung zählt. Bereits die Plattform zur Entdeckung neuer Wirkstoffe des Biotechs selbst sei ein eigenes wertvolles Produkt. Quantros Geschäftsmodell zielt jedoch nicht nur auf ein späteres Medikament ab: Zusätzlich zur Plattform hat jede einzelne Wirkstoffserie einen eigenständigen wirtschaftlichen Wert, um intern entwickelt, oder über eine strategische Partnerschaft auslizenziert bzw. komplett verkauft zu werden. Damit verfügt das Biotech – wie viele Startups in Österreich – über mehrere mögliche Exit- und Entwicklungswege, von Partnerschaften bis zum Verkauf einzelner Programme.

„Mit der Plattform entwickeln wir verschiedene Wirkstoffserien für unterschiedliche Targets – und jede davon kann ein eigenes Asset sein, das man weiterentwickeln oder verkaufen kann. Dadurch eröffnen sich viele mögliche Exit-Optionen: Man kann die Plattform weiterführen, einzelne Wirkstoffprogramme verkaufen oder Partnerfirmen an Bord holen“, präzisiert Bauer, die Möglichkeiten, die Quantro hat, um zu agieren. Er skizziert damit zugleich die verschiedenen Optionen, die Biotechs in Österreich haben, ihr Geschäftsmodell zu framen.

Biotech-Finanzierung „anders“

Bauer verdeutlicht weiter, dass Biotech-Finanzierung anders funktioniert als in IT oder Automotive, deren Produktzyklen deutlich kürzer und damit übersichtlicher sind: Zwar lassen sich Teile der Forschung über Kooperationen und Fördermittel finanzieren, für die jahrelange präklinische und klinische Entwicklung einzelner Wirkstoffe werden aber schnell 50 bis 60 Millionen Euro allein für die frühen Phasen benötigt. Insgesamt kommen für ein erfolgreiches Projekt Kosten von mehreren 100 Millionen Euro zusammen. Pharma-Partner steigen meist erst später, typischerweise in der klinischen Phase 2 oder 3 ein, doch es gibt unterschiedliche Kooperationsmodelle – von frühen Forschungskooperationen bis hin zu gemeinsamen Entwicklungsprojekten.

Allgemeine Tipps für „den richtigen Erfolgsweg“ für Biotech-Startups in Österreich gibt es laut Bauer nicht. Die Branche folge nämlich Trends: einmal Immunonkologie, dann Antibody-Drug-Conjugates, zwischendurch AI. Wer außerhalb der Trends liegt, habe es schwerer. „Am Ende braucht man gute Wissenschaft, ein Produkt mit klarer Relevanz und viel Ausdauer, um passende Partner zu finden. Entscheidend sei eine solide wissenschaftliche Basis und echte Innovation.

Österreich mit guter Grundlage, aber…

In Österreich – wie in Europa generell – erkennt der Quantro-CEO exzellente Grundlagenforschung und starke staatliche Förderung. Doch die Übersetzung in Produktentwicklung und kommerzielle Anwendungen bleibe schwierig: Für echte Umsetzung brauche man sehr viel Kapital. Europäische Investoren scheinen hier oft vorsichtiger und mit kleineren Investitionsbeträgen zu agieren. Im Gegensatz dazu sind vor allem die großen Venture Funds in den USA oft risikobereiter, größere Beträge auf einen Schlag zu investieren.

Für die Quantro, sagt Bauer, sieht die Perspektive gut aus: „Wir wissen, unsere Plattform funktioniert. Wir finden Wirkstoffe, die mit anderen Methoden nicht auffindbar wären. Wir können Medikamentenkandidaten für bisher nicht behandelbare Krankheiten identifizieren. Unser aktueller Fokus liegt auf Krebs. Nächstes Jahr wollen wir in Autoimmun- und Entzündungserkrankungen expandieren und auf diesem Wege intern und über Partnerschaften weitere Indikationsbereiche erschließen“, sagt Bauer. „Langfristig wollen wir neue Wirkstoffe in die klinische Entwicklung bringen – entweder intern oder mit Partnern.“

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(c) Ruiz Cruz
(c) Ruiz Cruz

Zwei Tage lang haben die Entrepreneurship-Verantwortlichen der österreichischen Hochschulen am 13. und 14. Oktober an der Universität Wien und der WU Wien darüber beraten, wie Ausgründungen aus der Wissenschaft leichter gelingen können. Das Entrepreneurship Center Network (ECN), das inzwischen 36 Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen verbindet, hat rund um seine sechste Konferenz auch neue Zahlen veröffentlicht: 2025 wurden 530 studentische Startups und akademische Spinoffs an den Partnerhochschulen betreut, ein Jahr davor waren es 457.

Strategiearbeit im Fokus

Auch die Konferenz selbst ist gewachsen. „Als wir 2021 die erste ECN-Konferenz hier in Wien organisiert haben, hatten wir so 25 bis 30 Teilnehmer, und heuer waren über 80 Teilnehmende dabei”, sagt Rudolf Dömötör, Direktor des WU Entrepreneurship Center und Gründer des Netzwerks, im brutkasten-Talk. Statt Keynotes und Workshops gab es heuer Strategiearbeit: In Kleingruppen wurden zuerst die größten Probleme bei Ausgründungen gesammelt, dann ein Wunschzustand formuliert und daraus Maßnahmen abgeleitet.

(c) Ruiz Cruz

Mehr Role Models?

Diskutiert wurde dabei auch, wen das Thema überhaupt erreicht. Sara Matt, Leiterin der Transferstelle Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft der Universität Innsbruck, sieht die bisherigen Role Models fast ausschließlich im MINT-Bereich. „Ganz viele helle Köpfe kommen nicht aus der Technik, sondern aus den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Die muss man auch abholen.“ Und nicht jede Person mit unternehmerischen Fähigkeiten müsse ein eigenes Unternehmen gründen: „Die könnten zum Beispiel Betriebsnachfolgen übernehmen oder in bestehenden Unternehmen Innovation vorantreiben.”

Im Rahmen der Konferenz wurde – in Anwesenheit von Sektionschef Elmar Pichl aus dem BMFWF – auch der neue Ausgründungsrahmen für diese sog. SHAPE-Disziplinen vorgestellt. SHAPE steht für Social Sciences, Humanities and the Arts for People and the Economy, also für Sozial-, Geistes- und Kulturwissenschaften sowie die Künste. Dieser Rahmen ergänzt den 2024 erarbeiteten Ausgründungsrahmen für den technischen und naturwissenschaftlichen Bereich.

Die Frage des Budgets?

Die Ergebnisse der Konferenz treffen auf einen schwierigen Moment. Wie sich das Universitätsbudget in den nächsten Jahren entwickelt, ist offen, mehr Geld wird es nach Einschätzung von Dömötör wohl nicht geben. Die Frage sei, wo gespart werde: bei etablierten Bereichen oder im Transfer, „der noch nicht so etabliert ist und auch keine starke Lobby in Budgetdiskussionen hat”. Das Budget sei deshalb ein Leitmotiv der Konferenz gewesen: „Was können wir tun, um dieses weiterhin zwar größer werdende, aber immer noch zarte Pflänzlein, das in den letzten fünf bis zehn Jahren entstanden ist, zu schützen?”

(c) Ruiz Cruz

Matt beobachtet die Folgen bereits. An einigen Universitäten sei das Personal im Transferbereich zurückgefahren worden. „Das finde ich einen falschen Ansatz, weil gerade jetzt müssen wir darauf achten, Innovation voranzutreiben.” Dass überall gespart werden müsse, sehe sie ein, „aber für die langfristige Sicht eines Wirtschaftsstandortes ist es nicht die richtige Entscheidung, an der Innovation zu sparen”.

Konkret bedauert Matt, dass es im Herbst keine Fellowship-Ausschreibung gab. Eine Handvoll Forscher:innen an ihrer Universität hätte gerne eingereicht. Wenn man in dieser Situation doch die akademische Karriere wähle, sei das nachvollziehbar, weil man es sich auf dem Weg dorthin kaum leisten könne, ein paar Jahre für einen unternehmerischen Versuch liegen zu lassen. Eine bei der Konferenz diskutierte Maßnahme sei deshalb ein Forschungsfreisemester, „damit diese Entscheidung nicht so früh fallen muss: Unternehmertum oder Forscherkarriere”.

Gründen soll in der akademischen Laufbahn zählen

Genau an diesem Punkt setzt der Maßnahmenplan an, den das ECN aus der Konferenz ableitet und Ende des Jahres veröffentlichen will. Gründen soll ein gleichwertiger Karriereweg werden, der auch in der akademischen Laufbahn anerkannt wird. „Kulturwandel bedarf auch der entsprechenden Incentives”, sagt Dömötör. „Wie wird es von meiner Uni gewürdigt, wenn ich gründe? Werde ich nur für die traditionellen Kernaufgaben einer Universität belohnt, Forschung und Lehre, oder wird auch die Third Mission stärker berücksichtigt?” In den letzten Jahren habe es eine positive Entwicklung gegeben, „aber da ist immer noch Luft”.

Der zweite Kernpunkt richtet sich an den Gesetzgeber: Das ECN fordert einen klaren Rechtsrahmen für Ausgründungen im Universitätsgesetz (UG) und im Fachhochschulgesetz (FHG). Dazu kommen österreichweite Standards für IP und Beteiligungen sowie Entrepreneurship Education für alle Studierenden. Die Details sollen im Plan Ende des Jahres folgen.

Verbündete in der Politik?

Unterstützung erhofft sich das ECN aus der Politik. Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus, stellte sich bei einem Kamingespräch den Fragen der Community. Für Dömötör „ein sehr wertschätzendes Signal”. Man nehme aus dem Gespräch mit, „in ihr eine Verbündete zu haben”. Für die Änderungen an UG und FHG, die das ECN anstrebt, ist allerdings nicht ihr Ressort zuständig, sondern das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung.

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