18.07.2025
PHOTONISCHES COMPUTING

Q.ANT aus Deutschland holt sich 62 Mio.-Euro-Investment – Kapital auch aus Österreich

Das deutsche Corporate-Spinoff Q.ANT rund um Michael Förtsch konnte Europas größte Serie-A-Finanzierung für photonisches Computing abschließen. Zudem zieht Hermann Hauser in den Beirat ein.
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Gründer und CEO Michael  Förtsch | (c) Q.ANT

Die nächste Evolutionsstufe des Rechnens kommt ohne Transistoren aus: In photonischen Prozessoren übernehmen Lichtwellen die Rolle bewegter Elektronen. Das macht sie radikal schneller und deutlich sparsamer im Stromverbrauch – ein Game‑Changer, wenn der weltweite Energiebedarf von Rechenzentren nach Schätzungen der Internationalen Energieagentur (IEA) bis 2026 bereits das Jahresaufkommen Japans übertreffen könnte. Eine Lösung für photonisches Computing bietet Q.ANT mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen ist ein Coroprate-Spin-off des Maschinenbau‑Konzerns Trumpf, das 2018 gegründet wurde und lichtbasierte Prozessoren entwickelt.

Weltweit erster marktreifer Photonik‑Prozessor

Gründer und CEO Michael  Förtsch und sein Team haben mit der „Light Empowered Native Arithmetics“‑Architektur (LENA) laut eigenen Angaben den weltweit ersten marktreifen Photonik‑Prozessor entwickelt, der sich als Plug‑in‑Coprozessor in Standard‑Server einschieben lässt. Praxistests versprechen eine bis zu 30-fache Energieeffizienz, eine 50-fache Leistungssteigerung und das Potenzial, die Kapazität von Rechenzentren um das 100-fache zu erhöhen – und das alles ohne komplexe aktive Kühlsysteme. „Wir wollten die Art und Weise, wie die Welt rechnet, neu definieren, indem wir Licht anstelle von Strom verwenden“, so Förtsch.

Bild: Q.ANT GmbH

Größte Finanzierungsrunde für photonisches Computing

Für das weitere Wachstum hat Q.ANT Europas bislang größte Series‑A‑Finanzierungsrunde im Bereich photonisches Computing geschlossen: 62 Millionen Euro. Angeführt wird die Runde von Cherry Ventures, UVC Partners und imec.xpand. Zudem hat sich auch Onsight Ventures mit Sitz in Innsbruck beteiligt. Der Fonds wird unter anderem auch von Hermann Hauser und BioNTech-Gründer Christoph Huber getragen (brutkasten berichtete).

Mit als Investor an Bord ist auch EXF Alpha, ein von Venionaire Ventures S.à r.l.  verwalteter Syndikatsfonds rund um Berthold Baurek‑Karlic und der Venionaire Capital AG. „Wir konzentrieren uns auf europäische DeepTech‑Innovationen mit globalem Wirkungspotenzial“, erklärt Baurek‑Karlic, CEO von Venionaire Capital und Geschäftsführer der Venionaire Ventures S.à r.l. „Die photonische Architektur von Q.ANT bietet genau das: Leistung, Effizienz und Skalierbarkeit.“

Hermann Hauser zieht in Beirat ein

Mit dem frischen Kapital will Q.ANT die nächste Generation seiner Photonik‑Prozessoren schneller zur Marktreife bringen, die Fertigung deutlich hochfahren und sein multidisziplinäres Team ausbauen. Gleichzeitig plant das Stuttgarter Unternehmen, seine Präsenz in den USA und Asien auszubauen, um dort erste Kundenprojekte vor Ort begleiten zu können.

Auch der Beirat erhält prominente Verstärkung: ARM‑Mitgründer Hermann Hauser sowie der frühere Infineon‑Vorstand und Intel‑Manager Hermann Eul bringen ihre langjährige Erfahrung in Halbleiterskalierung, Industrialisierung und globaler Vermarktung ein – Kompetenzen, die für die anstehende Wachstumsphase als entscheidend gelten.

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Die Dotbite-Co-Founder Emir Selimovic und Christoph Sprenger leiten auch whoranks | (c) whoranks
Die Dotbite-Co-Founder Emir Selimovic und Christoph Sprenger leiten auch whoranks | (c) whoranks

2024 von Dotbite-Co-Founder Emir Selimovic gemeinsam mit Storebox-Co-Founder Johannes Braith gestartet (brutkasten berichtete damals), ist aus dem Side-Project whoranks vergangenes Jahr eine FlexCo geworden. Anfang 2026 verkündete man einen Relaunch und ein sechsstelliges Investment. Nun folgte der Launch von „whoranks for Teams“.

whoranks: Performance analysieren

Die Plattform für messbare LinkedIn-Performance und Personal-Brand-Rankings richtet sich mit dem neuen Produkt erstmals gezielt an Unternehmen, die LinkedIn nicht länger nur als Social-Media-Kanal, sondern als strategischen Reichweiten-, Employer-Branding- und Sales-Kanal verstehen. Über whoranks for Teams können Unternehmen die LinkedIn-Performance ihrer Mitarbeiter:innen in einer gemeinsamen Ansicht analysieren, Personal Brands miteinander vergleichen, Watchlists erstellen und über Rollen- und Berechtigungsmodelle steuern, wer welche Daten sieht.

„In vielen Unternehmen entsteht die stärkste Reichweite längst nicht mehr nur über die Corporate Page, sondern über Menschen: Founder, Sales-Leader, Expertinnen, Führungskräfte oder Mitarbeitende, die konstant sichtbar sind. Genau diese Wirkung machen wir mit whoranks for Teams messbar“, sagt Emir Selimovic, Co-Founder von whoranks.

Side-by-Side-Vergleiche

Das neue Produkt bietet unter anderem Team Analytics, Side-by-Side-Vergleiche von Personal Brands, Watchlists für ausgewählte Gruppen sowie Rollen- und Rechteverwaltung. Damit sollen Unternehmen erkennen können, welche Personen tatsächlich Reichweite, Engagement und Wachstum erzeugen – und wo noch ungenutztes Potenzial liegt.

Parallel dazu öffnet whoranks zentrale Analysefunktionen für noch mehr Nutzer:innen: Performance Analytics sind ab sofort kostenlos in jedem Personal-Brand-Plan enthalten. User:innen können dadurch unter anderem verfolgen, wie sich ihr whoranks-Score über die Zeit entwickelt, wie sich Engagement-Qualität, Konsistenz und Wachstumsdynamik verändern und welche Faktoren die eigene Reichweite tatsächlich treiben. Damit möchte das Startup einen weiteren Schritt in Richtung seiner Mission setzen: LinkedIn-Performance transparenter, vergleichbarer und umsetzbar zu machen. Denn ein Score sei erst dann wirklich wertvoll, wenn Nutzer:innen verstehen, was ihn bewegt und wie sie ihre Personal Brand gezielt weiterentwickeln können.

whoranks-Ranking in Österreich & Deutschland

Zum Halbjahr zeigt auch das aktuelle „Juni-2026-Ranking Austria & Germany“ die gleiche Spitze: Mike Leber, Nana Janashia und Leila Gharani halten die Top 3 bereits den fünften Monat in Folge. Gleichzeitig zeigt das Ranking, wie eng das Feld dahinter ist: Neu in den österreichischen Top 10 ist unter anderem Sebastian Kurz, der im Juni auf Platz 5 eingestiegen ist.

In Deutschland hingegen kam wieder Bewegung in das Ranking der reichweitenstärksten LinkedIn-Persönlichkeiten. Bundeskanzler Friedrich Merz stieg neu auf Platz drei ein. Florian Palatini kehrt auf Rang sechs zurück und verfügt mit 704.751 Follower über die größte Community innerhalb der gesamten Top 10. Ebenfalls deutlich verbessern konnte sich Thomas Müller, der auf Platz zwei vorrückte. An der Spitze blieb weiterhin Carsten Maschmeyer, der seine Führungsposition behauptet und seinen Vorsprung auf einen Indexwert von 8,4 ausbaut.

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