10.05.2015

PwC vergibt Startup-Award „The next Global Player“ am Pioneers Festival

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Jörg Busch, Partner und Leiter Consulting & Risk Services bei PwC Österreich

Das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) wird am heurigen Pioneers Festival ein Startup aus den gewählten Top50 mit dem „The next Global Player“-Award auszeichnen.

Das von einer Expertenjury ausgewählte Start-up wird in das Accelerator-Programm von PwC aufgenommen. Der Gewinner kann sich auf einen Workshop in Berlin freuen und wird überdies von PwC dabei unterstützt, die nächsten Milestones zu setzen, wie die Suche nach Investoren.

„Als PwC stehen wir für ‚We help good things grow‘. Daher ist es naheliegend, dass wir vielversprechenden Startups beim Wachsen helfen. Bei diesem Award können wir den für uns zukunftsträchtigsten Jungunternehmen mit unserer Unternehmensberatungs-Expertise unter die Arme greifen. Wir erwarten spannende Präsentationen und erfolgreiche Workshops bei PwC‘s Accelerator“, meint Jörg Busch, Partner und Leiter Consulting & Risk Services bei PwC Österreich.

Aus allen Einreichungen bei der Pioneers Challenge im Zuge des heurigen Pioneers Festivals selektiert Pioneers eine Vorauswahl der 50 besten Start-ups. Eine Jury aus Expertinnen und Experten von PwC‘s Accelerators und PwC-Beraterinnen und Beratern wählt „The next Global Player“ aus.

Der Kriterienkatalog nach dem die Startups ausgesucht werden, beinhaltet internationale Skalierbarkeit, digitaler Kontext, Disruptivität und einen fertigen Proof of Concept. Außerdem spielt die Teamzusammensetzung eine große Rolle. Gemischte Teams mit Frauen und Männern sowie internationale Ausrichtung und Zusammensetzung werden von der Jury vorrangig gesucht.

Quelle: PwC

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Bundeskanzler Stocker setzt sich für ein UNO-KI-Zentrum in Wien ein. (c) BKA/Florian Schrötter
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Nach der Wahl in den UNO-Sicherheitsrat strebt die Bundesregierung nach dem nächsten Coup. Österreich soll in Fragen der Künstlichen Intelligenz in Zukunft nicht nur zuschauen, sondern aktiv mitgestalten. Das verkündete heute Bundeskanzler Christian Stocker. Der konkrete Vorschlag: Es soll ein internationales KI-Zentrum unter dem Dach der Vereinten Nationen in Wien entstehen. Der Vorschlag wurde von Staatssekretär Alexander Pröll beim virtuellen internationalen Spitzentreffen zur Kontrolle von Frontier-KI-Modellen eingebracht. Das Treffen hat auf Initiative der Regierungschefs Finnlands und Norwegens stattgefunden.

„Fürchten wir uns nicht vor Künstlicher Intelligenz, sondern geben wir ihr einen Rahmen, der den Menschen Ängste nimmt und Sicherheit gibt. Ein KI-Zentrum unter dem Dach der Vereinten Nationen kann dabei eine zentrale Rolle einnehmen. Wir wollen einen Ort schaffen, an dem Menschen aus der ganzen Welt gemeinsam daran arbeiten, das Potenzial von KI auszuloten, ihre Risiken zu verstehen und ihre Zukunft mitzugestalten“, sagt Stocker

Wien als „der richtige Standort“

Die Bundesregierung sieht Wien als idealen Standort an. Mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und der CTBTO-Vorbereitungskommission sei die Stadt bereits Sitz von Institutionen, die den verantwortungsvollen Umgang mit komplexen Technologien behandeln und langjährige Erfahrung mit multilateralen Verfahren und Standards haben.

„Kein Staat kann diese Herausforderungen allein bewältigen. Die Weichen für die globale KI-Governance werden jetzt gestellt, und Österreich will diesen Prozess aktiv mitgestalten“, betont Staatssekretär Alexander Pröll.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ergänzt: „Österreich setzt sich konsequent für klare Grenzen und international verbindliche Regeln für KI-Waffen ein. Als einer der vier UNO-Amtssitze wäre Wien bestens als Standort für ein internationales KI-Zentrum geeignet.“

Treffen mit Hinton und Steinberger

Heute Abend trifft Stocker gemeinsam mit Staatssekretär Alexander Pröll den Physik-Nobelpreisträger Geoffrey Hinton und Peter Steinberger, der mit OpenClaw weltweite Bekanntheit erlangte. „Wir sprechen über unsere Initiative, über internationale Regeln für KI und darüber, wie Österreich bei dieser Zukunftstechnologie vorne mit dabei ist“, schreibt Stocker auf X. Hinton und Steinberger sind Gäste von TEDAI in der Wiener Hofburg.

Österreich im KI-Zeitalter

KI scheint im Bundeskanzleramt präsenter denn je zu sein, denn Pröll möchte zum Thema „Österreich im Zeitalter von KI“ am 19. November Stellung nehmen. Der Staatssekretär lädt zu einer Grundsatzrede in die Österreichische Nationalbibliothek ein, bei der er über eine der „größten Gestaltungsaufgaben unserer Zeit“ sprechen wird.

„Künstliche Intelligenz verändert, wie wir arbeiten, entscheiden, schaffen und denken. Was bedeutet das für uns Menschen und was bedeutet es für Österreich?“, heißt es in der Aussendung.

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