28.04.2022

Pussy Bussi: Lugner unterstützt Intimpflege-Startup

Gründerin Roswitha Geldner möchte das Tabu-Thema weibliche Intimpflege öffnen.
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Pussy Bussi, Intimpflege,
(c) Wunderbare Weiblichkeit Salon/FB - Roswitha Geldner, Gründerin von Pussy Bussi.

Roswitha Geldner befasst sich seit einem Vierteljahrhundert mit dem Thema Schönheit. Anfänglich noch auf das Äußere konzentriert, begriff die Pussy Bussi-Gründerin die Komplexität dieses Bereichs und fing an, mehr und mehr über die verschiedenen Komponenten von Beauty zu lernen.

„Ich forsche ich seit vielen Jahren auch an natürlichen, wirkungsvollen und praktikablen Techniken, um unsere Schönheit ‚zu erwecken‘, bzw. sie dauerhaft zu erhalten. So wurde es zu meiner Aufgabe, Frauen zum Strahlen zu bringen“, schreibt sie auf ihrer Webseite.

Pussy Bussi für die Intimpflege entwickelt

Pussy Bussi ist per Eigendefinition eine natürliche und naturbelassene Pflege, welche speziell für den Intimbereich entwickelt wurde. Enthalten sind in der Creme Kokosöl, das neben seinen pflegenden Eigenschaften, antibakteriell, antiviral und fungizid wirken soll, sowie Sheabutter für die Regeneration und Beruhigung. Etwa bei Reizungen und kleinen Verletzungen nach der Rasur.

Zudem noch drinnen: ätherischen Öle von Rosen und Rosengeranien und Fenchelöl mit seinen zyklusregulierenden sowie krampflösenden Eigenschaften, die klimakterische Beschwerden mildern können.

Nicht während der Schwangerschaft nutzen

Pussy Bussi eigne sich außerdem auch, um nach einer Geburt oder einem chirurgischen Eingriff, mit seinem „sensiblen Bereich wieder in Einklang zu kommen und Vertrauen zu sich selbst gewinnen“, wie das Startup erklärt.

Die Anwendung sei auch während der Periode bedenkenlos; gewarnt wird allerdings davor, die Creme nicht während der Schwangerschaft zu nutzen, da Fenchelöl (ähnlich dem Fencheltee) wehenfördernd wirken kann.

Christina Lugner möchte mit Tabu brechen

Als Fan von Pussy Bussi erwies sich bereits Christina Lugner, die im Vorjahr das Produkt im Netz zur Markteinführung vorstellte. „Das ist ein Thema, das sehr viele Frauen betrifft, mich auch. Zum Beispiel fange ich mir schnell etwas ein, wenn ich in einem fremden Pool schwimme“, wird Mausi-Lugner bei leadersnet zitiert. „Ich möchte einfach mit diesem Tabuthema brechen, weil es doch wirklich lächerlich ist, dass es noch immer Menschen gibt, die es beschämt. Ich spreche alles offen und direkt an und dazu gehört auch Intimpflege.“

Geldner nach soll ihre „hochwertige, naturbelassene und vegane“ Creme die tägliche Körperpflege vervollständigen und dem femininsten Körperbereich mehr Aufmerksamkeit schenken. Intimpflege sei nämlich ein Akt der Selbstliebe und ihr Produkt möchte ein Tool sein, durch das sich Frauen mit ihrer Weiblichkeit verbunden fühlen.


Pussy Bussi tritt am Dienstag bei „2 Minuten 2 Millionen“ auf. Außerdem dabei: Cowonder, Motobit, Schenke Rosen und Wisch Wasch.

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Majourny
© Majourny - Severin Bergsmann und Fabian Pischinger.

Es begann mit einer App, die KI zur automatischen Routenerstellung nutzte. Basierend auf ihren Interessen bekamen Nutzer:innen Empfehlungen für Hotels, Restaurants und Aktivitäten in der ausgewählten Stadt. Die Routen konnten dann in einem Feed geteilt werden, um Vertrauen zu schaffen und die App von rein algorithmischen Planern zu unterscheiden. Das Ziel der beiden Gründer Fabian Pischinger und Severin Bergsmann war es, als B2C-Reiseplaner Endkund:innen zu erreichen. Doch dann sprach man mit den Hotels.

Majourny-Founder: „Haben nicht im Office überlegt“

„Je mehr wir mit Hotels gesprochen haben, desto klarer wurde: Die Gäste sind längst digital, die Betriebe dahinter oft noch nicht. Dort geht jeden Tag enorm viel Zeit für Telefonate, Zettel und Nachfragen verloren“, sagt Pischinger. Also pivotierte man und versteht sich jetzt als B2B-Plattform für Hotels. Das Wissen über die Erwartungen digitaler Gäste nahm das Team mit. „Die Gen Z will ihre Anliegen digital erledigen, zu jeder Uhrzeit. Gleichzeitig hat das Personal schlicht keine Kapazität mehr, alles händisch abzufangen.“

Seit Ende 2025 entsteht die Software direkt im Hotelalltag, gemeinsam mit dem Stift Schlägl und dem Boutiquehotel Königswieserhof im Bezirk Freistadt. Als dritter Pilotbetrieb kamen die ARVE Chalets auf der Turracher Höhe dazu.

„Wir haben nicht im Büro überlegt, was Hotels brauchen könnten. Wir waren im Betrieb und haben gesehen, wo jeden Tag Zeit verloren geht“, ergänzt Pischinger. Unterstützt wird die Entwicklung durch ein FFG-Kleinprojekt, das Projektvolumen beläuft sich auf 150.000 €. Das Ziel des Projektes ist es, Hotels autonomer zu gestalten und Abläufe mittels KI-Agenten zu vereinfachen.

Daten automatisch ins System

Majourny wird an das bestehende Property-Management-System (PMS) des Hotels angebunden. Anreisen, Zimmernummern und Aufenthaltsdaten fließen somit automatisch ins System, eine zusätzliche Insellösung entstehe nicht. Der TeamHub bündelt Aufgaben, Übergaben und Kommunikation zwischen Rezeption, Housekeeping, Haustechnik und Küche. Eine KI-Wissensdatenbank soll auch neuen oder saisonalen Mitarbeiter:innen Antworten zum Haus liefern, und über einen digitalen Concierge erreichen Gäste das Hotel rund um die Uhr.

Zielgruppe sind der Aussendung zufolge Boutiquehotels, inhabergeführte Hotels und Chalets, also Betriebe, in denen wenige Menschen viele Rollen übernehmen und für eine eigene IT-Abteilung kein Platz ist.

Mit Version 1.0 startete im September auch der Vertrieb. Langfristig sollen KI-Agenten einen großen Teil der Back-Office-Arbeit in Hotels selbstständig erledigen. Die Verantwortung bleibe dabei beim Menschen: Entscheidungen über Preise, Kulanz oder Beschwerden treffe weiterhin das Hotel. „Die KI soll niemanden ersetzen“, so die Founder. „Sie soll die Arbeit übernehmen, die keiner gerne macht, damit wieder mehr Zeit für die Gäste bleibt.“

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