11.07.2022

Pure&Fun: Nach „Peppa Pig“-Lizenz nun Expansion nach Deutschland

Die Healthy Kids GmbH der beiden Gründer Christian Eibl und Reinhold Hinterplattner erreicht heuer drei Millionen Euro Umsatz. Nun geht's nach Deutschland.
/artikel/purefun-nach-peppa-pig-lizenz-nun-expansion-nach-deutschland
Pure&Fun, Peppa Pig, Paw Patril, gesunder snack, gesunder snack für kinder, gesundes getränkt für kinder
(c) Healthy Kids GmbH - Die beiden Österreicher Reinhold Hinterplattner (l.) und Christian Eibl konnten internationale Markenlizenzgeber und Handelsketten von ihrem Konzept überzeugen.

Die beiden österreichischen Jungunternehmer Christian Eibl und Reinhold Hinterplattner vertreiben seit zwei Jahren unter der Marke Pure&Fun Bio-Getränke und Snacks für Kinder. In Österreich sind die Handelsketten Spar, Billa, Bipa oder MPreis mit an Bord. Nun expandieren die beiden Salzburger mit ihrer „Healthy Kids GmbH“ nach Deutschland. Seit kurzem sind die Produkte beispielsweise bei über 2.200 Rossmann-Filialen im Angebot.

Pure&Fun mit Kinderserien-Motiven

Vom Start weg zierten die Hundefiguren aus der TV-Serie “PAW Patrol” die Snacks und Erfrischungsgetränke des Unternehmens. Zu Jahresbeginn gesellte sich eine Schweinefamilie dazu, als man die Markenlizensierung für neue Produkte mit den Figuren aus der TV-Serie „Peppa Pig“ erlangte.

Mittlerweile ist man mit den eigenen Artikeln in über 7.500 Geschäften gelistet. Der Umsatz des Unternehmens soll heuer auf über drei Millionen Euro wachsen.

„Die ersten beiden Jahre seit unserem Start sind wirklich extrem gut gelaufen. Der große Erfolg am heimischen Markt hat uns selbst überrascht, und das positive Feedback der Händler sowie deren Kundinnen und Kunden motiviert uns sehr, die nächsten großen Schritte zu setzen“, sagen Eibl und Hinterplattner.

Gesunde Alternative in bunt

Die beiden Familienväter haben längst erkannt, dass sich vor allem jüngere Kinder von verlockend bunten, aber meist auch höchst ungesunden Nahrungsmitteln angesprochen fühlen. So kamen sie auf die Idee, gesunde Getränke und Snacks zu entwickeln und gleichzeitig auf „coole Motive“ im Verpackungsdesign zu setzen.

Ein zentrales Motiv für den Kauf ihrer Produkte ist für die Unternehmer das Thema „Belohnung ohne schlechtes Gewissen“. Sie wissen, dass Eltern ihren Kids oft etwas Gutes gönnen möchten, Gesundes sei aber oft langweilig verpackt, kindgerechte Designs hingegen nur auf stark gezuckerten oder fetten Nahrungsmitteln zu finden. Ihre Marke schließe nun diese Lücke und biete Bio-Nahrung in für Kinder „spannender Optik“.

Deine ungelesenen Artikel:
03.06.2026

EU-Cloud-Gesetz: Neue Schritte für die Digitale Souveränität der EU

Am Mittwoch wurde von Seiten der EU ein neues Gesetzespaket vorgestellt, welches die Abhängigkeit Europas von den USA und China weiter reduzieren soll. Im Fokus des „European Tech Sovereignty“ Pakets steht der Cloud and AI Development Act (CADA), der die europäische Infrastruktur fördern soll.
/artikel/eu-cloud-gesetz-neue-schritte-fuer-die-digitale-souveraenitaet-der-eu
03.06.2026

EU-Cloud-Gesetz: Neue Schritte für die Digitale Souveränität der EU

Am Mittwoch wurde von Seiten der EU ein neues Gesetzespaket vorgestellt, welches die Abhängigkeit Europas von den USA und China weiter reduzieren soll. Im Fokus des „European Tech Sovereignty“ Pakets steht der Cloud and AI Development Act (CADA), der die europäische Infrastruktur fördern soll.
/artikel/eu-cloud-gesetz-neue-schritte-fuer-die-digitale-souveraenitaet-der-eu
Fahne der Europäischen Union
Foto: Adobe Stock

Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll hat Digitale Souveränität in einer Aussendung vom letzten Herbst klar zusammengefasst: „Digitale Souveränität heißt, dass Europa selbst entscheidet, wie es seine Technologien nutzt, Daten schützt und Innovationen gestaltet – unabhängig, sicher und im Einklang mit unseren Werten.“

Um Europas Digitale Souveränität zu sichern, stellt Brüssel heute das Gesetzespaket „European Tech Sovereignty“ vor, das die eigene Tech-Branche stärken und die Abhängigkeit von den größten Playern USA und China verringern soll.

Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des EU AI Acts und neuen Souveränitätsgesetzen wandelt sich die Wichtigkeit des Themas: Der Gedanke der Digitalen Souveränität sowie der Unabhängigkeit von Tech-Riesen hat in Brüssel längst Einzug gefunden.

Der Cloud & AI Development Act: Eine Übersicht

Der EU AI Act, der 2024 in Kraft trat, reguliert den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Europa streng nach Risikostufen, um Anwendern Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Sicherheit zu garantieren.

Demgegenüber erlaubt der amerikanische Cloud Act den US-Behörden den Zugriff auf Daten von US-Tech-Konzernen, völlig unabhängig davon, in welchem Land diese Server physisch stehen. Wenn eine US-Behörde zum Beispiel Daten von Microsoft fordert, muss Microsoft diese laut US-Recht herausgeben – selbst wenn die Daten auf einem Server in Frankfurt liegen.

Als europäische Antwort darauf führt der Cloud and AI Development Act (CADA) nun ein verbindliches Bewertungssystem (SEAL) für öffentliche Ausschreibungen ein. Dieses Gesetz verpflichtet sensible staatliche Sektoren dazu, bevorzugt rein europäische Cloud-Infrastrukturen zu nutzen, die gegen ausländische Datenzugriffe rechtlich immun sind. Dadurch setzt sich in Zukunft nicht mehr das beste Preis-Leistung-Angebot durch, sondern es muss für besonders kritische Sektoren eine europäische Lösung verwendet werden.

Das Praxisbeispiel Qwant

Laut dem Nachrichtenportal Politico fordern auch die EU-Abgeordneten selbst mehr digitale Souveränität. Dabei soll statt der amerikanischen Suchmaschine Google in Zukunft das französische Qwant als Standard-Suchmaschine im EU-Parlament verwendet werden. Laut einer internen Mitteilung an die Abgeordneten, die Politico vorliegt, erfolgt dieser Schritt im Einklang mit der Verpflichtung des Parlaments zu „digitaler Souveränität und dem Schutz der personenbezogenen Daten von Nutzern“. Die Abgeordneten dürften schon letztes Jahr mehr Unabhängigkeit im Unternehmen gefordert haben.

Auch auf nationaler Ebene von Bedeutung

Zurück in Österreich. Auch hier sorgt die Digitale Souveränität am Mittwoch in der Bundesratssitzung für Gesprächsstoff.

Seitdem die geopolitische Lage gekippt ist, habe Europa bitter gelernt, was es heißt, im Energiebereich nicht souverän zu sein, sagte Staatssekretär Alexander Pröll. „Genau diesen Fehler dürfen wir bei digitalen Technologien kein zweites Mal machen.“ Daten, Clouds und Künstliche Intelligenz (KI) seien die Ressourcen des Jahrhunderts. Wer sie kontrolliert, habe die Macht. Wer sich abhängig macht, werde erpressbar, so Pröll. 

Gehen die Meinungen der österreichischen Parteien normalerweise auseinander, zeigt sich bei diesem Thema Einigkeit: Die Digitale Souveränität sollte auf allen Ebenen angedacht werden und die aktuelle digitale Abhängigkeit von ausländischen – insbesondere US-amerikanischen – Technologieanbietern, stelle ein massives Problem dar.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Pure&Fun: Nach „Peppa Pig“-Lizenz nun Expansion nach Deutschland

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Pure&Fun: Nach „Peppa Pig“-Lizenz nun Expansion nach Deutschland

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Pure&Fun: Nach „Peppa Pig“-Lizenz nun Expansion nach Deutschland

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Pure&Fun: Nach „Peppa Pig“-Lizenz nun Expansion nach Deutschland

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Pure&Fun: Nach „Peppa Pig“-Lizenz nun Expansion nach Deutschland

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Pure&Fun: Nach „Peppa Pig“-Lizenz nun Expansion nach Deutschland

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Pure&Fun: Nach „Peppa Pig“-Lizenz nun Expansion nach Deutschland

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Pure&Fun: Nach „Peppa Pig“-Lizenz nun Expansion nach Deutschland

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Pure&Fun: Nach „Peppa Pig“-Lizenz nun Expansion nach Deutschland