10.11.2022

Pure&Fun: Drink-Startup erwartet heuer drei Millionen Euro Umsatz

Das Salzburger Kindergetränke-Startup Pure&Fun von Christian Eibl und Reinhold Hinterplattner bringt seine dritte Linie in die Regale. Und rechnet mit einem Umsatz von drei Millionen Euro in diesem Jahr.
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Pure&Fun, Kindergetränk, ohne Zucker, Saft für Kinder ohne zucker
(c) Healthy Kids GmbH - Die beiden Healthy Kids-Gründer Reinhold Hinterplattner (links) und Christian Eibl.

Pure&Fun wurde 2020 als Marke der Healthy Kids GmbH gegründet, mit dem Ziel Bio-zertifizierte Snacks ohne Zuckerzusatz für Kinder zu entwickeln und in einem „coolen Verpackungsdesign mit bekannten Motiven“ anzubieten. Der brutkasten berichtete. Zu Paw Patrol und Peppa Pig gesellen sich nun die Minions dazu, die aus den gleichnamigen Filmen sowie aus „Ich, unverbesserlich“ bekannt sind.

Pure&Fun fürs „gute Gewissen“

Zum neuen Sortiment zählen neben Hafer-Riegel mit Früchten auch Früchtepüree – sogenannte Quetschies – sowie ein Apfel-Bananen-Drink. Alles ohne Zuckerzusatz, wie die Founder immer wieder betonen.

„Wir sind beide selbst Väter und es hat uns sehr gestört, dass vor allem ungesunde Nahrungsmittel in bunten, ansprechenden Verpackungen angeboten werden. Wir wollten Produkte auf den Markt bringen, die wir selbst als Eltern mit gutem Gewissen kaufen können“, erklärt Mitgründer Christian Eibl die Idee.

Dass sie mit ihrem Pure&Fun-Konzept eine dermaßen große Marktlücke erwischen würden, war beiden Gründern selbst damals nicht bewusst. Für dieses Geschäftsjahr scheint ein Umsatz von rund drei Millionen Euro realistisch, wie sie erzählen.

Erfahrung in der Vermarktung

In der Vermarktung von Produkten hatten Eibl und Geschäftspartner Reinhold Hinterplattner bereits vor ihrem Startup Erfahrung. Beide waren vor dem Schritt in die Selbstständigkeit für einen Salzburger Lebensmittelproduzenten tätig. Über zwei Jahre haben sie verschiedenste Produkte und Rezepturen probiert und verworfen, bevor die ersten Snacks und Getränke in Produktion gingen. Verkostet haben in der Anfangszeit die eigenen Kids.

Pure&Fun nicht zuerst über Online-Shop

Im Gegensatz zu vielen anderen Food-Startups haben die beiden Salzburger bemerkenswerterweise nicht den Online-Shop als ersten Vertriebskanal gewählt, sondern bemühten sich von Anfang an um Listungen im Lebensmittel-Einzelhandel. Nach zwei Jahren am Markt sind die Jungunternehmer mit Pure&Fun mittlerweile in den Märkten von bekannten österreichischen Handelsketten vertreten.

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Biogena
© LinkedIn/Screenshot - Julia Hoffmann.

Julia Hoffmann übernimmt bei der Biogena Group als Chief Scientific Officer die wissenschaftliche Gesamtverantwortung. Bekannt gegeben hat die Personalie Biogena-Gründer Albert Schmidbauer in einem LinkedIn-Post: „Die nächste große Entwicklungsphase von Biogena beginnt mit einer Frage: Wie wird aus immer mehr Gesundheitswissen mehr Gesundheit für den einzelnen Menschen?“, fragt er.

KI soll bei Biogena gezielt und verantwortungsbewusst zum Einsatz kommen

Und gibt gleich die Antwort: Hoffmann soll künftig Forschung, Diagnostik, Evidence, Produktentwicklung und Gesundheitsbildung enger zusammenführen. Ziel ist es, individuelle Bedürfnisse besser zu erkennen, diagnostische Erkenntnisse in fundierte Empfehlungen zu übersetzen und darauf abgestimmte Inhalte zu entwickeln. Auch KI soll gezielt und verantwortungsbewusst zum Einsatz kommen.

Darauf aufbauend ließen sich Produkte, Anwendungen und persönliche Gesundheitsangebote gezielt auf den einzelnen Menschen abstimmen. Gleichzeitig soll Wissen so vermittelt werden, dass Menschen ihre Gesundheit besser verstehen und selbst aktiv und eigenverantwortlich gestalten können.

Female Longevity

Hoffmann trug seit neun Jahren Verantwortung in Geschäftsführungsfunktionen, seit fünf Jahren im Vorstand. „Ich habe erlebt, wie sie Ideen aufgreift, Menschen zusammenbringt und daraus etwas macht, das Bestand hat“, so Schmidbauer weiter. „Dass Julia Gesundheitswissen zu den Menschen bringen kann, zeigt bereits „The Wellbeing Code by BIOGENA“: kurz nach dem Start Platz 1 in den österreichischen Apple-Podcast-Charts im Themenbereich Gesundheit und Ernährung und bislang mehr als 85.000 Streams“, schreibt Schmidbauer.

Wie diese Verbindung von wissenschaftlicher Erkenntnis und persönlicher Gesundheit konkret aussehen kann, zeigt auch Hoffmanns Fokus auf Frauengesundheit. Gemeinsam mit Patrick Bantsich, Mediziner mit einem Master of Science in Molekularer Medizin mit Fokus auf Prävention und Longevity, hat sie das Buch „Female Longevity“ verfasst, das im Jänner 2027 erscheint. Darin geht es um die Frage, wie Frauen ihre Gesundheit, Energie und Lebensqualität über alle Lebensphasen hinweg stärken können – und damit um einen Bereich, in dem wissenschaftliches Wissen unmittelbar in konkrete Orientierung für den Alltag übersetzt werden soll.

Biogena mit nächster Stufe

Für Schmidbauer markiert Hoffmanns Ernennung zugleich einen wichtigen nächsten Schritt für das Unternehmen: „Wir haben bei Biogena viel aufgebaut. Jetzt wollen wir die Verbindung zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und persönlicher Gesundheit auf die nächste Stufe bringen.“

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