17.04.2023

Pumpa: Ein Solarpanel, das Dampf zur Wassergewinnung erzeugt

Erfinder Erwin Daniel hat mit Pumpa "die Dampfmaschine "neu erfunden. Und nutzt dabei die Sonne als Energiequelle.
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Pumpa, Wasser aus Dampf gewinnen
(c) Puls 4/Gerry Frank - Erwin Daniel und Christina Seyfried von Pumpa.

Wasserknappheit ist ein weltweites Problem. Heute müssen 20 Prozent der weltweiten Anbauflächen bewässert werden. Daher hat Erwin Daniel Pumpa erfunden, ein patentiertes Produkt, das ohne jeglichen Treibstoffverbrauch und Erzeugung von Emissionen Wasser befördern und gleichzeitig Strom erzeugen soll.

Pumpa kann über 5.000 Liter Wasser pro Stunde pumpen

Der pensionierte Erfinder hat gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur den Pumpa-Prototyp entwickelt, der 5.400 Liter Wasser pro Stunde pumpen kann. Dies würde ausreichen, um 16.000 Personen am Tag mit Trinkwasser zu versorgen.

Wartungsarm und stromerzeugend

Zudem sei die Erfindung sehr wartungsarm, da Pumpa keine Elektronik verwende. Ein dritter Vorteil im Vergleich zu üblicher Handelsware sei, dass die Pumpe multifunktional agiere. Neben dem Trinkwasser könne man mit ihr Felder und Gärten bewässern, filtern und Strom erzeugen.

Als Energiequelle dient hierbei ein Solarpanel, das mit der Wärme der Sonne eine kleine Menge Wasser in Dampf verwandelt, der wiederum einen Kolben antreibt.


Daniel und seine Enkelin Christina Seyfried pitchen zum Staffelstart von „2 Minuten 2 Millionen“ ihre „Weltneuheit“ und hoffen auf ein Investment. Weiters dabei: HerBios, SpixNet und norbärt.

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(c) BKA / Valentin Brauneis

Rund 60 kostenlose Bildungsangebote, mehr als 145 Kurse und über 1.200 Stunden digitale Lerninhalte: Das ist der Umfang des ersten Maßnahmenpakets der DKO-Wirtschaftsplattform, das Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll am Dienstag im Bundeskanzleramt präsentiert hat. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft unterzeichnete er den DKO-Pakt für digitale Kompetenzen.

Die Angebote sind für die gesamte österreichische Bevölkerung kostenlos und laut Staatssekretariat zu mehr als 70 Prozent orts- und zeitunabhängig online absolvierbar. Inhaltlich stehen Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, Programmieren, digitale Grundkompetenzen und Datenkompetenz im Mittelpunkt, ergänzt um Themen wie digitale Barrierefreiheit, Finanzbildung und Nachhaltigkeit. Gebündelt werden die Angebote zentral auf der Plattform digitalaustria.gv.at. 15 Partner haben bereits konkrete Angebote in das erste Paket eingebracht.

„Digitale Kompetenz entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe, berufliche Chancen und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts“, so Pröll. Durch den Schulterschluss zwischen Staat und Wirtschaft übernehme man „gemeinsam Verantwortung für die Zukunft des Standorts“.

Konzerne als Content-Lieferanten

Auffällig ist die Zusammensetzung der 30 Partner: Neben Ministerien, Sozialpartnern und heimischen Playern wie A1, ÖBB oder Dynatrace prägen vor allem US-Techkonzerne das Angebot, darunter Google, Microsoft, Amazon, Apple, IBM, Oracle und Cisco. Auch das südkoreanische Unternehmen Samsung ist dabei. Viele der eingebrachten Programme wie IBM SkillsBuild oder die Google Zukunftswerkstatt bestanden bereits und werden nun unter dem staatlichen Dach zusammengeführt. Als konkret neues Commitment kündigte Google 2.000 zusätzliche Stipendien für Google Career Certificates über die Plattform The Female Factor an.

Der Pakt selbst verfolgt drei Ziele: die digitalen Basiskompetenzen der Bevölkerung zu heben, mehr Menschen für IT-Berufe zu gewinnen und digitale Kompetenzen anhand gemeinsamer Standards vergleichbar zu machen. Als Orientierung dienen der Nationale Referenzrahmen Digitale Kompetenzen, der europäische Rahmen DigComp und das österreichische KI-Basiscurriculum.

Das Bildungsangebot ist der erste von drei Umsetzungsschritten. Im September soll ein zentraler Infopoint zu IT-Berufswegen folgen, der Informationen zu Ausbildungen mit Praxisangeboten wie Praktika und Schulbesuchen bündelt. Für November sind österreichweite Aktionstage zu KI-Kompetenzen mit Workshops und Open Company Days geplant, bei denen die Bevölkerung Künstliche Intelligenz unmittelbar ausprobieren kann.

„Die DKO-Wirtschaftsplattform ist damit nicht nur ein Bekenntnis, sondern eine gemeinsame Arbeits- und Umsetzungsplattform“, so Pröll abschließend.

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